{"id":94,"date":"2024-03-08T07:50:11","date_gmt":"2024-03-08T06:50:11","guid":{"rendered":"2b761e92-b2cb-4834-a8d5-22c08bdbb1ea"},"modified":"2026-01-16T13:04:02","modified_gmt":"2026-01-16T12:04:02","slug":"fos-37-auf-dem-weg-zur-transparenz","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/03\/08\/fos-37-auf-dem-weg-zur-transparenz\/","title":{"rendered":"FOS 37 Auf dem Weg zur Transparenz"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_cc70b6df557f8a3a8947ae17620fba8487224364\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/03\/08\/fos-37-auf-dem-weg-zur-transparenz\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/109\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_37.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/allea.org\/code-of-conduct\/\">European Code of Conduct for Research Integrity<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/wissenschaftliche-integritaet.de\/kodex\/\">Kodex &#8211; Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis der DFG<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/unesdoc.unesco.org\/ark:\/48223\/pf0000387983\">UNESCO open science toolkit<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/coara.eu\/\">CoARA<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><span style=\"font-size:11.0pt;line-height:107%;,sans-serif\" lang=\"EN-GB\"><a href=\"https:\/\/rosie-project.eu\/\">ROSiE<\/a><\/span><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.openaire.eu\/how-to-create-a-data-management-plan\">How to create a Data Management Plan<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/reproducibilitynetwork.nl\/\">The NL Reproducibility Network (NLRN)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/eosc-portal.eu\/\">EOSC-Portal<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/openeconomics.zbw.eu\/\">Open Economics Guide<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 37 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 37: Auf dem Weg zur Transparenz<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Julia Priess-Buchheit<br>Open Science Ambassador f\u00fcr CAU &amp; SEA-EU<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:03] Julia Priess-Buchheit:<br>Mit Open Science-Praktiken oder Open Science im Allgemeinen ist es genauso, wie mit fast allen anderen Themen. Es geht nicht nur um das Wissen, wie man es macht, sondern tats\u00e4chlich auch sehr stark um die Einstellung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:19] Julia Priess-Buchheit:<br>Es gibt tats\u00e4chlich Forschung, die uns zeigt, dass wir alle, also alle, die \u00e4lter sind im Schnitt als Studierende, denken: \u201eNa ja, die n\u00e4chste, die j\u00fcngere Generation, ist ja schon so was wie ein Digital Native.\u201c Ja, es ist nicht so.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:39] Julia Priess-Buchheit:<br>Und aber auch da gilt der gro\u00dfe Satz dazu: Solange das an dem Department oder in der Abteilung nicht \u00fcblich ist, k\u00f6nnen wir im Unterricht so viel machen und uns abstrampeln, wie wir wollen. Also, da kommt tats\u00e4chlich dann auch die R\u00fcckmeldung von den Studierenden, oder haupts\u00e4chlich, ehrlich gesagt, hier von den PhDs: \u201eWenn ich das mache, dann bin ich raus.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:10] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute reden wir \u00fcber Open Science Education, \u00fcber die Grundpfeiler guter Ausbildung zum Thema Open Science sowie \u00fcber Tipps und Tricks, Offenheitsprinzipien in die Lehre zu integrieren. Zu Gast habe ich eine Frau, die Expertin ist f\u00fcr das Lehren und Lernen in den Bereichen Open Science sowie gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsethik und die das Thema European Open Science Cloud wissenschaftlich aus vor allem p\u00e4dagogischer Sicht begleitet. Sie forscht aber nicht nur zum Thema Lehre, sondern wurde auch mehrfach mit Preisen f\u00fcr innovative und zukunftsweisende Lehre ausgezeichnet. Herzlich Willkommen, Professor Dr. Julia Priess-Buchheit!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:06] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, vielen Dank f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:08] Doreen Siegfried:<br>Fangen wir doch gleich mal mit so einer wesentlichen Frage an. Was sind denn die drei Grundpfeiler von Open Science Education?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:16] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, also, wenn man sich das im Gro\u00dfen und Ganzen \u00fcberlegt, denkt man erstmal, okay, das Beibringen von Open Science, das ist nicht ganz so schwierig. Ja, es gibt so ein paar Techniken, die erkl\u00e4ren wir den Studierenden oder den Wissenschaftler:innen und dann k\u00f6nnen sie diese umsetzen. Und wenn man dann so seine ersten Versuche durch hat, dann stellt man fest, mit Open Science-Praktiken oder Open Science im allgemeinen ist es genauso wie mit fast allen anderen Themen. Es geht nicht nur um das Wissen, wie man es macht, sondern tats\u00e4chlich auch sehr stark um die Einstellung. Also, will ich das denn \u00fcberhaupt machen, oder warum soll ich das machen? Das ist ein gro\u00dfer Punkt. Und das dritte ist dann tats\u00e4chlich, okay, wie setze ich es denn um? Also, auch wenn ich die Technik kenne, nennen wir jetzt mal ein ganz Einfaches, wie zum Beispiel Preprint. Ja, wenn ich das kennengelernt habe, es hat mir jemand vorgestellt, dann ist aber immer noch die Frage, okay, wie setze ich das in meiner Disziplin um? Wo gehe ich am besten hin? Was ist das Journal? Was muss ich beachten? Und all die Kleinigkeiten, die dann da so dran h\u00e4ngen. Also, deswegen im Gro\u00dfen und Ganzen w\u00fcrde ich immer sagen, es sind drei Sachen. Das eine ist wirklich, es zu wissen, also wie es geht. Das andere, sehr viel gr\u00f6\u00dfere Moment ist das Wollen. Also, dass f\u00fcr uns, die das vorantreiben wollen, ganz vorne steht. Und das dritte ist dann, wie mache ich es genau? Also so eine Umsetzbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:38] Doreen Siegfried:<br>Ja, so die Hands-on. Okay. Welches grundlegende Wissen \u2026. \u2013 weil du gesagt hast, der erste Pfeiler ist Wissen \u2013 welches grundlegende Wissen sollten denn Studierende aller F\u00e4cher haben und welches Wissen sollten Forschende haben? Wenn wir mal bei dem ersten Pfeiler anfangen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:53] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja. Also, in der Zwischenzeit ist Open Science in fast alle Richtlinien und Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis eingegangen. Also wenn man sieht, wenn man sich anschaut, die neue Version des European Code of Conduct for Research Integrity, da steht es jetzt auch sehr stark mit drin, also vor allem die FAIR-Prinzipien. Und auch im deutschen, in den deutschen Leitlinien vom DFG ist es auch mit drin. Das hei\u00dft im Prinzip, wenn wir das jetzt runterleiten und sagen, okay, was sollten Studierende wissen, sollten sie zumindest mal wissen, was es ist und wie sie das selbst umsetzen k\u00f6nnen. Nun ist es ein bisschen schwierig, weil Open Science ist ein Begriff, der sehr h\u00e4ufig verwendet wird f\u00fcr sehr unterschiedliche Dinge, auch die alle \u00e4hnlichen Prinzipien folgen. Also die Prinzipien haben immer sowas, Transparenz oder Reproduzierbarkeit ist dann schon wieder ein bisschen was Engeres. Oder auch das Miteinbeziehen von verschiedenen Personengruppen, damit unsere Wissenschaft verl\u00e4sslicher wird. Also, das sind immer so die Ideen, die dahinter schwingen. Und dann, je nachdem, in welcher Fachdisziplin man ist, sind manche st\u00e4rker, manche Techniken, und manche nicht so stark. Ja, es gibt von der UNESCO einen Bericht \u00fcber Open Science, und in diesem Bericht ist so ein, ich nenne es jetzt mal ein Rad in so einer Grafik dargestellt, in der die unterschiedlichsten Phasen eines wissenschaftlichen Handelns abgebildet sind. Also von Planen zur Idee, Hypothese, Durchf\u00fchrung, Datenerhebung und so weiter. Und zu jedem Schritt wurde sozusagen eine, wurden die Open Science-Praktiken dargestellt. Und wenn man sich das mal anschaut, dann sieht man, wie viele das sind. Ich w\u00fcrde jetzt nicht sagen, dass unsere Studierenden das alles kennen m\u00fcssen. Das Wichtigste ist, dass die Studierenden diese Prinzipien verinnerlichen, also, dass sie, wenn sie wissenschaftlich handeln, was sie ja schon tun in ihren Hausarbeiten, also je nachdem, in welchen F\u00e4chern sie sind, aber manchmal in den Hausarbeiten oder dann sp\u00e4testens bei der Bachelorarbeit und bei den weiteren folgenden Arbeiten, dass sie im Kopf haben, okay, es geht darum, verl\u00e4ssliche Ergebnisse zu produzieren, die auch verwendet werden k\u00f6nnen. Und diese verl\u00e4sslichen Ergebnisse sollten so offen wie m\u00f6glich auch also erst mal produziert werden und dann aber auch verbreitet werden. Und wenn sie das verstanden haben, glaube ich, steht ihnen eigentlich nichts im Wege, weil dann k\u00f6nnen sie selbst bei jedem Schritt \u00fcberpr\u00fcfen, wie das in ihrer Fachdisziplin denn gemacht wird. Und das ist nicht schwierig. Also da muss man das Netz anwerfen und einmal reinschauen. Und wenn sie dann nicht genau wissen, wie es umgesetzt wird, dann m\u00fcssen sie bei ihrem Dozenten oder ihrer Dozentin nachfragen, damit ihnen da geholfen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:44] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Neben dem theoretischen Wissen, welche F\u00e4higkeiten und Einstellungen sollten Studierende im Kontext Open Science haben, der ja auch unmittelbar mit dem Thema Digitalisierung zusammenh\u00e4ngt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:00] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, genau. Also, es ist tats\u00e4chlich so, dass die Open Science-Praktiken ganz eng mit der Digitalisierung zusammenh\u00e4ngen. Also egal, wo man hinguckt, stellt man immer wieder fest, okay, da gibt es ein Tool daf\u00fcr. Und Tool bedeutet dann immer ein digitales Tool. Wir nehmen jetzt irgendwie zum Beispiel einen Datenmanagementplan. Genau, da gibt es die unterschiedlichsten digitalen Tools, jetzt das zu machen oder diesen herzustellen. Und dann auch die Daten dann zu speichern, auch das findet digital heutzutage statt. Es gibt tats\u00e4chlich Forschung, die uns zeigt, dass wir alle, also alle, die \u00e4lter sind, im Schnitt als Studierende, denken \u201eNa ja, die n\u00e4chste, die j\u00fcngere Generation, ist ja schon so was wie ein Digital Native.\u201c Ja, es ist nicht so. Also auch wenn wir das denken und wir davon auch ausgehen, m\u00fcssen wir uns immer wieder klarmachen, auch in der Gruppe der Studierenden heute in Deutschland ist ein sehr gro\u00dfer Spalt, der da durchgeht. Es gibt sie, die Digital Natives, die wahrscheinlich sehr viel mehr k\u00f6nnen als zum Beispiel jetzt ich. Aber es gibt auch eine gro\u00dfe Gruppe der Studierenden, die mit Digitalit\u00e4t relativ wenig am Hut haben, die unglaublich \u00fcberfordert sind, wenn wir sie mit so einer Selbstverst\u00e4ndlichkeit damit \u00fcberh\u00e4ufen. Da, ich erinnere nur an diese Diskussion, inwieweit wir die Studierenden auch ausstatten m\u00fcssen mit Ger\u00e4ten. Auch das geh\u00f6rt ja zur Digitalit\u00e4t dazu. Und auch da sind wir in Deutschland jetzt noch nicht wirklich weitergekommen. Wir gehen einfach davon aus, die haben alle ihren Laptop und der Laptop l\u00e4uft auch. Wenn aus meiner Erfahrung, jetzt haupts\u00e4chlich tats\u00e4chlich aus Coburg, es gibt Studierende, die haben das nicht. Die kommen dann ins Seminar und arbeiten mit ihrem iPhone, wenn es \u00fcberhaupt ein iPhone ist, also mit einem Smartphone.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:55] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und die haben gar keinen Laptop.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:57] Julia Priess-Buchheit:<br>Die haben keinen Laptop und versuchen das dann irgendwie so. Also das ist jetzt zweites, drittes, viertes Semester oder zweites, drittes Semester, bis sie dann irgendwann feststellen, ich komme \u00fcberhaupt nicht weiter. Und jetzt in Bezug auf Open Science Praktiken, die sind alle mit Digitalit\u00e4t verbunden. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen uns tats\u00e4chlich auch darum k\u00fcmmern, und das meinte ich vorhin auch mit Umsetzbarkeit, dass das f\u00fcr die \u00fcberhaupt machbar ist. Und genau. So, das ist ein gro\u00dfer Punkt. Und der andere Punkt zur Einstellung: Eine Idee hinter Open Science ist ja Sharing. Also, dass wir so schnell wie m\u00f6glich das, was wir gefunden haben, oder das, was wir entwickelt haben, also zum Beispiel auch Software oder Codes, zur Verf\u00fcgung stellen anderen. So damit es erstens \u00fcberpr\u00fcft werden kann, das ist ein gro\u00dfer Part, aber auch, damit es verwendet werden kann, um L\u00f6sungen f\u00fcr die Gesellschaft zu finden. Dieser Gedanke ist fast allen eing\u00e4ngig. Wenn man so eine Abfrage macht, stimmen fast alle zu. Ja, ja, auf jeden Fall. In der Praxis sieht es dann schon wieder ein bisschen anders aus, also wenn wir jetzt mal Wissenschaftler:innen anschauen. Dann hei\u00dft es immer wieder, ja schon, ich mache die schon zug\u00e4nglich, aber nicht jetzt. Erst brauche ich meine Ver\u00f6ffentlichung. Das sind so Embargofristen, die dann gesetzt werden, was absolut verst\u00e4ndlich ist. Was ich auch bef\u00fcrworte, dass das m\u00f6glich ist heutzutage. Sobald ein Argument dagegenspricht, sollte man sozusagen das zur\u00fcckhalten k\u00f6nnen. Aber daran sieht man, dass dieses Prinzip von kollaborativem Arbeiten nicht\u2026 Es ist da, aber es schl\u00e4gt nicht komplett durch. Das hei\u00dft, es gibt andere Prinzipien, die dagegensprechen. Und ich denke oder meine Erfahrung mit Studierenden ist, die gibt es auch dort. Also, wir erwarten von Studierenden, dass sie, wenn wir mit diesen Open Science-Prinzipien kommen und es ihnen beibringen, dass sie sofort mit einsteigen in dieses \u201eIch arbeite zusammen mit jemandem. Ich teile mein Wissen, damit wir gemeinsam schneller vorankommen.\u201c Jeder von uns kennt Gruppenarbeiten aus der Schule, aus der Schulzeit, in der\u2026 Dann gibt es dann den, der mitf\u00e4hrt\u2026 Also gerade hier von den Wirtschaftswissenschaften. [lacht] Sie kennen das am besten. Ja, dann gibt es den, der mitf\u00e4hrt. Ist doch super, muss ich nichts machen, ich habe mir die beste ausgesucht aus der Klasse. Dann gibt es den, die ganz viel macht oder der. Also so\u2026 Und diese ganzen Prozesse laufen nat\u00fcrlich bei den Studierenden auch ab. Das hei\u00dft, da ist ganz, ganz viel Arbeit zu leisten. Und das ist tats\u00e4chlich didaktische und p\u00e4dagogische Arbeit, die wir in jeglichem einzelnen der F\u00e4cher mitnehmen m\u00fcssen. Damit sozusagen diese Einstellung des Teilens tats\u00e4chlich bleibt und nicht gest\u00f6rt wird oder nicht zur\u00fcckgenommen wird durch diese Unw\u00e4gbarkeiten. Und dass man auch Techniken erlernt, wie gehe ich denn damit um, wenn einer nicht mitzieht oder wenn einer nichts beitr\u00e4gt. Also, wir alle kennen das. Ich bin in unglaublich vielen europ\u00e4ischen Projekten unterwegs. Es ist t\u00e4glich so, dass jemand aus meinem Team bei mir anfragt, wei\u00df ich, \u201eJulia, die hat schon wieder nicht geantwortet. Was mache ich denn jetzt?\u201c Ja, also, es sind genau diese Dinge, die wir in der Schule hatten, sind auf jeder Stufe wieder da. Und man kann, glaube ich, die Einstellung nur dann beibehalten, wenn man gelernt hat, mit bestimmten Techniken damit umzugehen. Also was mache ich mit der Person? Was, wie stelle ich mich dazu? Finde ich das gut, finde ich das schlecht? Wie gehen wir zuk\u00fcnftig mit dieser Person um, die dann nichts beitr\u00e4gt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:26] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Was mich noch interessieren w\u00fcrde beim Thema Kollaboration: Ist das eine Frage von Wettbewerb, dass Leute sozusagen unsicher sind, die Sachen zu teilen zu einem bestimmten fr\u00fchen Zeitpunkt? Oder ist das eher so ein Unsicherheitsaspekt, dass man denkt: Ja, die Sachen sind noch nicht richtig gut. Jetzt ist vielleicht noch nicht der richtige Zeitpunkt. Vielleicht verbessere ich die noch, bevor ich die teile. Also, wo siehst du da eher so den Grund f\u00fcr vielleicht anf\u00e4nglich noch mangelnde Kollaboration?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:56] Julia Priess-Buchheit:<br>Also, ich kenne dazu keine Studien. Das ist jetzt tats\u00e4chlich alles so ein bisschen aus meiner eigenen Erfahrung gesprochen. Ich kenne beide Seiten. Also ich kenne haupts\u00e4chlich von Promotionsstudierenden genau das \u201eOh nein, ich muss es nochmal kontrollieren, ich muss es nochmal kontrollieren\u201c. Das ist sozusagen die Nachstufe zu \u201eIch will es dir schon gar nicht zeigen als meine Betreuerin.\u201c Ich w\u00fcrde, weil du ja auch sagen k\u00f6nntest, es ist noch nicht so ganz fertig. Und das geht dann weiter mit Ver\u00f6ffentlichen schon gar nicht, da muss es noch mal \u00fcberpr\u00fcft werden. Was ja auch genau der Punkt ist. Es ist eine riesige Diskussion mit den Preprints gerade. Wann geben wir Dateninhalte raus? Genau. Ab welchem Grad haben wir eine Qualit\u00e4t erreicht, wo wir sagen k\u00f6nnen, okay, damit\u2026 Auch, wenn wir jetzt noch nicht ganz sicher sind, aber die k\u00f6nnen wir schon mal rausgeben, damit weitergearbeitet wird. Also, ich glaube, das spiegelt sich da so und je nach Charakter. Wobei man sagen muss, in der wissenschaftlichen Gemeinschaft sind viele, die den Charakter des kritischen Blicks haben und deswegen es nicht rausgeben wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:00] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:02] Julia Priess-Buchheit:<br>Und die andere Seite, genau, des Wettbewerbs ist auf jeden Fall da. Also, die Diskussion sozusagen haben wir jetzt \u00fcber CoARA, also \u00fcber die \u00c4nderung der Beurteilungskriterien und Muster f\u00fcr Wissenschaftler:innen, weil es ist tats\u00e4chlich so, zumindest in vielen Fachdisziplinen, dass immer noch die Ver\u00f6ffentlichung \u2013 und da halt auch als Hauptautor, nenne ich es jetzt mal, also bei jeder Disziplin anders, Corresponding oder erster, muss man sozusagen seine eigenen Artikel haben. Und um das zu sch\u00fctzen, um diesen Wettbewerb dann sozusagen zu gewinnen, wird dann auch zur\u00fcckgehalten. Auch da ist man ja gerade dabei, das umzustrukturieren. Ich glaube, dass das ein sehr langwieriger Prozess wird, weil das ist kulturell, also kulturell im Sinne von Wissenschaftskultur, so extrem gepr\u00e4gt, vor allem in manchen Fachdisziplinen, dass das ein langer Weg wird, da rauszukommen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:03] Doreen Siegfried:<br>Okay, also muss man dann die Vorteile\u2026 Man kriegt ja auch vielleicht interessantes Feedback, wenn man mal vielleicht zu einem fr\u00fchen Zeitpunkt was teilt. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:12] Julia Priess-Buchheit:<br>Genau. Und es gibt tats\u00e4chlich Studien, die zeigen, dass Personen, die Open Science-Praktiken folgen, tats\u00e4chlich einen Vorteil dadurch haben. Ja, genau. Die Ergebnisse werden schneller aufgenommen, sie werden schneller verarbeitet, zur\u00fcckgespiegelt und damit ist sozusagen die Dynamik eine sehr viel schnellere. Und meistens f\u00fchrt es zu einem h\u00f6heren Erfolg, sowohl f\u00fcr die Karriere, das zeigt die Studie, aber auch nat\u00fcrlich f\u00fcr den Inhalt, also f\u00fcr das, was tats\u00e4chlich wissenschaftlich produziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:41] Doreen Siegfried:<br>Wie kann ich denn im Kontext auch nachhaltige Lernerfahrungen erzielen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:46] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, das ist, das ist eine richtig gute Frage. Es gibt tats\u00e4chlich Ergebnisse aus dem Bereich gute wissenschaftliche Praxis, die meiner Meinung nach auf jeden Fall \u00fcbertragbar sind auf das Feld Open Science. Nachhaltig ist das Lernen im Bereich gute wissenschaftliche Praxis dann, wenn es gekoppelt ist mit einem durchgef\u00fchrten Forschungsprozess. Was hei\u00dft das? Das ist, das hei\u00dft, dass die Studierenden oder aber auch die PhD oder Postdoc gerade an einem Forschungsprojekt arbeiten sollten, w\u00e4hrend sie dann den formalen Unterricht dazu bekommen. Und formaler Unterricht bedeutet Seminar oder Vorlesung, also irgendwas, was sozusagen von einer Person vorbereitet wird, wo die dann hingehen k\u00f6nnen. In dieser Kombination funktioniert das Lernen sehr gut. Wahrscheinlich, weil der \u2026. Also, wir wissen nicht genau warum, sondern wir haben nur die Zahlen, dass es funktioniert. Meine Erkl\u00e4rung daf\u00fcr ist, dass der Transfer sozusagen in dieser Kombination sofort gemacht wird und dadurch es nachhaltig dann h\u00e4ngenbleibt, weil es angewendet worden ist. Und das, deswegen w\u00fcrde ich allen empfehlen, die in dem Bereich sind und es m\u00f6glich ist, dass man die Unterrichtseinheiten so legt, dass die Personen tats\u00e4chlich auch gerade im Forschungsprojekt entweder mit dabei sind oder selber machen, je nachdem, auf welcher Stufe sie sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:13] Doreen Siegfried:<br>Okay. Also, liebe Zuh\u00f6rer:innen, das spricht hier f\u00fcr ein integriertes Open Science-Training. Inwieweit w\u00fcrdest Du denn unterscheiden in technische F\u00e4higkeiten und eher erkenntnistheoretische F\u00e4higkeiten, die unterrichtet werden sollten? Sind die beide gleichwertig oder findet eins davon eventuell mehr Gewichtung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:35] Julia Priess-Buchheit:<br>Also tats\u00e4chlich, f\u00fcr mich pers\u00f6nlich, sind die Erkenntnis\u2026 die erkenntnistheoretische Seite wichtiger. Liegt aber vielleicht auch in meinem Fach. Also P\u00e4dagogik hat sich, schl\u00e4gt sich schon immer auch mit dieser erkenntnistheoretischen Seite herum. Ich glaube, dass Lernen erst dann wirklich nachhaltig wird, oder: Das Ziel von meinen Einheiten oder von dem Team, mit dem ich arbeite, wenn wir Einheiten zu Open Science machen, ist, dass am Ende die Personen tats\u00e4chlich einstehen f\u00fcr Open Science-Praktiken. Das hei\u00dft nicht, sie m\u00fcssen sie nicht nur anwenden, sie m\u00fcssen sie nicht nur verstanden haben, sondern sie m\u00fcssen tats\u00e4chlich in Situationen in der wissenschaftlichen Gemeinschaft aufstehen und sagen, \u201eSollten wir nicht lieber das machen, weil das sozusagen das Prinzip von Transparenz verfolgt?\u201c Das ist eine sehr hohe Stufe. Und die ist tats\u00e4chlich nur erreichbar, wenn man es erkenntnistheoretisch\u2026 Also naja, sie m\u00fcssen jetzt kein Philosophie- oder Wissenschaftstheorie-Studium daf\u00fcr gemacht haben. Aber wenn man sozusagen die Prinzipien verstanden hat und wenn man verstanden hat, warum es denn wichtig ist, und ich glaube, dass die wissenschaftliche Gemeinschaft nur weiterkommt, wenn wir viele von diesen Personen haben, die daf\u00fcr einstehen. Deswegen sind nat\u00fcrlich beide Seiten wichtig, aber diese erkenntnistheoretische Seite ist nicht zu \u2026, also sollten wir nicht vernachl\u00e4ssigen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:52] Doreen Siegfried:<br>Ja, Danke. In dem EU Projekt ROSiE ist ja ein zentraler Bestandteil dieses europaweiten Projektes der sogenannte 21st Century Skills-Ansatz, der die Notwendigkeit betont, also pers\u00f6nliche, soziale und ethische Kompetenzen zu entwickeln, um Hochschulabsolvent:innen auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters vorzubereiten. Inwieweit sind Open Science Skills hier ebenfalls als Future Skills zu betrachten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:22] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, ich habe die Frage gelesen, als Du sie mir geschickt hast. Also, ich kenne ROSiE. Und genau. Als ich sie gelesen habe, dachte ich mir schon, oh schwierige Frage. Wie soll ich die denn beantworten? Also, es ist so, dass der Begriff Future Skills schon immer mich begleitet. Und ich ihn ehrlich gesagt, nie ganz fassen konnte. Ich verstehe, was dahintersteckt, und ich sehe auch bei manchen, die ihn anwenden und verwenden, das Ziel und kann das Ziel auch dem auch positiv zusprechen und sagen: \u201eJa, auf jeden Fall sollten wir unsere jetzige Generation und die, die nach uns kommt, darauf vorbereiten, f\u00fcr die Zukunft [lacht] f\u00e4hig zu sein.\u201c Aber es gibt so viele unterschiedliche Beschreibungen von diesen, was denn dann am Ende Futures Skills sind, und da sozusagen strecke ich dann so ein bisschen die Fl\u00fcgel, weil es nicht ganz so mein Schwerpunkt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:21] Doreen Siegfried:<br>Du findet das zu blumig.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:23] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, es ist sehr\u2026 Also der eine, sagen wir mal so, aus S\u00fcddeutschland kenne ich eine Variante, die sehr \u00f6konomisch ausgerichtet ist. Dann, wenn man bei ROSiE guckt, das ist \u00fcberhaupt nicht \u00f6konomisch ausgerichtet. Das hei\u00dft, da ist, so wie bei Open Science, es ist so viel drin. Und ich kenne mich zu wenig aus, um jetzt zu sagen \u201eOkay, hier ist sozusagen die Leitlinie\u201c, das kann ich bei Future Skills nicht sagen. Ich w\u00fcrde aber sagen\u2026 Also, was ich sagen kann, ist, die Open Science-Praktiken geh\u00f6ren f\u00fcr die wissenschaftlich\u2026 f\u00fcr alle, die in der wissenschaftlichen Gemeinschaft sein wollen und zuk\u00fcnftig auch sein wollen, dazu. Und deswegen ja\u2026 Also so w\u00fcrde ich es unter den Begriff Future Skills k\u00f6nnen wir es auf jeden Fall runter fassen. ROSiE hat ja auch einen ganz gro\u00dfen Anteil oder einen Schwerpunkt gesetzt auf die L\u00f6sung von zuk\u00fcnftigen gesellschaftlichen Problemen. Auch da w\u00fcrde ich sagen, passt Open Science auf jeden Fall mit rein. Weil dadurch, dass wir unser Wissen schneller zur Verf\u00fcgung stellen und teilen, werden wir, wird unsere Wissenschaft schneller werden und die L\u00f6sungsans\u00e4tze vor allem auch im Internationalisierungsprozess schneller zur Verf\u00fcgung stellen. Also da w\u00fcrde ich bei allen sagen, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:36] Doreen Siegfried:<br>Also k\u00f6nnen wir sie einfach umbenennen. Statt Future Skills nennen wir sie Present Skills.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:41] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:43]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:44] Julia Priess-Buchheit:<br>Da bin ich auf jeden Fall dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:47] Doreen Siegfried:<br>Okay, zur\u00fcck nochmal vielleicht zu den drei Grundpfeiler, die du am Anfang genannt hattest. Also, wie schaffe ich es denn, dass Studierende und Vorst\u00e4nde ihre Einstellung \u00e4ndern? Also, wie adressiere ich dann auch beispielsweise so eine pers\u00f6nliche Verantwortung? Also, Einstellung \u00e4ndern, das stelle ich mir sehr langwierig und auch etwas z\u00e4h vielleicht vor.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:07] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, genau. Also, man wird es nicht in einer Stunde schaffen. Also, vielleicht. Es gibt ja so sozialpsychologische Experimente. Vielleicht kennen manche Zuh\u00f6rer:innen das Experiment mit dem wei\u00dfen Hasen. Da hat man die \u2026 da kann man\u2026 Also, das ist so eine Negativkonditionierung. Da hat man die Einstellung innerhalb von zehn Minuten ge\u00e4ndert. Aber ich glaube\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:26] Doreen Siegfried: [lacht]<br>Wie geht das? Kannst du mir das kurz mal erkl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:28] Julia Preiss-Buchheit:<br>Bestrafung, also negative Konditionierung. Dem Kind wurde der wei\u00dfe Hase gezeigt und es kam ein sehr lauter Ton, jedes Mal und das Kind mochte keine wei\u00dfen Hasen mehr. Genau. Das w\u00fcrden wir, glaube ich, bei vielen auch hinbekommen. Positivkonditionierung. Also, genau. Das ist zu einfach f\u00fcr das. Ich glaube nicht, dass man es in einer bis zwei Stunden bei den meisten hinbekommt. Es ist ein langer Prozess. Die Kultur, also die Arbeitskultur, spielt eine riesige Rolle. Da ehrlich gesagt, muss auch die P\u00e4dagogik ihre Fl\u00fcgel strecken. Das hei\u00dft, wenn da Teams sind, also, oder Abteilungen, Departements, in denen Open Science keine Rolle spielt oder sogar eher negativ betrachtet wird, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Und dann werde ich angerufen oder einer aus meinem Team, und sagt \u201eKannst du dann hier nicht mal eine Unterrichtseinheit machen?\u201c. Wir machen das, ja. Das wird keinerlei Auswirkungen haben. Eher negativ. Ja, ja, da kommen die noch und sagen: \u201eDa kommt jemand von au\u00dfen und will irgendwas ganz Anderes. Das machen wir nicht.\u201c Das hei\u00dft, die Einstellung, also Unterricht, also p\u00e4dagogischer Unterricht, kann schon dazu f\u00fchren, Einstellungen zu \u00e4ndern, aber nur \u00fcber eine l\u00e4ngere Zeit. Das hei\u00dft Dozierende, die die Studierenden l\u00e4nger begleiten, oder auch die PhD und Postdocs, dann kann man durch, also durch die Gespr\u00e4chskultur und das Auff\u00fcttern und Unterf\u00fcttern von bestimmten Argumenten und auch Erfahrungen, gleichzeitig\u2026 Also, das Reflektieren von Erfahrungen, glaube ich, da wird das sozusagen eine neue oder kann eine neue Ausrichtung passieren. Aber gleichzeitig ist genauso wichtig die Forschungskultur und auch die Einflussnahme auf diese Forschungskultur. Das hei\u00dft, Training alleine wird das nicht ausmachen. Es ist eine Kombination aus unterschiedlichen Dingen. Wir sind jetzt schon so weit, dass wir in Deutschland zumindest die Richtlinien haben, wie wir am Anfang ja gesagt haben. Das hei\u00dft, da ist schon mal ein gro\u00dfer Schritt geschafft. Jetzt geht es darum, halt in der Wissenschaftskultur im Prinzip das durchdringend durchzubringen. Und dann parallel dazu die Unterrichtsgeschehnisse zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:41] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Also, man kann am Anfang sicherlich so einen Input geben und vielleicht erst mal die T\u00fcr so einen Spalt \u00f6ffnen und dann muss ich aber tats\u00e4chlich t\u00e4glich meine Liegest\u00fctze machen, um auch irgendwie einen Effekt zu bemerken, sozusagen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:54] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja. Und um da reinzukommen. Es ist ja auch immer so ein bisschen die Frage: Wen hat man da vor sich sitzen in dem \u2026 oder wer nimmt an dem Seminar teil? Das sind ja auch ganz unterschiedliche Seminare. Genau. Ob wir jetzt Studierende unterrichten oder ob wir jetzt, keine Ahnung, Professor:innen unterrichten, die auch Interesse dran haben, das jetzt umzusetzen. Die haben nat\u00fcrlich einen sehr viel gr\u00f6\u00dferen Wirkungskreis. Also wenn wir die erreichen, haben wir einen sehr viel gr\u00f6\u00dferen Wirkungskreis, die dann wieder Leute dann beeinflussen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:25] Doreen Siegfried:<br>Ja. Du hast ja vorhin auch schon im Kontext Mindset die Rolle der Kollaboration hervorgehoben und hast ja auch gesagt, Erstsemester sind vielleicht nicht alle immer so kollaborationsf\u00e4hig. Wie kann denn ein Trainer oder eine Trainerin tats\u00e4chlich Studierende oder Predocs oder meinetwegen auch Postdocs wieder kollaborationsf\u00e4hig machen? Was hast du da f\u00fcr Empfehlungen vielleicht?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:55] Julia Priess-Buchheit:<br>Genau. Also, da gibt es jetzt zwei v\u00f6llig unterschiedliche Antwortrichtungen, glaube ich. Also aus den Wirtschaftswissenschaften hat man ja so wissenschaftliche Ergebnisse dazu, wann Teams kollaborativ arbeiten und wann nicht. Ich glaube, das hilft auf jeden Fall uns allen, sich da auch mal zu erkundigen und reinzugucken. Ja, also ein gro\u00dfer Punkt ist zum Beispiel, bitte nur Aufgaben im Unterricht stellen, wenn, also Teamaufgaben, wenn tats\u00e4chlich auch ein Team gefragt ist. Also, es gibt manchmal ganz schr\u00e4ge Aufgabenstellungen, bei denen sozusagen es besser ist, wenn man alleine arbeitet. Und das f\u00fchrt tats\u00e4chlich \u2026 und dann wird aber dazu die Aufgabe gestellt, ihr m\u00fcsst aber gemeinsam machen. Das f\u00fchrt ganz oft zu einem Negativeffekt, also, dass die Studierenden, weil sie so eine negative Erfahrung machen, danach sagen: \u201eAlso ich\u2026 Also, okay, jetzt haben wir das gemacht, aber das will ich nicht nochmal machen.\u201c Also das hei\u00dft, es gibt schon bestimmte Faktoren in dem didaktischen Aufbau, die dazu f\u00fchren, ob kollaboratives Arbeiten gef\u00f6rdert wird oder nicht durch Erfahrung. Das ist jetzt erst mal durch Erfahrung. Dann ist es nat\u00fcrlich da genauso die Frage: Ist es denn gew\u00fcnscht? Und ich glaube schon, dass man auch mit den Studierenden erarbeiten kann durch so einen co-kreativen Ansatz: Wie wollen sie denn zuk\u00fcnftig arbeiten? Nicht alle stimmen da zu. Und ich glaube auch, ehrlich gesagt, es ist auch in Ordnung. Also, es gibt bestimmte Pers\u00f6nlichkeiten, die dann sagen, na ja, gut, ich bin aber eher so der Einzelstreiter. Ist ja auch in Ordnung, solange, die Arbeit damit gemacht werden kann. Aber wenn es dann notwendig ist, wie zum Beispiel beim Teilen von wissenschaftlichen Ergebnissen, wo ja eine Notwendigkeit da ist, dann stimmen die meisten tats\u00e4chlich auch zu, und da m\u00fcssen sie sich halt da sozusagen hin \u00f6ffnen. Also, es ist ein Spielen zwischen die Studierenden, tats\u00e4chlich in Situationen zu bringen, in denen sie erfahren k\u00f6nnen und auch dann reflektieren k\u00f6nnen, warum es sinnvoll ist, gemeinsam zu arbeiten, und das ist nicht einfach. Also, das ist keine einfache didaktische Aufgabe. Und gleichzeitig dann aber halt in der Reflexion zu erkennen: Okay, warum ist es in der Wissenschaft denn wichtig? Also, ob die das ehrlich gesagt beim Sport machen oder nicht, ist mir pers\u00f6nlich egal. Vielen Sportlehrer:innen nicht, das wei\u00df ich. Das sollen die dann machen. Aber mir ist es wichtig, dass sie es im wissenschaftlichen Kontext machen. Und aber auch da gilt der gro\u00dfe Satz dazu: Solange das an dem Department oder in der Abteilung nicht \u00fcblich ist, k\u00f6nnen wir im Unterricht so viel machen und uns abstrampeln, wie wir wollen. Also, da kommt tats\u00e4chlich dann auch die R\u00fcckmeldung von den Studierenden oder haupts\u00e4chlich, ehrlich gesagt, hier von den PhDs: \u201eWenn ich das mache, dann bin ich raus\u201c. Und da h\u00f6rt unsere, also von den p\u00e4dagogischen Expert:innen, da h\u00f6rt auch unsere F\u00e4higkeit dann auf. Da kommen wir nicht dagegen an. Da ist dann jemand anderes gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist dann eher eine Frage auch der Organisationsentwicklung. Du hattest als den dritten Grundpfeiler das Thema Umsetzbarkeit genannt. Welche Rahmenbedingungen sind daf\u00fcr notwendig? Wir hatten ja schon \u00fcber Wissenskultur gesprochen. Was kann vielleicht auch ein einzelner Trainer, eine einzelne Trainerin, tun, um ein geeignetes Umfeld zu schaffen? Also, Du hast gerade eben gesagt: Okay, als Trainerin, irgendwo ist dann da so eine Grenze. Aber wo kann ich als einzelne Person vielleicht doch vielleicht so ein bisschen an der Mauer kratzen und da was zum Einst\u00fcrzen bringen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:37] Julia Priess-Buchheit:<br>Also, es gibt ganz einfache Dinge, die ich tats\u00e4chlich in meinen Trainings immer drin habe f\u00fcr Studierende. Und zum Beispiel f\u00e4ngt das damit an, dass ich frage, \u201eWer von ihnen m\u00f6chte denn in der Wissenschaft bleiben?\u201c Da geht\u2019s ja schon los, ja. Viele sagen: \u201eNee, interessiert mich nicht.\u201c Und dann muss man auch ehrlich sagen, okay, dann ist die Einheit daf\u00fcr da, dass sie ihre Bachelor- und ihre Masterarbeit gut schreiben. Aber die, die sich melden und sagen, sie w\u00fcrden gerne in der Wissenschaft bleiben, dann sag ich, \u201eHaben sie denn schon eine ORCID?\u201c Also, es sind kleine Schritte. Ja, meistens kommt \u2026, also je nachdem aus welchem Fachgebiet, aber meistens kommt \u201enein\u201c, und dann gehen wir da gemeinsam hin. Das kann man ja schnell, also schnell machen, gemeinsam, um dann aber auch nochmal zu reflektieren vor allem, warum ist es denn wichtig? Und ich finde mit so einem \u2026 also diese Persistent Identifier, ob jetzt auf Personen oder auf dann Artikel, Produkte, ihre, in den Biolabs, ihre Sch\u00e4lchen da oder so weiter. Das Prinzip ist ja immer das gleiche Das hei\u00dft, wir nutzen dann dieses Prinzip, einen Identifier zu machen, um dann zu gucken, okay, warum ist das heutzutage wichtig? Also mit dem also, wie k\u00f6nnen wir sozusagen Verbindungen schaffen? Wie k\u00f6nnen wir sie verl\u00e4sslich schaffen, sodass es nachvollziehbar wird? Genau. Also, das sind wirklich kleine Schritte, die aber sehr helfen, in das ganze System einmal einzusteigen und die ja nicht von der Institution abh\u00e4ngig sind. Dadurch, dass es sozusagen auf einer h\u00f6heren Ebene angeboten wird, kann man es da machen. Das gleiche geht auch mit einem Data Management Plan, wobei ich \u2026 also jetzt meine Uni und hier ja auch, wird es wahrscheinlich sehr stark unterst\u00fctzt. Da kriegt man Hilfe. Aber wenn man an Institutionen ist, die nicht so eine gro\u00dfe Hilfsstruktur haben, dann gibt es zum Beispiel von Argos, also \u00fcber OpenAIRE, so ein Angebot kostenlos, dass man es dort machen kann. Also in der Zwischenzeit, finde ich, wird schon sehr viel institutionsunabh\u00e4ngig angeboten, dass man dann nutzen kann. Also jetzt vor allem f\u00fcr die jetzt\u2026 Ich glaube, ehrlich gesagt, innerhalb Deutschlands sind wir da relativ gut aufgestellt. Also, das merke ich immer in den internationalen Trainings. Da gibt es noch ganz andere L\u00e4nder, die einfach diesen Unterbau gar nicht haben. Jetzt in Deutschland haben die meisten ja irgendeine Hilfsstruktur, nur meistens kennen sie sie nicht. Das ist dann meine Erfahrung, dass ich dann, wenn ich irgendwo bin und dann sage, \u201eHaben Sie denn schon mal mit Ihrem Forschungsdatenmanagement gesprochen?\u201c. Und dann kommt ein ganz \u00fcberraschtes \u201eNee, w\u00fcrden die mir helfen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:16] Doreen Siegfried:<br>Kenn ich gar nicht.<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:23] Julia Priess-Buchheit:<br>Da sag ich: \u201eJa, bestimmt\u201c. Dann gucken wir gemeinsam tats\u00e4chlich, wie man die erreichen kann. Also so, es geht auch. Also, wie gesagt, das Thema ist kein Thema, das schwierig ist zu verstehen, sondern es ist ein Thema, wo es darum geht, erstmal das Wollen einzustellen, und wenn das Wollen dann da ist, zu gucken, okay, wie m\u00fcssen wir denn die Verkn\u00fcpfungen jetzt machen, damit wir zum Ziel kommen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:40] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja Okay. Kannst du Beispiele nennen, vielleicht f\u00fcr erfolgreiche Implementierung von Open Science Education in der heutigen Bildungslandschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:49] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, also ich, es gibt bestimmt viele. Deswegen, das ist auch aus meiner eigenen Erfahrung. Ich arbeite eng mit Amsterdam zusammen. Und tats\u00e4chlich, dort gibt es einen, wie nennen sie sich? Ich wei\u00df es nicht, ein Zentrum wahrscheinlich. Also, es ist ein Zentrum f\u00fcr Open Science und gute wissenschaftliche Praxis. Und ich finde wirklich, dass die also, die haben sich an dieser Brian Nosek Pyramide orientiert, die bestimmt bekannt ist, genau. Und haben dort angefangen, tats\u00e4chlich auf diesen verschiedenen Ebenen anzuschieben. Und meiner Meinung nach sind sie relativ weit gekommen. Also, die sind schon, also, weil es systematisch gemacht worden ist, es war nicht so ein Flickenwerk von\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:35] Doreen Siegfried:<br>Einer macht hier was und jemand ganz anderes macht nochmal an einer anderen Stelle was.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:37] Julia Priess-Buchheit:<br>Genau. Und also dadurch sind die, ist das sozusagen so immer so ein Team, wo ich auch bewundernd hinschaue, immer denke, ja doch, das\u2026 Man sieht, dass Erfolg da ist, wenn man es systematisch angeht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:53] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ja, wir verlinken das mal in den Shownotes, dann k\u00f6nnen Sie da sich das nochmal angucken. Gibt es denn aus Deiner Sicht Herausforderungen oder auch Bedenken im Zusammenhang mit Open Science Education, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:06] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, also auf jeden Fall. Es ist\u2026 Also Open Science Education gibt es auch Fragen, aber es gibt schon Fragen zu Open Science. Also, es ist ein etwas, was ich auf jeden Fall, wo ich dahinterstehe und es auch verfolge und auch in die Welt trage. Aber nat\u00fcrlich ist nicht alles Gold, was da so gl\u00e4nzt. Wir haben Bereiche in Open Science, wo wirklich gro\u00dfe Fragezeichen dr\u00fcber sind. Und wo man auch in der Lehre darauf achten muss, dass man auch die Fragezeichen mit transportiert. Und da w\u00fcrde ich wirklich Unterschiede machen, auch auf welchem oder in welchem Stadium sozusagen die Lernenden sind. Es ist schon so, das habe ich vorhin schon angesprochen, gerade die ganze Preprint-Diskussion, wann sind meine Daten qualitativ hochwertig? Eine ganz spannende Diskussion, die bisher also den Forscher:innen selbst \u00fcberlassen bleibt, was auch in Ordnung ist. Ja, aber was macht denn jetzt der PhD-Kandidat?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:06] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:07] Julia Priess-Buchheit:<br>Vor allem, wenn er dann kommt und sagt, \u201eJa, meine Betreuerin hat keine Zeit\u201c. Also das sind dann meistens so Kombis dann auch noch. Also das, genau. Das auch das Prinzip der Transparenz ich f\u00fcr mich, erkenntnistheoretisch komme ich da aus der Dialogstruktur heraus, dass ich sage: \u201eOkay, wenn ich als Wissenschaftlerin etwas behaupte und der Gemeinschaft zur Verf\u00fcgung stelle\u2026 Oder stelle ich es zur Verf\u00fcgung, damit es \u00fcberpr\u00fcft werden kann, sodass ich es wieder rechtfertigen kann.\u201c Das ist so ein ganz, also aus der Diskurstheorie und methodischen Konstruktivismus, ein Dialogmodell. Damit kann ich sehr gut leben und das vertrete ich auch. Andere wiederum verfolgen dieses Transparenzprinzip aus so einer objektivistischen Perspektive, dass sie sagen, \u201eNein, es muss zug\u00e4nglich sein ohne Recht\u2026\u201c. Also, es geht gar nicht darum, dass es jetzt irgendwie weiter bespielt wird, sondern es soll sozusagen gesetzt sein. Da w\u00fcrde ich auch sagen, \u201eWei\u00df ich nicht so genau.\u201c Also, und damit auch ist Open Science ist nicht eins. Also, Open Science hat schon sehr viele Gesichter, und da wird ja auch gerungen. Also jetzt gerade mit der European Open Science Cloud, merkt man nat\u00fcrlich auch\u2026 Also, da geht es sehr stark um einen technischen digitalen Aufbau. Aber es geht nat\u00fcrlich auch darum, was ist das Ziel von dem Ganzen? Was wollen wir am Ende mit\u2026? Wer hat Zugang zu den Daten und zu den Informationen und was wollen wir damit machen? Und auch da merkt man dann diese unterschiedlichen Str\u00f6mungen drin. Was okay ist, es ist auszuhandeln. Und was ich glaube, was wichtig ist, ist, dass wir, die n\u00e4chste Generation und die, die jetzt da ist und es noch nicht sozusagen inkludiert ist, dass wir sie inkludieren, damit sie an diesem Diskurs teilnehmen. Wir k\u00f6nnen das nicht, es k\u00f6nnen nicht f\u00fcnf bestimmen f\u00fcr den Rest. Also so genau. Deswegen habe ich so einen Ansatz von Bef\u00e4higung im Sinne von \u201eOkay, kommt mit rein und bestimmt mit\u201c. Wissenschaft war, meiner Meinung nach, schon, oder ist, meiner Meinung nach, eine Gemeinschaft, die selbstbestimmt Wege geht. Nur sie kann es nur dann tun, wenn, wenn sie mit inkludiert sind in dem Prozess.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:24] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, klar. Wenn alle miteinander auch im Austausch sind, auf jeden Fall. Welche Rolle spielen dann Technologie und digitale Plattform bei der F\u00f6rderung von Open Science Education? Also, wir haben jetzt viel \u00fcber Kultur und Mindset und so weiter gesprochen und auch \u00fcber das notwendige Wissen, was man haben muss. Aber was ist mit technischen Infrastrukturen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:45] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja, eine riesige Rolle. Also ohne die, genau, k\u00f6nnen wir das Wissen, kaum\u2026 Also k\u00f6nnten wir, wenn man sich jetzt vorstellt, auf einmal stoppt alles. Habe ich mir\u2026 Also manchmal stell ich mir sowas vor und denke mir, \u201eOkay, wow. Wenn das jetzt alles stoppen w\u00fcrde, also vom Digitalen her, da m\u00fcsste ich, wie viele Briefe ich da t\u00e4glich schreiben m\u00fcsste.\u201c Interessanterweise gibt es ein Museum in Kassel zu den Gebr\u00fcder Grimm, und in dem Museum ist so eine Plattform, in der gezeigt wird, wie viele Briefe die geschrieben haben pro Tag. Wahnsinnig. Da dachte ich mir, \u201eAh, interessant. Das ist so der Vorl\u00e4ufer [lacht], der Vorl\u00e4ufer von st\u00e4ndiger Kommunikation gewesen.\u201c Aber genau. Wir w\u00fcrden da nicht hinkommen. Deswegen, sie spielen eine riesige Rolle. Also, dieses Teilen auf diesem Niveau ist nur m\u00f6glich durch Plattformen und durch digitale Tools. Ich bin technisch v\u00f6llig, also digital v\u00f6llig unbegabt. Ich bin manchmal in Sitzungen bei der European Open Science Cloud, wo es um solche technischen Dinge geht und ich bin ehrlich, ich verstehe kaum was. Ich muss mich sehr anstrengen, dass ich dem Ganzen \u00fcberhaupt folgen kann. Aber es ist \u2026 Genau. Also, was ich\u2026, wie ich das so sehe, es gab sozusagen eine Bewegung damals, als die Staats\u2026 oder als die Bibliotheken aufgebaut worden sind. Die gibt\u2019s ja schon sehr lange, aber dann sozusagen im gro\u00dfen Stil, um den Zugang zu Wissen zu schaffen. Und das ist ja, was, was in vielen Filmen, also Medien auch immer wieder reflektiert wird. Was f\u00fcr ein Sprung das war, als wir auf einmal diesen Informationszugang hatten. Und ich glaube tats\u00e4chlich, jetzt sind wir auf so einem Punkt angekommen, wo uns klar wird, was f\u00fcr ein Sprung wir jetzt gerade haben durch diese neuen Tools und Plattformen. Dass wir noch sehr viel mehr Wissen teilen k\u00f6nnen, auf sehr schnellere Art und Weise, als das durch die Bibliotheken m\u00f6glich war. Und es ist im Aufbau. Ich bin da wirklich \u00fcberfragt. Ich wurde vor kurzem gefragt, ob es sinnvoll ist, dass jedes Bundesland sein eigenes Repository aufbaut. Ich kann\u2026Da muss man andere Personen zu befragen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:40:00]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:40:00] Julia Priess-Buchheit:<br>Ich kann dazu nichts sagen. Also was ich verstehe, ist, dass das alles gekoppelt wird. Ja, aber ob das sich jetzt so rum lohnt oder so rum, das m\u00fcssen dann sozusagen die Daten\u2026, also die Experten zu Dateninformatik sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:40:12] Doreen Siegfried:<br>Okay. Noch mal zum Thema zur\u00fcck, zum Thema Integration. Du hattest ja auch am Anfang gesagt: Okay, am besten ist es auch f\u00fcr die Studierenden, wenn sie tats\u00e4chlich in der Lehre Open Science-Prinzipien kennenlernen und auch direkt anwenden, verkn\u00fcpft mit einem Forschungsprojekt oder mit einem Hausarbeitsprojekt oder wie auch immer. Was k\u00f6nnen denn Hochschulen tun, um tats\u00e4chlich diese Open Science Education in die Lehrpl\u00e4ne zu integrieren? Also, im Prinzip br\u00e4uchte man ja mehr Zeit, wenn ich jetzt irgendwie Einf\u00fchrung in die P\u00e4dagogik unterrichte und dann aber trotzdem noch mal so diese extra Tools mit integrieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:40:54] Julia Priess-Buchheit:<br>Genau. Also, das ist das sozusagen das Problem, dass jedes neue Feld hat, das sozusagen in ein bestehendes Curriculum hereinkommt. Ja, es wird dann immer um Zeit gek\u00e4mpft. Wer gibt mir denn jetzt Zeit, wo komme ich rein? Und es gibt zwei Modelle. Also das eine Modell ist, dass man sagt, Open Science ist gerade so wichtig und so aktuell, dass wir tats\u00e4chlich extra Kurse dazu anbieten. Ob sie jetzt im Wahlpflichtbereich sind, wo auch immer. Aber wir k\u00fcmmern uns darum, dass unsere Studierenden und unsere Fachdisziplinen tats\u00e4chlich mit diesem Thema bekannt gemacht werden. Und das machen wir dadurch, dass wir Kurse anbieten. Wie lang auch die immer sind. Also, auch da ist ja eine gro\u00dfe Bandbreite drin. Und das andere Modell ist zu sagen, nein, nein, wir integrieren, also, wir unterrichten ja, wie man forscht, ich nenne es mal so. Also, man hat Methodenlehre, aber man hat Einf\u00fchrungen, wie mache ich das \u00fcberhaupt? Also, es gibt die unterschiedlichsten Varianten da dazu. Und man k\u00f6nnte ja sagen, okay, in jedem von diesen inkludieren wir das einfach. Das hei\u00dft, wir brauchen nicht mehr Zeit, sondern das, was wir \u00e4ndern, sozusagen die Inhalte entsprechend und den jetzigen Gepflogenheiten in Open Science ab.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:42:10] Doreen Siegfried:<br>Also nur ein Update praktisch.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:42:11] Julia Priess-Buchheit:<br>Es ist ein Update. Hier kommt nat\u00fcrlich dann das Problem. Die Dozierenden, die da sind, sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Und Dozierende, ja, es ist auch immer nicht so einfach, die zu erreichen. Das Ph\u00e4nomen kennen wir, genau, kennen wir bei jeder Lehr-Institution. Wie kriegen wir sozusagen die Personen dazu, sich diesem neuen Thema zuzuwenden und es auch aktiv anzunehmen. So, das sind so die zwei Varianten. Ich glaube, ehrlich gesagt, beide sind gut. Ich empfehle wirklich jeder Institution, immer zu gucken, also vorher zu\u2026, ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu entwickeln und auch zu pr\u00fcfen, dann, was ist denn \u00fcberhaupt gangbar? Es gibt nichts Schlimmeres, als jahrelang zu versuchen, irgendwas reinzubringen. Aber es ist eigentlich klar, das wird so oder so nix. Das ist einfach nur vertane Zeit und Kraft. Also deswegen, ich bin sogar froh, wenn jemand sagt, nein, wir haben es geschafft, zwei Stunden in der Methodenlehre f\u00fcr Open Science freizuschaufeln. Da sage ich: \u201eSuper\u201c. Also, so Schritt f\u00fcr Schritt und zu gucken\u2026 Nat\u00fcrlich ist es\u2026 Ich glaube, es ist von der einen Seite ein bottom up-Prozess, aber es ist aber auch ein top down. Also, man sieht jetzt immer mehr, dass die meisten Fachdisziplinen das auch in ihren Richtlinien drin haben. Das hei\u00dft, die Dozierenden, die meistens ja auch selbst Forschende sind, kommen immer mehr dahin, dass sie, dass sie erkennen: \u201eOh ja, okay, ich passe das an, da ich mein eigenes Handeln auch anpasse.\u201c Es geht darum, glaube ich, von den Institutionen her, also aus Institutionssicht, ist die M\u00f6glichkeiten zu schaffen, dass die Lehrmaterialien da sind, also das zugegriffen werden kann. Da habe sie ja eine wunderbare Webseite, wo man das, wo man sich tats\u00e4chlich bedienen kann. Und ich glaube, das ist wirklich wichtig, dass man sagen kann: \u201eOkay, hier ist das Interesse jetzt da, wie mache ich es? Ah, okay, da habe ich Hilfe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:44:08] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, ja, okay. Also, das ist doch ein guter Vorschlag. Ja, wir n\u00e4hern uns so langsam dem Ende. Ich habe aber trotzdem noch drei Fragen [lacht]: welche Strategien, wenn wir jetzt mal sozusagen eine Ebene h\u00f6her gehen, welche Strategien und Ma\u00dfnahmen sollten dann vielleicht auch Bildungs und oder Wissenschaftspolitiker:innen ergreifen, um sozusagen aus ihrer Sicht die Verbreitung von Open Science Education zu unterst\u00fctzen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:44:36] Julia Priess-Buchheit:<br>Also, ich glaube, es gibt ganz unterschiedliche Varianten. Ich bin jetzt gerade in einer Gruppe der Stifter, der europ\u00e4ischen Stiftungen, die sich auch genau diese Frage gestellt haben. Und also ohne meinen Einfluss sind sie darauf gekommen, sie m\u00f6chten gerne mehr Weiterbildung anbieten. Also, sie sind sozusagen auf diesen Education-Zug aufgesprungen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:45:01] Doreen Siegfried:<br>Sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:45:03] Julia Priess-Buchheit:<br>Da habe ich mich nat\u00fcrlich erst mal gefreut und, wie am Anfang schon gesagt, aber Vorsicht, ja, es muss schon also eine Kombination sein, damit das Ganze auch erfolgsgekr\u00f6nt ist. Das w\u00fcrde ich nun auch sozusagen jeglicher Institutionen oder politischer Person sagen, die sich darum k\u00fcmmert. Es sollten, es sollte sozusagen ein Strau\u00df an verschiedenen Aktionen sein, die parallel anlaufen. Das muss nicht, das muss nicht viel sein, aber es muss sozusagen auf den unterschiedlichen Ebenen gleichzeitig ankommen, damit es \u00fcberhaupt sozusagen durchgehen kann. Und das, die hatten wir vorhin schon angesprochen. Also, das eine sind wirklich die Richtlinien. Da genau, zum Beispiel die Uni Kiel. Da finde ich schon, die kann auf jeden, k\u00f6nnte auf jeden Fall noch mal nachlegen. Also Open Access, haben wir ganz klar drin. Aber Open Science k\u00f6nnte da nochmal mehr betont werden in den Richtlinien, damit es tats\u00e4chlich auch allen klar ist. Da m\u00fcssen die Richtlinie, m\u00fcssen jedem bekannt sein. Das ist auch etwas, also Verfahren einzurichten, wie die denn \u00fcberhaupt zu den Personen dann kommen. Das n\u00e4chste ist tats\u00e4chlich so informelle Lern\u2026, also ich nenne es immer Lernzeit, sind es aber gar nicht, informelle Settings zu schaffen, in denen das Thema immer wieder bespielt wird. Also so, dass es ein Thema ist an der Institution. Das k\u00f6nnen entweder Coffee Lectures sein oder das k\u00f6nnen hier und da irgendwelche Poster sein. Also so, dass man das in der Institution immer wieder sieht und da aufgreifen kann. Und dann begleitet von tats\u00e4chlich formalem Training. Ich glaube wirklich, wenn man das macht, dann kommt man hin. Und das allerwichtigste, also oder eins der wichtigsten Dinge ist tats\u00e4chlich, die Beurteilung von Wissenschaftler:innen aktiv mit umzugestalten. Solange wir sozusagen da dranh\u00e4ngen, zu sagen, \u201eOkay, Open Science spielt bei der Beurteilung keine Rolle\u201c, dann, glaube ich, bleiben wir da stehen, wo wir sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:47:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, klar. Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz gro\u00dfer Hebel. Okay. Wir kommen zur letzten Frage. Welche Tipps hast Du denn vielleicht ganz konkret f\u00fcr Dozent:innen aus der Wirtschaftsforschung, die jetzt ihren Studierenden und Doktorand:innen das Spektrum Open Science n\u00e4herbringen wollen? Also au\u00dfer dem, was Du sowieso schon gesagt hast?<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:47:24] Julia Priess-Buchheit:<br>Ja. Ich habe ja mal vor langer, genau, ich habe vor langer, langer Zeit tats\u00e4chlich Volkswirtschaftslehre unterrichtet in Flensburg, da ich aus der Berufs- und Wirtschaftsp\u00e4dagogik komme. Und genau, aber das ist wirklich schon Jahre her. Ich habe lange \u00fcber die Frage nachgedacht. Ich glaube, der Vorteil bei dem, also, wenn ich, wenn das jetzt meine Aufgabe w\u00e4re und ich nur Wirtschaftswissenschaftler:innen oder -Studierende vor mir h\u00e4tte, w\u00fcrde ich, glaube ich, wirklich mit diesem wirtschaftswissenschaftlichen Kalk\u00fcl argumentieren. Also das ist ja schon eine bestimmte Denkweise und Denkmuster, die den Studierenden so oder so nahegebracht wird. Und ich glaube, die w\u00fcrde ich \u00fcbernehmen und sie auf diese Open Science-Prinzipien \u00fcbertragen. Das hei\u00dft, tats\u00e4chlich anzufangen, ganz stark: Okay, was sind denn die Vorteile davon? Ja, und das einmal durchzuexerzieren, um dann zu gucken: Ist es denn tats\u00e4chlich so? Ja, wo sind denn vielleicht die Barrieren? Wo muss man auch vorsichtig sein? Also, genau. Ich glaube, das w\u00e4re es, dass ich das wirtschaftswissenschaftliche Kalk\u00fcl nehmen w\u00fcrde und es sozusagen auf Open Science erst mal \u00fcbertragen, um zu gucken, okay wie k\u00f6nnten wir denn da uns zurechtfinden und uns auch einen guten Platz zu erk\u00e4mpfen? Ich glaube, das passt da schon hin in diese, in diese Wissenschaftsrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:48:45] Doreen Siegfried:<br>Okay, vielen Dank, Julia Priess-Buchheit. Vielen Dank auch an Sie an den Kopfh\u00f6rern. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns gern Feedback da via E-Mail, Mastodon, YouTube oder LinkedIn. Abonnieren Sie uns flei\u00dfig auf iTunes oder Spotify oder \u00fcberall, wo man Podcasts h\u00f6rt, und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[197,198,195,150,194,196,12],"class_list":["post-94","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-forschungsethik","tag-gute-wissenschaftliche-praxis","tag-lehre","tag-offenheit","tag-open-science-didaktik-2","tag-open-science-education","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 37 Auf dem Weg zur Transparenz - The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Prof. Dr. Julia Priess-Buchheit spricht \u00fcber Open Science Education im Seminarraum und \u00fcber die Grundpfeiler guter Open Science Education.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/03\/08\/fos-37-auf-dem-weg-zur-transparenz\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"FOS 37 Auf dem Weg zur Transparenz - 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