{"id":84,"date":"2023-08-15T09:38:28","date_gmt":"2023-08-15T07:38:28","guid":{"rendered":"3af3dbd2-4f83-4c3d-8e61-8e89de7b5e8a"},"modified":"2026-01-16T12:53:57","modified_gmt":"2026-01-16T11:53:57","slug":"fos-32-open-science-education","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2023\/08\/15\/fos-32-open-science-education\/","title":{"rendered":"FOS 32 Open Science Education"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_0d1b467f6bbb0e7815ff4f892c0b6019fdcc7733\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2023\/08\/15\/fos-32-open-science-education\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/96\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_32.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XIyBeW_63Fk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Teaching Open Science in Media Studies (Vortrag)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/zenodo.org\/record\/8177140\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Teaching Open Science in Media Studies (Folien und Lit.)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/etherpad.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Etherpad<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zotero.org\/groups\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zotero Groups<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 32 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 32: Open Science Education<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Kai Matuszkiewicz<br>Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Koordinator des medienwissenschaftlichen Open-Access-Fachrepositoriums media\/rep\/ am Institut f\u00fcr Medienwissenschaft der Philipps-Universit\u00e4t Marburg<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:04] Kai Matuszkiewicz:<br>Ich glaube, dass es dazu auch notwendig ist, dass wir, dass wir Fachlehre auch neu denken. Open Science ver\u00e4ndert unsere Arbeitspraktiken grundlegend. Das hei\u00dft, es bringt neue Methoden, neue Tools und neue Inhalte mit sich. Und in dem Kontext bin ich davon \u00fcberzeugt, dass es nicht sinnvoll ist, zu sagen, wir machen nur einzelne Veranstaltungen, die sich damit befassen, sondern wir m\u00fcssen es allgemein breit in die Lehre einsickern lassen, auf voller Front.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:33] Kai Matuszkiewicz:<br>Aber auf der anderen Seite bietet Open Science in seinen Prinzipien und durch die Reflexionsm\u00f6glichkeiten, die es uns anbietet, auch die M\u00f6glichkeit, die Art und Weise, wie wir digitale Transformation an den Hochschulen gestalten, gestalten k\u00f6nnen oder gestalten sollten und hat dadurch auch so eine R\u00fcckwirkung dann auf die digitale Transformation. Deswegen sind das aus meiner Sicht ein Paar, was in permanentem zirkul\u00e4ren Austausch steht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:05] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried, und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute reden wir \u00fcber die Integration von Open Science in die Lehre, wir diskutieren die Herausforderung f\u00fcr die Studierenden. Was bedeutet es f\u00fcr die? Wir reden \u00fcber den Einsatz digitaler kollaborativer Werkzeuge in der Lehre und betrachten zu dem auch die Chancen und Herausforderungen der Verbindung von digitaler Transformation und Open Science-Prinzipien. Und f\u00fcr dieses Thema zu Gast habe ich heute einen Medienforscher und auch Experten auf den Gebieten der Game Studies und Medien und Hochschuldidaktik. Und dar\u00fcber hinaus engagiert sich unser Gast auch aktiv im Bereich Open Science, Open Access und wissenschaftlicher Kommunikation. Herzlich willkommen, Dr. Kai Matuszkiewicz !<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:18] Kai Matuszkiewicz:<br>Guten Morgen und ganz herzlichen Dank f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:22] Doreen Siegfried:<br>Sie haben in der Lehre einen ja Testlauf, nennen wir es mal, gemacht mit ihren Studierenden und haben dort Themen wie Open Access, Open Data, Open Educational Resources, Open Methodology, Open Peer Review, Open Source und so weiter und so weiter, nicht nur theoretisch besprochen. Ein wichtiger Aspekt war es auch, in diesem Seminar oder in dieser Seminarreihe Offenheit auch aktiv in der Lehre umzusetzen. Was haben Sie hier konkret gemacht und wie sind Ihre Erfahrungen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:53] Kai Matuszkiewicz:<br>Also wichtig war mir von vornherein auch, die Studierenden aktiv an der Seminargestaltung zu beteiligen, das hei\u00dft beispielsweise bei der Auswahl der Inhalte. Grunds\u00e4tzlich waren die Seminare auch sehr, sehr diskursiv angelegt, sodass ich auch immer sehr zeitnah auf den Feedback und Input der Studierenden reagieren konnte. Zudem haben wir kollaborative Arbeitstechniken eingesetzt, die f\u00fcr Open Science typisch sind. Und wir haben Offenheit jetzt nicht nur in dem Sinne verstanden, dass wir gesagt haben, es geht darum, Open Science-Prinzipien abzuarbeiten, sondern Offenheit in den verschiedenen Facetten zu betrachten, was es f\u00fcr Wissenschaft und was es f\u00fcr Medienwissenschaft bedeutet. Und eine der Facetten, die da f\u00fcr uns zum Beispiel ganz wichtig war, ist, Offenheit als eine Reflexionsfolie zu betrachten. Und wo man dann beispielsweise auch die Austauschprozesse, die zwischen der Wissenschaft, der Kultur, der Gesellschaft, der Politik stattfinden, also in beide Richtungen, dass man die analysieren kann. Sodass man, wenn man m\u00f6chte, im Prinzip Offenheit auch eine Reflexionsfolie f\u00fcr das begreifen kann, was wir an Hochschulen h\u00e4ufig so unter dem Begriff Third Mission subsumieren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:04] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und wenn Sie sagen, Sie haben erstmalig neue Tools eingef\u00fcgt oder eingef\u00fchrt, die vornehmlich zur Kollaboration dienten, welche Herausforderungen haben sich denn f\u00fcr die Studierenden ergeben? Die, die damit jetzt konfrontiert wurden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:21] Kai Matuszkiewicz:<br>Also im Hinblick auf die Tools sind es nat\u00fcrlich, einerseits ist es diese nicht vorhandene Vertrautheit mit den Tools gewesen, aber auch die damit zusammenh\u00e4ngenden Methoden, die nicht unbedingt bekannt gewesen sind. In der Medienwissenschaft ist es so, dass die urspr\u00fcnglich mal in den 70ern, 80ern aus der Literaturwissenschaft entstanden ist und einen sehr starken Fokus auf Einzelmedienanalyse hat. Das ist aber etwas, was uns, wenn wir Open Science analysieren wollen oder mit Open Science analysieren wollen, nur bedingt hilft, weil da brauchen wir eher so einen praxeologischen Blick, also einen Blick auch auf wissenschaftliche Arbeitspraktiken als Medienpraktiken. Und dementsprechend brauchen wir praxeologische Betrachtung des Ganzen. Und das ist was, was f\u00fcr viele Studierende auch so ein bisschen ungewohnt war, gerade weil diese praxeologische Methoden h\u00e4ufig auch mit digitalen Methoden zusammenh\u00e4ngen. Das war dann mit den Tools eine Herausforderung. Allgemein aber nat\u00fcrlich auch die neuen Themen. Also mit Open Science-Prinzipien oder Open Science kommen Themen in die Lehre, die aus der bisherigen Fachlehre nicht so bekannt waren und die f\u00fcr manche Studierende dann auch so ein bisschen abstrakt waren und da im Prinzip auch so einen neuen Bereich der Fachlehre aufgemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:32] Doreen Siegfried:<br>Und haben Sie vielleicht mal ein Beispiel, was f\u00fcr neue Themen da pl\u00f6tzlich auf die Studierenden zu kamen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:36] Kai Matuszkiewicz:<br>Ja, das ist, wenn wir uns zum Beispiel die Prinzipien angucken, die Open Science-Prinzipien, und dann beispielsweise auf Open Data schauen. Es ist so, dass weite Teile der Medienwissenschaft heute noch einen sehr starken hermeneutischen Bezug haben. Und in manchen Teilen dieser Disziplin oder Teildisziplin ist die Frage: Gibt es Daten an und f\u00fcr sich? immer noch eine umstrittene.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:01] Doreen Siegfried:<br>Aha, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:01] Kai Matuszkiewicz:<br>Oder haben wir in Anf\u00fchrungsstrichen nicht nur B\u00fccher, die wir lesen? Und da beginnt dann sozusagen diese die Schwierigkeit der Auseinandersetzung mit der Thematik Open Data schon bei dem Datenbegriff. Und was sind Daten, was k\u00f6nnen Daten sein? Und dann beginnt man, dar\u00fcber zu sprechen. Und das ist halt auch schon so was, was ein bisschen abstrakt ist. Man merkt dann relativ schnell auch, ein Exzerpt kann ein Forschungsdatum sein. Auch Literaturlisten k\u00f6nnen nat\u00fcrlich Forschungsdaten sein, je nachdem, was ich wie untersuche. Aber das ist was, was jetzt f\u00fcr viele jetzt nicht so intuitiv eing\u00e4ngig ist und dadurch sind dann teilweise die H\u00fcrden da, die man dann adressieren, ansprechen muss. Aber dann auch dementsprechend dahin kommt, dass man dann sowas wie Open Data besprechen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:48] Doreen Siegfried:<br>Okay. Wenn Sie sagen, es ging auch um die Arbeit mit den Studierenden, wie wurden denn die Studierenden aktiv in die Gestaltung der Seminarsitzung und auch in die Auswahl der Themen einbezogen? Und wie hat sich das dann gegebenenfalls sogar auch auf das Lernergebnis ausgewirkt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:04] Kai Matuszkiewicz:<br>Ja, also das Hauptinstrument, was ich dazu eingesetzt habe, weil f\u00fcr mich pers\u00f6nlich bedeutet Open Science Diskurs. Also permanenten Diskurs, Aushandlung, Austausch. Und deswegen war es f\u00fcr mich wichtig, dass wir vor allen Dingen auch im Seminar immer dar\u00fcber sprechen. Also dass wir nicht nur \u00fcber die Themen diskutieren, sondern dass wir sozusagen zeitgleich auch immer Man\u00f6verkritik machen k\u00f6nnen. Und das hat sich als ein gutes Instrument herausgestellt, um quasi direkt Feedback einzuholen, wenn es darum ging, wie Seminarsitzungen gestaltet werden sollen. Weil es gab zum Beispiel auch freie Seminarsitzungen, die thematisch von vornherein nicht belegt waren. Es waren einige belegt mit beispielsweise, Open Science-Prinzipien die sehr zentral sind, die nat\u00fcrlich besprochen werden mussten. Aber einige Sitzungen waren auch frei. Und das war ganz den Studierenden \u00fcberlassen, wie sie die eben ausf\u00fcllen sollen. Und da war es dann beispielsweise so, dass wir Themen im Seminar gesammelt haben, aber dann beispielsweise in der Abstimmung im Lernmanagementsystem zur Abstimmung gestellt haben und dadurch dann quasi per demokratischem Prinzip zur Themenfindung gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:12] Doreen Siegfried:<br>Ja. Okay, verstehe. Inwiefern hat dann das Seminar letztlich so die Wahrnehmung auch der Studierenden \u00fcber die Bedeutung von Offenheit in der Medienwissenschaft beeinflusst? Sie hatten ja gesagt, Offenheit wird hier in seinen vielen Dimensionen betrachtet. Also welche Reaktionen haben Sie da beobachten k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:37] Kai Matuszkiewicz:<br>Genau also, das spannendste war daran jetzt nicht so zu sehen, wie sich die Studierenden zu Open Science-Prinzipien verhalten und wie sie langsam mehr und mehr mit denen vertraut werden, auch wenn das nat\u00fcrlich sehr wichtig ist. Sondern das interessanteste war zu sehen, wie die Studierenden dann diesen, diesen Gedanken von Open Offenheit als Reflexionsfolie aufgenommen haben und wir das dann auf verschiedene Bereiche \u00fcbertragen haben, immer in dieser Betrachtung der Wechselwirkung Wissenschaft mit einer anderen Entit\u00e4t oder auch innerwissenschaftliche. Also paar Beispiele: Wir haben uns beispielsweise, wenn es darum ging, zu fragen: \u201eWas bedeutet \u00d6ffnung der Lehre?\u201c Also was bedeutet Offenheit f\u00fcr die Lehre? Haben wir dann auch \u00fcber nat\u00fcrlich \u00fcber verschiedene Lehr-Lernformate diskutiert und uns dann auch die Frage gestellt, inwiefern sind diese beispielsweise an Hochschulen umsetzbar, wenn wir uns die gegenw\u00e4rtige Architektur angucken. Und inwiefern versinnbildlicht sich auch Einstellung zur Offenheit in Architektur oder erm\u00f6glicht oder verunm\u00f6glicht? Und dann haben wir beispielsweise \u00fcber Deutsche H\u00f6rs\u00e4le diskutiert. Die, wo alle Personen ausgerichtet sind auf eine Person vorne, die spricht, wo quasi die Interaktionsdynamiken sehr eingeschr\u00e4nkt sind. Und das dann beispielsweise mit skandinavischen Lehrraumkonzepten verglichen, wo wir heute Lehrgeb\u00e4ude haben, die im Prinzip gar keine W\u00e4nde innen drin haben, sondern wo verschiedene Hubs drin sind. Wo sich Gruppen individuell zusammenfinden k\u00f6nnen, in Einzelarbeit, in Gruppenarbeit, in Partner:innenarbeit, um dann dementsprechend die Inhalte, was sie lernen wollen, wie sie lernen wollen, adressieren zu k\u00f6nnen, besprechen zu k\u00f6nnen, lernen zu k\u00f6nnen. Und das ist dann nat\u00fcrlich auch ein ganz anderes\u2026 \u2013 also nicht nur eine ganz andere M\u00f6glichkeit von Lehre, sondern auch ein ganz anderes Verst\u00e4ndnis von Lehre und wie sich das dann auch in Architektur letztlich manifestiert. Das war beispielsweise so ein Punkt, wo die Studierenden dann sehr, ja einige, gesagt haben, wir h\u00e4tten nicht gedacht, dass es dann auch um sowas gehen w\u00fcrde. Oder andere Themen, wenn wir jetzt so auf dieses Wechselspiel eingehen zwischen Wissenschaft und beispielsweise den anderen Bereichen des Bildungssektors, das wir dann dar\u00fcber gesprochen haben, inwiefern quasi also einerseits nicht nur Open Science verwendet werden kann oder Prinzipien, die Ideale von Open Science, um beispielsweise die Schulbildung diskursiver zu gestalten oder gerade zum Beispiel Pr\u00fcfungsformate wie das Abitur zu reflektieren oder ob das noch zeitgem\u00e4\u00df ist, gerade in Hinblick auf Berufspraxis. Sondern sich auch zu fragen, inwiefern oder welche Voraussetzungen m\u00fcssen beispielsweise in der Schule gegeben sein, um Studierenden den Einstieg in Open Science zu erleichtern. Dass man das so quasi als einen kontinuierlichen Prozess, als einen kontinuierlichen Lernprozess betrachtet, zum offenen Arbeiten hin, der schon in der Schule beginnt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:27] Doreen Siegfried:<br>Sie haben jetzt gerade das Thema Pr\u00fcfung thematisiert. Da frage ich mich nat\u00fcrlich, ich kenne das so aus Seminaren, das vorab von der Lehrkraft festgelegt wird, was ist pr\u00fcfungsrelevant, was ist klausurrelevant? Und dann in dem Seminar doch regelm\u00e4\u00dfig die Frage kommt \u201eM\u00fcssen wir das lernen, ist es klausurrelevant?\u201c und so weiter. Wie funktioniert denn sowas, wenn die Gruppe sich tats\u00e4chlich ihre Lerninhalte selber zusammensetzt? Haben Sie \u00fcber das Thema Reformation von Pr\u00fcfungsleistungen auch gesprochen oder wie wurde das in der Praxis dann am Ende umgesetzt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:00] Kai Matuszkiewicz:<br>Wir haben \u2026 da haben wir auch sehr viel dar\u00fcber gesprochen. Wir haben in unserem Seminar selbst ist das mit einer Hausarbeit abgeschlossen worden. Was den Vorteil hatte im Unterschied zu einer Klausur, dass man nat\u00fcrlich Themen sehr viel individueller adressieren kann. Also wir hatten dann beispielsweise auch Hausarbeitsthemen, die jetzt auf den ersten Blick jetzt nicht was mit Open Science direkt zu tun haben, wo es dann beispielsweise darum ging, auf American Football geguckt. Also American Football ist ja ein Bereich, wo es sehr stark um Datafizierung geht, und da wurde dann gefragt, inwiefern k\u00f6nnten Prinzipien des von Open Data eingesetzt werden, um diesen, diesen Bereich des Umgangs mit Daten transparenter zu machen. Oder auch auf die Gaming Industrie \u00fcbertragen. Inwiefern k\u00f6nnte der Umgang mit bestimmten Produktionszahlen oder Daten transparenter sein? Aber auch wieder reflektiert, inwiefern ist es jetzt aus rechtlichen und forschungsethischen Gr\u00fcnden schwierig, beispielsweise mit Nutzendendaten offen umzugehen. Also wo hat Open Data beispielsweise auch Grenzen? Aber wir haben nat\u00fcrlich dar\u00fcberhinausgehend \u00fcber das, was wir in den Hausarbeiten machen wollten, auch reflektiert, inwiefern ist es denn \u00fcberhaupt sinnvoll, noch zum Schluss eine Pr\u00fcfung zu machen. Oder sind nicht andere Pr\u00fcfungsformen wie ein Lehrportfolio, dessen Teile kontinuierlich erstellt werden, ist das nicht sinnvoller? Oder ist es nicht allgemein sinnvoll, wenn man bei der Endpr\u00fcfung bleibt, dass man dann verst\u00e4rkt auch auf andere Formate zur\u00fcckgreift, zum Beispiel Videoformate, Audioformate und so weiter und so fort?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:34] Doreen Siegfried:<br>Ja. Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:35] Kai Matuszkiewicz:<br>Das ist auch ein breites Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:36] Doreen Siegfried:<br>Ja, spannend. Wenn wir nochmal zur\u00fcckgehen auf die Themen, die sozusagen unter dem gro\u00dfen Dach Open Science gefasst werden k\u00f6nnen. Welche konkreten Aspekte von Open Science haben Sie denn in ihrem Seminar behandelt? Und wie wurden die Themen vermittelt und diskutiert? Und vielleicht noch eine Nebenfrage, Sie kommen ja sozusagen auch aus den Game Studies, welche Erkenntnisse konnten Sie denn aus diesem Bereich da noch einflechten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:02] Kai Matuszkiewicz:<br>Also, wir haben uns bei den Open Science-Prinzipien haben wir uns so auf die g\u00e4ngigsten konzentriert. Also nat\u00fcrlich Open Access, Open Data, Open Source. Dann auch mit einem prim\u00e4ren Fokus auch auf Open Source-Software, aber auch Umsatzm\u00f6glichkeiten, Umsetzungsm\u00f6glichkeiten von Open Source-Hardware diskutiert. Wir haben aber auch \u00fcber Open Peer Review, offene Methodologien und \u00fcber Citizen Science gesprochen. Das war ein Bereich, der war f\u00fcr die Studierenden sehr interessant, und ich glaube, die meisten Hausarbeiten sind sogar zu Citizen Science entstanden. Weil das dann wir hatten da so ein paar Beispielprojekte aus der Medienforschung, das hat die Studierenden dann sehr, sehr interessiert. Aber, wie gesagt, haben das wir eben schon erw\u00e4hnt, auch erweitert beispielsweise Richtung, wie gehen wir mit Daten aus der Spieleindustrie um. Und da kam dann zumindest am Rande nat\u00fcrlich, die Game Studies auch wieder rein, ohne dass wir uns allzu tief in den Game Studies verloren haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:01] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Sie haben jetzt total viele Themen schon angesprochen, wo man tats\u00e4chlich das System Wissenschaft oder Bildung ver\u00e4ndern k\u00f6nnte. Welche Lessons Learned haben sie denn aus dem Seminar gezogen? Und welche Erkenntnisse oder Empfehlungen k\u00f6nnen Sie denn vielleicht so f\u00fcr zuk\u00fcnftige Lehrveranstaltungen zu dem Themenkomplex Open Science vielleicht auch in anderen Disziplinen ableiten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:24] Kai Matuszkiewicz:<br>Also, die Lessions Learned, die ich gezogen habe, ist, dass kollaborative Arbeitstechniken sehr, sehr wichtig sind. Dass sie\u2026 Also, wir haben beispielsweise mit einem Etherpad gearbeitet, wenn es um das Protokollieren von Diskussionsergebnissen ging, oder mit Zotero Groups, wenn es um die gemeinsame Literaturverwaltung, -erg\u00e4nzung und so weiterging. Wir haben aber auch schnell festgestellt, dass es eher so bei diesen minimal geforderten Aktivit\u00e4ten geblieben ist und intrinsisch gesehen wenig dar\u00fcber hinaus entstanden ist. Sodass es im Prinzip f\u00fcr folgende Projekte wichtig ist: Also, ich w\u00fcrde da kollaborative Arbeitstechniken noch st\u00e4rker ins Zentrum r\u00fccken, als das jetzt war. Aber auch st\u00e4rker begleiten, betreuen und auch incentivieren. Ich habe aus \u00e4hnlichen Projekten, wo es, aus \u00e4hnlichen Seminaren, wo es beispielsweise um das Erstellen eines gemeinsamen Wikis ging, auch \u00e4hnliche Erfahrungen gemacht. Und wenn man das dann so ins Zentrum r\u00fcckt und sehr eng betreut, dann funktioniert das sehr gut. Das w\u00fcrde ich auf jeden Fall f\u00fcr die Zukunft machen. Ich w\u00fcrde die Abstraktheit der Themen zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rker im Vorfeld mit reflektieren, als ich das jetzt gemacht habe, und gerade auch so die Neuheit der Themen. Aber auch nicht davor zur\u00fcckschrecken, das zu thematisieren, auch wenn es was Unbekanntes ist. Also, es kam dann nat\u00fcrlich so die R\u00fcckmeldung: Ja, die Themen waren teilweise sehr, sehr neu, es ging damit sehr viel technisches und teilweise auch informatisches einher, was dann auch von den Studierenden im Nachhinein als Herausforderung artikuliert worden ist. Aber ich w\u00fcrde da zuk\u00fcnftig dennoch nicht vor zur\u00fcckschrecken, das zu machen. Und was ich k\u00fcnftig machen w\u00fcrde, ist, das jetzige Seminar hatte so einen sehr stark \u00fcberblicksartigen Charakter. Ich w\u00fcrde k\u00fcnftig, glaube ich, versuchen, gerade noch st\u00e4rker ins Detail zu gehen, also nicht Open Science nur als Gesamtes fokussieren, sondern auf einzelne Prinzipien oder Bereiche, mich st\u00e4rker kaprizieren. Und das dann auch noch anwendungsbezogener machen. Zum Beispiel im Open Source-Sektor, dass man da dann viel st\u00e4rker mit beispielsweise Videoschnittprogrammen oder Audiobearbeitungsprogrammen arbeitet, also was auch f\u00fcr die medienpraktische Arbeit der Studierenden in unserem Fach wichtig ist. Oder dass man beispielsweise, wenn es um Daten geht, viel mehr auch mit Datenanalyse macht und auch zeigt, was man dann damit machen kann, gerade in F\u00e4chern, die noch so ein bisschen verhaltenes Verh\u00e4ltnis zum Konzept von Daten und zu dem, was Daten sind, haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:57] Doreen Siegfried:<br>Ja, interessant. Wenn sie jetzt sagen, sie w\u00fcrden sozusagen Kollaboration incentiveren, das hei\u00dft, Sie w\u00fcrden, man hat ja h\u00e4ufig, ich kenne das, wenn man in der Gruppe arbeitet. Dann gibt es immer die Leute, die das alles in die Hand nehmen und richtig sich reinwerfen in den Job und die anderen die vielleicht am Ende nochmal ein Kommentar machen, ansonsten sich eher so ein bisschen zur\u00fcckhalten. Das hei\u00dft, Sie w\u00fcrden, Sie w\u00fcrden Leute belohnen daf\u00fcr, dass sie intensiv mitarbeiten. Oder wie w\u00fcrden Sie das konkret umsetzen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:24] Kai Matuszkiewicz:<br>Also, man kann es nat\u00fcrlich einerseits gamifizieren. Aber diese Art \u2013 ich arbeite ja auch im Gamification Bereich \u2013 diese Art der Gamification, die jetzt so nur auf Wettbewerbselemente setzt, die finde ich nicht so interessant. Zumal das meistens auch nur die Studierenden anspricht, die so ein Wettbewerbsappeal haben. Diejenigen, f\u00fcr die das soziale Kollaborative wichtig ist, f\u00fcr die ist das h\u00e4ufig nicht so interessant. Man kann nat\u00fcrlich einen Anreiz dar\u00fcber reinbringen, indem man sagt, das ist Teil der Studienleistung. Aber das ist, glaube ich, nur ein Teil. Also, es ist aus meiner Sicht wichtig, dass man, dass man st\u00e4rker und auch kleinteiliger mit den Studierenden in die Kommunikation geht und sie wirklich auch in diesem Prozess dahingehend auch begleitet, dass man auch Kommunikation einfordert. Von den den Studierenden aus, dass dann quasi einfach mehr kommuniziert werden muss, was sind Probleme und es auch st\u00e4rker in die Seminarsitzung einbindet. Also, man kann, was wir jetzt nicht gemacht haben, weil wir einen sehr stark thematisch orientierten Ablauf hatten, ist, dass man nat\u00fcrlich auch das Richtung agiles Projektmanagement denken kann, dass man sagen kann, wir machen gerade, wenn es anwendungsbezogen werden soll, Projekte. Und wir entwickeln die eben agil. Und da sprechen wir am Anfang jeder Sitzung, quasi am Beginn des Weeklys, immer dar\u00fcber, was sind sozusagen die Herausforderungen gewesen, auch bei dem kollaborativen Arbeiten, kommunizieren, dokumentieren und so weiter. Um das dementsprechend auch wirklich bewusster dann angehen zu k\u00f6nnen, Probleme ausr\u00e4umen zu k\u00f6nnen und auch so ein bisschen die Studierenden allgemein st\u00e4rker dazu bringen zu k\u00f6nnen, sich damit auseinander zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:54] Doreen Siegfried:<br>Also, das hei\u00dft, das Incentive w\u00e4re dann in der Form Aufmerksamkeit Ihrerseits als Seminarleiter.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:00] Kai Matuszkiewicz:<br>Betreuung, genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:01] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Jetzt haben Sie gesagt, okay, die, Studierenden waren erschrocken, wie viel Informatik Skills sie da letztlich erlernen sollten. W\u00fcrden Sie hier sagen, das ist aber leider die Zukunft, und das hat jetzt nichts mit Open Science zu tun, sondern die Medienwissenschaften m\u00fcssen halt entsprechend ihre Routinen vielleicht auch etwas anpassen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:26] Kai Matuszkiewicz:<br>Ich w\u00fcrde das alles so sagen, ich w\u00fcrde nur das \u201eleider\u201c streichen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:28] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:29] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:29] Kai Matuszkiewicz:<br>Also ich w\u00fcrde sagen, es ist die Zukunft nicht nur der Medienwissenschaft, sondern auch der Geisteswissenschaften allgemein. Also, ich glaube, unabh\u00e4ngig davon, wie man es mit dieser ber\u00fchmten Gretchenfrage h\u00e4lt. Also wie halten es die in Anf\u00fchrungsstrichen traditionellen Humanities mit den Digital Humanities? Unabh\u00e4ngig davon muss man, glaube ich, konstatieren, dass die Zukunft der Geisteswissenschaften eine digitale ist und dass es auch nichts Schlimmes ist. Wer arbeitet denn heute nicht mit Literaturverwaltungsprogrammen? Wer nutzt heute nicht die M\u00f6glichkeiten des kollaborativen Schreibens \u00fcber die dementsprechenden Tools und Plattformen? Wer nutzt denn heute nicht f\u00fcr Publikationen und Forschungsdaten die dementsprechenden Infrastrukturen? Das sind so die Bereiche, die vielen leicht von der Hand gehen, weil da Benefits gesehen werden. Bei anderen Bereichen, wo die Benefits nicht so schnell gesehen werden, muss man da vielleicht noch die Leute, die noch nicht ganz motiviert sind, mitnehmen. Aber grunds\u00e4tzlich ist das ist das der Weg, wohin es geht, und das ist ja auch nichts Schlimmes.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:31] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Mich interessieren noch so ein bisschen die Erfahrungen der Studierenden, die Sie beobachtet haben. Also wie haben denn Ihre Studierenden auf diesen didaktischen Ansatz des Seminars reagiert, Offenheit eben nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern auch aktiv in der Lehre umzusetzen? Also haben Ihre Studierenden die Herangehensweise als bereichernd empfunden? Sie hatten jetzt schon gesagt, es gab so ein bisschen tiefes Durchatmen beim Thema informatische Komponenten. Aber was haben Sie sonst noch beobachten k\u00f6nnen an Reaktionen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:02] Kai Matuszkiewicz:<br>Ja, also neben den eben genannten gab\u2019s, wurde als Herausforderung zur\u00fcckgemeldet, was wir auch schon thematisiert hatten, dass die Themen teilweise abstrakter sind. Dass es neue Themen sind. Dass der methodische Ansatz ein anderer ist. Aber es gab auch auf der Seite der Pros, wenn man will, sehr, sehr viel und nicht nur Cons. Die Studierenden fanden zum Beispiel auch bei dem Leben von Offenheit gut, dass sie so aktiv an der Seminargestaltung beteiligt wurden, und zwar in den Seminarsitzungen, wie auch beispielsweise die Themenfindung betreffend. Und was, was viele spannend fanden, ist, zu sehen, wenn man gerade diese Offenheit als Reflexionsfolie verwendet, in welchen Bereichen Medienwissenschaft die Reflektion auf der einen Seite relevant sein kann, aber auf der anderen Seite, welche Bereiche der Medienwissenschaft man dadurch alle reflektieren kann. Und da kam da doch von einigen die R\u00fcckmeldung, dass sie nicht gedacht h\u00e4tten, dass man so was in der Medienwissenschaft machen kann. Und das war das, was ich pers\u00f6nlich noch so am spannendsten fand.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, super. Welche Rolle spielen denn Ihrer Meinung nach Bibliotheken an Universit\u00e4ten oder auch Graduiertenschulen bei der Integration von Open Science in die fachliche Lehre? Also wie k\u00f6nnen diese Arten von Einrichtungen sie dabei unterst\u00fctzen, Open Science-Lehrangebote zu f\u00f6rdern oder auch zu etablieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:22] Kai Matuszkiewicz:<br>Also, die spielen aus meiner Sicht eine ganz, ganz zentrale Rolle. Also gerade, wenn wir mal zum Beispiel uns die Bibliotheken anschauen, die ja auch schon viel machen, also die auch schon viel Lehr-Lernangebote in die Richtung anbieten. Glaub ich aber, dass wir da, auch gerade jetzt im Sinne der Offenheit, dass wir da st\u00e4rker kooperieren m\u00fcssen. Weil bisher ist es teilweise so, je nach Standort auch, dass es teilweise sehr siloartig stattfindet. Es gibt die Angebote der Universit\u00e4tsbibliotheken, es gibt die Angebote von Graduiertenschulen, es gibt das, was die Fachlehrer machen und was eventuell andere zentrale Einrichtungen, Fachbereiche und so weiter anbieten. Und ich glaube, wir m\u00fcssen das alles zusammenziehen, auch in dem Sinne beispielsweise, dass man, dass man Teamteaching macht. Also dass man, quasi fachliche und informationsfachliche Perspektive, dass man die in einer Veranstaltung auch verschmilzt. Das aber nat\u00fcrlich auch bedeutet, Bibliotheken beispielsweise als Orte von Lehre und Forschung noch ernster zu nehmen, als das bis heute getan wird. Weil es wird ja tolle Lehre angeboten an Bibliotheken, es wird teilweise ganz exzellente Forschung betrieben, aber es ist ja dann teilweise immer so eine Forschung zweiten Ranges gegen\u00fcber dem, was an den Fachbereichen gemacht wird. Und ich glaube, wenn wir uns davon so ein bisschen schaffen, zu l\u00f6sen und dann so Kooperationen auf Augenh\u00f6he machen, ist das, glaube ich, kann das f\u00fcr die Studierenden nur zum Vorteil gereichen. Und auch, wenn man an Graduiertenschulen denkt, f\u00fcr die Promovierenden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:46] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das hei\u00dft, es muss mehr so im Tandem gearbeitet werden? Ja, spannend. Welche zuk\u00fcnftigen Schritte k\u00f6nnten Sie denn, nach Ihrer jetzigen Erfahrung, welche zuk\u00fcnftigen Schritte k\u00f6nnten denn noch unternommen werden, um tats\u00e4chlich Open Science noch weiter in die Lehre zu integrieren. Also jetzt auch vielleicht an ihrem Beispiel in die Medienwissenschaftliche Lehre? Also gibt es da noch Ideen oder Vorschl\u00e4ge f\u00fcr neue Ans\u00e4tze, Projekte auf diesem Gebiet? Neben dem, was Sie schon gesagt haben, also ein bisschen mehr ins Detail gehen m\u00fcssen, mehr in die Praxis gehen und sich verbinden mit anderen Akteuren auf diesem Gebiet. Wie kann das, wie kann das sozusagen noch st\u00e4rker rein diffundieren in die Lehre?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:28] Kai Matuszkiewicz:<br>Ich glaube, dass es dazu auch notwendig ist, dass wir, dass wir Fachlehre auch neu denken. Open Science ver\u00e4ndert unsere Arbeitspraktiken grundlegend. Das hei\u00dft, es bringt neue Methoden, neue Tools und neue Inhalte mit sich. Und in dem Kontext bin ich davon \u00fcberzeugt, dass es nicht sinnvoll ist zu sagen, wir machen nur einzelne Veranstaltungen, die sich damit befassen, sondern wir m\u00fcssen es allgemein breit in die Lehre einsickern lassen, auf voller Front. Weil es letztlich auch\u2026 Es betrifft, das Lesen, das Schreiben, das Analysieren, das Publizieren, das interne wie externe Kommunizieren, das Managen und so weiter. Deswegen, glaube ich, m\u00fcssen wir das wirklich sehr, sehr, sehr grundlegend und sehr tief in die gesamte Lehre einflie\u00dfen lassen. Und dann nat\u00fcrlich noch erg\u00e4nzt um solche Aspekte wie, dass man dann auch anwendungsbezogener wird. Aber ich glaube, wir m\u00fcssen es, wie gesagt, als eine allgemeine Reform begreifen, und das ist finde ich auch was, was ich an Open Science sehr spannend finde. Open Science bietet uns die M\u00f6glichkeit, Wissenschaft neu denken zu k\u00f6nnen, zu reflektieren und eben dann zu gucken, wo ist es beispielsweise sinnvoll, Modifikationen vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:37] Doreen Siegfried:<br>Also wenn wir jetzt gerade davon sprechen, dass man Studierende, und Sie hatten es ja vorhin schon angedeutet, vielleicht sogar auch schon \u00e4ltere Sch\u00fcler: innen, aber bleiben wir mal bei den Studierenden. Also wenn wir davon ausgehen, Studierende m\u00fcssen neu wissenschaftlich sozialisiert werden, wie sehen Sie denn die Verbindung zwischen digitaler Transformation und der Einf\u00fchrung von Open Science-Prinzipien? Ist das eine letztlich die praktische Umsetzung des anderen? Oder wie spielen diese beiden Themen zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:09] Kai Matuszkiewicz:<br>Ich glaube, die kann man nur zusammen betrachten, weil es aus meiner Sicht auch zwischen beiden ein reziprokes Verh\u00e4ltnis ist. Also, die digitale Transformation bietet letztlich die Tools, die Plattformen, die wir ben\u00f6tigen, um Open Science Prinzipien umsetzen zu k\u00f6nnen, offeriert dadurch dann letztlich oder ver\u00e4ndert dadurch unsere Methoden, unsere Arbeitsweise. Aber auf der anderen Seite bietet Open Science in seinen Prinzipien und durch die Reflexionsm\u00f6glichkeiten, die es uns anbietet, auch die M\u00f6glichkeit, die Art und Weise, wie wir digitale Transformation an den Hochschulen gestalten, gestalten k\u00f6nnen oder gestalten sollten und hat dadurch auch so eine R\u00fcckwirkung dann auf die digitale Transformation. Deswegen sind das aus meiner Sicht ein Paar, was in permanentem zirkul\u00e4ren Austausch steht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:57] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Was mich noch interessieren w\u00fcrde. Sie hatten ja als Sie die Effekte und auch die Fragen, die in Ihren Seminaren diskutiert wurden, geschildert haben\u2026 Also sprich, brauchen wir noch sowas wie das Abitur, brauchen wir noch eine Art von Pr\u00fcfung am Ende, oder brauchen wir eine ganz neue Art von Pr\u00fcfung oder wie auch immer? Also welche Herausforderungen ergeben sich dann Ihrer Meinung nach bei der Integration von Open Science Education in den Lehrplan? Und was w\u00e4ren so konkrete Ideen, wie man diese Herausforderung auch f\u00fcr eine komplette Disziplin, also jetzt nicht nur bei Ihnen in Marburg, sondern vielleicht in der ganzen Republik, in den Medienwissenschaften umsetzen kann?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:37] Kai Matuszkiewicz:<br>Ich glaube, der Punkt ist, was ich eben schon gesagt hatte, das einsickern lassen. Also dass man wirklich Open Science auf der gesamten Breite in die Lehre eingehen l\u00e4sst. Weil, wenn wir jetzt nur versuchen, es siloartig in einzelnen Modulen, Veranstaltungen unterzubringen, ist es erstens schwierig, das auf verschiedene Standorte zu \u00fcbertragen. Und zweites tritt dann h\u00e4ufig so ein Ph\u00e4nomen auf, dass es dann auf einmal ein Lehrthema ist, was in Konkurrenz zu anderen Lehrthemen steht, wo ja dann h\u00e4ufig die Diskussion stattfinden, \u201eja, was, bei dem engen Curriculum, was kommt denn rein und was kommt eben nicht rein.\u201c Und das ist, glaube ich, eine Diskussion, die ich vermeiden w\u00fcrde, gerade weil, Open Science dann in dem Sinne ja auch nicht ein Lehrthema ist wie alle anderen, sondern es betrifft die Art und Weise, wie wir arbeiten. Und deswegen muss es, wie gesagt, in die Lehre breit einflie\u00dfen. Aber ich glaube, das klappt halt wirklich auch nur, wenn wir als Fach, von den Fachgesellschaften beispielsweise auch ausgehend, Lehre neu denken. Und auch unsere, unsere gesamte Methodik dahingehend auch neu denken. Und das ist dann nat\u00fcrlich ein sehr planvoller, aber auch ein sehr langwieriger Prozess.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:41] Doreen Siegfried:<br>Und gibt es dann, muss ich jetzt mal aus Neugier fragen, gibt es dann tats\u00e4chlich so auf Jahrestagungen oder gro\u00dfen Konferenzen der Medienwissenschaften Slots oder Sessions, die sich tats\u00e4chlich mit diesem Thema \u201eEinsickern oder wissenschaftliche Sozialisierung Open Science\u201c befassen oder ist das noch eher so ein Kaffeepausen Gespr\u00e4chsthema?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:03] Kai Matuszkiewicz:<br>Also, es ist ein Thema, was, was immer mehr im Kommen ist, weil es auch\u2026 Ich meine, das h\u00e4ngt nat\u00fcrlich immer von den Fachgesellschaften ab. Aber wenn man sich die Ausdifferenzierung der Fachgesellschaften anguckt in den verschiedenen Arbeitsgruppen, beispielsweise Kommissionen oder Foren, dann gibt es mittlerweile Foren f\u00fcr digitale Bildung h\u00e4ufig. Es gibt Arbeitskreise zu Open Science, wo nat\u00fcrlich Open Education auch eine gro\u00dfe Rolle spielt. Und es gibt halt auch teilweise schon sehr spezifische Arbeitskreise, die sich eben damit auseinandersetzen. Und dadurch kommt das immer mehr auch in die Jahrestagungen rein. Gerade weil es vielen Fachgesellschaften ja auch wichtig ist, dass auch die AGs dahingehend sichtbar werden, dass sie beispielsweise eigene Panels machen. Und dadurch ist es ja dann auch auf den Jahrestagungen immer pr\u00e4senter und relevanter. Und switcht immer mehr von der Kaffeepause in das in Anf\u00fchrungsstrichen \u201eregul\u00e4re Konferenzprogramm\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:00] Doreen Siegfried:<br>Das Hauptprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:01] Doreen Siegfried:<br>Okay, jetzt hatten Sie ja gesagt, zum einen gibt es die Medienwissenschaften, wo sozusagen dieses Thema Open Science Education reinflie\u00dft. Auf der anderen Seite gibt es da ja sozusagen auch eine R\u00fcckwirkung. Das hei\u00dft, dass die Art und Weise, Offenheit zu denken, kollaborativ zu arbeiten, hat ja, so, wenn ich Sie richtig verstanden habe, ja auch die Chance, die Medienwissenschaften vielleicht in ihrem Selbstverst\u00e4ndnis vielleicht voranzubringen. Also, wie k\u00f6nnen denn tats\u00e4chlich Fachdisziplinen Open Science Education in ihre strategische Planung, Entwicklung einbeziehen? Haben Sie da schon Erfahrungen gemacht? Dass man sagt also \u2026 Die Frage geht in die Richtung, welches Potenzial hat tats\u00e4chlich dieses neue Thema Offenheit, Kollaboration, um vielleicht die Medienwissenschaften etwas neuer zu erfinden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:53] Kai Matuszkiewicz:<br>Das Potenzial ist, glaube ich, ein ganz, ganz gro\u00dfes. Die Umsetzung ist aber nat\u00fcrlich eine bisschen diffizilere Angelegenheit, weil ich glaube, dass das, wie gesagt, wirklich \u00fcber, also da m\u00fcssen sich auch verschiedene Ans\u00e4tze flankieren. Nat\u00fcrlich ausgehend von den Fachgesellschaften, aber auch von einzelnen Standorten, die beispielsweise Vorleben von einzelnen Projekten, die dazu was machen und das dann zusammenzuf\u00fchren und in so eine koh\u00e4rente Strategie zu \u00fcberf\u00fchren, dass wirklich auch alle an einem Strang ziehen. Das ist, glaube ich, die Herausforderung. Aber die Zielvorstellung, die damit verbunden ist, das ist eine aus meiner Sicht eine sehr, sehr positive, weil es auch eine ist, die letztlich auch die Medienwissenschaft oder andere Disziplinen dahingehend \u00f6ffnet, dass sie der Interdisziplinarit\u00e4t offener gegen\u00fcberstehen oder sich gar Richtung Transdisziplinarit\u00e4t entwickeln. Weil, wenn wir beispielsweise an Open Science denken, wenn wir an Daten denken, dann k\u00f6nnen wir teilweise nicht ohne sozialwissenschaftliche Ans\u00e4tze das denken. Wenn wir an digitale Plattformen, Methoden, Tools denken, dann k\u00f6nnen wir das nicht ohne Informatik denken und so weiter und so fort. Und dann m\u00fcssen wir uns dann alle auch mehr sozusagen in diese Schnittfelder reinbegeben, die bewusst suchen, und das ist nat\u00fcrlich auch ein Prozess, wo auch viel Diskussion, \u00dcberzeugungsarbeit notwendig ist. Und umso wichtiger ist es dann, dass man sozusagen diesen gemeinsamen Strang findet, diese gemeinsame Strategie, an der man dann ziehen kann. Aber das ist, auch wenn es sehr, sehr lohnenswert ist, glaube ich nicht sehr einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:23] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Letzte Frage. [lacht] Welche Tipps haben sie denn f\u00fcr Kolleg:innen anderer F\u00e4cher, die jetzt tats\u00e4chlich Open Science in der Lehre implementieren wollen? Also, sie hatten ja so ein paar schon gesagt, vielleicht eher so ins Detail gehend. Aber was haben sie noch so f\u00fcr ganz konkrete Tipps und Tricks?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:40] Kai Matuszkiewicz:<br>Das mag jetzt ganz banal klingen, aber einfach ausprobieren. Sich einfach drauf einlassen, reingehen und auch in dem Sinne Offenheit praktizieren, dass man die Studierenden in so einer Veranstaltung als Diskurspartner:innen begreift und jetzt nicht so, als wie wir das beispielsweise aus Vorlesungen kennen, wo Studierende Container sind, die es mit Wissen zu bef\u00fcllen gilt. Sondern dass man sich da wirklich darauf einl\u00e4sst, dass man dadurch nat\u00fcrlich auch st\u00e4rker so Richtung nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch kompetenzorientierte Lehre kommt. Und das gesamte didaktische Handeln auch daran ausrichtet. Und Wissenschaft ist ja letztlich ist ein explorativer Prozess, ist ein Prozess aus trial and error. Und Open Science verdeutlich das aktuell, glaube ich, wie kaum eine andere Bewegung sonst, dass dem so ist und ermutigt dann, finde ich, auch dazu, das einfach auszuprobieren. Und dann auch die M\u00f6glichkeiten kreativ zu nutzen, die einem beispielsweise auch die Modulhandb\u00fccher und Pr\u00fcfungsordnungen lassen, was Pr\u00fcfungsformen anbelangt, was Lehrveranstaltungsformen anbelangt, was Studienleistungen anbelangt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:49] Doreen Siegfried:<br>Ja, super. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen. Und vielen Dank auch an alle unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer an den Kopfh\u00f6rern. Wir werden in den Shownotes spannende Links zu diesem Thema verlinken. Ich hoffe, es hat ihnen gefallen. Lassen sie uns gerne Feedback da, positiv als auch negativ, sei es via E-Mail, Twitter, YouTube oder LinkedIn. Und abonnieren sie nat\u00fcrlich flei\u00dfig den Podcast auf iTunes oder Spotify oder wo auch immer Sie sonst gerne Podcasts h\u00f6ren. Ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[128,182,134,185,181,183,184,150,5,7,8,87,186,12],"class_list":["post-84","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-citizen-science","tag-game-studies","tag-gamification","tag-hochschuldidaktik","tag-kollaboration","tag-mediendidaktik","tag-medienwissenschaft","tag-offenheit","tag-open-access","tag-open-data","tag-open-science","tag-open-source","tag-wissenschaftliche-kommunikation","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Open Science Education<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Dr. Kai Matuszkiewicz berichtet \u00fcber Open Science Education: Kollaboration und digitale Tools f\u00fcr Studierende.\" \/>\n<meta name=\"robots\" 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