{"id":78,"date":"2023-05-26T08:50:34","date_gmt":"2023-05-26T06:50:34","guid":{"rendered":"144e0525-9025-4cc4-b99d-57d29a441777"},"modified":"2026-01-16T12:46:25","modified_gmt":"2026-01-16T11:46:25","slug":"fos-29-der-wert-offener-wissenschaft","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2023\/05\/26\/fos-29-der-wert-offener-wissenschaft\/","title":{"rendered":"FOS 29 Der Wert offener Wissenschaft"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_b4e51355a3128bfcace7219503908b5554691c99\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2023\/05\/26\/fos-29-der-wert-offener-wissenschaft\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/87\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_29.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zbw.eu\/de\/forschung\/web-science\/voices\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt VOICES<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.scholcommlab.ca\/research\/equity-and-inclusion-in-open-science\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Equity and Inclusion in Open Science<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.lse.ac.uk\/impactofsocialsciences\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">LSE Impact Blog<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 29 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 29: Der Wert offener Wissenschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Isabelle Dorsch<br>Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Forschungsbereich Web Science, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:02] Isabelle Dorsch:<br>Und ich meine, wenn man jetzt auch mal so dar\u00fcber nachdenkt, Wissenschaftskommunikation gab\u2019s ja auch schon vor der Covid-19-Pandemie, aber es gab ja jetzt dadurch schon einen sehr starken Aufwind. Und die \u00d6ffentlichkeit oder das Verh\u00e4ltnis zwischen Forschung und \u00d6ffentlichkeit hat sich ja definitiv dadurch ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:21] Isabelle Dorsch:<br>Also, wenn ich jetzt sage, okay, wir wollen messen, wie produktiv waren die verschiedenen Forschenden an den Institutionen w\u00e4hrend der Pandemie, dann muss man das daf\u00fcr ja auch ber\u00fccksichtigen, was vielleicht f\u00fcr Umst\u00e4nde auch noch dabei waren oder was f\u00fcr disziplinspezifische Aspekte da reinfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:45] Isabelle Dorsch:<br>Die Forschenden haben es ja zum Teil auch selbst in der Hand, wenn sie \u00fcberlegen, wo reiche ich beispielsweise ein oder wo reiche ich nicht ein, aber dass manche Aspekte ja auch sehr stark mit verschiedenen Stakeholdern vernetzt sind und das Verleger dann ja auch ihre eigenen Regeln machen und ihre eigenen \u2026 ja, auch Gewinne daraus, zum Beispiel, generieren m\u00f6chten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:11] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Was ist der Wert offener Forschung und zwar a) f\u00fcr Forscher:innen und b) f\u00fcr die Gesellschaft? Und wie vermesse ich den Wert? Woran erkenne ich, ob sich nachhaltig etwas ver\u00e4ndert in der Wahrnehmung von Open Science? Wir widmen uns also heute den ganz gro\u00dfen Fragen im Kontext von Open Science. Und zu Gast habe ich eine Informationswissenschaftlerin, die sich der Vermessung der Wissenschaft und der wissenschaftlichen Informationsverbreitung verschrieben hat und sich insbesondere mit Open Science und dem Wert von Open Science befasst. Aktuell arbeitet sie in einem internationalen Projekt zu genau diesem Thema. Herzlich Willkommen Dr. Isabelle Dorsch.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:00] Isabelle Dorsch:<br>Ja, sch\u00f6n, hier zu sein. Vielen Dank.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:03] Doreen Siegfried:<br>Hallo. Ihr besch\u00e4ftigt euch in dem Projekt \u201eVOICES\u201c, so hei\u00dft es, mit der Frage, wie der Wert von offener Wissenschaft diskutiert und positioniert wird. Wie definiert ihr Wert?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:16] Isabelle Dorsch:<br>Das ist eine gute Frage. Das ist auch eigentlich so die zentrale Frage des Projekts, weil eben das \u00fcbergeordnete Ziel ja ist, herauszufinden: Okay, was f\u00fcr einen Mehrwert hat jetzt das \u00d6ffnen der Wissenschaft? Und welcher Mehrwert hat sich durch die Umst\u00e4nde in der Covid-19-Pandemie dann auch \u2026 Also, welcher Mehrwert hat sich da ergeben? Und wie ist das auch aus der Perspektive von verschiedenen Stakeholdern, also von Forschenden, dann aber auch aus der Perspektive von Wissenschaftsjournalisten beispielsweise oder auch der Gesellschaft? Und das ist eigentlich so wirklich auch die zentrale Oberfrage, zu ermitteln: Was ist der Mehrwert? Was sind positive Effekte? Was sind vielleicht auch negative Effekte? Und wie entwickelt sich das? Sowohl, wie hat sich das w\u00e4hrend der Pandemie entwickelt? Im Idealfall auch: Wie entwickelt sich das nach der Pandemie?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:11] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Was subsummiert ihr denn alles unter diesen Begriff offene Forschung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:16] Isabelle Dorsch:<br>Das ist ja eigentlich eh ein sehr breiter Begriff, also Open Science im allgemeinen. Und dementsprechend auch in erster Linie erst mal alles, was standardm\u00e4\u00dfig so darunter f\u00e4llt. Also, wenn wir jetzt an Open Access denken, Open Research Data, Open Methods, Open Evaluation, Open Infrastructures, Open Education. Citizen Science, fasst man ja auch zu Open Science dazu. Allerdings muss man hier dann auch sagen, mit unterschiedlichem Fokus. Also, je nachdem auch, wir haben ja gewisse Teilfragen, die wir beantworten m\u00f6chten. Und je nach Perspektive und auch nach Datenlage kann man zu manchen Bereichen ja besser auch Erkenntnisse jetzt sammeln als zu anderen, weil da vielleicht noch gar nicht die Daten existieren oder die Entwicklung zum Beispiel auch in Deutschland stattgefunden hat.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:10] Doreen Siegfried:<br>Was sind denn eure zentralen Forschungsfragen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:12] Isabelle Dorsch:<br>Ja, genau. Ich hatte ja gerade schon gesagt, dass unsere \u00fcbergeordnete Metafrage ist: Welchen Mehrwert hat die \u00d6ffnung der Wissenschaft gegen\u00fcber anderen Wissenschaftler:innen und der \u00d6ffentlichkeit w\u00e4hrend und nach der Pandemie? Und da, in dem Hinblick dann auch besonders darauf: Wie ist der Einfluss von Forschenden, von politischen Entscheidungstr\u00e4gern, von Wissenschaftskommunikatoren und der \u00d6ffentlichkeit? Und wenn man das Ganze jetzt noch ein bisschen runterbricht, dann ist es so, dass wir einmal eigentlich einen Bereich haben, der sich besonders darauf fokussiert: \u201eOkay, wie hat sich die Pandemie auf den Diskurs und die Debatten \u00fcber Offenheit in der Wissenschaft ausgewirkt?\u201c Also, wie wird dar\u00fcber gesprochen? In welcher Art und Weise fand da der Diskurs statt. Im Hinblick auf ja auf Forschende, Akademiker, aber auch der Medien und der \u00d6ffentlichkeit. Ein zweiter gro\u00dfer Bereich ist dann: Welche Auswirkungen hat die \u00dcbernahme verschiedener Open Science-Praktiken durch Forschende auf die Einbeziehung und die Vielfalt in der Wissenschaft? Also, wie ist das mit den Akteuren, die publizieren? Inwieweit haben die bestimmte Open Science-Praktiken st\u00e4rker nutzen k\u00f6nnen oder auch mit eingebracht? Inwieweit wurde gewisser Output in Form von Publikationen, in Form von Preprints, in Form von Forschungsdaten generiert? Und wie verh\u00e4lt sich das mit der Wirkung? Also, inwieweit sind da vielleicht auch Aspekte im Hinblick auf Zitationen oder Mediennennungen? Und als dritten Bereich eben auch: Wie hat die Covid-19-Pandemie die Wissenschaftskommunikation beeinflusst? Also, wie sind Wissenschaftsjournalisten beispielsweise damit umgegangen? Wie haben sie das auch nach drau\u00dfen in die Gesellschaft getragen? Und das sind sozusagen die drei Pfeiler im Projekt, die drei konkreten Fragen. Und am Ende haben wir eigentlich auch das Ziel, ein theoretisches Framework aufzubauen, dass das Ganze auch nochmal abstrahierter thematisiert und eben den Open Science-Aspekt, die verschiedenen Stakeholder mit einbezieht. Aber auch eben die Fragen oder Aspekte im Sinne von Gleichberechtigung und Inklusion, die ja aber auch vernetzt sind mit Open Science.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:36] Doreen Siegfried:<br>Ja, absolut. Was ist das schwierige an diesem Forschungsfeld? Gibt es da schon irgendwelche guten Ans\u00e4tze oder gibt es bei bestimmten Fragen noch gar keine Ans\u00e4tze?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:47] Isabelle Dorsch:<br>Ja, gute Frage. Also ich glaube, in gewisser Sache ist das zum Teil ja auch herausfordernd, gerade wenn man auch sehr viele Aspekte in der Breite behandelt, was wir ja auch in dem Projekt tun und man ja auch immer unterscheiden muss, dass auch gerade auch im Open Science Kontext ja auch die verschiedenen L\u00e4nder und Regionen ganz unterschiedlich weit sind und ganz unterschiedliche Dinge etablieren oder auch Schwerpunkte setzen. Also zum Beispiel, wenn jetzt hier in Deutschland Open Access sehr stark ist, hei\u00dft es ja nicht, dass man direkt davon ausgeht, dass es in allen Bereichen der Welt so ist. Und eben dass dann auch noch andere Aspekte wie Disziplinunterschiede und Entwicklungen ja auch noch dazu kommen. Also, das ist so ein Aspekt, den man auf jeden Fall sehr gut ber\u00fccksichtigen muss und wo ich auch sagen w\u00fcrde, dass es definitiv auch ja eine Herausforderung, dem Ganzen dann auch entsprechend gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:48] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das h\u00f6rt sich auf jeden Fall auch nach einer Herausforderung an. Wie geht ihr denn methodisch vor?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:53] Isabelle Dorsch:<br>Ja. Dadurch, dass es ja auch so breit ausgerichtet ist, ist unser methodischer Ansatz auch ein Mixed Methods-Ansatz. Also, wir haben sowohl qualitative als auch quantitative Methodiken, die wir anwenden, je nach Fragestellung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:11] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, und was ist genau deine Frage? Also was, womit setzt du dich konkret auseinander?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:17] Isabelle Dorsch:<br>Bei mir ist es so, ich, von den Sachen, wo ich gerade erz\u00e4hlt habe, in welche Bereiche wir gehen, da bin ich bei der zweiten Frage sozusagen verordnet, also die quantitative Analyse des Outputs der Akteure, also der Forschenden. Wie haben die publiziert? Inwiefern haben die Preprints ver\u00f6ffentlicht? Und wie ist die Wirkung im Hinblick auf Open Science, COVID-19 und eben auch den EDI-Aspekten, also Equity, Diversity und Inclusion innerhalb der internen Wissenschaftskommunikation? Also unter den Forschenden selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:58] Doreen Siegfried:<br>Okay. Ihr befasst euch ja auch mit der Frage, wie die \u00d6ffnung der Forschung das Verh\u00e4ltnis zwischen Forschung und \u00d6ffentlichkeit beeinflusst hat. Was meint ihr denn konkret mit dem Begriff Verh\u00e4ltnis?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:10] Isabelle Dorsch:<br>Ja, auf jeden Fall einmal den Diskurs, wie dar\u00fcber gesprochen wird und auch was dar\u00fcber gesprochen wird. Inwieweit eben dann auch die \u00d6ffentlichkeit darauf reagiert, reagiert hat, von dem, was man ja auch von der Forschung mitbekommen hat. Ich meine, wenn man jetzt auch mal so dr\u00fcber nachdenkt, Wissenschaftskommunikation gab\u2019s ja auch schon vor der Covid-19-Pandemie, aber es gab ja jetzt dadurch schon einen sehr starken Aufwind. Und die \u00d6ffentlichkeit oder das Verh\u00e4ltnis zwischen Forschung und \u00d6ffentlichkeit hat sich ja definitiv dadurch ver\u00e4ndert. Und dementsprechend auch die externe Wissenschaftskommunikation, also wie die Wissenschaftsjournalist:innen und deren Arbeitsvorgehensweise sich ver\u00e4ndert hat, auch speziell im Kontext der Covid-19-Pandemie.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:56] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, spannend. In den einschl\u00e4gigen Argumentationen, so aus der Wissenschaftspolitik, hei\u00dft es oft, der Wert offener Forschung f\u00fcr Forscher:innen liegt in der M\u00f6glichkeit, letztlich schneller und einfacher auf neue Erkenntnisse und Daten zugreifen zu k\u00f6nnen. Ist das auch ein sogenannter Wert, den ihr untersucht? Also diese Beschleunigung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:21] Isabelle Dorsch:<br>Ich w\u00fcrde mit ja und mit nein antworten. Weil in erster Linie muss man ja erstmal schauen, inwieweit \u00fcberhaupt der freie Zugriff vorhanden ist. Und dann ist es nat\u00fcrlich aber auch schon interessant, auch Unterschiede darin festzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:40] Doreen Siegfried:<br>Und jetzt hast du gesagt, ja und nein. Wie messt ihr denn, ob es schneller oder einfacher geht? Also wie kann man das tats\u00e4chlich, wie muss ich mir das vorstellen? Also, wir sind ja nicht beim Sport, wo ich irgendwie eine Stoppuhr habe, messen kann, ob irgendjemand jetzt was schneller gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:58] Isabelle Dorsch:<br>Ja, ja, es ist ja auch gar nicht so unkomplex. Also, wenn man das jetzt erst mal auf die wissenschaftliche Literatur herunterbricht, dann kann man ja erst mal auch schauen: Okay, wann wurde ein Manuskript genau eingereicht und wie lange hat es beispielsweise bis zur Annahme gedauert oder bis zur ersten Ver\u00f6ffentlichung online? Und das ist daran ja irgendwie auch schon verbunden oder daran gekn\u00fcpft. Und das wurde zum Beispiel auch f\u00fcr die Covid-19-Pandemie zum Teil auch gemacht. Und das ist auch etwas, was wir auch betrachten m\u00f6chten, in dem Sinne, dass man eben auch schaut oder dass man ja auch wei\u00df, dass damals, also 2020, die Verleger auch direkt gesagt haben, okay, Publikationen sind jetzt also schneller zug\u00e4nglich, weil wir die APCs, also die Article Processing Charge, eben nicht mehr dabei haben. Und ein Aspekt, der auch schon in einigen Studien eben auch aufgefallen ist, ist zum Beispiel auch, dass dann gerade auch die Covid-19-Publikationen einen k\u00fcrzeren Zeitraum hatten, von der Manuskripteinreichung bis zur Manuskript- also bis zur Ver\u00f6ffentlichung oder bis da die ersten Personen sich das anschauen konnten, und der Aspekt geht ja auch schon in diesen Schnelligkeitsaspekt mit rein, w\u00fcrde ich sagen. Und das ist so ein erster Schritt oder ein erster Ansatz, den man darin verfolgt und verfolgen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:22] Doreen Siegfried:<br>Okay, und gibt es auch M\u00f6glichkeiten zu schauen, ob etwas einfacher geht? Und ist es \u00fcberhaupt euer Forschungsinteresse, das auch anzuschauen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:32] Isabelle Dorsch:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:35] Doreen Siegfried:<br>Und wie macht ihr das?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:36] Isabelle Dorsch:<br>Genau. Also in dem Sinne, ob es einfacher geht, kann man sich jetzt nat\u00fcrlich die Frage stellen, dass ja schon alleine auch im Kontext von Open Science, es dann f\u00fcr jemanden einfacher ist, wenn er einfach den offenen Zugang hat, wenn er sich keine Gedanken mehr dar\u00fcber machen muss: \u201eIch muss noch an die Publikation. Also, wie komme ich an die Publikation ran? Die ist hinter einer Paywall\u201c. Und dementsprechend w\u00e4re ein Aspekt oder eine \u00dcberlegung, dass man dann oder, dass man prinzipiell sich die Publikationen anschaut, im Sinne: Welche sind Open Access, welche sind nicht Open Access? Und da dann auch betrachten kann: Okay, inwieweit gibt es da Trends oder Ver\u00e4nderungen \u00fcber die Jahre? Und wenn man jetzt zum Beispiel l\u00e4nger oder zeitlich zur\u00fcckblickt und das Ganze dann auch konkret mit der Corona-Pandemiephase in Vergleich stellt, dann k\u00f6nnte man dar\u00fcber ja auch schon mal erste Erkenntnisse gewinnen, wie weit die Publikationen mehr zug\u00e4nglich sind, wenn man das unter diesem Deckmantel der Einfachheit mit reinbringen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:44] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das ist nat\u00fcrlich clever. Ein Wert, ein sogenannter, der ebenfalls oft genannt wird in den unterschiedlichsten Aktionspapieren und so weiter, ist, dass Open Science die Produktivit\u00e4t und die Qualit\u00e4t der Forschung verbessern kann. Und das klingt ja auch absolut nachvollziehbar. Besch\u00e4ftigt ihr euch auch damit in eurem Projekt, wie sowas verbessert wird? Und wenn ja, auch hier die Frage: Wie messt ihr, dass die Produktivit\u00e4t steigt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:19] Isabelle Dorsch:<br>Ja, also gerade aus meiner eigenen Perspektive, aus der bibliometrischen, szientometrischen Perspektive, die sich ja damit auch besch\u00e4ftigt, zu vermessen, wie viel wird publiziert, welche Trends gibt es. Inwieweit wird ja vielleicht thematisch zu einem Aspekt mehr publiziert oder nicht? Da ist es allgemein eine Art oder ein Themenbereich, dass man die Produktivit\u00e4t beispielsweise anhand des einfachen Z\u00e4hlens der Publikationen misst. Aber das also ganz platt gesagt. Weil wenn man das dann sich n\u00e4her anguckt, dann gibt es auch schon ganz viele Dinge, die man dabei beachten sollte, weil man nat\u00fcrlich nicht einfach sagen kann: Okay, ich z\u00e4hle jetzt die Publikationen der Institution a oder des Landes a und mache das mit den anderen L\u00e4ndern auch, sondern beispielsweise betrachten sollte: Okay, es gibt unterschiedliche Disziplinen, spezifische Unterschiede, es gibt regionale Unterschiede. Und dann ist nat\u00fcrlich auch die Frage: Okay, reden wir jetzt nur von Publikationen? Also ist das das einzige Mittel, was jetzt die Produktivit\u00e4t angibt? Was ist mit anderen Aspekten? Was ist mit Preprints? Was ist zum Beispiel mit Forschungsdaten? Was ist mit anderen Austausch-Sachen? Und dementsprechend gibt es eigentlich also auch gerade aus der bibliometrischen oder szientometrischen Perspektive sehr viele Aspekte, wie man Produktivit\u00e4t messen kann. Man muss aber auch genau \u00fcberlegen, was genau m\u00f6chte ich einsetzen und welche Antwort m\u00f6chte ich daf\u00fcr haben, um nicht auch falsche Schl\u00fcssel dann beispielsweise daraus zu ziehen und zu sagen: Wir haben am Ende eigentlich nur ein Ranking, basierend auf Zahlen. Und ich meine, es gibt ja den Spruch \u201eTraue nicht der Statistik, die du selbst irgendwie ein bisschen ja manipuliert hast\u201c und dementsprechend\u2026 Ja, es ist so, dass man im Sinne der Produktivit\u00e4t auf jeden Fall viel messen kann. Und dass man aber aufpassen muss, was es genau aussagt am Ende. Und das gilt dann nat\u00fcrlich auch f\u00fcr das Projekt. Also, wenn ich jetzt sage, \u201eOkay, wir wollen messen, wie produktiv waren die verschiedenen Forschenden an den Institutionen w\u00e4hrend der Pandemie\u201c, dann muss man das daf\u00fcr ja auch ber\u00fccksichtigen, was vielleicht f\u00fcr Umst\u00e4nde auch noch dabei waren oder was f\u00fcr disziplinspezifische Aspekte da reinfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:52] Doreen Siegfried:<br>Na ja. Das hei\u00dft, man m\u00fcsste eigentlich sich kausale Zusammenh\u00e4nge angucken zwischen dem, was man feststellt. Beispielsweise, die Zahl der Publikationen ist in den letzten f\u00fcnf Jahren um 10 Prozent gestiegen, also fiktive Zahl, und unterschiedlichen Indikatoren, die das ausl\u00f6sen konnten. Das hei\u00dft, solche kausalen Zusammenh\u00e4nge sind die auch Gegenstand eures Projektes? Guckt ihr euch sowas auch an?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:19] Isabelle Dorsch:<br>Im sp\u00e4teren Verlauf wollen wir auf jeden Fall auch statistische Auswertungen machen. Aber jetzt, gerade im ersten Jahr, ist es erst mal bei den rein deskriptiven Sachen, um auch erstmal zu schauen, basierend auf dem, was es auch nat\u00fcrlich schon gibt, an Erkenntnissen gerade zu der Covid-19-Pandemie und den Open Science-Aspekten, inwieweit eben allgemein erstmal deskriptiv die Verteilung war. Und man muss vielleicht auch dazu sagen, dass es auch gerade in der Forschung, also auch in der Bibliometrie und in der Szientometrie, ja gewisse Methodiken gibt, die sich schon bew\u00e4hrt haben, die auch angewendet werden. Aber wenn man dann auch auf Open Science hinblickt, dass es da auch inzwischen schon auch Indikatoriken gibt, wie man Open Science in gewisser Weise messbar macht, aber dass man eben da auch noch nicht unbedingt alles messen kann, was man zum Beispiel gerne messen m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:16] Doreen Siegfried:<br>Ja, also nochmal zu diesen Kausalzusammenh\u00e4ngen. Ich stelle mir das auch unglaublich schwer vor, tats\u00e4chlich diese Faktoren miteinander zu verkn\u00fcpfen. Also mal angenommen, es gibt jetzt eine h\u00f6here Produktivit\u00e4t im Sinne von mehr Publikationen. Kann es ja auch einfach daran liegen, dass es mehr Wissenschaftler:innen in einem Land gibt, die mit befristeten Vertr\u00e4gen jetzt pl\u00f6tzlich alle ganz viel schreiben m\u00fcssen und dass es nicht an Open Science liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:44] Isabelle Dorsch:<br>Genau. Also, deswegen w\u00fcrde ich da auch erst mal sagen, oder aus der Perspektive ist mein Fokus auch erstmal die deskriptiven Aspekte. Und dann zu schauen\u2026 Es ist auch die Frage, ob es am Ende wirklich auf Kausalzusammenh\u00e4nge zur\u00fcckgeht oder ob es eher auch andere statistische Aspekte sind, die wir dann n\u00e4her betrachten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:05] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und nochmal zur\u00fcck zu der Qualit\u00e4t. Also wir haben jetzt viel \u00fcber Produktivit\u00e4t gesprochen. Wie ist denn bessere Qualit\u00e4t definiert?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:14] Isabelle Dorsch:<br>Ja, das ist eine gute Frage und ist ja auch sehr verkn\u00fcpft an so allgemeinen Problemen in der Wissenschaft. Weil, ich meine, auf der einen Seite ist es so, dass\u2026 Also, was hei\u00dft Qualit\u00e4t? Was hei\u00dft Qualit\u00e4t beim Messen von Publikationen? Ist es jetzt qualitativ hochwertig? Oder messen wir Qualit\u00e4t, indem wir Studien nur messen, die auch positive Ergebnisse haben, beispielsweise? Das w\u00e4re ja fatal, das aus dieser Perspektive zu machen. Und ich w\u00fcrde sagen, ein Aspekt der besseren Qualit\u00e4t \u2013 und da sind wir dann auch wieder bei Open Science \u2013 das ist dann auch eben eine bessere Transparenz. Dass man auch nachvollziehen kann: Okay, was wurde gemessen? Und auch, dass man nicht einen falschen Schluss zum Beispiel daraus zieht. Es gibt ja auch ja gerade auch in der Bibliometrie, und auch im ganzen Wissenschaftsbereich ist ja zum Beispiel auch sowas wie der h-Index super bekannt, aber nicht wirklich eigentlich\u2026 Also, es ist gar kein guter Indikator und es ist auch kein Indikator der Qualit\u00e4t dargibt. Aber er wird zum Beispiel oft f\u00e4lschlicherweise damit verglichen. Und das gleiche gilt dann auch im Aspekt, wenn man Open Science messen m\u00f6chte, dass man da eben da auch drauf achtet.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:35] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wenn wir nochmal weiter auf diese Policy Paper gucken, wie die sozusagen auch den Wert offener Forschung beschreiben, dann hei\u00dft es ja auch h\u00e4ufig, dass es f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit die M\u00f6glichkeit gibt, durch Open Science Zugang zu bekommen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Daten, die halt auch f\u00fcr die Gesellschaft von Bedeutung sind. Wenn man sich jetzt mal die Statistik anguckt. Also ich habe mal nachgeguckt bei Statista. Laut dieser Quelle verf\u00fcgen rund 19 Prozent der deutschen Bundesb\u00fcrger:innen \u00fcber einen Bachelor oder \u00fcber einen h\u00f6heren Bildungsabschluss. Also, das hei\u00dft, ein F\u00fcnftel aller B\u00fcrger:innen in Deutschland. Und wenn man sich anguckt, wie viele Leute promoviert sind, ist es sozusagen nur ein Prozent von allen Menschen, die in Deutschland leben. Und da stellt sich die Frage: Reicht dann allein der Zugang zu fachsprachlichen Papern, oder sprechen wir eigentlich auch eher von Zug\u00e4nglichkeit, auch im Sinne von verst\u00e4ndlicher Sprache und Aufbereitung? Was sagst du, was w\u00fcrdest du dazu sagen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:47] Isabelle Dorsch:<br>Ja, allgemein w\u00fcrde ich sagen, reicht der Zugang dann nat\u00fcrlich nicht. Also ich meine, gerade auch vorher oder auch vor der Pandemie beispielsweise oder durch die Pandemie \u2013 das hatten wir auch am Anfang schon \u2013 ist es so, dass vielleicht f\u00fcr manche das Thema zug\u00e4nglicher geworden ist, sowohl rein von den Daten, weil man besseren Zugang hatte, als auch, weil es auch mehr Menschen erreicht hat thematisch, weil es auf einmal auch in den Nachrichten Thema war und Menschen sich auf einmal daraus oder daf\u00fcr interessiert haben. Aber ich denke, da sind wir dann auch genau bei dem Punkt, dass ja auch die verschiedenen Personen auch auf ganz unterschiedlichen Leveln sind und man nicht nur sagen kann, okay, wir \u00f6ffnen jetzt alles und haben den Zugang, sondern dass die Zug\u00e4nglichkeit da auch ein wichtiger Punkt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:39] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und wie hoch ist das Interesse der Gesamtbev\u00f6lkerung an Forschungsergebnissen? Hast du dar\u00fcber irgendwie Erkenntnisse oder wei\u00dft du dar\u00fcber was?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:49] Isabelle Dorsch:<br>Ja, das ist super spannende Frage. Ich muss sagen, da liegt mir jetzt keine universelle Studie vor. Aber es ist ja auch eigentlich etwas, was immer sehr abh\u00e4ngig ist. Also gerade wenn man ein bestimmtes Thema hat, dann ist es ja so, dass das Ganze dem Wissenschaftssektor einen Aufschub geben kann, dass sich pl\u00f6tzlich, dass es f\u00fcr verschiedene Personen aus verschiedenen Kreisen viel greifbarer wird, viel relevanter wird, jetzt bei der Pandemie zum Beispiel ja auch. Dass es aber auch auf der anderen Seite ja so ist, dass Forschungsstudien in der Regel sehr speziell sind und auch ein ganz kleines Puzzleteil zu einem bestimmten Thema beitragen und sich das peu \u00e0 peu aufbaut und dass so eine super spezielle Studie dann auch nicht unbedingt f\u00fcr das gesamte breite Publikum interessant ist. Genau. Also, es w\u00e4re bei Corona oder bei Covid-19\u2026 Es wurde ja auch schon vor Covid-19 Corona-Forschung betrieben und da haben sich ja die Forschenden in dem Bereich daf\u00fcr interessiert, und die, die damit zu tun hatten, aber nicht wirklich die Gesellschaft. Und in dem Punkt, wo die Pandemie begonnen hat, war es auf einmal interessant f\u00fcr viel mehr Personen. Man hat sich damit auseinandergesetzt und versucht, dass f\u00fcr sich selbst auch greifbarer zu machen, wenn man vielleicht auch nicht im Forschungskontext irgendwie diesen Bezug hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:14] Doreen Siegfried:<br>Also, du w\u00fcrdest sagen, man braucht schon irgendwie einen Bezug dazu. Es muss f\u00fcrs eigene, f\u00fcr den eigenen Alltag irgendeine Relevanz geben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:21] Isabelle Dorsch:<br>Ich w\u00fcrde schon sagen, also ich meine, jeder hat ja auch nur eine begrenzte Kapazit\u00e4t. Und auch aus der Forschendenperspektive gibt es ja auch ganz andere Forschungsbereiche, wo ich absolut gar keine Ahnung dar\u00fcber habe. Und wei\u00df, da sind manche Sachen, die finde ich sehr interessant, und manche Sachen, die sind weniger interessant. Und dementsprechend ist es ja auch so, dass die Gesellschaft oder dass in der Gesellschaft nicht alle Themen in der Forschung gleich interessant sind und jeder diesen Zugang zu hat.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:51] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ein weiteres Argument in Open Science Policies ist auch, dass Open Science dazu beitragen kann, das Vertrauen der \u00d6ffentlichkeit in die Wissenschaft zu st\u00e4rken, indem sie Transparenz und Nachvollziehbarkeit f\u00f6rdert. Laut Wissenschaftsbarometer 2022, also die erheben das regelm\u00e4\u00dfig von Wissenschaft im Dialog, ist das Vertrauen der Deutschen in Wissenschaft und Forschung hoch. Im Wissenschaftsbarometer 22 geben 62 Prozent der Befragten an, dass sie Wissenschaft und Forschung eher oder voll und ganz vertrauen. Das war die Jahre davor irgendwie auf einem \u00e4hnlichen Niveau, vielleicht ein, zwei Prozent h\u00f6her oder weniger. So. Das hei\u00dft, der Vertrauensgrund mit den h\u00f6chsten Zustimmungswerten ist die wahrgenommene Expertise der Forschenden. Jetzt die Frage: Kennen Wissenschaftslaien oder au\u00dferakademische Expert:innen, wie auch immer man das bezeichnen m\u00f6chte, kennen die die Eigenheiten des Publikationsmarktes \u00fcberhaupt? Also, wissen sie, dass Offenheit nicht der Standard ist? Oder, noch anders gefragt, bemerken sie den Unterschied \u00fcberhaupt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:00] Isabelle Dorsch:<br>Eine super spannende Frage. Und rein von meiner pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzung muss ich jetzt sagen, w\u00fcrde ich sagen, dass das weniger der Fall ist, weil selbst die Forschenden kennen ja nicht alle Standards von ihren Kollegen. Und da gibt es ja auch schon starke Unterschiede, je nachdem, wo man reinguckt. Und dementsprechend ist es f\u00fcr einen Laien dann ja nochmal um einiges abstrakter. Und die Frage dann auch: Ja wie sollte die Person das wissen? Und ich glaube auch, dass es auch eher so ist, dass jetzt auch gerade dann durch die letzten Jahre eher so ganz allgemeine Sachen bekannter geworden sind. Also wie Wissenschaft im Allgemeinen beispielsweise funktioniert. Und dass sich, zum Beispiel, Studien und Ergebnisse auch widersprechen k\u00f6nnen. Und dass es sowas \u00fcberhaupt wie Preprints gibt. Und das sind ja auch Sachen, die, w\u00fcrde ich sagen, in den letzten zwei, drei Jahren dann auch mehr Thema geworden sind und auch erst mal vielleicht auf so einer Leiter dann ganz am Anfang stehen und diese Erkenntnisse sozusagen vorhanden sind. Und dann die Frage im Sinne, ob sie den Unterschied zum Beispiel bemerken, dass ja schon sehr speziell ist und dieses Vorwissen auch erst mal ben\u00f6tigt wird, damit man \u00fcberhaupt diesen Unterschied beispielsweise erkennt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:22] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja. Man braucht echt wirklich viel Vorwissen, um \u00fcberhaupt zu wissen, wie die ganzen Mechanismen sind, auch der Qualit\u00e4tskontrolle und Peer Review und so weiter und so weiter. Welche Zukunftsperspektiven siehst du f\u00fcr die Entwicklung von offener Forschung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:39] Isabelle Dorsch:<br>Es hat auf jeden Fall weiterhin sehr viel Potenzial, und ich w\u00fcrde auch sagen, wir sind ja aktuell auch in einer Zeit, wo es sehr viel Awareness daf\u00fcr gibt, sowohl intern in der Forschungscommunity selbst als auch extern. Und wo man sich auch Gedanken macht, wo es auch wichtig ist, dass sich jeder einzelne Gedanken macht, dass sich die Forschenden auch Gedanken dar\u00fcbermachen. Man erlebt das vielleicht dann auch im privaten, dass Kolleg:innen oder auch Studierende auch erst mal \u00fcberhaupt dar\u00fcber nachdenken, was damit zusammenh\u00e4ngt, weil das auch ein Thema ist, das jetzt noch nicht irgendwie auch in Lehrpl\u00e4nen total verankert ist beispielsweise. Und aber es ein Thema ist, was immer mehr in Erscheinung tritt und wo ich auch das Gef\u00fchl habe, dass man immer mehr davon umgeben ist. Sei es, wenn man selbst irgendwie ein Manuskript einreichen m\u00f6chte oder wenn man in seinem ja Online-Feed, vielleicht auch gewisse Aktionen oder Tage findet. Also, es gibt ja auch sehr viele Veranstaltungen. Und in dem Sinne w\u00fcrde ich sagen: eine positive Perspektive. Wobei man nat\u00fcrlich auch sagen muss, dass es in ja zum Beispiel auch in dem Sinne, dass Covid-19-Forschung auf einmal \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich war, das auch etwas ist, wo die Kritikstimmen, direkt auch aufgekommen sind, dass man nicht davon ausgehen sollte, dass es offen bleibt. Dass es sehr gut passieren kann, dass man sich auch wieder zwei, drei Schritte zur\u00fcck entwickelt und wieder mehr in das Geschlossene geht und man nicht blau\u00e4ugig sozusagen davon ausgehen sollte, das ist jetzt der Durchbruch, der bestehen bleibt, sondern dass man das auch aktiv weiter vorantreiben muss daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:27] Doreen Siegfried:<br>Und was glaubst du, warum k\u00f6nntest es da so einen Rollback geben, also jetzt nur f\u00fcr die, also nur sozusagen, dass man jetzt wieder das Tor schlie\u00dft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und die Wissenschaft innerhalb ihrer Peergroup schon weiterhin die Sachen austauscht? Oder warum soll es Argumente geben, jetzt auch innerwissenschaftlich jetzt wieder von Open Science abzukehren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:54] Isabelle Dorsch:<br>Also, ich w\u00fcrde nicht sagen, dass \u2026 Oder w\u00fcrde jetzt nicht die Argumente sehen, dass man zum Beispiel die Gesellschaft von der Wissenschaft trennt und das w\u00fcrde\u2026 Ich meine, also, da passiert ja auch sehr viel. Es gibt ja auch Wissenschaftsn\u00e4chte und verschiedene Veranstaltungen, die jetzt auch \u2026 Also fern ab zum Beispiel von der Corona-Thematik, gibt es ja ganz viele andere wissenschaftliche Bereiche, die auch an die Gesellschaft herangetragen werden. Aber dass man, glaube ich, auch im Internen\u2026 Ja, die Forschenden haben es ja zum Teil auch selbst in der Hand, wenn sie \u00fcberlegen, wo reiche ich beispielsweise ein oder wo reiche ich nicht ein, aber dass manche Aspekte ja auch sehr stark mit verschiedenen Stakeholdern vernetzt sind, und das Verleger dann ja auch ihre eigenen Regeln machen und ihre eigenen ja auch Gewinne daraus zum Beispiel generieren m\u00f6chten. Und dass man da eben auch ja von den Aspekten her schauen sollte oder auch guckt, inwieweit gewisse Praktiken beispielsweise gleichbleiben, vorangetrieben werden. Oder dass es da dann passieren kann, dass es vielleicht auch noch mal ein, zwei Schritte zur\u00fcckgeht, bevor es wieder drei Schritte vorw\u00e4rts geht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:12] Doreen Siegfried:<br>Ja, verstehe. Noch mal zur\u00fcck zu VOICES als Projekt. Ich hatte dich ja anmoderiert als Wissenschaftlerin, die in einem internationalen Forschungsprojekt t\u00e4tig ist. Also, ihr seid Wissenschaftler:innen aus Brasilien, Deutschland, Kanada und dem Vereinigten K\u00f6nigreich. Wie organisiert ihr denn euren Austausch eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:36] Isabelle Dorsch:<br>Ja, dementsprechend mehrheitlich online. Also wirklich, dass wir ja ganz platt Zoom-Meetings haben, dass wir auch gewisse Chats haben und E-Mail-Konversationen. Es ist so, dass wir auch Projektmeetings vor Ort eingeplant haben und eins auch schon im November 2022 hier in Hamburg hatten, an der ZBW. Und dann gerade auch aus dem Aspekt, weil man manche Sachen ja auch kondensiert an einem Tag. Also, wir haben das sehr stark daf\u00fcr genutzt, auch um uns Gedanken, zum Beispiel, zu dem theoretischen Framework zu machen und Sachen auszutauschen. Aber viel passiert auf jeden Fall online dementsprechend. Und auch im Hinblick der Zeitzonen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:27] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, auf jeden Fall. Okay, aber ihr habt euch auch schon mal gesehen. Das ist ja dann auf jeden Fall immer ganz gut. Und seid ihr alle aus der Informationswissenschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:56] Isabelle Dorsch:<br>Nee, wir sind ja sehr bunt gemischt, wenn man das so sagen m\u00f6chte. Also je nachdem, einige Personen sind allgemein auch schon ein bisschen multidisziplin\u00e4rer unterwegs und haben unterschiedliche Dinge beispielsweise auch studiert. Allgemein sind Personen aus den Sozialwissenschaften, aus der Publizistik, aus der Wissenschaftskommunikation, aus dem Wissenschaftsjournalismus verordnet und ist es definitiv nicht nur Informationswissenschaft, was auch sch\u00f6n ist. Weil gerade auch, also von der Thematik her, es ja auch sehr viele oder eine sehr breite Expertise ben\u00f6tigt und ja\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:16] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und gibt es schon irgendwelche Zwischenergebnisse? Irgendwas, was ihr auf der Webseite schon habt, irgendwas, was du schon teilen kannst? Oder seid ihr noch ganz frisch dabei und alle Zuh\u00f6rer:innen m\u00fcssen sich noch etwas gedulden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:32] Isabelle Dorsch:<br>Tats\u00e4chlich w\u00fcrde ich sagen, m\u00fcssten wir da nochmal zusammenkommen und die Zuh\u00f6rer:innen sollten sich noch etwas gedulden. Also, man wei\u00df nat\u00fcrlich intern vielleicht oder wei\u00df ich, woran meine Kolleg:innen auch arbeiten, woran ich arbeite. Aber insgesamt sind das jetzt auch noch nicht Sachen, die wir in irgendeiner Form ver\u00f6ffentlicht haben. Also deswegen ist es da noch nicht, dass ich jetzt sagen w\u00fcrde, wir k\u00f6nnten jetzt, wir haben diesen einen Fact, den wir jetzt schon zu dem Thema des Diskurses beispielsweise sagen k\u00f6nnen. Also erste Erkenntnisse, die auch f\u00fcr die Diskussion wichtig sind, die auch daf\u00fcr wichtig sind, darauf aufzubauen und ja\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:16] Doreen Siegfried:<br>Okay. Also wir sprechen dann noch mal, wenn das Projekt beendet ist. Letzte Frage Isabell: Welchen Tipp hast du f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rer:innen zum Thema Open Science? Vielleicht hast du einen guten Medientip als Informationswissenschaftlerin, ein Podcast, ein Youtube Video oder was auch immer. Was magst du besonders gerne? Was findest du toll? Was kannst du empfehlen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:37] Isabelle Dorsch:<br>Ja, also, ich wei\u00df nicht, ob du das kennst, den \u201eLSE Impact Blog\u201c? Den w\u00fcrde ich definitiv empfehlen, weil er allgemein zur Wissenschaft verschiedene Themen behandelt, aber auch oft auch Open Science mit dabei ist und auch gerade mit sehr aktuellen Fragestellungen. Und auch kritisch hinterfragt oder Aspekte aufwirft und die auch in einem gr\u00f6\u00dferen Kontext zusammenbringt. Und ich glaube, das w\u00fcrde ich empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:09] Doreen Siegfried:<br>Ja, cool, super. Dann vielen Dank. Vielen Dank auch an unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer an den Kopfh\u00f6rern. Ich hoffe, es hat ihnen gefallen. Lassen sie uns gerne Feedback da. Fragen, Anmerkungen, auch Kritik. Via Email, Twitter, YouTube oder LinkedIn. Abonnieren sie uns flei\u00dfig auf ITunes oder Spotify oder wo auch immer man gerne Podcasts h\u00f6rt und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[174,31,8,173,33,166,12],"class_list":["post-78","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-covid-19","tag-forschung","tag-open-science","tag-pandemie","tag-wissenschaft","tag-wissenschaftskommunikation","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 29 Der Wert offener Wissenschaft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was ist der Wert offener Forschung f\u00fcr Forschende und f\u00fcr die Gesellschaft? 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