{"id":70,"date":"2022-12-21T10:29:01","date_gmt":"2022-12-21T09:29:01","guid":{"rendered":"1356117c-b25d-442a-b8e3-785348b514f4"},"modified":"2026-01-15T13:12:12","modified_gmt":"2026-01-15T12:12:12","slug":"fos-25-the-science-of-open-science","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2022\/12\/21\/fos-25-the-science-of-open-science\/","title":{"rendered":"FOS 25 The Science of Open Science"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_f268563dff5aec0310b050056f03650dd399351d\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2022\/12\/21\/fos-25-the-science-of-open-science\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/75\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_25.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div 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Metrics<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.open-science-conference.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Open Science Conference<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/ois.lbg.ac.at\/events\/ois-research-conference-2023\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Open Innovation in Science (OIS) Research Conference<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.dfg.de\/foerderung\/programme\/nfdi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DFG: Nationale Forschungsdateninfrastruktur<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 25 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 25: The Science of Open Science<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Theresa Velden<br>Leitung Forschungscluster Open Science und Gruppe \u201eFachspezifische Formen von Open Science\u201c, Deutsches Zentrum f\u00fcr Hochschul- und Wissenschaftsforschung<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:03] Doreen Siegfried:<br>Willkommen bei \u201cThe Future is Open Science\u201d, dem Podcast der ZBW. Hier verraten Ihnen interessante Menschen aus dem Wissenschaftsbetrieb, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Wir tauchen ein, in die Tiefen der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter und verraten Ihnen handfeste Tipps und Tricks zu Open Science in der Praxis. Ich bin Doreen Siegfried und freue mich sehr, Host dieses Podcast zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:33] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Wir wollen heute \u00fcber die Forschung zum Thema offene Forschung sprechen. The Science of Open Science, sozusagen. Daher habe ich mir eine G\u00e4stin eingeladen, die nicht nur sehr gut vernetzt ist, sie leitet auch seit einigen Jahren die Nachwuchsgruppe \u201eFachspezifische Formen von Open Science\u201c am Deutschen Zentrum f\u00fcr Hochschul- und Wissenschaftsforschung. Herzlich willkommen, Dr. Theresa Velden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:06] Theresa Velden:<br>Danke.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:08] Doreen Siegfried:<br>Sie leiten zusammen mit ihrem Kollegen Clemens Bl\u00fcmel das Forschungscluster Open Science am DZHW. Vielleicht k\u00f6nnen wir, bevor wir aufs Inhaltliche gehen, kurz skizzieren, wie viele Leute aus wie vielen Disziplinen ungef\u00e4hr befassen sich am Deutschen Zentrum f\u00fcr Hochschul- und Wissenschaftsforschung mit dem Thema Open Science?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:32] Theresa Velden:<br>Ja, also das ist gar nicht so einfach zu sagen, da das Thema Open Science ja sehr vielschichtig ist, also sowohl Dimensionen hat, die die Hochschulforschung betreffen und die Hochschulen als auch die Wissenschaftsforschung. Wir haben uns eben organisiert in diesem Forschungscluster, damit alle, die mit dem Thema sich f\u00fcr das Thema interessieren oder da Ber\u00fchrungspunkte in ihrer Arbeit sehen, sich st\u00e4rker miteinander vernetzen. Dort sind etwa zehn Mitarbeiter:innen aktiv.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und k\u00f6nnen Sie jetzt schon sagen, also ich meine, die Arbeit ist sicherlich noch nicht beendet, wie Offenheit in den unterschiedlichen Fachdisziplinen verstanden und umgesetzt wird?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:15] Theresa Velden:<br>Na ja, Offenheit wird sicher sehr unterschiedlich verstanden. Wobei ich jetzt, was die Disziplinen angeht, davon ausgehe, dass wir uns beziehen auf die, die dann Open Science machen und leben. Sowie die, die es erforschen. Also je nach Gegenstand der Forschung und der verwendeten Forschungsmethoden sowie den ben\u00f6tigten Ressourcen und Infrastrukturen f\u00fcr Forschung gibt es nat\u00fcrlich sehr unterschiedliche Ansatzpunkte daf\u00fcr, wie Offenheit erreicht werden kann und wo es auch Entwicklungspotenziale gibt und gr\u00f6\u00dfere Offenheit f\u00fcr die Forschung zu verwirklichen. So sind partizipative Forschungsans\u00e4tze sicherlich eher in der anwendungsorientierten Forschung relevant und zum Beispiel offene Datenbanken, Forschungsdatenbanken eher in der empirisch orientierten Forschung usw. Was uns aber in der Wissenschaftsforschung bisher fehlt, ist ein systematischer empirischer \u00dcberblick \u00fcber diese Varianz in den wissenschaftlichen Feldern sowie auch Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze daf\u00fcr, wie sich dann Unterschiede und Varianz erkl\u00e4ren lassen, wenn bereits existierende Leuchtt\u00fcrme der Offenheit, wie also zum Beispiel die Gensequenz-Datenbanken gefeiert werden oder auch in der Astrophysik, Hochenergiephysik, sehr gut etablierte Preprint Server, dann ist das oft mit der Erwartung, dass das doch Erfolgsmodelle sein k\u00f6nnten, die \u00fcber die gesamte Wissenschaft eingef\u00fchrt werden k\u00f6nnten und besonders effektiv sein w\u00fcrden. Dabei wird dann aber \u00fcbersehen, wie sehr sich Forschungsaktivit\u00e4ten, Gegenst\u00e4nde der Forschung und die Handlungsbedingungen, die dadurch entstehen, f\u00fcr die Wissenschaftler, doch unterscheiden und dann den offenen Austausch f\u00f6rdern oder auch hemmen k\u00f6nnen. Die Vielfalt der Forschungsbedingungen in der Wissenschaft ist zwar auf der einen Seite sehr offensichtlich, wenn man nur in die Wissenschaft guckt, in die unterschiedlichen Felder. Aber auf der anderen Seite auf theoretischer Ebene eigentlich noch zu wenig systematisch verstanden und erfasst. Also die formale Einteilung von Wissenschaftlern zum Beispiel in Fachdisziplinen reicht oft gar nicht aus, die sehr grundlegenden Unterschiede in den Forschungspraktiken zu erfassen. Und es ist eben nicht gesagt, dass eine spezifische Art der Offenheit, die in einem Gebiet, in einem Forschungskontext gut funktioniert, in einem anderen \u00fcberhaupt sinnvoll ist und auch mit einem vertretbaren Ressourceneinsatz wirksam die wissenschaftliche Praxis verbessern kann. Und weiter zu beachten sind nat\u00fcrlich auch negative, nicht intendierte Effekte, wenn eine bestimmte Form der Offenheit gew\u00e4hlt wird oder gar aufgezwungen wird, einem wissenschaftlichen Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:07] Doreen Siegfried:<br>Wenn Sie jetzt sagen, Sie besch\u00e4ftigen sich mit diesen fachspezifischen Formen, welche Formen gucken Sie sich denn an? Also ich stelle mir das so vor, wie so einen Regler, wo es verschieden hohe Balken gibt. Und wie Sie ja sagten, die einen teilen ganz viele Daten, die anderen machen ganz viel Partizipation. Aber wenn man das in Summe dann hinterher addiert, kann man ja vielleicht auch einen Wert rauskriegen. Also welche Formen stehen bei Ihnen so im Fokus?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:37] Theresa Velden:<br>Also jetzt in der Forschung der Nachwuchsgruppe \u201cFachspezifische Formen von Open Science\u201c, die ich leite, befassen wir uns ganz gezielt mit der Weitergabe von Forschungsdaten und anderen Ressourcen, die im Forschungsprozess entstehen, innerhalb der Wissenschaft. Also unser Fokus ist jetzt nicht auf Fragen der Partizipation, die wie gesagt, eher f\u00fcr anwendungs- oder gesellschaftsnahe Forschungsbereiche relevant sind und auch nicht auf Open Peer Review und was es alles da an Themen gibt, sondern uns geht es um die Weitergabe von wissenschaftlichen Ressourcen oder wir nennen es epistemische Ressourcen, also Dinge wie Forschungsdaten, Computercode oder auch materielle Exemplare, sample specimens, die innerhalb der Wissenschaft weitergegeben werden k\u00f6nnen. Zu untersuchen, wie das sich diese Weitergabepraktiken sich unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:38] Doreen Siegfried:<br>Und wie machen Sie das? Wie l\u00e4sst sich so was quantifizieren, um es dann am Ende irgendwie zu vergleichen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:44] Theresa Velden:<br>Na ja, zun\u00e4chst mal gehen wir da auch qualitativ heran, um eben zu verstehen, worin die Verschiedenartigkeit auch der Weitergabepraktiken \u00fcberhaupt besteht, worin die Funktion der Weitergabe besteht f\u00fcr die wissenschaftlichen Gebiete. Da gibt es sehr unterschiedliche Typen sozusagen. Also es gibt die Weitergabe im Kontext von Publikationen, da sind dann so Schlagworte wie Reproduzierbarkeit von Forschungsergebnissen usw., die da eine Rolle spielen. Aber es gibt auch andere Formen der Weitergabe, wo es eben eher darum geht, in Forschungsdaten zum Beispiel, die lokal erhoben werden, zu aggregieren innerhalb einer Community, um dann damit, das ist zum Beispiel in der \u00d6kologie oft der Fall, dass dort Daten aus Beobachtungen, Feldbeobachtungen usw. zusammengetragen werden. Und damit sich dann zum Beispiel makro\u00f6kologische Modelle rechnen lassen. Und wenn wir jetzt wieder in einen anderen Bereich gehen, zum Beispiel Astronomie oder Astrophysik, haben wir sehr teure Forschungsinfrastrukturen, zum Beispiel Satellitenmissionen, wo also sehr zentral Forschungsdaten in der Wissenschaft produziert werden, die dann verteilt von der Community genutzt werden. Und dann wieder in anderen Bereichen, Wirtschaftswissenschaften oder auch sozialwissenschaftlichen F\u00e4chern, haben wir zum Teil Datensammlungen, die ja auch au\u00dferhalb der Wissenschaft geschehen, dann aber der Wissenschaft zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Und das sind ganz unterschiedliche Dynamiken, ganz unterschiedliche Daten\u00f6konomien, wenn man es so nennen m\u00f6chte, wo sich sowohl die Produktion unterscheidet, als dann auch die Nutzung. Und das ist f\u00fcr uns erst mal qualitativ sozusagen auseinander zu halten. Und das ist bei vielen quantitativen Studien, die es im Moment so Survey basiert in dem Bereich gibt, zum Open Data, zum Teilen, noch gar nicht so systematisch reflektiert. Also da wird recht allgemein gefragt: \u201eTeilen Sie Ihre Daten?\u201c \u2013 Also nat\u00fcrlich in der einen oder anderen Form noch genauer gefragt, aber letztendlich welche Funktion dieses Datenteilen hat und welche Art von Daten das eigentlich sind, wie die produziert worden sind, wo die eigentlich herkommen, wird da nicht unterschieden. Zum einen, und zum anderen werden oft eben sehr grobe Facheinteilungen gew\u00e4hlt, eben nach Disziplinen: die Physik, die Chemie und die Sozialwissenschaften. Und die sind eigentlich noch viel zu grob, um diese unterschiedlichen Daten\u00f6konomien, die ich gerade angedeutet habe, zu erfassen. Das hei\u00dft, wenn wir im Moment uns so quantitative Studien ansehen, gerade wenn die fachvergleichend arbeiten, sind die eigentlich noch sehr wenig aussagekr\u00e4ftig, weil da einfach sehr unterschiedliche Praktiken unter einem Label zusammengefasst werden. Also wenn wir uns allein das Label Physik zum Beispiel angucken, da haben wir es zum einen zu tun mit Unterf\u00e4chern oder Bereichen, wo in Lokal also einzelne Arbeitsgruppen ihre Labors betreiben und dort mit Lasern oder \u00e4hnlichen Experimenten der Atom- und Molek\u00fclphysik Daten erzeugen, die aber auch keinen gro\u00dfen Nachnutzungswert haben. Die sind also ganz speziell auf bestimmte experimentelle Fragestellungen hin erzeugt worden und sind dann aber eigentlich auch in ihrem Nachnutzungswert sehr reduziert. Dann die Astronomie, wo wir eben gro\u00dfe Surveys oder Satellitenmissionen haben, die sehr, sehr gro\u00dfe Datenmengen produzieren, die vielf\u00e4ltige Auswertungsm\u00f6glichkeiten haben. Dann haben wir die theoretisch arbeitenden Physiker oder auch Leute, die Computersimulationen machen, auf ganz andere Art der Datenerzeugung und dann kommt auch wieder Code zum Beispiel rein, als ein denkbares Produkt, das man teilen kann. Also da also schon allein in der Physik sehen Sie, gibt es eine gro\u00dfe Vielfalt, die wir im Moment bei diesen quantitativen Studien \u00fcberhaupt nicht differenzieren. Und damit eigentlich auch die Weitergaberaten, die dann quantitativ erhoben werden, eigentlich wenig Aussagekraft haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:55] Doreen Siegfried:<br>Die sind dann auch nicht vergleichbar, das stimmt. Das ist total spannend. Wenn Sie jetzt sagen, es gibt so unterschiedliche Daten\u00f6konomien, was sind denn so die typischsten F\u00e4lle, die vorkommen? Also sind es tats\u00e4chlich Datenerhebungen, wo wirklich ein ganzes Forschungsteam Daten erhebt, so wie Sie jetzt gerade vorgestellt haben f\u00fcr die Astrophysik, wo man dann wei\u00df, okay, da muss jetzt die Community die n\u00e4chsten zehn Jahre mit arbeiten oder wird eher mit so singul\u00e4ren Datens\u00e4tzen f\u00fcr ein konkretes Projekt gearbeitet? Was kommt so am h\u00e4ufigsten vor?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:32] Doreen Siegfried:<br>Oder was ist so ganz typisch? Mal so gefragt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:36] Theresa Velden:<br>[lacht] Das kommt ganz darauf an, wo Sie hingucken. Das kann ich Ihnen jetzt so empirisch gar nicht abschlie\u00dfend sagen. Sondern genau das w\u00e4re jetzt f\u00fcr uns auch der n\u00e4chste Schritt, eben durch Erhebung, die diese Arten spezifischer unterscheiden, festzustellen, in welchen Fachbereichen eigentlich welche Daten\u00f6konomien dominant sind oder relevant sind. Wir gehen davon aus, je nach Einteilung, wie gro\u00df man auch ein Fach oder eine Disziplin fasst, gibt es dann nat\u00fcrlich dann mehrere relevante Daten\u00f6konomien.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:12] Doreen Siegfried:<br>Ja, auf jeden Fall spannend. Gibt es, untersuchen Sie denn auch Effekte von diesem Teilen, dass Sie sagen, okay, wenn bestimmte Sachen geteilt werden, jetzt mit der Community, mit den Peers, hat das wiederum Wirkung auf die Ersterheber, auf die Originaldaten, Beschaffer?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:38] Theresa Velden:<br>Ja, im Moment weniger in unserem aktuellen Forschungsprogramm. Also da kann man dann nur gucken, was es schon gibt zu dieser Frage. Also ein interessantes Forschungsergebnis von Kollegen in den USA, ich wei\u00df nicht, ob Ihnen das bekannt ist, da geht es um die Genetik. Die haben also eine survey-basierte Studie gemacht, die im Abstand von etwas mehr als zehn Jahren in Amerika unter den Forschern in den Life Sciences, also die vom National Institute of Health finanziert sind, die befragt zu ihrer Bereitstellung und Nachnutzung von Gen- oder anderen Forschungsdaten, aber vor allem Gendaten. Und festgestellt, dass innerhalb dieser zehn Jahre verst\u00e4rkt \u00f6ffentliche Plattformen genutzt wurden, um Daten bereitzustellen und eben auch danach zu nutzen, aber gleichzeitig, dass dann auf die Erzeuger den eigentlich eher negativen Effekt hatte, dass sie seltener angefragt wurden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:39] Doreen Siegfried:<br>Aha.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:39] Theresa Velden:<br>\u2026 nach Daten. Und sie, die Erzeuger, dann auch sagten, dass dadurch f\u00fcr sie Kollaborationsm\u00f6glichkeiten verloren gegangen sind. Das hei\u00dft in dem Sinne, dass diese \u00f6ffentlichen Plattformen den pers\u00f6nlichen Kontakt zwischen Forschern reduzieren, reduzieren sie auch die Diskussion \u00fcber m\u00f6gliche Auswertungsm\u00f6glichkeiten dieser Daten und Kollaborationen, die in der Vergangenheit dabei auch entstanden sind. Also insofern muss man sich eben bei solchen neuen Formen genau \u00fcberlegen, welche Effekte das hat und wie man da eventuell dann auch gegensteuern kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:15] Doreen Siegfried:<br>Ja, auf jeden Fall. Ja, das ist ja f\u00fcr viele Forschende gerade interessant, da mit Sekund\u00e4rdatennutzer:innen dann halt auch ins Gespr\u00e4ch zu kommen, weil die ja ein \u00e4hnliches Forschungsinteresse nat\u00fcrlich haben. Wie stehen Sie zu der Frage, dass neue Forschungs- und Innovationsindikatoren entwickelt werden? Ist das f\u00fcr Sie ein Thema, gucken Sie sich das an?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:39] Theresa Velden:<br>Ja, also in dem Sinne, wenn wir Indikatoren entwickeln, eben wie wir auch gerade besprochen haben, zum Beispiel Quantifizierung von solchen Weitergaberaten in einer Form, dass sie aussagekr\u00e4ftig sind, dann ist das sicher sinnvoll f\u00fcr die Forschung. Wenn es eher geht um Indikatoren als generalisierende Steuerungsinstrumente, die also eingesetzt werden, um jetzt einen verst\u00e4rkten Grad der Offenheit zu messen und gegebenenfalls auch Leistungen dann von Institutionen oder einzelnen Wissenschaftlern zu messen, w\u00e4re ich sehr vorsichtig. Denn wann, wo und in welcher Form Offenheit, die dann gemessen wird, auch wirklich sinnvoll ist, ist eben je nach Forschungskontext sehr verschieden. Und wenn solche Indikatoren zu einfach gestrickt sind und nicht durch diese qualitative Kontextinformation, um welchen Forschungsbereich geht es hier eigentlich und welchen Wert hat dann die Weitergabe zum Beispiel von Forschungsdaten hier, dann k\u00f6nnen auch v\u00f6llig falsche Anreize gesetzt werden. Ich w\u00fcrde da noch mal verweisen auf das Leiden Manifest zum Einsatz von Forschungsindikatoren zur Evaluierung von Forschung, das 2015 von Expert:innen auf diesem Gebiet ver\u00f6ffentlicht worden ist, wo sie zehn Grunds\u00e4tze zum Einsatz von solchen quantitativen Forschungsindikatoren formulieren. Und einer davon lautet eben, quantitative Indikatoren ausschlie\u00dflich zur Unterst\u00fctzung qualitativer Bewertungen einzusetzen. Und ein weiterer sagt, es geht darum oder es ist wichtig, beim Einsatz solcher quantitativen Indikatoren eigentlich vorab festzustellen, um was f\u00fcr ein Forschungsprogramm geht es eigentlich, was f\u00fcr eine Mission hat diese Institution oder welches Forschungsprogramm hat auch der Forscher, um dann gezielt Indikatoren auszuw\u00e4hlen und einzusetzen, die f\u00fcr diese Fragestellung dann auch aussagekr\u00e4ftig sind. Also zu simplizistische, quantitative Indikatoren, die dann irgendwie nur festhalten: \u201eIch habe meine Daten geteilt\u201c und dann muss jeder, um diesem Anspruch gerecht zu werden, eben Ressourcen und Zeitreihen verwenden, selbst wenn es nicht zielf\u00fchrend ist, das w\u00e4re, glaube ich, dann eine Fehlentwicklung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:04] Doreen Siegfried:<br>Wenn Sie jetzt sozusagen mit Ihrer multidisziplin\u00e4r aufgestellten Forschungsgruppe das Thema betreuen, k\u00f6nnen Sie sagen, welche Fachdisziplinen befassen sich haupts\u00e4chlich wissenschaftlich mit dem Thema Open Science?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:23] Theresa Velden:<br>Das ist, glaube ich, relativ. Also kommt drauf an, aus welchem Blickwinkel man das betrachtet. Also zum einen nat\u00fcrlich die Wissenschaftsforschung, wobei das auch da vielleicht eher ein Randthema ist, w\u00fcrde ich sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:44] Doreen Siegfried:<br>Ach okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:45] Theresa Velden:<br>[lacht] Es gibt einzelne Wissenschaftler, die sich damit befassen, nat\u00fcrlich. Aber wichtige Beitr\u00e4ge kommen auch dann oft von Leuten im Inland oder Ausland, die dann auch den Fokus oder das Thema Open Science wieder verlassen. Also dass es jetzt kontinuierliche Forschungsprogramme gibt, das sehe ich eher selten. Gerade bei der eher grundlagenorientierten Wissenschaft. Es ist klar, dass Einrichtungen, die institutionell sozusagen einen Serviceauftrag haben, zum Beispiel Forschungsdateninfrastrukturen aufzubauen, da auch mit einer gr\u00f6\u00dferen Kontinuit\u00e4t dem Thema widmen. Aber das sind dann immer sehr anwendungsorientierte Perspektiven, die da untersucht werden. Also von den Disziplinen nat\u00fcrlich Informations-, Bibliothekswissenschaften, auch die Policy- und Innovationsforschung. Business Studies haben sich auch damit befasst. Da wird zum Teil auch die Verbindung dann zu Open Innovation untersucht, zum Beispiel. Also es gibt eine Doktorandin in Hannover, die sich angeguckt hat, wie ist das eigentlich mit der rechtlichen Situation \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:05] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:05] Theresa Velden:<br>Wem geh\u00f6ren die Daten eigentlich und wie nehmen die Wissenschaftler das wahr. Erst mal davon ausgehend, es sind eigentlich ihre und die Verf\u00fcgungsgewalt liegt bei ihnen, was juristisch gesehen gar nicht zwingend der Fall ist. Also es gibt eine Bandbreite an F\u00e4chern, die sich da damit befassen, aber wie gesagt, so als etabliertes Forschungsprogramm, ich, wenn ich Arbeiten lese und Studien, wo ich denke, hier das ist wirklich substanziell und interessant und dann mal gucke, was macht derjenige denn jetzt im Moment, dann ist der unter Umst\u00e4nden schon wieder weiter zu einem anderen Thema gewandert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:44] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das hei\u00dft, das sind dann sozusagen Wissenschaftler:innen, die punktuell sich mal mit diesem Thema befassen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:51] Theresa Velden:<br>Also Open Science ist in dem Sinne kein Forschungsgebiet.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:53] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:54] Theresa Velden:<br>Es ist ein Thema, dem sich dann unterschiedliche Wissenschaftler aus unterschiedlichen Gebieten dann annehmen, aber mit unterschiedlicher Persistenz sozusagen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:06] Doreen Siegfried:<br>Ja. Und beobachten Sie dennoch eine Art von Vernetzung? Oder ist es tats\u00e4chlich so, dass die Personen einzeln f\u00fcr sich einen Ausschnitt aus diesem gro\u00dfen Themenfeld Open Science erforschen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:19] Theresa Velden:<br>Aufgrund der Bandbreite ist es schon eher fragmentiert einerseits. Andererseits gibt es nat\u00fcrlich Netzwerke, die sich immer unter bestimmten Aspekten zusammenfinden. Also zum Beispiel in Berlin ist, glaube ich, inzwischen etabliert, diese Konferenz Open Science, die von der Leibniz Gemeinschaft [lacht], also das werden Sie wahrscheinlich wissen, regelm\u00e4\u00dfig mit dem Thema befasst und die sicher die Vernetzung in dem Bereich f\u00f6rdert. Es gibt, angesto\u00dfen von der Ludwig Boltzmann Gesellschaft in Wien, eine Konferenz, die jetzt in das dritte oder vierte Jahr geht, wo dann Open Science und Open Innovation miteinander verbunden werden. Also von daher gibt es gewisse Vernetzungstendenzen, aber die sind doch immer noch eher partiell, w\u00fcrde ich sagen. Also diese Netzwerke \u00fcberlappen sich auch nicht unbedingt sehr stark.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:17] Doreen Siegfried:<br>Also die Open Science-Konferenz, die Sie gerade erw\u00e4hnt haben, die wird ja von der ZBW organisiert [lacht]. Also insofern kenne ich die ziemlich genau seit fast zehn Jahren. Dann nochmal zur\u00fcck zu der Arbeit Ihrer Nachwuchsgruppe \u201eFachspezifische Form von Open Science\u201c. Was wissen wir dann jetzt schon, also \u00fcber das Teilen von Forschungsergebnissen? Sie hatten ja schon gesagt, es gibt diese unterschiedlichen Daten\u00f6konomien. Was k\u00f6nnen wir noch sagen, was wissen wir noch zu dem?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:51] Theresa Velden:<br>Na ja, also eins der Ergebnisse, das sich immer wieder auch in Surveys gezeigt hat, ist, dass die Einstellung der Wissenschaftler insgesamt und Wissenschaftler:innen in der Tendenz sehr positiv ist, dass sie das nat\u00fcrlich begr\u00fc\u00dfen. Aber wenn es dann um die eigene Praxis geht, gibt es auch immer wieder diesen Gap, also, dass man dann weniger teilt, als man, also die Prozents\u00e4tze derer, die tats\u00e4chlich dann ihre Daten zum Beispiel teilen, sind dann deutlich geringer als die, die im Allgemeinen das begr\u00fc\u00dfen. Wobei ich denke, dass sich dieser Unterschied oder diese Diskrepanz eben zum Teil auch durch diese spezifischen Forschungspraktiken, \u00fcber die ich eben geredet hatte, auch erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Also f\u00fcr einen Informatiker oder eine Mathematikerin, die mag zwar sagen, \u201eIch finde das eine gute Entwicklung und ich denke auch, Forschungsdaten sollten im Allgemeinen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sein, kann das aber selber ja auch gar nicht unbedingt umsetzen.\u201c Genau. Ja, es gibt andere Forschungsergebnisse, also, dass es etwas mit Konkurrenzdynamiken zum Beispiel zu tun hat, die sich auch wieder in den Feldern unterscheiden. Kommerzialisierungsgrad kann eine Rolle spielen. Und des Weiteren dann eben Normen, die sich in den wissenschaftlichen Gemeinschaften ausgebildet haben. Wobei unser Forschungsansatz ist eben genau zu gucken, wo kommen diese Normen denn her. Die fallen ja nicht vom Himmel. Sondern die haben ja vermutlich auch etwas damit zu tun, f\u00fcr wie produktiv oder machbar das Teilen dann von Forschungsdaten gehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:39] Doreen Siegfried:<br>Und wo kommen die Normen her?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:42] Theresa Velden:<br>Na ja, genau aus den Forschungspraktiken selber letztendlich. Also, wenn ich in einem experimentellen Feld feststelle, dass die dort erzeugten Atom- oder Molek\u00fclspektren nur begrenzt geteilt werden, dann hat das vermutlich auch etwas damit zu tun, dass sie eben kein Input, kein sinnvoller Input in darauf aufbauende Forschung sind. W\u00e4hrend das in anderen F\u00e4chern, zum Beispiel \u00d6kologie und Feldbeobachtung ganz anders aussieht. Also die Normen, w\u00e4re also meine Forschungshypothese, leiten sich ganz stark ab aus der Funktion, die das Teilen f\u00fcr die Forschung auch hat.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:30] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, verstehe. Das hei\u00dft, das sind dann letztlich auch die Faktoren oder was w\u00fcrden Sie sagen, wie kann man diese Normen aufbrechen? Welche Faktoren m\u00fcssten ge\u00e4ndert werden, damit sich diese Normen vielleicht oder die Praktiken, besser gesagt, ver\u00e4ndern, dass Leute vielleicht doch eher Daten, Code usw. teilen, weil sie auch gerade das Thema Kommerzialisierung und Konkurrenz usw. ansprachen. Also, wie k\u00f6nnte man da was ver\u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:09] Theresa Velden:<br>Ja, ich wei\u00df gar nicht, wie viel wir ver\u00e4ndern m\u00fcssen, als einfach schauen, wie man Wissenschaftler optimal unterst\u00fctzen kann, durch Infrastruktur bereitstellen, dort wo sie fehlt, aber sie jetzt nicht [lacht] erzeugen in Bereichen oder da rein investieren, wo das eben auch gar nicht unbedingt produktiv ist. Also, mir geht es eigentlich zun\u00e4chst mal darum, die Praktiken besser zu verstehen und einordnen zu k\u00f6nnen, um dann gezielter investieren zu k\u00f6nnen und festzustellen, okay, hier ist ein Bereich, wo Bildung, Fortbildung, Bereitstellung von Infrastruktur eben hilfreich und produktiv ist. Oder auch eine Ber\u00fccksichtigung der notwendigen Ressourcen in Projektantr\u00e4gen. Also, dass von vornherein mitgedacht wird, dass die Aufbereitung von Daten oder die Bereitstellung von Code nat\u00fcrlich sehr arbeitsintensiv ist und ressourcenintensiv ist und dass das von vornherein mit eingeplant werden muss, aber eben auch nicht immer und in jedem Fall also.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:23] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, ich sehe schon, man muss es sehr punktuell betrachten. Nichtsdestotrotz w\u00fcrde mich nat\u00fcrlich interessieren, wo sehen Sie denn, also Sie haben gerade schon gesagt, okay, bei der Beantragung, beim Ausformulieren von Drittmittelantr\u00e4gen beispielsweise. Wo sehen Sie denn gro\u00dfe Bedarfe von Wissenschaftler:innen unterschiedlichster Disziplinen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:45] Theresa Velden:<br>Wo ich einen wichtigen Ansatz sehen w\u00fcrde ist eigentlich, dass man in jedem Bereich die M\u00f6glichkeit und auch die Ressourcen hat, zu reflektieren, die eigene Forschungspraxis und dann festzustellen, wo ist es f\u00fcr uns denn sinnvoll zu investieren. Und auch gut zu investieren, weil es hier Potenziale gibt, die noch nicht ausgesch\u00f6pft sind. Also weniger vorschreiben, irgendwelche Zielvorgaben, die von au\u00dfen vorgegeben sind, als vielmehr den Wissenschaftlern den Freiraum und die Ressourcen zu geben, die eigene Forschungspraxis zu reflektieren und dann aus dem eigenen Forschungskontext heraus Ziele zu entwickeln und Zielvorstellungen. Und da ist mein Eindruck, dass f\u00fcr viele Wissenschaftler aufgrund der Projektstrukturen, die wir haben, der vielen Befristungen in dem Bereich, der gro\u00dfen Drittmittelabh\u00e4ngigkeit, also was zumindest f\u00fcr unseren Forschungsbereich gegeben ist, einfach auch dieser Freiraum etwas fehlt, l\u00e4ngerfristig zu reflektieren und dann solche Ver\u00e4nderungen in Angriff zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:04] Doreen Siegfried:<br>W\u00fcrden Sie denn sagen, da m\u00fcssen sich die Communities, die fachspezifischen, also die F\u00e4cher selber drum k\u00fcmmern, beispielsweise \u00fcber die Fachgesellschaften? Weil sie sagen, die Wissenschaftler:innen selber haben gar nicht die Ressourcen und vielleicht auch gar nicht so den Blick auf die ganze Disziplin. Also wer m\u00fcsste sich darum k\u00fcmmern? Das ist ja dann eigentlich das Fach selbst, dass man sagt okay, wir m\u00fcssen jetzt mal gucken, was unsere Wissenschaftler:innen brauchen. Und zwar nicht nur die einen in Berlin, sondern alle Subdisziplinen in ganz Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:38] Theresa Velden:<br>Ja und dar\u00fcber hinaus. Also wenn man sich zum Beispiel in der \u00d6kologie die Daten, Forschungsdatenbanken anguckt oder die Vernetzung von Datensammlungen anguckt, das sind Initiativen, die sind genau auf Ebene von wissenschaftlichen Communities entstanden und entwickelt worden. In dem Fall zum Beispiel auf europ\u00e4ischer Ebene. Also das ist dann auch gar nicht mehr national begrenzt, sondern um eine kritische Masse von Wissenschaftlern zusammenzubekommen, in einem bestimmten Spezialgebiet, ist das dann auch ganz schnell international. Hier in Deutschland haben wir ja zum Beispiel die DFG, die mit ihrer nationalen Datenbankeninfrastruktur Forschungsdaten-Initiative genau auch diesen Ansatz f\u00e4hrt, wenn ich das richtig sehe, eben die wissenschaftlichen Communities da zu empowern, wenn man das so sagen kann,\u2026 [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:36] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, auf jeden Fall. Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:38] Theresa Velden:<br>\u2026 Daten zur Verf\u00fcgung zu stellen, dass die gemeinsam feststellen, wo sie da einen Bedarf haben und wie sie da sinnvoll Dateninfrastrukturen aufbauen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:49] Doreen Siegfried:<br>Mich w\u00fcrde noch interessieren, welche Rolle in Ihrer Arbeit die wissenschaftspolitische Arbeit spielt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:58] Theresa Velden:<br>In meiner Arbeit hat, also es ist eine Frage der Ressourcen, auch der Kontinuit\u00e4t\u2026 Wir sind also eine relativ kleine Nachwuchsgruppe, die multimethodisch vorgeht. Also wir haben jetzt ethnografische Studien und Interviewstudien gemacht, wollen in der n\u00e4chsten Projektphase ein Survey designen. In der Zwischenzeit haben wir auch bibliometrische Studien gemacht, um die F\u00e4cher zu mappen, die wir untersuchen. In diesem Sinne bin ich sehr, sehr stark auch in die empirische Arbeit der Nachwuchsgruppe involviert. Das hei\u00dft, da ist nicht viel Freiraum noch dar\u00fcber hinaus f\u00fcr Aktivit\u00e4ten, zumal ich auch selber auf einer zeitlich befristeten Stelle bin. Es geht mir erst mal darum, mit den uns zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen interessante Ergebnisse und solide wissenschaftliche Beitr\u00e4ge zu produzieren und diese zu kommunizieren \u00fcber den engen Fachkreis auch hinaus, um damit dann Anwender auch zu informieren. Aber jetzt eine politische oder wissenschaftspolitische Beratungst\u00e4tigkeit, die ist jetzt in meinem Stellenprofil so nicht vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:16] Doreen Siegfried:<br>Dann w\u00fcrde mich noch interessieren, wenn Sie sozusagen jetzt mit Ihrer Forschungsgruppe oder die einzelnen Personen Ihre Forschungsarbeit ver\u00f6ffentlichen, was sind das denn f\u00fcr Journals?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:26] Theresa Velden:<br>Das ist Informationswissenschaft, das ist dann Wissenschaftsforschungs-Journals vorwiegend, das ist perspektivisch auch Science Policy nat\u00fcrlich, weil man nat\u00fcrlich diesen Transfer auch leisten m\u00f6chte in diesem Bereich und dann auch Bibliometrie, weil wir eben auch mit bibliometrischen Methoden arbeiten, um diese Fachabgrenzungen zu untersuchen f\u00fcr F\u00e4chervergleiche.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:00] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Dann habe ich noch eine Frage. Es gibt also in meiner Wahrnehmung ist so der neueste Trend Crowdsourced Research Projects. Also das hei\u00dft, Team Science, also das hei\u00dft, 30, 40 Leute werfen sich \u00fcber ein Thema, was wirklich komplex und gro\u00df ist usw. Wenn jetzt, wenn Sie jetzt ein riesengro\u00dfes Team h\u00e4tten und nicht nur eine Nachwuchsgruppe von zehn Personen, welches was w\u00fcrden Sie anders machen? Oder was w\u00fcrden Sie gerne als n\u00e4chstes untersuchen wollen? Oder wo w\u00fcrden Sie tiefer graben wollen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:37] Theresa Velden:<br>Ja, vielleicht bevor ich zu der Frage komme, also die Nachwuchsgruppe ist sehr viel kleiner. Das bin ich und eine Doktorandin. Der Forschungscluster, das ist eben eine Vernetzung von Kollegen in unserem Institut der dann etwa zehn Personen umfasst. [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:52] Doreen Siegfried:<br>[lacht] Okay, gut, dann haben wir das auch korrigiert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:55] Theresa Velden:<br>Aber jetzt was so eine eher gro\u00df angelegte Projekt angeht oder Vernetzung von Wissenschaftlern, da f\u00e4llt mir zun\u00e4chst mal ein methodenorientiertes Thema ein, wo es um die Interpretation von Zitierungen geht im Kontext von epistemischen Praktiken. Also, traditionell werden Zitierungen in der Bibliometrie ja vor allem genutzt, um irgendwie Impact zu quantifizieren. Und was uns hier interessiert sind, ist die Verwendung von Zitationen, um eben auf methodische, empirische, theoretische und andere Wissensbeitr\u00e4ge zur\u00fcckzugreifen oder zu verweisen. Und bei Zitationsanalysen war bisher eben immer nur die zitierte Publikation allgemein das Objekt und nicht so sehr der spezifische Wissensbeitrag aus der Publikation, der identifiziert werden k\u00f6nnte. Und mit modernen Methoden des Information Retrieval und eben auch dem zunehmenden Zugriff der M\u00f6glichkeit auf die Volltexte, um Zitationskontexte zu analysieren und dann wirklich die Bez\u00fcglichkeit einer Zitation auch identifizieren zu k\u00f6nnen, dazu w\u00fcrden wir gerne Methoden entwickeln. Und um diese Methoden aber zu entwickeln und zu validieren, muss man auch qualitativ in diese Zitationskontexte einsteigen und die klassifizieren. Und das \u00fcber verschiedenste Wissenschaftsgebiete sachgem\u00e4\u00df zu leisten braucht schon ein sehr multidisziplin\u00e4res Team, was sich eben dann auch mit \u00d6kologie, Physik, Mathematik, Geisteswissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften, also unterschiedlichsten F\u00e4chern, auskennt und das dann einordnen kann, ist das hier ein theoretischer Bezug, empirischer Bezug usw. Also das w\u00e4re ein Projekt, was ich sehr attraktiv f\u00e4nde und was uns bei den bibliometrischen Methoden, sozusagen des Mappings von Fachgebieten, also Fachgebiete abzugrenzen von anderen, aber auch ihre Bez\u00fcge zu anderen Fachgebieten zu erfassen, uns dort wesentlich weiterbringen w\u00fcrde. Wenn uns das gel\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:22] Doreen Siegfried:<br>Ja super. Okay. Dann habe ich alle meine Fragen gestellt. Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:29] Theresa Velden:<br>Danke auch.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:29] Doreen Siegfried:<br>Und ich bedanke mich auch bei unseren Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Es gibt demn\u00e4chst viel nachzulesen wahrscheinlich auf der Seite vom DZHW. Lassen Sie uns gerne Feedback da. Egal ob auf Twitter, LinkedIn oder per Email. Abonnieren Sie uns flei\u00dfig auf iTunes, Spotify, \u00fcberall da, wo man Podcasts findet. Und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[31,49,150,7,8,33,12],"class_list":["post-70","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-forschung","tag-forschungsdaten","tag-offenheit","tag-open-data","tag-open-science","tag-wissenschaft","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 25 The Science of Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Dr. Theresa Velden spricht in dieser Folge unseres Podcasts \u00fcber Formen der Offenheit in der wissenschaftlichen Praxis.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" 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