{"id":43,"date":"2021-12-08T13:21:09","date_gmt":"2021-12-08T12:21:09","guid":{"rendered":"9f0bdab7-087f-4381-b8c1-6458ea0e7fd5"},"modified":"2026-01-15T12:48:07","modified_gmt":"2026-01-15T11:48:07","slug":"fos14-forschungsdatenmanagement","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2021\/12\/08\/fos14-forschungsdatenmanagement\/","title":{"rendered":"FOS 14 Forschungsdatenmanagement"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_226dc15538b9d0eb201698c648bf5181d7b32764\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2021\/12\/08\/fos14-forschungsdatenmanagement\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/40\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_14.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4266697\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Data Sharing and Replication in Economics<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5281\/zenodo.4609639\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OPEN SCIENCE. Publication Week<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/sites.google.com\/vu.nl\/datahorror\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Data Horror Escape Room<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.forschungsdaten.info\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">forschungsdaten.info<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.forschungsdaten.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">forschungsdaten.org<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/open-science-future.zbw.eu\/willkommen-beim-open-science-magazin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ZBW Worksheets und Praxistipps<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 14 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 14: Forschungsdatenmanagement<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Annette Strauch-Davey<br>Beraterin f\u00fcr Forschungsdatenmanagement, Universit\u00e4t Hildesheim<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:32] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Wir reden heute \u00fcber Future Skills in der Wissenschaft, \u00fcber Forschungsdatenmanagement und Data Horror Escape Rooms. Und zu Gast habe ich heute Annette Strauch-Davey. Herzlich willkommen!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:55] Annette Strauch-Davey:<br>Dankesch\u00f6n, ja, ich freu mich.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:57] Doreen Siegfried:<br>Ich stelle einmal unseren Gast vor f\u00fcr Sie. Also Annette Strauch Davey ist an der Universit\u00e4t Hildesheim f\u00fcr das Forschungsdatenmanagement zust\u00e4ndig, f\u00fcr die komplette Universit\u00e4t. Sie coacht Predocs und Postdocs zu allen Themen rund um das Thema Daten organisieren. Hat hier zehn Jahre Erfahrung auf dem Buckel und ist sozusagen die Marie Kondo der Forschungsdaten. Sie macht Einzelcoaching, Workshops und gamifizierte Veranstaltungen und ist super gut vernetzt in allen wichtigen Kooperationen, sowohl lokal, national als auch global. Ich freue mich herzlich, dass wir heute sprechen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:42] Annette Strauch-Davey:<br>Vielen Dank f\u00fcr die nette Begr\u00fc\u00dfung. Ich freue mich, dabei sein zu k\u00f6nnen, mit Ihnen \u00fcber mein Forschungsdatenmanagement an vier Fachbereichen in Hildesheim reden zu k\u00f6nnen, die alle sehr unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Open Science und auch Forschungsdatenmanagement haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:00] Doreen Siegfried:<br>Okay, dann fangen wir mal gleich mit der ersten Frage an. Also ich hatte Sie ja anmoderiert mit dem Beisatz, dass Sie sozusagen alle Forschenden unterst\u00fctzen. Wo dr\u00fcckt denn bei Doktorand:innen und Postdocs am meisten der Schuh, wenn es um das Thema Forschungsdatenmanagement geht?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:20] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, gerade die Doktorandinnen und Doktoranden wollen von Anfang an alles richtigmachen. Sie haben geh\u00f6rt, dass es Datenmanagementpl\u00e4ne gibt, dass es Tools daf\u00fcr gibt. Sie haben das gelesen, dass wir auch so ein Tool implementiert haben und da haben sie Fragen, wie sie das am besten beantworten k\u00f6nnen. Dann nat\u00fcrlich auch inhaltliche Fragen, wie sie mit ihren eigenen sensiblen Daten umzugehen haben, was da wichtig ist. Datenschutz ist ein gro\u00dfes Thema bei den Promovierenden, auch bei den Postdocs und nat\u00fcrlich Urheberrecht. Wem geh\u00f6ren die Daten? Wie k\u00f6nnen die Forscherinnen und Forscher Bilddaten weiter nutzen, zum Beispiel, die sie selbst aber nicht erzeugt haben?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:05] Doreen Siegfried:<br>Ah ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:05] Annette Strauch-Davey:<br>Da dr\u00fcckt sehr Schuh. Das w\u00e4re so das erste eigentlich.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:10] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, super. Und was sind was sind die drei ja, sagen wir mal die drei wichtigsten Sachen, die Ihre Trainees so bei Ihnen lernen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:20] Annette Strauch-Davey:<br>Das Wichtigste ist tats\u00e4chlich Sachen zum Datenschutz, wie ich gerade sagte. Dann nat\u00fcrlich zur Ergebnissicherung \u2013 Datenspeicherung ist ein wichtiges Thema. Das lernen sie eben, dass sie, wenn m\u00f6glich, immer die fachspezifischen Forschungsdatenrepositorien nutzen sollen, die wir dann gegebenenfalls \u00fcber re3data erst suchen m\u00fcssen. Und dann lernen Sie, dass wir ein eigenes Datenrepositorium in Kooperation mit der eResearch Alliance haben, das sie auch nutzen k\u00f6nnen. Das w\u00e4re Punkt zwei. Und dann Punkt drei: FAIR Data. Die FAIR-Prinzipien eigentlich: die Findability, die Accessability, die Interoperability und die Wiederverwendbarkeit von Forschungsdaten hinsichtlich Open Science.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:10] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist ein ganz sch\u00f6nes Paket. Warum sind dann diese Datenkompetenzen heute so so extrem wichtig?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:18] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, das spielt eine gro\u00dfe Rolle, weil sich gerade in den letzten Jahren die Forschungsmethoden ge\u00e4ndert haben. Das hei\u00dft Tools, dann auch Arbeitsthemen. Wir haben es bei uns in Hildesheim im Fachbereich vier mit Big Data zu tun. Da muss nat\u00fcrlich dann immer die Frage gestellt werden, welche forschungsethischen Belange sind wichtig? Also die Digitalisierung, der digitale Wandel hat da wirklich die Unterschiede mit sich gebracht, dass auch Datenkompetenzen nicht nur Informationskompetenz, sondern, also Information Literacy, sondern dass auch die Data Literacy eine wichtige Rolle spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:59] Doreen Siegfried:<br>Spielen denn Daten, also Sie sind ja jetzt schon zehn Jahre dabei, spielen denn Daten heute eine gr\u00f6\u00dfere Rolle als beispielsweise noch vor zehn Jahren? Sehen Sie da irgendwelche Ver\u00e4nderungen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:11] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, auf jeden Fall also spielen die Daten eine wichtige Ver\u00e4nderung. Nat\u00fcrlich auch in unserer Bibliothek, wenn ich das aus dieser Perspektive vielleicht betrachten darf. Vor vier Jahren gab es ja diese Stelle noch gar nicht. Aber die Leitung und auch die Institutsleiter haben die Wichtigkeit von den Daten, Data Literacy erkannt. Es gibt die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, da wollen nat\u00fcrlich auch die lokalen Forscherinnen und Forscher den Anschluss nicht verlieren. Und es gibt einige Professorinnen und Professoren, die jetzt auch nachdenken, dass das Forschungsdatenmanagement essenziell in der curricularen Lehre verankert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:54] Doreen Siegfried:<br>Ah ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:54] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, das alles gab es vor ein paar Jahren noch gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:01] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Vielleicht ganz kurz zum Thema NFDI, weil das ja doch recht aktuell ist. Ist denn dieses doch eher wissenschaftspolitische Thema tats\u00e4chlich so in der, ich sage mal, ganz unten bei den Forschenden schon so auf dem Zettel? Haben die das, kennen die das alle schon?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:18] Annette Strauch-Davey:<br>Also das schulen wir mit, auch in unseren Workshops. Also NFDI, European Open Science Cloud, dann noch eins obendrauf, denn da wollen wir letztendlich alle hin, da gibt es keine Grenzen. Also das ist nicht Hildesheim, ein Hildesheimer Thema oder Niedersachsen Thema, sondern die Vernetzung spielen eine Rolle. Und in den Workshops werden die Konsortien genannt, auch f\u00fcr die einzelnen F\u00e4cher und Institute hier in Hildesheim.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:46] Doreen Siegfried:<br>Okay, aber das ist sozusagen, bevor die Leute in Ihre Trainings kommen, in Ihre Workshops, haben sie davon noch nicht geh\u00f6rt oder kommen sie schon gleich mit dem Wunsch rein und sagen Frau Strauch-Davey, ich will alles \u00fcber NFDI wissen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:59] Annette Strauch-Davey:<br>Nein, also die meisten haben davon tats\u00e4chlich noch nicht geh\u00f6rt. Das ist neu und wir sensibilisieren hier, machen aware, dass das ein Thema ist. Und ja, NFDI, nat\u00fcrlich, arbeitet an Standards f\u00fcr Forschungsdaten. Und da kann ich dann gleich sch\u00f6n ankn\u00fcpfen, warum das wichtig ist, die Forschungsdaten mit Metadaten fachspezifisch \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:22] Doreen Siegfried:<br>Ah, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:22] Annette Strauch-Davey:<br>\u2026 zu beschreiben. So in diesem, vor diesem Hintergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:27] Doreen Siegfried:<br>Ja, super. Okay. Alles klar. Wenn die Leute in Ihre Workshops und in Ihre Seminare kommen, haben Sie denn auch so Anekdoten parat? Also was beispielsweise passieren kann, wenn man eben nicht seine Daten gut im Griff hat und nicht gut organisiert? Haben Sie vielleicht Anekdoten, die Sie da zum Besten geben oder auch hier f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer? Also was kann im schlimmsten Fall passieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:57] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, im schlimmsten Fall kann nat\u00fcrlich passieren, dass nach jahrelanger oder nur nach monatelanger Forschung die Daten verschwunden sind. Viele Forscherinnen und Forscher benutzen zun\u00e4chst beim kollaborativen Arbeiten die Academic Cloud. Und als wir das eingef\u00fchrt haben, zusammen mit der GWDG eResearch Alliance in G\u00f6ttingen, haben die Forscherinnen oder einige Forscherinnen und Forscher immer gedacht, die Academic Cloud sichert alles, auch eigentlich f\u00fcr immer. Aber dem ist nicht so. Also die Academic Cloud macht noch nicht mal ein Backup, man kann nur dort nur auch gerade gro\u00dfe Datenmengen austauschen. Da muss ich sensibilisieren, also dass die Daten nicht verschwinden. Wenn eine Kollegin in einem Forscherteam dann auf den Knopf dr\u00fcckt und das l\u00f6scht, dann sind die Daten im schlimmsten Fall f\u00fcr alle verschwunden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:46] Doreen Siegfried:<br>Das ist nat\u00fcrlich der Gau. Ja, genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:49] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, das ist das Schlimmste, was passieren kann. Genau. Vielleicht ein weiteres Beispiel?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:55] Doreen Siegfried:<br>Ja, erz\u00e4hlen Sie.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:57] Annette Strauch-Davey:<br>Genau das w\u00e4re so zur Forschungs, ja, zu den rechtlichen Themen und dann auch zur Datenver\u00f6ffentlichung. Manche Forscher:innen kommen dann zu sp\u00e4t an zu mir auch zur Beratung, um ihre Forschungsdaten in ein Repositorium hochzuladen. Und dann, wenn ich nach einer Einwilligung frage: \u201eLiegt alles vor? Gibt es Nutzungsvereinbarungen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:21] Doreen Siegfried:<br>Ah, dann fehlt die.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:23] Annette Strauch-Davey:<br>Dann fehlt die, ganz genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:25] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:26] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, und dann k\u00f6nnen die Daten nicht ver\u00f6ffentlicht werden. Das geht dann nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:31] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ja, das ist ja, das ist ganz schrecklich. Wenn man hinterher merkt, dass nach jahrelanger Arbeit entweder die Daten weg sind oder man sie irgendwie nicht so richtig weitergeben kann und verwenden kann. Wie ist es denn so generell um das Thema Data Literacy von Predocs und Postdocs bestellt? Was beobachten Sie da?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:54] Annette Strauch-Davey:<br>Also da beobachte ich zu Promotionsbeginn ist noch viel Arbeit bez\u00fcglich der Future Skills n\u00f6tig. Jeder nutzt eigene Formate, jeder speichert anders. Da muss ich sehr stark oder da muss sehr stark im Bereich \u201eOrdnen, Strukturieren\u201c geschult werden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:17] Doreen Siegfried:<br>Sie hatten ja vorhin erw\u00e4hnt, dass sozusagen Ihre Stelle jetzt seit vier Jahren in Hildesheim existiert und dass die Profs auch anfangen, das Thema in die Lehre aufzunehmen. Sehen Sie hier Entwicklungen, wie weit da schon Fortschritte zu beobachten sind? Gerade wenn es in die Lehre geht, also, dass auch Studierende schon mit dem Thema Forschungsdatenmanagement vertraut gemacht werden oder Data Literacy im weitesten Sinne.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:46] Annette Strauch-Davey:<br>Also zun\u00e4chst bin ich in einige Lehrveranstaltung mit hineingegangen, aber das kann ich als eine Person nicht leisten im Forschungsdatenmanagement. Und hier sind tats\u00e4chlich Institutsleiter, Professorinnen und Professoren gefragt, die das mit aufnehmen. Und da ist es dann unterschiedlich, an welchem Fachbereich die Personen arbeiten. Fachbereich drei, gerade im Bereich Informationskompetenz, hat bestimmte Personen schon im Auge, die zu diesen Themen \u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:16] Doreen Siegfried:<br>Was ist Fach\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:16] Annette Strauch-Davey:<br>\u2026 schulen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:18] Doreen Siegfried:<br>Entschuldigung, was ist Fachbereich drei?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:20] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, Entschuldigung. Genau, das ist Hildesheim spezifisch. Unser Fachbereich drei, das sind die Informationswissenschaften und Sprachwissenschaften. Und gerade das Institut f\u00fcr Informationswissenschaften besch\u00e4ftigt sich auch mehr mit der Data Literacy als das jetzt noch vor kurzem der Fall war. Da gibt es Projekte, die mit uns zusammenarbeiten, in der UB zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:43] Doreen Siegfried:<br>Okay, aber das hei\u00dft, das h\u00e4ngt dann sozusagen an den Profs selber, inwieweit das tats\u00e4chlich etabliert wird und auch Eingang findet in die Lehre.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:53] Annette Strauch-Davey:<br>Genau, genau. Und da brauchts dann personelle Ressourcen. Das Interesse ist schon vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:00] Doreen Siegfried:<br>Ja, das stimmt. Wenn Sie so in Ihre Trainings schauen und auch, Sie haben ja jahrelange Erfahrung, auch mit den ganzen Problemen, die die Leute so mitbringen. Erkennen Sie hier gegebenenfalls Muster oder Unterschiede so zwischen den unterschiedlichen Fachdisziplinen oder auch unterschiedlichen Karrierestufen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:24] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, also ich erkenne Muster bei uns. In allen vier Fachbereichen ist das unterschiedlich. Fachbereich vier, das sind die MINT-F\u00e4cher Biologie, Chemie und auch Software Systems Engineering. Und die F\u00e4cher besch\u00e4ftigen sich selbst auch mit Data Science-Projekten, kennen sich mit Formaten besser aus als zum Beispiel im Fachbereich zwei, das w\u00e4ren jetzt unsere Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler oder das sind so F\u00e4cher wie Kunstp\u00e4dagogik. Da wird oft gesagt: \u201eJa, haben wir denn denn \u00fcberhaupt Forschungsdaten? Wir haben ja Bilder. Sind das auch Forschungsdaten? Wir haben doch sehr vieles analog.\u201c Oder auch die Religionswissenschaften, die sind noch nicht so mit dem Thema vertraut. Da ist noch alles neu in den Beratungen. Aber was gut ist und wor\u00fcber ich mich freue, sie kommen wenigstens auch zu Workshops. Also wir haben meistens bei den generischen Workshops Vertreterinnen und Vertreter aus allen vier Fachbereichen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:34] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wie ist es denn so um die Wirtschaftsforschenden bestellt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:40] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, die haben wir auch. Die sitzen bei uns im Fachbereich vier und die haben Fragen zur Sekund\u00e4rnutzung von Forschungsdaten. Dann auch, wo sie Forschungsdaten speichern k\u00f6nnen und dann empfehle ich denen die Wirtschafts- oder die Forschungsdatenzentren FDZ f\u00fcr die Wirtschaftswissenschaften. Und da freuen wir uns, dass es schon in den Wirtschaftswissenschaften gute L\u00f6sungen gibt zum Data Ingest. Das ist halt bei den kleineren F\u00e4chern noch nicht so, wie in der Musikwissenschaft, da gibt es noch nicht diese Standards wie bei den Wirtschaftswissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:16] Doreen Siegfried:<br>Okay, also sind die eigentlich auch schon ganz gut davor.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:19] Annette Strauch-Davey:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:20] Doreen Siegfried:<br>Super. Und, Sie bieten ja sozusagen ein ganz breites Spektrum an, an Trainingsm\u00f6glichkeiten. Also es gibt, wie Sie gerade schon sagten, es gibt generische Workshops, es gibt Individualberatungen, die dann gerne auch mal zwei Stunden dauern k\u00f6nnen und das reicht sozusagen Ihr Angebot hin bis zu gamifizierten Trainings. Was funktioniert denn f\u00fcr wen aus Ihrer Sicht am besten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:48] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, so f\u00fcr die Einsteiger sind die Coffee Lectures ein guter \u00dcberblick zu allen Themen. Da hatten wir gestern eine. Da wurde das FAIR Data-Projekt in \u00d6sterreich vorgestellt, wieder zu den FAIR Themen. Aber das sind kurze Veranstaltungen, da nehmen gerne alle teil, dann auch in der Mittagspause. Denn viele Forscherinnen und Forscher haben aktuell gar keine Zeit f\u00fcr l\u00e4ngere Workshops. Das ist immer nur so ein harter Kern, das sind so wenige. In den Coffee Lectures nehmen viel mehr Personen teil, aber die sich dann intensiver beraten lassen wollen oder mitarbeiten wollen oder wo wir was erarbeiten wollen, daf\u00fcr sind dann die Workshops geeignet. Und nicht nur die generischen, sondern dann die fachspezifischen. Da lade ich dann G\u00e4ste ein aus den unterschiedlichen Communities, auch aus den Wirtschaftswissenschaften hatten wir einen Gast schon. Und vom Verbund Forschungsdaten Bildung und da arbeiten wir dann manchmal drei Stunden auch zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:53] Doreen Siegfried:<br>Okay, und da kommen dann sozusagen nur die Fach, da ist dann die Fachdisziplin so unter sich und kann dann auch so fachspezifische Fragen und Besonderheiten dann mit Ihnen besprechen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:05] Annette Strauch-Davey:<br>Genau. Oder ich stelle eine Verkn\u00fcpfung aus der UB \u00fcber die Forschenden mit den NFDI-Konsortien her. Zum Beispiel NFDI4Culture hatten wir. Da gab es eine Verkn\u00fcpfung mit dem Institut f\u00fcr Kunstp\u00e4dagogik. Das lief sehr gut. Genau. Und dann die Data oder den Data Horror Escape Room, den Sie genannt haben. Der dient so der Awareness, auch aus einem Serviceangebot der UB hinaus. Und es ist f\u00fcr die gut geeignet, die sich vielleicht mit dem Thema noch nicht auskennen, aber durch den Namen macht\u2018s das schon mal interessant. Da mache ich den Forscherinnen und Forschern das FDM etwas schmackhafter und dann sagen sie \u201eAch, so schlimm ist das ja gar nicht\u201c. Und da gibt es dann so Module, \u201eWas ist die ORCID?\u201c Und ja, daf\u00fcr ist es gut geeignet vielleicht, dass die Promovierenden dann mal \u00fcber eine ORCID auch nachdenken, was sie vorher noch nicht gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:08] Doreen Siegfried:<br>Und jetzt mal aus Neugier gefragt, was ist denn so ein Data Horror Escape Room? Das h\u00f6rt sich ja total spannend an. Wie funktioniert das? Und was daran ist Horror?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:17]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:19] Annette Strauch-Davey:<br>Also, Horror, hei\u00dft es. Es gibt zwei Seiten des Horrors. Das wurde im Rahmen der Data Horror Week, die jedes Jahr im Oktober um Halloween stattfindet, initiiert von drei Hochschulen und Universit\u00e4ten in den Niederlanden, also um Halloween herum.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:40]<br>Doreen Siegfried: Ja, das passt ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:40] Annette Strauch-Davey:<br>Aber der eigentliche Horror, genau, ist so, dass es einen Professor gibt und eine Hilfskraft klopft bei ihm an und sagt \u201eJa, wir haben alle f\u00fcr unser Forschungsprojekt noch gar nicht den Datenmanagementplan geschrieben. Wir wollen jetzt einen Antrag stellen. Bis Mitternacht m\u00fcssen wir diesen, m\u00fcssen wir auch das Forschungsdatenmanagement im Antrag mit ber\u00fccksichtigen.\u201c Und ja, dann ist erst mal gro\u00dfes Schweigen. Forschungsgegenstand ist so die erste Frage, das kann alles noch sehr gut beschrieben werden, aber dann geht\u2019s schon zur zweiten Frage: Welche Formate fallen an? Welche m\u00fcssen wir nutzen, damit sie langfristig zugreifbar sind? Ja, und man muss dann immer wieder ein R\u00e4tsel l\u00f6sen, um zum n\u00e4chsten Raum zu kommen. Und wenn man alle R\u00e4tsel gel\u00f6st hat, dann wird man frei sozusagen, hat diesen Datenmanagementplan geschrieben. Genau. Und der Professor kommt aus diesem Horror Room wieder hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:46]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:47] Doreen Siegfried:<br>Und kann p\u00fcnktlich seinen Drittmittelantrag abgeben. Ist ja vielleicht auch gar nicht so ganz unrealistisch das Szenario in unserer Last Minute Culture, dass da tats\u00e4chlich irgendwie jemand anklopft und sagt, \u201eWir haben nur noch drei Stunden Zeit\u201c. Ja, klasse.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:00] Annette Strauch-Davey:<br>Genau. Wie im richtigen Leben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:01] Doreen Siegfried:<br>Ja, wie im richtigen Leben. Ich sehe das quasi f\u00f6rmlich vor mir.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Tipps haben Sie denn, welche Tipps haben Sie denn konkret f\u00fcr Forschende aus der Wirtschaftswissenschaften? Also wirklich vom Finden von Forschungsdaten. Gerade, Sie hatten ja gesagt Sekund\u00e4rnutzung spielt eine gro\u00dfe Rolle, bis hin \u00fcber das Organisieren bis hin zum Ver\u00f6ffentlichen. Also f\u00fcr diese Zuh\u00f6rerschaft jetzt hier, die jetzt hier den Podcast h\u00f6ren, was k\u00f6nnen Sie da mitteilen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:34] Annette Strauch-Davey:<br>Genau. Also in erster Linie geht es immer darum, dass die Forschungsdaten oder dass nicht alle Forschungsdaten selbst neu generiert werden m\u00fcssen, sondern dass wir auch welche sekund\u00e4r nutzen, Replikationsstudien machen k\u00f6nnen. Und dann zeige ich, wo diese Forschungsdaten zu finden sind und nenne die entsprechenden fachlichen Repositorien f\u00fcr die Wirtschaftswissenschaften. Das w\u00e4re so der Anfang. Und dann nat\u00fcrlich auch, wie wir das im Datenmanagementplan verankern k\u00f6nnen mit RDMO. Denn da haben wir auch f\u00fcr Wirtschaftswissenschaftler, wir haben f\u00fcnf unterschiedliche Fragenkataloge und die Wirtschaftswissenschaftler haben einen eigenen RDMO-Fragenkatalog. Und dann geht es ja \u00fcber den Ingest, wohin mit den Daten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:27] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Danke. Wenn wir \u00fcber Open Science sprechen und so weiter und um Daten teilen und so weiter, ist ja auch so ein bisschen die Frage was, was kann ich denn eigentlich alles teilen? Und wer will das am Ende des Tages \u00fcberhaupt haben? Was sind hier Ihre Erfahrungen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:48] Annette Strauch-Davey:<br>Genau. Also Daten k\u00f6nnen geteilt werden, aber nicht nur die Forschungsdaten. Manchmal kann auch eine Forschungssoftware sehr gut geteilt werden. Das hatten wir in Projekten der Computerlinguistik. Und wenn diese Forschungssoftware dann Open Source ver\u00f6ffentlicht wird, \u00fcber GitHub zum Beispiel oder auch anderweitig, dann kann diese Forschungssoftware zum einen nachgenutzt werden und auch weiterentwickelt werden. Gerade f\u00fcr Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler ist das interessant. Auch die nicht so technikaffin sind zum Beispiel, die k\u00f6nnen diese Software nutzen, ohne die Software aber selbst entwickeln zu m\u00fcssen. Und in bestimmten Foren k\u00f6nnen sich alle gemeinsam dann zu der Software austauschen. Also das ist so ein Punkt. Dann aus den Erziehungswissenschaften w\u00e4re ein Beispiel zu nennen. Da entstehen viele Forschungsdaten aus der Unterrichtsforschung. Da haben wir noch ein Repositorium lokal, das nennt sich HilData. Dort k\u00f6nnen Forschungsdaten geschlossen, weil sie so sensibel sind, gespeichert werden. Es gibt einen restriktiven Zugang und wenn man dann fragt, also um Erlaubnis fragt, k\u00f6nnen sich andere Forscher auch aus den Erziehungswissenschaften diese Videografien ansehen und damit dann zu neuen Erkenntnissen gelangen. Also, die wollen das auch haben. Gerade Unterrichtsforschung, da haben wir es wieder mit sehr sensiblen Daten zu tun und da m\u00fcssten die Daten in den Wirtschaftswissenschaften bei dem Beispiel vorhin dann auch nicht noch mal neu erhoben werden, sondern k\u00f6nnen sekund\u00e4r genutzt werden. Und dann Forschungsdaten werden oft auch als Open Educational Resources zur Verf\u00fcgung gestellt. Da geht es dann um die Komplementarit\u00e4t, um eine Wertsch\u00f6pfung der Wissenschaft, dann auch f\u00fcr die Gesellschaft. Citizen Science w\u00e4re so ein Stichwort, Museen wollen manchmal Daten von den Historikern haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:01] Doreen Siegfried:<br>Ja okay. Ja, das ist doch interessant. Also, liebe Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, Sie h\u00f6ren, man kann viele Sachen teilen und es gibt viele Leute, die sich dar\u00fcber freuen, wenn das dann auffindbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt sitzen Sie in Hildesheim und die Frage ist jetzt f\u00fcr Leute, die jetzt nicht in den Luxus geraten, eine so kompetente Person wie Sie an ihrer Einrichtung zu haben, die sie stundenlang beraten kann, zu den unterschiedlichsten Fragen. Was machen denn Leute, die nicht in Hildesheim sind? Wo kommen, wo bekommen die am besten Beratung zum Thema Forschungsdatenmanagement? Haben Sie vielleicht hier eine Empfehlung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:43] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, da h\u00e4tte ich einige Tipps und Hinweise. Als erstes empfehle ich nat\u00fcrlich immer die Plattform Forschungsdaten.info. Da gibt es Informationen zu unterschiedlichen Fachdisziplinen. Auch wieder, angefangen von den Geisteswissenschaften bis hin zu Naturwissenschaften und den Wirtschaftswissenschaften und dann zu allen Themen suchen und finden, ordnen und strukturieren. Das w\u00e4re immer ein guter Tipp und da sind auch Forscherinnen und Forscher alle eingeladen mitzuarbeiten, neue Artikel zu schreiben. Das ist so eine Community f\u00fcr die Community mit der Community und so weiter. Dann gibt es noch die Plattform Forschungsdaten.org, das ist eher ein Wiki, das ist mal entstanden, aber das halte ich auch f\u00fcr sehr hilfreich. Da gibts Tipps zum Beispiel oder Hinweise, was ist FAIR, zu den Inhalten von FAIR Data, Open Science. Da gibts ja einen sch\u00f6nen Eintrag, der wird immer erg\u00e4nzt, auch aus der Community heraus. Dann weitere Tipps w\u00e4ren, die NFDI-Konsortien zu fragen. Da ist die Arbeit ja erst gestartet, aber das hat sch\u00f6n Fahrt aufgenommen. Die Webseiten haben sich weiterentwickelt, sind immer besser geworden zu den einzelnen Task Areas und auch zu den rechtlichen Themen f\u00fcr alle Fachbereiche.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:12] Doreen Siegfried:<br>Ah ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:16] Annette Strauch-Davey:<br>Bei uns in Hildesheim und auch f\u00fcr andere Universit\u00e4ten, genau, die keine Beratung haben, da w\u00fcrde ich dann empfehlen, dort nachzuschauen. Zu den rechtlichen Themen haben die meisten Konsortien so\u2019n Legal Helpdesk und \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:29] Doreen Siegfried:<br>Das ist ja klasse.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:30] Annette Strauch-Davey:<br>\u2026 und da, ja, kann gleich beraten werden. Oder vom Legal Helpdesk in den Konsortien wird der Kontakt zu ja Anw\u00e4lten hergestellt, die k\u00f6nnen dann viel besser noch beraten. Dann die Worksheets vom ZBW, die empfehle ich auch immer. Das ist super, was da entstanden ist, auch f\u00fcr die Wirtschaftswissenschaftler. Diese Handouts, das hat mir auch viel Doppelarbeit erspart und die reiche ich auch immer sehr gern weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:00] Doreen Siegfried:<br>Ja, super. Okay, alles klar. Das ist ja schon auf jeden Fall eine riesengro\u00dfe F\u00fclle. Also mit dem Wiki und den unterschiedlichen NFDI-Seiten. Kommt denn, kommt die Beratung immer von au\u00dferhalb der Fachdisziplinen? Also, Sie haben ja jetzt schon bestimmte Seiten genannt und hatten ja vorhin auch schon gesagt, Sie selbst sind ja eigentlich auch sozusagen eher so generalistisch unterwegs f\u00fcr die Universit\u00e4t Hildesheim. Also, bekommen Forschende, Nachwuchsforschende, haupts\u00e4chlich Beratung aus den Graduiertenzentren oder vom Datenschutz oder von den Rechenzentren? Oder kennen Sie auch Coachings, die eher so Peer to Peer sind?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:47] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, das gibt es auch und das soll noch verst\u00e4rkt werden, jetzt durch sogenannte Research Commons, die in der Bibliothek eingerichtet werden. Das hei\u00dft, R\u00e4umlichkeiten oder auch digital, je nach Pandemielage, aber wo sich Institutsleiter:innen mit den Forscher:innen treffen k\u00f6nnen und Erststandards auch erarbeiten und festlegen. Ich in der UB bin dann nur die erste Anlaufstelle, die wieder vermittelt. Genau. Und der Datenschutzbeauftragte spielt auch eine Rolle. Aber es gibt auch Peer to Peer-Coachings und ja, die Organisation l\u00e4uft, da w\u00fcrde aber \u00fcber mich die UB-Stelle laufen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:32] Doreen Siegfried:<br>Das hei\u00dft, Sie organisieren dann so eine Art Patenschaftmodell, dass man sagt, okay, wir haben hier jemanden, der ist der Superexperte f\u00fcr Pr\u00e4registrierung oder f\u00fcr Replikationsstudien oder f\u00fcr Datenmanagementpl\u00e4ne oder f\u00fcr was auch immer. Und jeder, jede Wirtschaftsforscher:in, die Wirtschaftsforscher interessieren uns nat\u00fcrlich hier erst mal im Besonderen, kann da anklopfen und sagen, \u201eIch will das jetzt auch machen. Wie geht das, lieber Kollege, liebe Kollegin?\u201c und dann arbeiten die zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:03] Annette Strauch-Davey:<br>Genau, so ist das gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:06] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:07] Annette Strauch-Davey:<br>Wir hatten das in der Vergangenheit schon mal so in Workshops, auch in disziplinspezifischen. Und dann habe ich mir immer Unterst\u00fctzung geholt, zum Beispiel von Qualiservice, wenn es sich um sensible Forschungsdaten gehandelt hat, da kam dann Frau Huber aus Bremen und konnte dann mit ihrer Expertise die Forscherinnen und Forscher im Bereich Ethnographie, zum Beispiel, beraten. Und das klappte sehr gut. Genau, das war dann f\u00fcr diesen kleineren Kreis gedacht. Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:42] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist spannend. Weil gerade in den Wirtschaftswissenschaften gibt es ja auch viel qualitative Forschung und ich wei\u00df, dass viele Forschende da eher z\u00f6gerlich sind, die zu ver\u00f6ffentlichen, selbst in anonymisierter Form, weil sie Angst haben, dass das dann doch entsprechend dechiffriert werden kann. Also sich da noch mal irgendwie tats\u00e4chlich beraten zu lassen, ist sicherlich eine gute Idee. Wenn wir mal so von diesem, von diesen konkreten Trainings und Ihren ganzen Erfahrungen mal einen Schritt weitergehen. Was w\u00fcrden Sie denn sagen, unter welchen Bedingungen funktioniert f\u00fcr Sie denn Open Science als Gro\u00dfes am besten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:23] Annette Strauch-Davey:<br>Open Science funktioniert am besten, wenn man die ganzen Vorkehrungen trifft, sich um die Rechtsthematik bewusst ist, dass eben Open Science im Sinne von FAIR auch zu verstehen ist. FAIR Data steht noch mal dar\u00fcber, eben, dass nicht alles \u00fcberall ver\u00f6ffentlicht und angek\u00fcndigt wird, ist ganz klar. Sondern, dass wir FAIR, dass wir an die FAIR-Prinzipien denken und manchmal nicht nur die Daten zur Verf\u00fcgung stellen offen, sondern die Metadaten. Das funktioniert am besten. Und das Open Science ein Kulturwandel ist, dass wir darauf hinweisen, warum das wichtig ist. Und genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:12] Doreen Siegfried:<br>Ja, super vielen Dank. Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage schon. Wir haben ja jetzt von Ihnen schon total viele super tolle Tipps bekommen. Aber wenn wir da sozusagen noch mal drauf schauen auf Ihren Erfahrungsschatz, was w\u00e4ren denn Ihre drei allerwichtigsten Tipps und Tricks aus Ihren vielen Jahren Erfahrung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:33] Annette Strauch-Davey:<br>Ja, die allerwichtigsten Tipps und Tricks, wirklich fr\u00fch sich mit dem Datenmanagement auseinanderzusetzen. Nicht erst vor der Ver\u00f6ffentlichung, sondern wirklich ja so fr\u00fch es geht. Dann Speicherung und Ver\u00f6ffentlichung, eine Auswahl zu treffen, was soll auch \u00fcberhaupt gespeichert werden? Wir m\u00fcssen nicht alles aufheben, Speicher kostet Geld und das w\u00e4re eine wichtige Empfehlung. Und dann tats\u00e4chlich die Empfehlung zu den FAIR-Prinzipien, die ich eben genannt habe im Zusammenhang mit Open Science, dass das sehr wichtig ist, dass Forschungsdaten nicht nur einfach so generiert werden, sondern sie haben immer einen weiteren Zweck, ja entweder f\u00fcr mein eigenes Projekt, f\u00fcr mich selber und im Idealfall, das w\u00e4re noch mal auch auf die vorliegende Frage hinsichtlich Open Science, dass es eben darum geht, dass wir die Daten ja f\u00fcr einen guten Zweck weiter und nachnutzen k\u00f6nnen, f\u00fcr die Gesellschaft auch, ja und f\u00fcr neue Forschungsprojekte und so Erkenntnis gelangen k\u00f6nnen. Das w\u00e4ren so meine drei Punkte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:53] Doreen Siegfried:<br>Ja, super! Herzlichen Dank! Vielen Dank auch da drau\u00dfen allen Zuh\u00f6renden. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Es gab viele Tipps und Tricks. Lassen Sie uns gerne Feedback da. Abonnieren Sie uns flei\u00dfig, empfehlen Sie uns weiter. Der Podcast ist zu h\u00f6ren bei iTunes, Spotify und \u00fcberall da, wo es so Podcasts gibt. Und ich freue mich auf das n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[124,14,128,127,131,125,31,49,132,47,18,111,59,5,72,8,129,130,126,114,28,61,11,110,33,12],"class_list":["post-43","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-big-data","tag-bwl","tag-citizen-science","tag-digitalisierung","tag-erziehungswissenschaften","tag-fair-data","tag-forschung","tag-forschungsdaten","tag-informationswissenschaften","tag-nfdi","tag-oa","tag-oekonom","tag-oekonomie","tag-open-access","tag-open-educational-resources","tag-open-science","tag-repositorien","tag-sprachwissenschaften","tag-urheberrecht","tag-volkswirtschaftslehre","tag-vwl","tag-wirtschaftsforschung","tag-wirtschaftswissenschaften","tag-wirtschaftswissenschaftler","tag-wissenschaft","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - 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