{"id":27,"date":"2021-03-12T09:02:14","date_gmt":"2021-03-12T08:02:14","guid":{"rendered":"6896cafb-1b37-430b-bac0-b94cfcfc1c73"},"modified":"2026-01-15T11:14:46","modified_gmt":"2026-01-15T10:14:46","slug":"fos-06-open-educational-resources","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2021\/03\/12\/fos-06-open-educational-resources\/","title":{"rendered":"FOS 06 Open Educational Resources"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_7a9eb92f5354cedf4906b324dc3b3d97da61c29f\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2021\/03\/12\/fos-06-open-educational-resources\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/18\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_06.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div 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target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OERh\u00f6rnchen<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/av.tib.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">TIB AV-Portal<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.e-learning.tu-darmstadt.de\/werkzeuge\/openlearnware\/index.de.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Online-Plattform OpenLearnWare (OLW)<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.zbw.eu\/de\/forschung\/science-2-0\/eduarc\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Projekt EDUArc<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.econbiz.de\/eb\/de\/news\/aktuelles\/ansicht\/academic-career-kit-in-econbiz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Academic Career Kit in EconBiz<\/a><br><br><a href=\"https:\/\/www.core-econ.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">corecon<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 06 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 6: Offene Bildungsmaterialien<\/p>\n\n\n\n<p>Hinweis: Diese Folge wurde bereits im August 2020 aufgezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<br>Dr. Tamara Pianos<br>Produktmanagerin f\u00fcr das Fachportal EconBiz und Leiterin der Abteilung Informationsvermittlung in der ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00] Doreen Siegfried:<br>Willkommen bei The Future is Open Science, dem Podcast der ZBW. Hier verraten Ihnen interessante Menschen aus dem Wissenschaftsbetrieb, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Wir tauchen ein in die Tiefen der Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter und verraten Ihnen handfeste Tipps und Tricks zu Open Science in der Praxis. Ich bin Doreen Siegfried und freue mich sehr, Host dieses Podcast zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:33-1] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Ich freue mich sehr, dass Sie eingeschaltet haben und ich sitze hier heute zusammen mit einer Kollegin, die ich schon ganz lange nicht mehr live gesehen habe. Deshalb freue ich mich besonders. Und wir reden heute \u00fcber offene Bildungsmaterialien, \u00fcber Skills f\u00fcr interaktive Open Educational Resources und auch \u00fcber die Chancen, was passiert, wenn Lernmaterialien geteilt werden. Und zwar reden wir heute oder ich rede heute mit Dr. Tamara Pianos. Ich freue mich, dass du da bist Tamara.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:16-4] Tamara Pianos:<br>Danke, ich auch.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:18-9] Doreen Siegfried:<br>Ich stelle einmal ganz kurz unseren Gast vor: Tamara ist Produktmanagerin f\u00fcr das Fachportal EconBiz und leitet in der ZBW die Abteilung Informationsvermittlung. Und das ist nat\u00fcrlich das, was ich so den Visitenkartentext nenne. Was alles nicht mehr auf die Visitenkarten passt, was aber nat\u00fcrlich Tamara ausmacht, ist, dass sie eine gro\u00dfe Generalistin ist, sie hat eine naturwissenschaftliche, philologische und bibliothekswissenschaftliche Ausbildung. Sie ist permanent zwischen unterschiedlichen Fachdom\u00e4nen unterwegs, die da hei\u00dfen Informationstechnik, Bibliothek und Wirtschaftswissenschaften. Sie h\u00e4lt regelm\u00e4\u00dfig Vortr\u00e4ge und gibt Workshops auf nationalen und internationalen Konferenzen der wichtigsten internationalen Bibliotheksverb\u00e4nde. Und nat\u00fcrlich eine Auskennerin wenn\u2019s um offene Bildungsmaterialien geht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:17-4] Doreen Siegfried:<br>Tamara, seit dem Lockdown Mitte M\u00e4rz, also jetzt wirklich ein halbes, seit einem halben Jahr findet Bildung gr\u00f6\u00dftenteils digital statt. Sei es an den Universit\u00e4ten, an den Schulen oder auch bei der Weiterbildung, im Beruf. Gibt es jetzt den gro\u00dfen Run auf offene Bildungsmaterialien?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:40-1] Tamara Pianos:<br>Ob es den gro\u00dfen Run gibt, kann man tats\u00e4chlich, glaube ich, nicht sagen. Oder ich kann es zumindest nicht sagen. Das Thema ist jedenfalls sehr pr\u00e4sent und wir bekommen auch viele Mails und Anfragen rund um das Thema. Wobei das nicht immer das Label OER dann hat oder offene Bildungsressourcen, sondern oft ganz konkrete Anfragen zu einzelnen Themen. Und was wir auf jeden Fall sehen k\u00f6nnen, ist, dass gerade auch im M\u00e4rz, April der Zugriff auf unsere Onlinedienste nochmal extrem angestiegen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:13-1] Doreen Siegfried:<br>Hm. Vielleicht f\u00fcr alle Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer da drau\u00dfen, die jetzt mit dem Begriff Open Educational Resources, offene Bildungsmaterialien noch nicht so richtig was anfangen k\u00f6nnen. Kannst du das vielleicht nochmal erkl\u00e4ren? Also reicht es, wenn ich ein PDF habe oder eine Powerpoint Pr\u00e4sentation und da einfach ein CC-BY ranhefte? Oder was ist OER, wie funktioniert das?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:35-0] Tamara Pianos:<br>Also, das wird prinzipiell sehr, sehr unterschiedlich interpretiert von verschiedenen Leuten. Also ob jetzt einfach eine Excel Tabelle, die ich ins Netz stelle, sage das ist ein OER oder nur, wenn Dokumente ganz bestimmte Kriterien erf\u00fcllen. Also es gibt von der UNESCO eine Definition, was sind Open Educational Resources? Dazu gibt es auch eine deutsche \u00dcbersetzung. Und da drin hei\u00dft es dann, jegliche Arten von Lehr-, Lernmaterialien, die gemeinfrei und mit einer freien Lizenz bereitgestellt werden. Das ist also sehr wichtig, weil viele Leute stellen ja ihre Sachen ins Netz und denken, das k\u00f6nnen ja jetzt alle nachnutzen. Aber wenn da keine Lizenz dranh\u00e4ngt, dann d\u00fcrfen, strenggenommen, die Leute das nicht einfach so nachnutzen. Und das ist also schon mal die erste H\u00fcrde. Und ja, in dieser UNESCO-Definition geht es dann eben auch darum, legal und kostenfrei vervielf\u00e4ltigen zu d\u00fcrfen, verwenden, ver\u00e4ndern und verbreiten. Und dass OER eben entsprechend umfassen Lehrb\u00fccher, Lehrpl\u00e4ne, Lehrveranstaltungskonzepte, Skripte, Aufgaben, Tests, Projekte, Audio, Video und Animationsformate. Also, es ist prinzipiell sehr breit, aber es geht halt immer darum, dass man es wirklich auch anpassen und ver\u00e4ndern darf. Und in der reinen Lehre geht es dann auch oft darum, zu sagen, es muss auch eine komplett freie Plattform sein, sodass ich wirklich alles anfassen kann. Also dann w\u00e4re ein YouTube-Video nach dieser Definition halt kein OER. Ich w\u00fcrde es aber nicht so streng sehen wollen, weil dann eben auch ganz viel wiederum rausf\u00e4llt, was man potenziell nachnutzen k\u00f6nnte oder auch eine Powerpoint Pr\u00e4sentation. Wenn jetzt Powerpoint, eigentlich ein kommerzielles Produkt ist, aber trotzdem, wenn es dann entsprechend bereitgestellt ist zur Nachnutzung, dann w\u00fcrde ich sagen, handelt es sich trotzdem um OER.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:42-1] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, verstehe. Also ist sozusagen das Lizenzthema ganz wichtig. Und, wo finde ich denn so was? Also, wenn ich jetzt sagen w\u00fcrde, okay, ich muss jetzt ein Seminar vorbereiten oder was auch immer. Und ich muss jetzt nicht zum 87. Mal Einf\u00fchrung ins Marketing mir aus irgendeinem Lehrbuch raussuchen f\u00fcr ein Erstsemester, f\u00fcr eine Erstsemesterveranstaltung, sondern ich nutze jetzt einfach mal Sachen von Anderen. Wo finde ich das? Hast du da vielleicht ein paar Tipps?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:14-5] Tamara Pianos:<br>Ja, habe ich. Aber insgesamt muss ich sagen, das ist leider noch nicht so ganz einfach.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:19-9] Doreen Siegfried:<br>Ach schade.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:20-2] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:20-7] Tamara Pianos:<br>Also, es ist wirklich, wirklich schwierig, wenn man ganz gezielt irgendetwas sucht, wo und wie man das finden kann. In Deutschland gibt es Materialien, zum Beispiel auf Open Educational Resources.de, und es gibt auch ein OER-Camp. Das hat verschiedene Materialien bereitgestellt, auch entsprechende kurze Videos, die erkl\u00e4ren zu unterschiedlichen Themen. Und da ist eben auch eins dabei, so die Top100 Suchtools.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:53-2] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:53-7] Tamara Pianos:<br>F\u00fcr OER. Und da auch genannt ist zum Beispiel eben das OER-H\u00f6rnchen, was eine eingeschr\u00e4nkte Suche, Google Suche quasi, die nur in bestimmten Dom\u00e4nen dann sucht, sodass man da auch wirklich ganz gute OER finden kann. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr die Expertensuche in Google, wenn man da entsprechend auf die erweiterten Suchm\u00f6glichkeiten geht und die Nutzungsrechte einschr\u00e4nkt. Aber es ist immer wieder so, wenn man wirklich ganz gezielt etwas sucht, findet man es oft nicht. Oder man findet dann doch auch Sachen, die doch am Ende nicht wirklich frei sind oder es gibt da immer Einschr\u00e4nkungen. Es gibt auch tolle Angebote von einzelnen Einrichtungen, sowas wie Hamburg Open Online University, die TIB hat das AV-Portal, wo Videos bereitgestellt werden. Einzelne Uni, TU Darmstadt oder auch Ruhr-Uni Bochum haben tolle Sachen ins Netz gestellt, teilweise schon vor langer Zeit. Es gibt f\u00fcr Schulen Sachen, es gibt international OER Commons, aber es ist bei all diesen einzelnen Angeboten sehr, sehr schwierig, wenn man ein Arbeitsblatt f\u00fcr ein Thema sucht, genau das wirklich auch zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:16-9] Doreen Siegfried:<br>Okay. Aber man kann dann zumindest irgendwie sich Bausteine raussuchen und sagen okay, ich will die \u2013 bleiben wir mal beim Thema Lehrveranstaltungen \u2013 ich will das Thema vermitteln und Baustellen eins und f\u00fcnf muss ich mir selber ausdenken. Aber zwei, drei und vier kann ich da gegebenenfalls mir aus anderen Materialien zusammensuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:39-3] Tamara Pianos:<br>Ja also, das ist dann am Ende des Tages wahrscheinlich auch wieder ein bibliothekarisches Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:43-8] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:44-0] Tamara Pianos:<br>Es h\u00e4ngt dann nat\u00fcrlich an den Metadaten. Nach welchen Begriffen suche ich und h\u00e4ngen die auch irgendwo an diesen Materialien, die ich gerade suche dran? Und habe ich die richtige Plattform ausgew\u00e4hlt, um danach zu suchen, um das auch finden zu k\u00f6nnen? Also, die Hoffnung w\u00e4re, dass solche Projekte wie EduArc da eben zuk\u00fcnftig auch Abhilfe schaffen, dass ich dann eben nicht an f\u00fcnf verschiedenen Stellen nochmal suchen muss. Aber momentan kann man sehr gut Gl\u00fcck haben und was Tolles gleich finden. Aber manchmal muss man auch l\u00e4nger suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:14-2] Doreen Siegfried:<br>Ja okay. F\u00fcr alle noch mal ganz kurz: EduArc ist gerade ein laufendes Projekt der ZBW, wo es genau darum geht, solche Open Educational Resources aufzufinden. Wenn man sich mal so mit Open Educational Resources besch\u00e4ftigt, gibt es ja haupts\u00e4chlich Bilder, Texte, Audiodateien, Videos. Soweit ich es jetzt \u00fcberblickt habe, seltener das Ganze als interaktive Tutorials oder gamifizierte Lernangebote. Was denkst du, woran liegt das?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:49-8] Tamara Pianos:<br>Also ich denke, dass also zahlenm\u00e4\u00dfig ist es ganz bestimmt so, wie du sagst. Und ich denke, dass interaktiv und gamifiziert nat\u00fcrlich per se immer relativ arbeitsaufwendig ist. Und dann hat man es gemacht, und dann ist es vielleicht ganz schnell schon wieder veraltet oder eben im Verh\u00e4ltnis zu dem Arbeitsaufwand jedenfalls relativ schnell veraltet. W\u00e4hrend ein Arbeitsblatt, was ich vielleicht einfach als Text bereitstelle, wo ich dann nach einem halben Jahr oder Jahr nochmal eine Zahl oder irgendetwas anpasse, da sicherlich sehr viel flexibler ist. Und nat\u00fcrlich auch recht schnell einfach ins Netz gestellt ist, w\u00e4hrend das andere schon deutlich aufwendiger ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:35-2] Doreen Siegfried:<br>Ja okay, verstehe. Und welche Rolle spielt \u2013 du hattest vorhin schon gesagt, mmh, eigentlich YouTube und so weiter nicht \u2013 welche Rolle spielt denn die technische Plattform f\u00fcr interaktive Materialien?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:49-7] Tamara Pianos:<br>Also, YouTube eigentlich nicht, habe ich nur gesagt also, das ist, wenn man die reine Lehre, was ist eigentlich OER, verfolgen will. Ansonsten w\u00fcrde ich auf jeden Fall sagen, wenn man ein tolles YouTube-Video findet, ist das ja\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:01-0] Doreen Siegfried:<br>Bitte nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:01- 3] Tamara Pianos:<br>\u2026sehr, sehr hilfreich. Genau. Ja, technische Plattform f\u00fcr interaktive Sachen ist halt eben ja, nicht ganz so einfach. Es kommt da eben wirklich darauf an, was man machen m\u00f6chte. Also, und es ist am Ende des Tages, glaube ich, wichtiger, dass man die richtige Lizenzierung w\u00e4hlt, als dass man entsprechende, also oder dass man sich Gedanken \u00fcber die Lizenzierung rechtzeitig macht, als dass man \u00fcber entsprechende technische Plattformen sich zu viele Gedanken im Vorfeld macht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:47-3] Doreen Siegfried:<br>Ja. Wie mache ich das denn mit der Lizenzierung? Oder was ist da denn eigentlich so die gro\u00dfe Herausforderung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:55-0] Tamara Pianos:<br>Das Wichtigste ist eigentlich, dass man sich im Vorfeld, dass man das alles im Vorfeld kl\u00e4rt. Also wenn man jetzt Materialien zusammentr\u00e4gt und dann hat man einen Screenshot hier, da sind irgendwie Personen drauf. Da ist noch ein Logo von irgendeinem Anbieter drauf. Dann hat man das alles sch\u00f6n zusammengebastelt und dann stellt einem, f\u00e4llt man, stellt man am Ende fest, Mist, das kann ich, also das muss ich erst einmal kl\u00e4ren. Darf ich das verwenden? Unter welcher Lizenz darf ich das bereitstellen? Ich kann ja nicht irgendwie die Logos von irgendwelchen Firmen wieder zur freien Nachnutzung bereitstellen. Und da denke ich, kann man sich sehr viel \u00c4rger ersparen, wenn man da gleich am Anfang, wenn man die Materialien sammelt, darauf achtet, dass man wirklich nur Bilder, wenn man Bilder braucht und Bilder haben m\u00f6chte, Bilder benutzt wo sicher ist, die darf ich benutzen. Da sind nicht noch Personen drauf, die ich nochmal fragen muss, die ich vielleicht nicht mehr finde, weil es mal ein Hiwi war vor ewigen Zeiten oder sowas. Das, ja. Also, dass man das auf jeden Fall kl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:07-6] Doreen Siegfried:<br>Und wenn ich mir jetzt vorstelle, so Leute, die einfach jetzt guten Willens sind und sagen, okay, ich habe jetzt hier ein Video gemacht oder ich habe jetzt hier tats\u00e4chlich irgendwie so ein Lehrbuch verfasst und m\u00f6chte das offen, als offenes Bildungsmaterial online stellen. Wo kann man sich denn da Hilfe holen bei diesen ganzen Lizenzen? Muss man da immer die Rechtsabteilung konsultieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:31-7] Tamara Pianos:<br>Also, wir haben das bei uns hier gemacht. Wir haben nun das Gl\u00fcck, dass wir eine Abteilung haben, wo Leute sitzen, die sich damit auskennen. Und das denke ich, ist eben sehr wichtig. Es gibt nat\u00fcrlich auch einige ganz gute Webseiten, wo dann entsprechende Hilfestellungen da sind oder eben einfach noch besser ist es wahrscheinlich, man schr\u00e4nkt gleich die Suche f\u00fcr die Materialien, die man verwenden m\u00f6chte, darauf ein, dass die entsprechende Lizenzen haben. Da muss man dann nur darauf achten, dass man nicht unterschiedliche Lizenzen mischt. Jedenfalls nicht, wenn man hinterher die freiestm\u00f6gliche Lizenz selber vergeben m\u00f6chte. Und hat sich Materialien zusammengesammelt, wo vielleicht einzelne Einschr\u00e4nkungen drauf sind, zum Beispiel eben nichtkommerzielle Nutzung oder dass die kommerzielle Nutzung ausgeschlossen ist. Und man selber will am Ende das Ganze bereitstellen mit ganz offener Lizenz. Dann kann man nat\u00fcrlich nicht einzelne Bausteinchen da drin haben, die das entsprechend ausschlie\u00dfen, die zwar prinzipiell frei nutzbar sind, aber nicht f\u00fcr kommerzielle Nutzung zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:42-9] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Nochmal dieses ganze Lizenzthema. Also, du hast ja mit deinem Team vor einiger Zeit das Academic Career Kit gebaut, nenn\u2018 ich es jetzt mal. Kannst du das vielleicht nochmal erkl\u00e4ren, was es damit auf sich hat und wie ihr da mit diesem ganzen Thema Lizenzierung umgegangen seid?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:05-5] Tamara Pianos:<br>Also wir hatten bei dem Academic Career Kit am Anfang \u00fcberlegt, welche Themen wir abdecken wollen und wie wir das realisieren wollen. Und wir hatten eben auch \u00fcberlegt, dass es komplett frei sein soll von der Plattform, sodass es beliebig angepasst werden kann und nachgenutzt werden kann. Und dazu wurde uns dann die Plattform H5P empfohlen. Die auch eben, also ich habe das nicht selber gemacht, das hat eine Kollegin gemacht, aber die sagte, dass prinzipiell war der Umgang damit ganz gut und ganz geschmeidig. Das hat soweit gut geklappt. Aber trotzdem waren wir hinterher wieder schlauer als vorher, weil wir eben genau diese Lizenzsachen dann noch wieder auf die harte Tour quasi lernen mussten, weil eben nat\u00fcrlich Screenshots da drin sind. Und dann hat die Kollegin eben, nun hatten wir das Gl\u00fcck, dass wir eine Rechtsabteilung haben, wo man dann immer noch einmal fragen kann und dann ja dann doch noch mal einen anderen Screenshot oder einen anderen Ausschnitt w\u00e4hlen kann, um eben klarzustellen, okay, jetzt k\u00f6nnen wir es so, wie es ist, auch wirklich teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:16-9] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und wenn jetzt andere Einrichtungen dieses Academic Career Kit nachnutzen wollen, was k\u00f6nnen sie da machen? Also, wo finde ich das? Und was kann ich damit tun, wenn ich das tats\u00e4chlich ver\u00e4ndern will, nachnutzen, wie auch immer?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:31-7] Tamara Pianos:<br>Also das ist auf unseren EconBiz-Seiten unter \u201eWissenschaftlich Arbeiten\u201c entsprechend verlinkt und da finde ich das. Und da drunter sind auch jeweils die Angaben, wie man das weiterverwenden kann. Und man kann es in eigene Angebote einbinden oder eben indem man selber H5P nutzt, das entsprechend weiter verwenden. Wir hatten uns allerdings gefragt, ob das vielleicht doch auch wieder f\u00fcr viele eine H\u00fcrde ist. Selbst wenn man f\u00fcr H5P keine Programmierkenntnisse braucht, muss man sich ja doch mit einer neuen Plattform irgendwie wieder auseinandersetzen. Und die Kollegin hat deshalb die Sachen nochmal auch als PowerPoint-Folien und als PDFs bereitgestellt. Weil man dann eben \u2013 mit Powerpoint k\u00f6nnen die meisten halt eben was anfangen. Und dann ist es eben deutlich einfacher zu sagen, okay, dieses Modul hat jetzt hier 30 Folien, ich brauche aber eigentlich nur diese f\u00fcnf. Dann kopiere ich mir die raus und mach damit, was ich will. Das also haben wir jetzt gerade erst gemacht, deswegen haben wir noch keine Erfahrung zur Nachnutzung. Aber ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass das halt eben ja deutlich einfacher doch am Ende ist, als eben sich wieder mit einer neuen Plattformen auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:49-1] Doreen Siegfried:<br>Okay, also gibt es halt einfach verschiedene Materialien oder Formen, besser gesagt, mit denen ich das nachnutzen kann. Ja, also, liebe H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer, wir packen nat\u00fcrlich die Links alle in die Show Notes. Probieren Sie das mal aus, w\u00fcrde uns nat\u00fcrlich interessieren, was Sie, ob Sie ein Super Crack sind und das im Original nachnutzen oder eher als Powerpoint-Pr\u00e4sentation.<\/p>\n\n\n\n<p>Du hast gerade schon gesagt, okay, ich brauche daf\u00fcr jetzt nicht unbedingt Programmierkenntnisse, aber wie steht es denn generell so um das Thema Programmierkenntnisse f\u00fcr interaktive Lerninhalte? Wie fit muss ich da sein?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18-29-9] Tamara Pianos:<br>Also, um jetzt\u2026 Also ich hab\u2018 das nicht selber gemacht mit dem H5P, aber die Kollegin sagte, dass man daf\u00fcr keine Programmierkenntnisse braucht. Also das ist kein Problem. Bei H5P zum Beispiel ist jetzt aber das Ding, dass das nicht oder zumindest zu der Zeit, als wir das gemacht haben, noch nicht stand alone funktionierte. Man braucht da also entweder eine Moodle-Umgebung oder ein WordPress Blog oder \u00e4hnliches, wo man dann auf diese Instanz das Ganze aufsetzen konnte oder Drupal geht auch. Das sind alles Umgebungen, wovon in vielen H\u00e4usern schon was vorhanden ist, sodass man das dort einfach aufsetzen kann. Und man braucht dann keine Programmierkenntnisse, aber man muss sich eben doch ein bisschen damit besch\u00e4ftigen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:13-8] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und wieviel juristisches Know-how brauche ich, wenn ich jetzt verschiedene Materialien unter verschiedenen Lizenzen mischen m\u00f6chte?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:23-7] Tamara Pianos:<br>Oh Gott, also, das w\u00fcrde ich glaube ich lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:26-6] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:28-9] Tamara Pianos:<br>Im Zweifelsfall viel oder man muss eben wirklich im Vorfeld so diszipliniert schon gleich Sachen nur nutzen, die man eben entweder selber komplett erstellt hat, wo man sich sicher ist, hier habe ich wirklich alle Rechte da dran und hab nicht noch irgendeinen Menschen auf der Stra\u00dfe fotografiert, den ich nochmal fragen m\u00fcsste, ob das okay ist. Dann kann ich es vielleicht auch ohne rechtliche Beratung gut durchstehen. Und ich wei\u00df eben auch nicht, wie da jetzt, also ob man sofort verklagt wird, wenn man irgendwas bereitstellt. Das w\u00fcrde ich auch bezweifeln. Aber ich glaube, man ist auf der sicheren Seite, wenn man entweder wirklich ganz freie Sachen zusammenstellt oder noch mal jemanden fragt, der sich damit auskennt, ob da noch irgendwo ein Problem sein k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:22-0] Doreen Siegfried:<br>Ich meine, generell kann es ja nicht schaden, sich so ein bisschen mit Bildrechten, \u00fcberhaupt mit Lizenzen mal zu besch\u00e4ftigen. Gibt es ja auch im Netz genug Informationen dazu. Wenn ich jetzt tats\u00e4chlich wirklich willens bin, wenn ich sage okay, ich habe mir jetzt das Ganze juristische Know-how raufgeschafft beziehungsweise bin da so sensibel, dass ich ungef\u00e4hr wei\u00df, wie\u2019s geht. Ich bin jetzt voll die gute Programmiererin. Wie erstelle ich denn einen guten Plan, wenn ich jetzt eine solche offene Ressource bauen m\u00f6chte? Also was muss da ganz am Anfang stehen? Es ist das Thema Lizenzen oder wie w\u00fcrdest du das beschreiben?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:07-6] Tamara Pianos:<br>Also Lizenzen sind eben definitiv wichtig. Also da kann man sich auf jeden Fall viel \u00c4rger ersparen, wenn man sich da einmal Gedanken zu gemacht hat. Ansonsten auf jeden Fall vielleicht auch mal zu gucken, gibt es zu dem Thema vielleicht schon etwas, was ich anpassen kann? Das ist ja eigentlich die Grundidee des Ganzen, das man es weiterverwenden kann und man vielleicht nicht jedes Mal das Rad auch neu erfinden muss. Und dann je nachdem, was ich wie bereitstellen m\u00f6chte. Also, wenn ich jetzt ein Arbeitsblatt, was ich ohnehin als Text habe, einfach so bereitstelle, dann ist es ja nicht viel Arbeit, das bereitzustellen. Aber wenn ich wirklich etwas Gr\u00f6\u00dferes machen m\u00f6chte, sollte ich mir schon Gedanken dazu machen, wie schnell die Inhalte m\u00f6glicherweise veralten, die ich dort pr\u00e4sentieren will. Also benutze ich ganz viele Zahlen, von denen klar ist, dass die in zwei, drei Jahren unglaublich veraltet sind und mache daf\u00fcr jetzt ein sehr aufwendiges YouTube-Video oder sowas dann, oder nicht YouTube-Video, sondern \u00fcberhaupt ein Video, was ich vielleicht auf YouTube oder irgendwo anders einstelle. Da w\u00fcrde ich mir im Vorfeld Gedanken dazu machen, wie das im Verh\u00e4ltnis steht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:25-5] Doreen Siegfried:<br>Ja. Was ich mich da noch frage, wenn ich tats\u00e4chlich als Ersturheberin was in Umlauf bringe, jemand anders das dann irgendwie ver\u00e4ndert und so weiter. Wie ist das denn mit der Quellenangabe? Steht dann da irgendwie: Folie eins und zwei sind von Doreen Siegfried, Folie drei habe ich ver\u00e4ndert und Folie vier, die habe ich mir noch von irgendwo anders geholt. Also muss ich das irgendwie immer vermerken, von wem da der Originalgedanke kommt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:58-1] Tamara Pianos:<br>Also das ist, denke ich, auch wieder eine Frage der jeweiligen Lizenzierung. Also ob das eben komplett frei verwendet werden kann, dann brauche ich auch keine Quellenangabe zu machen. Aber wenn da eben steht, dass es eben unter Angabe der Autorenschaft verwendet werden muss, dann, ja, muss ich das prinzipiell machen. Wenn ich das Ganze dann mische, dann wird es nat\u00fcrlich schwierig. Und daf\u00fcr bin ich auch nicht Juristin genug, um zu sagen, also, gerade, ich meine, wenn man einzelne Folien hat, kann man sich das ja noch vorstellen, dass man da eben dann sagt okay, Folie drei von Doreen Siegfried, Folie sieben von jemand anderem. Aber wenn das irgendetwas Bewegteres ist oder was Interaktiveres, dann kann ich h\u00f6chstens, denke ich, unter das Gesamtdokument am Ende nochmal schreiben, von wem ich mir das zusammengesammelt habe. Von welchen zw\u00f6lf Quellen oder so.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:01-8] Doreen Siegfried:<br>Okay. Also das hei\u00dft als Autorin, als die Person, die sozusagen das erste Mal sowas in Umlauf bringt, benutze ich denn wahrscheinlich am besten so eine Lizenz, wo mein Name nicht genannt werden muss. Dann bin ich fein raus und keiner kann sagen nach zehn Jahren, Frau Siegfried, da haben Sie aber was irgendwie online, das ist ja gar nicht mehr aktuell. Ich glaube, das ist Sorge von vielen, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:27-3] Tamara Pianos:<br>Das wird man wahrscheinlich nie ganz vermeiden k\u00f6nnen. Aber daf\u00fcr ist es eben bei offenen Materialien halt. Ja. Da muss man dann damit leben, dass es nachgenutzt wird\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:42-79 [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:43-1] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist ja Sinn und Zweck.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:45-4] Tamara Pianos:<br>Und selbst wenn ich sage, mein Name muss nicht genannt werden, kann ja jemand denken: das ist total nett, wenn ich den Namen da noch mit reinschreibe.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:50-8] Doreen Siegfried:<br>Ja, stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24-50-9] Tamara Pianos:<br>Und dann stehe ich da nach zehn Jahren und denke, oh Gott, das habe ich vor zehn Jahren gesagt. Also, das Restrisiko bleibt dann wahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:04-1] Doreen Siegfried:<br>No risk, no fun.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:05-5] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:07-8] Doreen Siegfried:<br>Nochmal zum Thema jetzt speziell, wenn wir uns jetzt mal die Wirtschaftswissenschaften angucken. Also in Deutschland belegen laut Hochschulstatistik des Statistischen Bundesamtes 2018 \u00fcber 400.000 Studierende F\u00e4cher im Bereich Wirtschaftswissenschaften. Also knapp eine halbe Million. Die meisten Studierenden, also ungef\u00e4hr 235.000 gibt es im Fach BWL. So, wenn ich mir jetzt diese Riesenmenge an Studierenden angucke, die jetzt in Corona-Zeiten und sp\u00e4ter vermutlich auch noch in der digitalen Lehre mit Lerninhalten versorgt werden, k\u00f6nnte man ja auf die Idee kommen, dass sich da vielleicht mal drei Leute hinsetzen und mal so Standardmaterialien machen. Hast du hier im Sommersemester schon Bestrebungen beobachten k\u00f6nnen, dass es so etwas wie Standardvorlesung oder Standard\u00fcbung oder Standardtutorials oder sowas gibt? Dass sowas geteilt wird, dass sowas nachgenutzt wird?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:16-7] Tamara Pianos:<br>Also, gesicherte Zahlen oder Informationen habe ich dazu nicht. Ich kann eben so ein paar quasi anekdotische Evidenzdinge zusammentragen.<\/p>\n\n\n\n<p>[0026:24-6] Doreen Siegfried:<br>Ja, erz\u00e4hl mal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:26-8] Tamara Pianos:<br>Also auf jeden Fall wurden Sachen ins Netz gestellt, auch schon sehr viele, auch nicht erst jetzt, schon vor vielen Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:32-8] Doreen Siegfried:<br>Ah, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:33-1] Tamara Pianos:<br>Teilweise wurden entsprechende Videos, aber auch andere Materialien bereitgestellt. Und wir haben Nachfragen bekommen, nat\u00fcrlich jetzt in der Corona-Zeit von Lehrenden, die jetzt ganz schnell umsteigen mussten, pl\u00f6tzlich von einem Tag auf den n\u00e4chsten auf hybrid oder auf komplett digital, ob wir da nicht entsprechende Materialien haben und oder auch Unterst\u00fctzung. Es gibt eben definitiv im Netz gute Materialien. Es gibt eben zum Beispiel von Deniz Preil von der Uni Augsburg eine Spieltheorie- Vorlesung, wo die einzelnen Vorlesungen auf YouTube zur Verf\u00fcgung stehen und auch teilweise einige tausend Mal angesehen wurden. Nur wei\u00df ich jetzt nat\u00fcrlich nicht, solche gro\u00dfen Vorlesungen haben nat\u00fcrlich schon viele Studierende, die sich das angucken. Und sind das dann die eigenen Studierenden? Sind das auch die eigenen Studierenden, die vielleicht zweimal reingucken, weil sie nochmal was nachgucken wollen? Oder sind da, ist das auch ein Anzeichen daf\u00fcr, dass das auch weiter nachgenutzt wird? Das ist nat\u00fcrlich auch bei Videos, die auf Plattformen wie YouTube zum Beispiel bereitgestellt werden. Da hat man ja auch noch die Zahlen und kann sehen, okay, das ist jetzt einige hundert, einige tausend einige 10.000 Mal angeklickt worden. Bei anderen Materialien ist das nat\u00fcrlich deutlich schwieriger. Und das ist ja auch die Idee davon, dass das Leute das einfach nachnutzen k\u00f6nnen, ohne, dass das jetzt noch irgendwo registriert werden muss, dass ich das nachgenutzt habe und dass ich das \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:16-6] Doreen Siegfried:<br>Ich kann das einfach anonym gucken, ja. [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:18-2] Tamara Pianos:<br>\u2026mit 50 Leuten genutzt habe oder mit 500. Und von daher ist das denke ich, einfach sehr, sehr schwierig, da konkret zu sagen, es sind jetzt soundso viel Materialien, schon soundso oft nachgenutzt oder angesehen worden. Und ja, zumindest kann man sagen, dass aktuell sehr viel ausprobiert und experimentiert wird. Und dass man eben dadurch auch schon viele Sachen finden kann. Es gibt aber auch Stimmen von Lehrenden, die halt sagen, sie haben ja einen pers\u00f6nlichen Bezug zu ihren Studierenden. Und wollen dann eben nicht nur hier so nach dem Motto: ja, ich gebe euch mal drei Links von irgendwelchen anderen Leuten rein. Guckt euch das mal an, wir sehen uns in einem halben Jahr wieder. Dass das dann schon lieber interaktiver und pers\u00f6nlicher gestaltet sein muss. Andererseits sagen eben auch viele Leute, dass sie gro\u00dfe Vorlesungen, wo man in einem H\u00f6rsaal sitzt, mit 500 oder 1.000 oder mehr Studierenden, dass sie die auch nicht wirklich vermissen. Und dass man die eigentlich genauso gut als Video bereitstellen kann und dann lieber Zeit und Energie in interaktive Formate stecken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:37-5] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja. Aber das w\u00e4re ja im Prinzip ja eine Chance auch generell f\u00fcr die Lehre, dass man sagt, okay, Standardvorlesungen, tats\u00e4chlich Vorlesungen, wo ich nur konsumiere, die kann ja, wenn das gut gemacht ist, irgendwer machen. Hauptsache, es ist irgendwie didaktisch einwandfrei, unterhaltsam und gut. Und ich kann die Zeit tats\u00e4chlich nutzen f\u00fcr interaktive Geschichten, f\u00fcr Gespr\u00e4che, f\u00fcr Diskurse, um Sachen mal zu besprechen, um tats\u00e4chlich auch einen Dialog zu haben mit meinen Studierenden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:16-4] Tamara Pianos:<br>Auf jeden Fall. Ich meine, das h\u00e4ngt sicherlich dann von der eigenen Pers\u00f6nlichkeit auch ab. Und auch, ob man dann sagt, ach toll 90 Prozent von diesem Video gefallen mir. Aber dann sagt er oder sie da irgendwas, was mir \u00fcberhaupt nicht passt, was mach ich denn dann? Das kann ich ja dann eben schlecht rausschneiden und da dann meinen eigenen Kommentar nochmal unterbringen. Von daher gibt es wahrscheinlich einige Hemmnisse. Aber im Grunde f\u00e4nde ich das ja, sehr, sehr sinnvoll, dass man solche Massenprodukte quasi gut gemacht nachnutzen kann. Und dann die Energie in anderen Formate stecken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:51-5] Doreen Siegfried:<br>Ja, wo es denn tats\u00e4chlich auch drauf ankommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Generell hast du irgendwie einen \u00dcberblick dar\u00fcber, welche Rolle Open Educational Resources in den Wirtschaftswissenschaften derzeit spielen? Ist das noch so ein kleines Pfl\u00e4nzchen oder\u2026?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:10-7] Tamara Pianos:<br>Auch das ist eigentlich im Prinzip schwer zu sagen. Also potenziell sicherlich eine sehr gro\u00dfe Rolle, gerade eben bei den gro\u00dfen und auch eher standardisierten Inhalten kann man ja dann leichter mal etwas nachnutzen. Was ja eben wirklich ganz konkrete Nachnutzung angeht oder auch das Potenzial von einzelnen Angeboten, ist das eben wieder das alte Problem: einerseits ist das Label OER, h\u00e4ngt nicht \u00fcberall dran und man kann dadurch schwer beziffern, wer hat jetzt eigentlich was genutzt? Es gibt halt einzelne Projekte, die auch eben in ihren Feldern jeweils recht erfolgreich zu sein scheinen. Also es gibt in Gro\u00dfbritannien das CORE Econ-Projekt, wo sie eben Open Access einzelne modulare Texte zu Themen bereitstellen. Und also das ist nicht nur aus Gro\u00dfbritannien, da sind mehrere daran beteiligt. Und ja, solche Projekte, denke ich, die dann eben auch entsprechend gelabelt sind, welche Unis oder welche Forschenden dahinterstecken, stehen sind dann ja sicherlich auch etwas mehr zur Nachnutzung motiviert, als wenn ich jetzt irgendetwas finde und muss dann erst einmal ganz genau gucken, wo kommt das \u00fcberhaupt her? Hat das irgendjemand einfach ins Netz gestellt, sind da inhaltliche Fehler drin oder was auch immer. Das kann ich mir nat\u00fcrlich, je mehr Vertrauen ich in die Quelle habe, kann ich mir nat\u00fcrlich manche von diesen Pr\u00fcfungen schenken.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:58-0] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, das spart ja dann auch wieder Zeit am Ende des Tages. Ja, okay. Ja, letzte Frage. Also wenn sich jetzt unsere H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer f\u00fcr das ganze Thema Open Educational Resources interessieren, wenn sie das Thema f\u00fcr sich entdeckt haben: was w\u00e4ren jetzt deine drei Tipps f\u00fcr die t\u00e4gliche Praxis? So wirklich so f\u00fcr Neueinsteiger.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:24-0] Tamara Pianos:<br>Also als erstes w\u00fcrde ich mal gucken, gibt es schon etwas Tolles zu meinem Thema. Was ich vielleicht nachnutzen kann oder was ich mir immer genauer angucken kann. Als zweites w\u00fcrde ich sagen, einfach mal ausprobieren, einfach mal machen. Aber das immer unbedingt verbunden mit drittens, vorher die Rechte kl\u00e4ren und gucken, muss ich mir dar\u00fcber Gedanken machen? Sind da Bilder drin, muss ich die Lizenzen kl\u00e4ren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:54-9] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Also herzliche Einladung an alle da drau\u00dfen, die jetzt sagen: wow, ich mache das jetzt einfach mal. Ich probiere das aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank Tamara und vielen Dank auch da drau\u00dfen. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns gerne Feedback da. Und abonnieren Sie uns nat\u00fcrlich recht flei\u00dfig auf iTunes oder Spotify. Und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[71,75,73,69,67,74,68,70,72,11,12],"class_list":["post-27","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-academic-career-kit","tag-bibliothek","tag-corecon","tag-digitale-lehre","tag-digitales-lernen","tag-eduarc","tag-oer","tag-offene-bildungsmaterialien","tag-open-educational-resources","tag-wirtschaftswissenschaften","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 06 Open Educational Resources - The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Was sind Offene Bildungsmaterialien \/ Open Educational Resources (OER)? Wo finde ich OER-Materialien? 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