{"id":126,"date":"2025-06-20T08:30:07","date_gmt":"2025-06-20T06:30:07","guid":{"rendered":"4cfb917d-0e70-4916-830c-44902f80dcd7"},"modified":"2026-01-16T13:36:19","modified_gmt":"2026-01-16T12:36:19","slug":"fos-52-europas-wissenschaft-der-zukunft","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/06\/20\/fos-52-europas-wissenschaft-der-zukunft\/","title":{"rendered":"FOS 52 Europas Wissenschaft der Zukunft"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_0b4031b0b04a546d28d22ce5ca73d384ed4c7808\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/06\/20\/fos-52-europas-wissenschaft-der-zukunft\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/156\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_52.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div 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Open Science Folge 46: EOSC EU Node<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/open-science-cloud.ec.europa.eu\/\">EOSC EU Node<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/zenodo.org\/communities\/eosc\/records?q=&amp;l=list&amp;p=1&amp;s=10&amp;sort=newest\">EOSC Community auf Zenodo<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/eosc.eu\/symposium2024\/\">EOSC Symposium 2024<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 52 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 52: Europas Wissenschaft der Zukunft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Dr. Klaus Tochtermann<br>Pr\u00e4sident der EOSC Association, Mitglied des wissenschaftlichen Senats der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, Direktor der ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:02] Klaus Tochtermann:<br>Das Wichtigste sind sicherlich gute Inhalte. Das ist wirklich das Wichtigste. Leichter Zugang. Also, dass man nicht irgendwie zehn Mal sich einloggen muss, um irgendwie eine einfache Suche zu starten. Und dann Inhalte \u00fcber Disziplingrenzen hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:23] Klaus Tochtermann:<br>Das ist schon eine herausragende Leistung, die hier in Europa stattfindet, und die auch in anderen Weltregionen tats\u00e4chlich so wahrgenommen wird. In die EOSC geht ja jetzt\u2026 nur im Horizon Europe geht ja 1 Milliarde \u20ac an Investitionsmitteln rein. Das ist schon ein gewaltiges Forschungsf\u00f6rderungsvolumen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:49] Klaus Tochtermann:<br>Also wir k\u00f6nnten jetzt kein Repositorium aus Amerika aufnehmen. Wir k\u00f6nnten auch keinen Forschenden aus Amerika einen Login geben, um in der EOSC zu arbeiten. Also das ist im Moment ein rein europ\u00e4isches Vorhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:09] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute reden wir \u00fcber die Zukunft der europ\u00e4ischen Forschungsdateninfrastruktur, \u00fcber Strategien, Herausforderungen und Perspektiven der European Open Science Cloud, kurz EOSC. Und wir reden dar\u00fcber, wie sich Europa im internationalen Wissenschaftsdialog positionieren kann. Zu Gast habe ich den frisch gew\u00e4hlten EOSC-Pr\u00e4sidenten Professor Dr. Klaus Tochtermann. Er ist Direktor der ZBW \u2013 Leibniz Informationszentrum Wirtschaft und seit Jahren eine pr\u00e4gende Stimme in der Open Science-Community. Herzlich willkommen!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:04] Klaus Tochtermann:<br>Hallo Doreen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:06] Doreen Siegfried:<br>Ja. Wir starten gleich mit der Frage: Was sind dann letztlich die priorit\u00e4ren Ziele, die Du jetzt f\u00fcr Deine Amtszeit als Pr\u00e4sident der EOSC Association gesetzt hast?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:21] Klaus Tochtermann:<br>Die EOSC Association oder die EOSC als sozio-technologische Infrastruktur sind ja vor allen Dingen in europ\u00e4ische F\u00f6rderprogramme eingebettet. Horizon Europe l\u00e4uft Ende 27 aus. Die ganzen politischen Prozesse, wie es dann ab 2028 weitergeht, haben jetzt begonnen. Das geht sicherlich mit einem Vorlauf von drei Jahren, also wir diskutieren schon seit einem guten Jahr tats\u00e4chlich dar\u00fcber, welche Optionen es gibt f\u00fcr die EOSC in einem n\u00e4chsten Forschungsf\u00f6rderungsprogramm der Europ\u00e4ischen Kommission. Das ist vorzubereiten. Da sind verschiedene Optionen zu diskutieren. Beispielsweise: Wie kann eine nachhaltige Finanzierung sichergestellt werden? Was sind Governance-Strukturen, die die ganzen Stakeholder, die wir drin haben, die wissenschaftliche Community, die Mitgliedsstaaten, die europ\u00e4ische Community und die Europ\u00e4ische Kommission, dass die entsprechend repr\u00e4sentiert werden? Und das ist eines der gro\u00dfen strategischen Ziele, weil das muss im Grunde bis Ende n\u00e4chsten Jahres gekl\u00e4rt sein, wie die Strategie f\u00fcr eine EOSC nach 2027 aussieht. Das ist das erste gro\u00dfe Ziel. Ein weiteres Ziel ist es, die Stakeholder, die wir haben, so einzubinden, dass sie sich gut repr\u00e4sentiert f\u00fchlen. Das ist halt kompliziert, weil wir eine gro\u00dfe Wissenschaftscommunity haben, die schon divers genug ist. Dann haben wir aber die Mitgliedsstaaten, da gibt es sehr Reiche, da gibt es weniger Reiche und wir haben die Europ\u00e4ische Kommission. Der dritte Punkt, das dritte strategische Ziel, ist die Weiterentwicklung der EOSC Association. Wenn wir also wissen, wie denn die EOSC ab 2027 finanziert werden soll, dann k\u00f6nnen wir auch schauen, was gute Governance-Strukturen sind. Im Moment sind wir halt eine Association, also ein Verein, mit ganz vielen Mitgliedern. Und wir haben Generalversammlungen, das sind dann 230 stimmberechtigte Institutionen. Damit kann man wahrscheinlich keinen Betrieb, der wirklich agil und kurzfristig agieren muss, leiten, so dass da eine neue Governance-Struktur erforderlich sein wird. Das sind also die drei Priorit\u00e4ten, die ich auch in meiner Bewerbungsrede platziert habe.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:46] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und das sind ja letztlich dann auch die\u2026 Sind das auch die strategischen Herausforderungen? Also ich meine, so eine Governance-Struktur ist ja eher so eine organisatorische Frage. Was w\u00e4ren so die gro\u00dfen strategischen Fragen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:00] Klaus Tochtermann:<br>Die strategische Frage ist folgende: im Moment ist die EOSC Association eine Stiftung, in der wir die Institution aus dem Wissenschaftssystem als Mitglieder haben. Das ist der Sozio-Teil unserer Infrastruktur. Da treffen sich die Menschen, da tauschen sie sich aus und reden \u00fcber ihre Infrastruktur-Belange. Dann gibt es den technischen Teil der Infrastruktur und da geht es dann wirklich darum, wie wird denn jetzt eine EOSC technisch auch zum Leben erweckt und betrieben? Und in dem Zusammenhang wird derzeit die sogenannte EOSC Federation, das ist also die Verkn\u00fcpfung von vielen europ\u00e4ischen Forschungsdatenzentren, Forschungsdatenrepositorien vorangetrieben. So eine F\u00f6deration muss dann auch betrieben werden, sie muss finanziert werden. Und wie man das macht, also wie da die beste Strategie ist f\u00fcr das Management der F\u00f6deration, das ist also eine gro\u00dfe strategische Frage im technologischen Bereich. Im Soziobereich hatte ich vorhin schon genannt, dass man wahrscheinlich mit 230 stimmberechtigten Institutionen keine Entscheidung kurzfristig f\u00e4llen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:13] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja. Das ist zu gro\u00df. Okay. Du hattest jetzt gesagt, Horizon Europe l\u00e4uft aus. Ist denn schon irgendwie ersichtlich, welche konkreten Ma\u00dfnahmen erforderlich sind, um letztlich die EOSC nachhaltig im zuk\u00fcnftigen zehnten EU- Forschungsrahmenprogramm zu verankern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:31] Klaus Tochtermann:<br>Also im Moment ist da viel einfach unklar. Was ein gutes Zwischenergebnis ist, ist, dass die EOSC als Structural Policy deklariert wurde. Damit ist es keine Action mehr. Eine Action kann beginnen und auch enden und einfach von der Kommission beendet werden. Als Structural Policy ist man viel fester verankert in der Wissenschaftspolitik der Europ\u00e4ischen Kommission. Weil eine Structural Policy eben dazu beitr\u00e4gt, auch Ungleichheiten in Europa auszugleichen. Und die EOSC ist ein Instrument daf\u00fcr. Das ist schon mal ganz, ganz wichtig. Der zweite Punkt ist im Grunde, wie entwickelt sich das zehnte Rahmenprogramm weiter? Ist es \u00fcberhaupt ein alleinstehendes Forschungsf\u00f6rderungsprogramm? Die Kommission \u00fcberlegt durchaus auch, dass man nur ein Competitiveness Fund hat. Also einen gro\u00dfen Topf, in dem Geld nicht nur f\u00fcr Forschung drin ist, sondern auch f\u00fcr industrielle Forschung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:35] Doreen Siegfried:<br>Ah, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:36] Klaus Tochtermann:<br>Und dann ist FP10, also das 10. Rahmenprogramm f\u00fcr die Forschung, nicht mehr eigenst\u00e4ndig. Wir sind dann pl\u00f6tzlich im Wettbewerb mit Unternehmen um die Mittel. Das w\u00e4re f\u00fcr uns kein gutes Szenario, muss ich ganz ehrlich sagen, wenn FP10 als eigenst\u00e4ndiges Forschungsf\u00f6rderungsprogramm verschwinden w\u00fcrde. Das wird sich alles kl\u00e4ren, Mitte Juli diesen Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:57] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Du bist ja jetzt schon eine Weile in diesem ganzen Kontext EOSC Association unterwegs. Mit Blick auf die letzten Jahre, was w\u00fcrdest du sagen? Welche Lessons learned lassen sich so aus der bisherigen Entwicklung der EOSC und der EOSC Association ziehen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:17] Klaus Tochtermann:<br>Also man muss tats\u00e4chlich erkennen, dass eine Infrastruktur, wenn man von European Open Science Cloud spricht, beide Komponenten, das Soziale, die soziale Infrastruktur, dass sich Leute treffen k\u00f6nnen und vernetzen k\u00f6nnen und die technische Infrastruktur, dass man wirklich was hat, was bedienbar ist, dass man beides im Blick hat. Und vielleicht hatten wir das nicht von Anfang an, wir hatten eher den Blick auf den sozialen Teil, auf die Soziokomponente. Man muss bedenken, wir haben die Diskussion zur EOSC in 2015 begonnen. Und jetzt, seit Oktober 2024, gibt es eben eine erste Basis f\u00fcr die technologische Infrastruktur, die da ist. Und eine lessons learned ist sicherlich, das geht schneller.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:06] [beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:07] Klaus Tochtermann:<br>Das geht schneller. Aber wir sind halt auch den Instrumenten der Kommission verpflichtet. Und die Kommission hat im Moment, also in Horizon Europe, nur Projektfinanzierung gehabt. Das ist also eine Schwierigkeit. Das ist eine lessons learned, dass man da vielleicht mehr hinterher ist, dass diese Infrastrukturkomponente geradliniger, schneller, entwickelt wird. Aber das ist halt nun mal Teil des Wissenschaftssystems, dass da sehr basisdemokratisch \u00fcber lange Zeit Aushandlungsprozesse stattfinden. Eine andere lessons learned ist, dass wir\u2026 Wir sagen immer, wir sind die Repr\u00e4sentanten, die Stimme der Wissenschaft. Aber auch die Wissenschaft ist eben hinreichend divers.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:53] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:54] Klaus Tochtermann:<br>Also, da sind die Universit\u00e4ten, da sind die gro\u00dfen Infrastrukturen. In Deutschland gibt es einen gro\u00dfen au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungsbereich. Den gibt es in anderen Mitgliedsstaaten \u00fcberhaupt nicht. Und wir haben erst vor vielleicht zwei Jahren sogenannte Foren f\u00fcr die einzelnen Zielgruppen der Wissenschaftscommunity ins Leben gerufen. Also, ein Forum beispielsweise f\u00fcr die Research Performing Organisations. Das sind die Universit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:21] Doreen Siegfried:<br>Okay, aber gar nicht disziplin\u00e4r organisiert, sondern tats\u00e4chlich nach Strukturen. Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:26] Klaus Tochtermann:<br>Genau. Das war nicht disziplin\u00e4r organisiert, sondern nach Strukturen. Weil die F\u00f6rderorganisationen in Deutschland, die DFG, haben ganz andere Erwartungen als die Universit\u00e4ten. Die wiederum haben ganz andere Erwartungen als die Infrastrukturen. Also, die Diversit\u00e4t des Wissenschaftssystems in Europa, dem ist Rechnung zu tragen. Und das haben wir nicht von Anbeginn an gemacht. Da war es eben die Wissenschaftscommunity. Und erst nach und nach hat sich diese Differenzierung herauskristallisiert. F\u00fcr uns zumindest im Dialog. Und die werden jetzt alle mit einzelnen Foren\u2026 Das hei\u00dft, wir treffen uns alle acht Wochen mit den unterschiedlichen Zielgruppen des Wissenschaftssystems in Europa, tauschen uns aus und dann ist die n\u00e4chste Herausforderung, das immer noch unter einen Hut zu bringen. Wir k\u00f6nnen ja nicht f\u00fcnf oder sechs Stimmen vertreten, sondern wir m\u00fcssen eine Stimme der Wissenschaft an die Kommission, an die Mitgliedsstaaten kommunizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:22] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Aber wenn Du sagst, der Fokus lag in den letzten Jahren haupts\u00e4chlich auf dem Sozioaspekt, dann ist ja tats\u00e4chlich wahrscheinlich Land in Sicht. Das hat man jetzt gemacht. Alle kennen sich, alle haben sich miteinander besch\u00e4ftigt. Dass man jetzt tats\u00e4chlich ein bisschen Schwung reinkriegt in die, in diesen technologischen, in diese technologischen Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:48] Klaus Tochtermann:<br>Wir versuchen, f\u00fcr die Zukunft mehr Einfluss zu haben auf die inhaltliche Ausrichtung der gef\u00f6rderten Projekte. Weil im Moment ist das einzige Instrument, was die Kommission hat, Projektf\u00f6rderung. Und in dem Moment, wo ein Konsortium die Projektmittel bekommt, berichten sie gegen\u00fcber der Kommission, aber nicht gegen\u00fcber der EOSC Association. Und wir m\u00fcssen uns st\u00e4rker einbringen, dass wir die Projekte auch immer wieder darauf hinweisen, was f\u00fcr diese gesamte Infrastruktur erforderlich ist und nicht der prim\u00e4re Fokus vielleicht auf Forschungsinteressen innerhalb der Projekte liegen kann. Das ist etwas, wo wir uns verst\u00e4rken m\u00fcssen. Da gibt es auch in Zukunft Instrumente daf\u00fcr, also sogenannte OSCARS, hei\u00dfen die. Das ist eine bestimmte Art von Projekten oder von Projektmittelvergabe f\u00fcr ein dezidiertes Thema. Das w\u00e4re zum Beispiel eine Option, dass dann quasi nur Projekte vergeben werden, also aus solchen Mitteln, die zu ganz konkreten Zielen der Implementierung der EOSC dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:51] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und sollen dann die unterschiedlichen Stakeholder gleichwertig behandelt werden oder geht es da so ein bisschen nach Verteilung innerhalb der Grundgesamtheit? Dass man sagt, okay, es gibt halt einfach mehr Universit\u00e4ten in Europa, als beispielsweise au\u00dferuniversit\u00e4re Forschungseinrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:10] Klaus Tochtermann:<br>Wir haben das tats\u00e4chlich noch nicht diskutiert und es ist nicht geplant. Wir hatten eine Diskussion in dem Zusammenhang, als es mal um die Mitgliedsgeb\u00fchren ging. Dass wir hinterfragt haben, ist unsere jetzige Struktur der Mitgliedsgeb\u00fchren angemessen? Mitglieder zahlen eben 10.000 \u20ac. Die haben alle Stimmrechte. Aber da ist es egal, ob ein Mitglied ein Funder ist, also eine F\u00f6rderorganisation, ob es eine Universit\u00e4t ist, ob es eine Universit\u00e4t aus einem kleinen oder einem gro\u00dfen und reichen Land ist. Das haben wir diskutiert. Aber wir sind am Ende zu der Entscheidung gekommen, dass wir unser System nicht \u00e4ndern. Es wird dadurch abgebildet\u2026 Ich nehme mal Nordmazedonien. Die haben genau ein Mitglied, zahlen also einmal 10.000 \u20ac in die EOSC Association ein. Aus Deutschland haben wir ungef\u00e4hr 20 Mitglieder, das hei\u00dft, die zahlen 20 x 10.000 \u20ac\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:05] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:06] Klaus Tochtermann:<br>\u2026aus dem deutschen Wissenschaftssystem in die EOSC ein. Wodurch zumindest bei der Finanzierung der EOSC wieder entsprechend der Gr\u00f6\u00dfe der L\u00e4nder reflektiert werden kann, dass auch gro\u00dfe L\u00e4nder mehr Mitglieder haben, als kleine L\u00e4nder und damit auch einen h\u00f6heren Beitrag an der Finanzierung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:23] Doreen Siegfried:<br>Dann ist eine gewisse Fairness gesichert. Welche Form von Communitybeteiligung strebst Du denn an, um eine breite Legitimation dieser EOSC-Entscheidung zu sichern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:34] Klaus Tochtermann:<br>Wir sind im Austausch mit unserer Community jetzt gerade in Antwerpen gewesen und da geht es vor allen Dingen darum: Was sind denn Rahmenbedingungen, die f\u00fcr unsere Community wichtig sind bei der Weiterentwicklung und Weiterfinanzierung der EOSC? Wir k\u00f6nnen kein konkretes Modell im Moment vorschlagen, weil wir die Instrumente unter dem zehnten Rahmenprogramm noch nicht kennen. Aber wir k\u00f6nnen Rahmenbedingungen einsammeln, also zum Beispiel eine Rahmenbedingung besteht darin, dass es auch m\u00f6glich sein muss, dass man als Universit\u00e4t einzelne Dienste, beispielsweise in Tutorien, Weiterbildung zu Forschungsdaten anbieten und in die EOSC einbringen kann. Das war ein Wunsch der Universit\u00e4ten, weil Universit\u00e4ten meist keine gro\u00dfen Forschungsdatenrepositorien f\u00fcr eine ganze Community betreiben, aber trotzdem gute Dienste haben, die sie auch einbringen wollen. Das ist also ein Beispiel f\u00fcr eine Rahmenbedingung. Eine andere Rahmenbedingung ist beispielsweise, dass man bei den strategischen Weiterentwicklungen der EOSC Federation, also wenn alle Forschungsdatenrepositorien miteinander vernetzt sind, auch so eine gewichtete Entscheidungspolicy oder Governance f\u00fcr Entscheidungen hat. Also dass diejenigen, die eben viele Knoten, also viele Komponenten in die Federation einbringen, auch mehr Entscheidungsgewicht haben als vielleicht Mitglieder, die keinen Beitrag leisten. Es ist ja in der EOSC nicht so, dass jedes Mitglied auch wirklich ein Repositorium f\u00fcr dieses Netzwerk an Repositorien zur Verf\u00fcgung stellen muss. Und das fordern dann nat\u00fcrlich diejenigen, die ein Repositorium in die F\u00f6deration, also in dieses Netzwerk, einbringen, dass sie dann auch mehr Entscheidungsgewalt haben im Vergleich zu denen, die kein Repositorium zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:36] Doreen Siegfried:<br>Okay, dass man so ein bisschen unterscheidet in aktive Mitglieder und eher\u2026 Oder konsumierende Mitglieder und Produzierende.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:44] Klaus Tochtermann:<br>Oder dass es auch einfach Entscheidungen gibt, beispielsweise im Sozio-Bereich. Da stimmen alle gleichberechtigt mit. Im Bereich, wo es wirklich um die F\u00f6deration, um die Technologie geht, haben diejenigen, die auch wirklich f\u00fcr die Technologieentwicklung auch aus Eigenressourcen mehr beigetragen haben, dass die auch mehr \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:01] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:02] Klaus Tochtermann:<br>\u2026Stimmrecht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:02] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Welche Rolle spielt denn Deiner Ansicht nach auch diese wissenschaftliche Community bei der zuk\u00fcnftigen Ausgestaltung? Also k\u00f6nnen die irgendwie Bed\u00fcrfnisse irgendwie einbringen? Wie ist das geregelt oder wie ist da die Einbindung angedacht?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:18] Klaus Tochtermann:<br>Wir haben zwei gro\u00dfe Dokumente. Das eine ist eine Strategic Research and Innovation Agenda. Die legt so f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf, sechs Jahre fest, was die gro\u00dfen Ziele sind. Die wird runtergebrochen auf einer Multi Annual Roadmap. Das ist eine Roadmap, ein Fahrplan, f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:40] Doreen Siegfried:<br>Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:41] Klaus Tochtermann:<br>Diese Dokumente finden\u2026 also erstellen wir aus dem Board of Directors in einem Entwurf und dann gibt es eine Consultation. Das hei\u00dft, die Community wird eingeladen, die Dokumente zu kommentieren. Wir haben Webinare, in denen wir das vorstellen. Und da findet die Communitybeteiligung statt. Bei der letzten Auflage der Dokumente hatten wir 600 Kommentare aus der Community, die aufzugreifen waren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:04] Doreen Siegfried:<br>Okay, Du hattest gesagt, unterschiedliche Leute aus der wissenschaftlichen Community werden eingebunden. Was sind das f\u00fcr Personen, die da beteiligt werden und auch diese Kommentare zuliefern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:18] Klaus Tochtermann:<br>Also, erstmal bei den Mitgliederversammlungen variiert das durch die ganze Bandbreite. Die Forschungsf\u00f6rderer entsenden die Personen, die entweder inhaltlich mit nationalen Forschungsdatenprogrammen befasst sind. Die Universit\u00e4ten schicken zum Teil Bibliotheksverantwortliche, zum Teil Professor:innen aus einer Fachdisziplin und die gro\u00dfen Infrastrukturen schicken mitunter Technologen, Technologinnen, die an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Wenn wir eine Konsultation haben, geht diese Konsultation erst mal genau an diese Zielgruppe. Das sind ungef\u00e4hr 230 Personen, die direkt im Mitgliederkreis sind. Die k\u00f6nnen das nat\u00fcrlich in ihren H\u00e4usern dann weiter verteilen und da kenne ich die Prozesse tats\u00e4chlich nicht, wer da mit drauf schaut. Aber die Vielfalt der Kommentare l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass wirklich aus jeder Perspektive auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:24] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:24] Klaus Tochtermann:<br>\u2026so einen inhaltlichen Plan geschaut wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:26] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Was sind denn die zentralen Voraussetzungen, damit die EOSC tats\u00e4chlich f\u00fcr Forschende aus diesen ganz unterschiedlichen Disziplinen attraktiv und nutzbar ist und vor allem auch bleibt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:41] Klaus Tochtermann:<br>Das Wichtigste sind sicherlich gute Inhalte. Das ist wirklich das Wichtigste. Leichter Zugang. Also, dass man nicht irgendwie zehn Mal sich einloggen muss, um irgendwie eine einfache Suche zu starten. Und dann Inhalte \u00fcber Disziplingrenzen hinweg. Das sind ja gerade die Mehrwerte, die die Vernetzung verschiedener disziplin\u00e4rer Repositorien nach sich ziehen kann. Wenn wir das hinbekommen, dann glaube ich, ist es nicht schwierig, die Community zu \u00fcberzeugen, weil sie dort eben Zug\u00e4nge zu Forschungsdaten hat, die bezogen auf ihre Forschungsfrage relevant sind, aber aus unterschiedlichen Quellen kommen. Im anderen Fall m\u00fcsste man n\u00e4mlich all diese Quellen einzeln konsultieren und das w\u00fcrde voraussetzen, dass man sie \u00fcberhaupt erst mal kennt. Also das w\u00e4re ein gro\u00dfer Nutzen, der auch von der Community anerkannt wird. Und da arbeiten wir gerade dran. Also im Moment werden die ersten ja zehn nennen wir es End-to-End Use Cases entwickelt. End-to-End hei\u00dft eben, dass mindestens zwei unterschiedliche Repositorien ihre Forschungsdaten pro Use Case so bereitstellen, dass sie miteinander verschmolzen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:56] Doreen Siegfried:<br>Das hei\u00dft, Ihr testet dann auch an unterschiedlichen Disziplinen. Wenn Du jetzt sagst, einfacher Zugang ist elementar, kann ich mir vorstellen, dass es vielleicht f\u00fcr einen Doktoranden aus der Chemie was anderes ist, als vielleicht f\u00fcr eine Professorin aus der Kunstgeschichte, was jetzt ein einfacher Zugang ist. Oder gibt es da irgendwie so Standards, dass man sagen kann: Okay, es muss sein, wie beim Onlineshopping. Ein Klick und dann komme ich drauf und legitimiere mich vielleicht noch irgendwie \u00fcber mein Mobile Device oder sowas?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:30] Klaus Tochtermann:<br>Also, wir sind hier in einem europ\u00e4ischen Kontext und da spielt in der europ\u00e4ischen Wissenschaftspolitik eben auch die Gleichverteilung \u00fcber Europa und \u00fcber die europ\u00e4ischen Infrastrukturen eine Rolle. Also was wir nicht machen, ist, dass wir jetzt Use Cases haben, wo quasi pro Disziplin, Kunstgeschichte, Chemie, Astrophysik geschaut wird, ist der Use Case gut. Bei dem Aufnehmen von Knoten, also von Repositorien in die F\u00f6deration \u2500 der Fachbegriff daf\u00fcr in unserer Welt hei\u00dft Knoten, deswegen verwende ich den ab und zu \u2500 basiert also zum einen darauf, dass wir zun\u00e4chst mal eine thematische Vielfalt haben, dass wir gut entwickelte Disziplinen, da sind zum Beispiel die Lebenswissenschaften, relativ weit vorne mit dran, in die F\u00f6deration reintragen. Aber dann geht es nat\u00fcrlich auch darum, dass man eine gute regionale Abdeckung in Europa hat. Also wir wollen da nicht nur Datenrepositorien aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland drin haben, sondern auch aus anderen L\u00e4ndern, die vielleicht kein so hochentwickeltes Wissenschaftssystem haben. Dann geht es weiter dorthin, dass nat\u00fcrlich die Kommission vieler solcher Infrastrukturen in der Vergangenheit auch finanziert hat. Und nat\u00fcrlich m\u00f6chte sie auch sehen, dass diese Infrastrukturen in der F\u00f6deration, also in dem Netzwerk aus Repositorien vorkommen. Also man hat hier wieder die ganze Diversit\u00e4t und kann leider nicht so strategisch voranschreiten, dass man sagt, jetzt schauen wir mal, wie gut ist diese Disziplin einmal vernetzt, wie gut sind die Forschungsdaten f\u00fcr jene Disziplinen? Das wird dann \u00e4hnlich wie auch in Deutschland in der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur eher \u00fcber die einzelnen Projekte bedient. Das es also disziplin\u00e4re Projekte gibt, die sich mit Fragestellungen des Forschungsdatenmanagements in einer Disziplin befasst.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:21] Doreen Siegfried:<br>Okay, alles klar. Wie kann denn\u2026 Wir sind ja hier der Open Science Podcast. Ach so, \u00fcbrigens noch mal vielleicht ein kleiner H\u00f6rtipp f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, die jetzt \u00fcber das Wort Knoten gesto\u00dfen sind. Es gibt eine \u00e4ltere Folge zum EOSC, zum ersten EOSC EU Node. Packen wir noch mal in die Shownotes. Aber die Frage, die sich mir stellt: Wie kann denn die EOSC zu einer st\u00e4rkeren auch Verankerung von Open Science in letztlich der institutionellen Forschungspraxis beitragen? Also, wir haben ja gesagt, okay, es geht sozusagen von den Institutionen in ihrer komplexen Heterogenit\u00e4t in die EOSC, gibt es dann wieder auch ein R\u00fcckwirken in die Institutionen rein?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:06] Klaus Tochtermann:<br>Die EOSC ist ja, wie eingangs schon gesagt, soziotechnologisch eine Infrastruktur. Wir haben jetzt in der letzten Frage \u00fcber die technologische Komponente gesprochen. Jetzt gehe ich wieder zur\u00fcck zu der sozialen Komponente. Weil m Kontext der Entwicklung der EOSC werden ja nicht nur Infrastrukturen entwickelt, sondern auch ganz viele Guidelines, Policy Papers und \u00e4hnliches entwickelt. Ein Ergebnis eines, einer j\u00fcngsten Aktivit\u00e4t, an der ich auch beteiligt war, war beispielsweise ein Guideline, der Hilfestellung gibt, wie Institutionen des Wissenschaftssystems eine Open-Science-Strategie entwickeln k\u00f6nnen. Also Schritt f\u00fcr Schritt. Wie kann man das entwickeln? Und das ist eine Hilfestellung, die sehr gefragt ist. Eine andere\u2026 Ein anderes Ergebnis aus einer anderen Aktivit\u00e4t ist eine Empfehlung. Wie k\u00f6nnen Forschungsdaten-Trainings angeboten werden und wo gibt es schon welche? Das hei\u00dft, was ich damit sagen will, wir haben sehr viele Open Science f\u00f6rdernde Aktivit\u00e4ten jenseits der technischen Infrastruktur, die dazu beitragen, das Open Science the New Normal in Europa wird. Und vielleicht als letztes Beispiel f\u00fcr die Weiterentwicklung der EOSC: insgesamt gibt es f\u00fcnf strategische Schwerpunkte, die die Kommission und die EOSC Association und die Mitgliedstaaten gemeinsam vereinbart haben. Einer davon ist das Update auf Open Science Practices, also die Annahme von Open-Science-Praktiken im t\u00e4glichen Arbeiten. Und daf\u00fcr wird es zuk\u00fcnftig F\u00f6rdermittel geben. Und das ist alles im Kontext der EOSC zu sehen. Auch da tragen wir dann mit den vorhin genannten Multi Annual Roadmaps, also den 2-Jahres-Planungen, inhaltlich bei, was Schwerpunkte sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:08] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das hei\u00dft f\u00fcr Open Science Akteure, sagen wir mal in Deutschland, die k\u00f6nnen dann schon schauen, was gibt es an diesen Guidelines vielleicht aus Frankreich, aus den Niederlanden oder meinetwegen auch aus Nordmazedonien, die ich jetzt mehr oder weniger f\u00fcr mich nachnutzen kann f\u00fcr meine Zwecke?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:29] Klaus Tochtermann:<br>Ja, das ist ein Mehrwert, den wir liefern. Es gibt eine EOSC-Community auf Zenodo. Da werden all diese Dokumente abgelegt und dort kann man die einsehen. Wichtig ist uns nur, von der EOSC Association, immer festzuhalten, es gibt mehr Open Science als die EOSC Association bedient. Wir befassen uns zum Beispiel nicht mit dem Thema Open Access von Publikationen. Oder wir befassen uns nicht mit offenen Methoden im Wissenschaftssystem.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:58] Doreen Siegfried:<br>Ja klar, es geht jetzt um Forschungsdaten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:00] Klaus Tochtermann:<br>Es geht um Forschungsdaten. Also es gibt noch Open Science jenseits der EOSC. Aber dort, wo die EOSC einen Beitrag leisten kann, tun wir das in Form von Guidelines, Policy Papers, und die liegen alle auf der EOSC Community von Zenodo.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:14] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ja, das ist ja vielleicht auch f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer noch mal ein ganz interessanter Anlaufpunkt. Du hattest ja gesagt, auch bei Deiner Antrittsrede zum EOSC-Pr\u00e4sidenten, dass es auch um die Community geht. Wie willst Du denn den Dialog mit nationalen und europ\u00e4ischen Forschungsakteuren intensivieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:38] Klaus Tochtermann:<br>Wir haben zum einen die, ich glaube ich hatte es vorhin angesprochen, die Foren, in denen wir regelm\u00e4\u00dfig mit den unterschiedlichen Stakeholdern sprechen. Diese Foren bleiben auf alle F\u00e4lle bestehen. Die werden alle acht Wochen mit den neuesten Informationen versorgt. Wir gehen in den Austausch, um von den unterschiedlichen Anspruchsgruppen Erwartungshaltungen einzusammeln. Als zweites hatten wir bislang mit zwei Mitgliederversammlungen pro Jahr \u2500 eine virtuelle, da wurden nur Entscheidungen getroffen \u2500, eine in Pr\u00e4senz. Da wird dann auch inhaltlich diskutiert. Wir haben jetzt erstmals gerade in Antwerpen besprochen, dass wir noch mal zwischendrin\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:16] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:17] Klaus Tochtermann:<br>\u2026eine au\u00dferordentliche General Assembly machen, die nur inhaltlichen Diskussionen dient, um in direkten Austausch zu treten, auch mit der gesamten Community. Der Nachteil der Foren ist ja, dass man nur mit den F\u00f6rdergebern spricht, nur mit den Research Performing Organisations, also den Universit\u00e4ten, spricht oder nur mit den Infrastrukturen spricht. Es ist aber auch wichtig, dass die mal miteinander sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:42] Doreen Siegfried:<br>Ja, dass man die alle wieder zusammenbringt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:43] Klaus Tochtermann:<br>Dass man die alle zusammenbringt. Und da, glaube ich, macht es Sinn, dass man noch eine dritte, eine dritte General Assembly, Mitgliederversammlung hat, die rein inhaltlich ausgerichtet ist. Und dann haben wir insgesamt pro Jahr mit dem gro\u00dfen EOSC Symposium, also der gro\u00dfen Jahrestagung, die rein inhaltlich ist, glaube ich, gen\u00fcgend Foren, Austauschm\u00f6glichkeiten, um mit der Community, vor allem im kontinuierlichen Austausch zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:12] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Europa spielt ja gerade auch in der Wissenschaftspolitik noch mal jetzt eine neue Rolle, wie ich finde. Welche Potenziale siehst Du denn hier f\u00fcr die internationale Anschlussf\u00e4higkeit der EOSC auch \u00fcber Europa hinaus? Oder anders gefragt, welche Rolle spielt Europa derzeit im internationalen Wissenschaftssystem? Also jetzt hinsichtlich Open Science und Forschungsdatenmanagement.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:41] Klaus Tochtermann:<br>Also ich denke schon, dass hier Europa eine der f\u00fchrenden Regionen in der Welt ist, die sich mit dem Thema befasst. Und die EOSC sicherlich eine der am klarsten, also von den Zielen her am klarsten, definiertesten Anstrengungen ist, die stattfindet. Wir haben durchaus auch in anderen Weltregionen vergleichbare Initiativen, aber die decken da nicht die komplette Region ab, decken nicht alle Disziplinen ab. Der Anspruch ist dann ein anderer. Was hier in Europa gemacht wird, ist schon herausragend. Alle Mitgliedsstaaten, auch sollte ich nicht vergessen, die assoziierten L\u00e4nder, also diejenigen, die Mitgliedsstaat werden wollen, deswegen ist beispielsweise Nordmazedonien dabei. Die sind ja noch kein Mitgliedsstaat, aber assoziiertes Mitglied. Die alle f\u00fcr so ein Thema zu begeistern und dauerhaft, also wir diskutieren seit zehn Jahren und arbeiten seit zehn Jahren an der Realisierung, das ist schon eine herausragende Leistung, die hier in Europa stattfindet und die auch in anderen Weltregionen tats\u00e4chlich so wahrgenommen wird. In die EOSC geht ja, jetzt nur im Horizon Europe, geht ja 1 Milliarde Euro an Investitionsmitteln rein. Das ist schon ein gewaltiges Forschungsf\u00f6rderungsvolumen,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:04] Doreen Siegfried:<br>Ja, absolut.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:04] Klaus Tochtermann:<br>\u2026das zur Verf\u00fcgung steht. Also da schaut man schon auch von au\u00dferhalb Europas auf uns. Und nat\u00fcrlich gibt es dann auch Kreise, in denen man sich mit den anderen regionalen, und damit meine ich Weltregionen, Initiativen austauscht. Die aber, wie gesagt, alle sehr stark auf Europa schauen und sehr genau beobachten, wie wir hier voranschreiten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:32] Doreen Siegfried:<br>Okay, also w\u00fcrdest Du schon sagen, okay, Europa hat nicht nur diese unterschiedlichen Stakeholder aus den unterschiedlichen Disziplinen, sondern auch die ganzen Regionen, alle zusammen. Alle ziehen an einem Strang.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:46] Klaus Tochtermann:<br>Und das ist halt eine Leistung bei\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:47] Doreen Siegfried:<br>Absolut.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:47] Klaus Tochtermann:<br>\u2026den vielen Mitgliedsstaaten, bei den assoziierten L\u00e4ndern, bei der Kommission. Und da \u00fcber den langen Zeitraum wirklich das gemeinsame Ziel zu verfolgen. Und jetzt \u2500 wir kommen ja in die Realisierungsphase. Also, es ist ja nicht so, dass nur diskutiert wird. Es gibt viele Guidelines, Policy Papers, die den Forschungseinrichtungen schon mal helfen, beispielsweise Open Science Strategien zu entwickeln. Und die Infrastruktur ist da, also der EOSC Node ist operativ da. Das ist sozusagen der Kern der EOSC. Bis zum Herbst diesen Jahres werden die ersten anderen Forschungsdatenrepositorien sich angedockt haben und dann w\u00e4chst das einfach nach und nach und wir erwarten am Ende vielleicht 200 Repositorien, die angedockt sind. Das ist schon eine Leistung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:32] Doreen Siegfried:<br>Ja, absolut. Welche Rolle wird denn die EOSC Deiner Einsch\u00e4tzung nach im zuk\u00fcnftigen globalen internationalen Forschungsdatenraum einnehmen k\u00f6nnen? Also wenn Du sagst, dadurch, dass sie jetzt so super vernetzt ist und so eine wirklich unique Stellung hat international, k\u00f6nnte man ja schon fast sagen, es ist so eine Art Vorbild auch.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:57] Klaus Tochtermann:<br>Es kann sicherlich ein Rollenbild f\u00fcr andere Weltregionen sein. Dabei ist zu ber\u00fccksichtigen, dass andere Weltregionen durchaus andere Governance-Strukturen als in Europa haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:07] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:07] Klaus Tochtermann:<br>Also hier ist es halt wirklich sehr basisdemokratisch. Und wir sagen zwar immer, es ist noch viel zu sehr top down, aber im Vergleich zu anderen Weltregionen ist es \u00fcberhaupt nicht top down, sondern einfach ein Aushandlungsprozess zwischen Wissenschaftspolitik, Forschenden und Infrastruktureinrichtungen. Welche Rolle Europa haben kann\u2026 Also wir hoffen, dass nat\u00fcrlich auch in zunehmendem Ma\u00dfe Interesse von internationalen Einrichtungen besteht, sich an der EOSC beteiligen zu k\u00f6nnen. Das \u2500 und das ist vielleicht ganz wichtig \u2500 geht im Moment noch nicht. Also im Moment ist die EOSC, wenn man in diese F\u00f6deration hinein will, f\u00fcr europ\u00e4ische Forschende aber auch Datenrepositorienbetreiber begrenzt. Also wir k\u00f6nnten jetzt kein Repositorium aus Amerika aufnehmen. Wir k\u00f6nnten auch keinen Forschenden aus Amerika einen Login geben, um in der EOSC zu arbeiten. Also das ist im Moment ein rein europ\u00e4isches Vorhaben. Das ist noch mal ganz deutlich hervorzuheben. Es ist aber durchaus denkbar, dass man sich \u00f6ffnet in dem Moment, wo eben wirklich anerkannt und ja, der Bedarf auch formuliert wird, dass hier etwas ganz Besonderes geschaffen wurde, was nicht nur f\u00fcr europ\u00e4ische Forschende, sondern eben f\u00fcr weltweite Forschung relevant ist. Diese Erwartungshaltung wird kommen. Allein deshalb, weil ja unsere Forschenden in Europa nicht an den Grenzen Europas aufh\u00f6ren, mit Kolleginnen und Kollegen zu arbeiten. Und dann wollen nat\u00fcrlich auch die nichteurop\u00e4ischen Kolleg:innen auf die Daten ihrer europ\u00e4ischen Kolleg:innen zugreifen. Das wird kommen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es noch zu fr\u00fch. Und da hoffen wir halt auch, dass wir wirklich so ein Rollenmodell f\u00fcr weltweites Forschungsdatenmanagement sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:02] Doreen Siegfried:<br>Wir sprechen ja jetzt heute, am 2. Juni, also wirklich wenige Tage nach der Wahl. Was bedeutet denn f\u00fcr Dich jetzt pers\u00f6nlich die Wahl zum Pr\u00e4sidenten der EOSC Association? Auch vielleicht im Kontext des bisherigen Engagements in der nationalen und europ\u00e4ischen Open-Science-Bewegung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:24] Klaus Tochtermann:<br>Also, es ist erstmal eine tolle Form der Anerkennung. Also ich habe mich sehr gefreut, gew\u00e4hlt worden zu sein. Ich habe mich davor schon sehr gefreut, dass das Board of Directors gefragt hatte, ob ich f\u00fcr dieses Amt zur Verf\u00fcgung st\u00fcnde. Und es ist irgendwie, ja, wie soll ich sagen, eine sch\u00f6ne Fortsetzung einer Geschichte, die 2015 begann, wo die erste Arbeitsgruppe sich \u00fcberhaupt mal mit der europ\u00e4ischen Open Science Cloud befasst hat. Es ging dann weiter in die zweite Arbeitsgruppe und dann kam ich ins Board of Directors. Und jetzt ist es schon eine Ehre und erf\u00fcllt mich auch mit Stolz, das machen zu d\u00fcrfen. Und auch der Zeitpunkt ist aus meiner Sicht gut, weil ich jetzt so viele Jahre an Policy Papers, an Ideen, an Konzepten und ich wei\u00df nicht was mitgearbeitet habe. Und jetzt sind wir so in den Z\u00fcgen, wo es wirklich realisiert wird, wo es gemacht wird, wo es nutzbar wird, wo die Forschenden damit arbeiten k\u00f6nnen und diese Phase als Pr\u00e4sident mitgestalten zu d\u00fcrfen, das finde ich einfach toll. Das ist eine einmalige Gelegenheit f\u00fcr jemanden wie mich, der eben in der Infrastrukturwelt seit Jahren zu Hause ist. Wir bauen unsere Infrastrukturen an der ZBW, aber das ist dann f\u00fcr die nationale Community der Wirtschaftswissenschaften. Aber hier baut man wirklich in einem hochkomplexen Umfeld mit vielen Stakeholdern etwas f\u00fcrs komplette europ\u00e4ische Wissenschaftssystem. Und das mitgestalten zu d\u00fcrfen, ist wirklich eine besondere Ehre, aber auch Herausforderung. Und ganz ehrlich, manchmal habe ich da auch ein bisschen Bammel vor,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:00][beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:01] Klaus Tochtermann:<br>\u2026was da die n\u00e4chsten Jahre auf mich zukommt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:02] Doreen Siegfried:<br>Also das wird schon alles gut klappen. Ich dr\u00fccke die Daumen. Vielen Dank, Klaus. Vielen Dank auch an Sie an den Kopfh\u00f6rern. Es wurden viele, viele Hinweise gegeben, viele Sachen erw\u00e4hnt. Die packen wir alle in die Shownotes. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns gerne Lob oder Kritik da, sei es via E-Mail, Mastodon, YouTube oder LinkedIn. Und wir freuen uns nat\u00fcrlich auch, wenn Sie uns abonnieren. Und ich freue mich auf das n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[46,51,31,49,4,8,33,12],"class_list":["post-126","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-eosc","tag-european-open-science-cloud","tag-forschung","tag-forschungsdaten","tag-leibniz","tag-open-science","tag-wissenschaft","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 52 Europas Wissenschaft der Zukunft<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Europas Wissenschaft der Zukunft: Klaus Tochtermann \u00fcber Strategien und Perspektiven der European Open Science Cloud (EOSC).\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" 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