{"id":120,"date":"2025-03-28T08:26:49","date_gmt":"2025-03-28T07:26:49","guid":{"rendered":"ea325a7a-8731-4b3b-af21-23e4731af0de"},"modified":"2026-01-16T13:31:29","modified_gmt":"2026-01-16T12:31:29","slug":"fos-49-berdnfdi","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/03\/28\/fos-49-berdnfdi\/","title":{"rendered":"FOS 49 BERD@NFDI"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_298c302bd8a634959ce9441e593b02abdd7a0162\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/03\/28\/fos-49-berdnfdi\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/146\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_49.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: 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href=\"https:\/\/sites.google.com\/view\/dssgx-munich-2023\/startseite\">Data Science for Social Good x Munich<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-mannheim.de\/datascience\/details\/datafest-germany-5-7-april-2024\/\">DataFest<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.berd-nfdi.de\/about\/#BERDnewsletter\">BERD Newsletter<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/12\/18\/fos-46-eosc-eu-node\/\">FOS 46: EOSC EU Node<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 49 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 49: BERD@NFDI<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Veronica Haas<br>Referentin f\u00fcr Communication and Dissemination, Universit\u00e4tsbibliothek Mannheim<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:02] Veronica Haas:<br>Also w\u00e4hrend viele Infrastrukturen prim\u00e4r auf akademische Forschung konzentriert sind, legt BERD Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ich denke, das ist ein Alleinstellungsmerkmal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:19] Veronica Haas:<br>Die Entwicklung von KI, vor allem seit 2022 hilft immens bei der Extraktion und der Kategorisierung relevanter Informationen aus unstrukturierten Daten. Und vor allem die Entwicklung von LLMS, also Large Language Models, hat einen Paradigmenwechsel in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:48] Veronica Haas:<br>Im Kontext zu LLMs hatten wir kurz Prognosemodelle und Sentiment Analysis angesprochen, also Forschungsfragen, die in Richtung Prognose von Markttrends, Insolvenzrisiken und Investitionsm\u00f6glichkeiten gehen. Diese Forschungsfragen k\u00f6nnen mithilfe von BERD einfacher bew\u00e4ltigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:14] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute sprechen wir \u00fcber die Zukunft der Forschungsdateninfrastruktur in den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere in der BWL. Unstrukturierte Daten, wie Texte, Bilder und Videos bieten neue Erkenntnism\u00f6glichkeiten, stellen Forschende aber auch vor gro\u00dfe Herausforderungen. Und BERD@NFDI, wir erkl\u00e4ren gleich, was es hei\u00dft, entwickelt seit 2022 eine Serviceplattform, die Datenmanagement, Analyse und Open Science vereint. Welche Fortschritte wurden gemacht? Welche neuen Services gibt es jetzt und wie ver\u00e4ndert sich auch die Forschung dadurch? Dazu begr\u00fc\u00dfen wir die Kommunikationschefin, um diese Fragen zu beantworten, von BERD, die uns alle diese Fragen hoffentlich charmant beantwortet. Herzlich willkommen, Veronica Haas.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:26] Veronica Haas:<br>Hallo, auch von meiner Seite. Danke f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:30] Doreen Siegfried:<br>Veronica, wir fangen mal an mit der Frage, wie erkl\u00e4rst Du Forschenden, die noch gar nichts, oder vielleicht auch nur wenig, von der NFDI wissen, \u2500 vielleicht so im Vorbeigehen, im Fahrstuhl, beim Kaffee \u2500 was eigentlich BERD ist?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:48] Veronica Haas:<br>Da w\u00fcrde ich bei der NFDI anfangen. Das ist die Nationale Forschungsdateninfrastruktur. Das Ziel der NFDI ist es, Forschungsdaten langfristig verf\u00fcgbar zu machen, miteinander verkn\u00fcpft und nachhaltig nutzbar zu machen. Es handelt sich um einen gemeinn\u00fctzigen Verein mit Sitz in Karlsruhe, der 2020 gegr\u00fcndet wurde und der gewisse Schirmfunktionen zur Koordination von insgesamt 27 Konsortien \u00fcbernimmt. Jedes Konsortium deckt eine Wissenschaftsdisziplin ab. Und das Akronym BERD steht f\u00fcr Business Economics and Related Data. BERD versteht sich als Anlaufstelle f\u00fcr unstrukturierte Daten in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Das Projekt unterst\u00fctzt Forschende mit Schulungen, Diensten und Tools, um Forschungsdaten effizient zu finden, zu analysieren und zu managen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:43] Doreen Siegfried:<br>Dann seid Ihr bis dahin wahrscheinlich schon in den 27. Stock gefahren, wenn wir von einem Fahrstuhl ausgehen. Wie erkl\u00e4rst Du denn Leuten auf einer Party oder beim Spazierengehen, die jetzt nicht aus dem Universit\u00e4tskontext kommen, das Wort Infrastruktur oder Infrastrukturdienstleister? Das ist ja ein ein bisschen sperriger Ausdruck.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:07] Veronica Haas:<br>[lacht] Ja, Infrastrukturdienstleister, das schafft auch nur die deutsche Sprache. Ein Infrastrukturdienstleister ist ein Anbieter, der wichtige Grundlagen zur Verf\u00fcgung stellt, damit andere darauf aufbauen k\u00f6nnen. Also wichtige Grundlagen sind technisch oder organisatorisch. Also so stellt zum Beispiel unsere Universit\u00e4tsbibliothek in Mannheim, wo BERD \u00fcbrigens unter anderen Standorten als Forschungsprojekt ans\u00e4ssig ist, B\u00fccher bereit, damit Studierende Wissen nutzen k\u00f6nnen. F\u00fcr BERD im Spezifischen bedeutet das, dass wir zum Beispiel Datenportale und andere wichtige Dienste bereitstellen, damit Forschende effizient Daten managen und analysieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:52] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. BERD ist jetzt 2022 mit dem Ziel an den Start gegangen, eine Forschungsdateninfrastruktur f\u00fcr wirtschaftsbezogene und unstrukturierte Daten zu schaffen, so wie Du es eingangs auch schon erkl\u00e4rt hast. Welche Meilensteine wurden jetzt in den letzten drei Jahren erreicht?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:14] Veronica Haas:<br>Da w\u00fcrde ich auf jeden Fall als erstes die BERD Academy nennen, weil es auch unser erster Service war. Die BERD Academy bietet praxisorientierte Kurse in unterschiedlichen Formaten, also online, hybrid vor Ort oder self paced an, die offen und kostenfrei f\u00fcr alle Interessenten sind. Das zentrale Thema ist Datenwissenschaft und Datenmanagement f\u00fcr Studierende und Fachleute. Also es werden unterschiedliche Erfahrungsniveaus angesprochen und besonders stark gef\u00f6rdert wird der dynamische, kollegiale Austausch. Dann ist da nat\u00fcrlich unser BERD Data Portal zu nennen, das letztes Jahr im M\u00e4rz gelauncht wurde. Und das auf langfristige, reproduzierbare Datennutzung ausgelegt ist. Neben dem Data Portal wurden vor allem, ja vor allem letztes Jahr noch viele weitere Dienste, auf die wir im Laufe des Gespr\u00e4chs bestimmt noch zu sprechen kommen, ver\u00f6ffentlicht. Sie werden auch alle auf unserer Webseite berd-nfdi.de gelistet und verlinkt oder implementiert. Au\u00dferdem w\u00fcrde ich noch die Kollaborationen mit anderen Konsortien nennen. Also die Vernetzung spielt in der NFDI die eine gro\u00dfe Rolle. Und BERD engagiert sich aktiv in Konsortien \u00fcbergreifenden Initiativen der NFDI, um Synergien zu schaffen, um gemeinsame Ziele voranzutreiben. Und so hat BERD also zum Beispiel die Arbeitsgruppe Industry Engagement mitbegr\u00fcndet, die den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie f\u00f6rdert. Ja, das auch 2023.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:56] Doreen Siegfried:<br>Ja, spannend.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:59] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Du hast ja jetzt gesagt, BERD ist letztlich eine Struktur, Dateninfrastruktur f\u00fcr Wirtschaftsbeziehungen und unstrukturierte Daten. Wer ist denn genau die Zielgruppe von BERD und wie erreicht Ihr die?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:13] Veronica Haas:<br>Unsere Zielgruppe setzt sich aus zwei Hauptgruppen zusammen. Das sind zum einen forschungsgetriebene Wissenschaftler aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und verwandten Sozialwissenschaften. Verwandte Sozialwissenschaften sind Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsgeschichte, Soziologie, Wirtschaftspsychologie. Zum anderen besteht die Zielgruppe aus Praktikern, die in der Datenanalyse t\u00e4tig sind, wie NLP- Spezialisten oder Data Scientists. Diese \u00dcberg\u00e4nge zwischen akademischen Forschern und Datenpraktikern sind nat\u00fcrlich flie\u00dfend und viele Akteure geh\u00f6ren in beide Kategorien. Die Unterscheidung hilft aber, verschiedene Bed\u00fcrfnisse innerhalb der BERD-Community gezielt anzusprechen. Zum Beispiel durch akademische Publikationen f\u00fcr Forscher oder praxisnahe Trainings f\u00fcr Datenpraktiker. Und wie erreichen wir unsere Zielgruppe? Durch den Dialog mit Schl\u00fcsselakteuren, BERD arbeitet eng mit wissenschaftlichen Fachgesellschaften wie dem Verband der Hochschullehrer:innen f\u00fcr Betriebswirtschaft, dem VHB oder dem Verein f\u00fcr Sozialpolitik, VfS, zusammen. Diese Kooperationen tragen dazu bei, die spezifischen Bed\u00fcrfnisse der Fachgemeinschaften zu adressieren und deren aktive Teilnahme in der Konsortialarbeit zu f\u00f6rdern. Au\u00dferdem erreichen wir die Zielgruppe durch Veranstaltungen. Also neben den Schulungen der BERD Academy haben wir letztes Jahr im Rahmen unserer Konferenz ein Young Researchers Kolloquium angeboten, wo junge Wissenschaftler ihre Projekte vorstellen konnten und von unseren Experten direktes Feedback bekommen haben. Solche Veranstaltungen erm\u00f6glichen nat\u00fcrlich den direkten Austausch mit der Zielgruppe und da veranstaltet BERD bzw. finanziert BERD ziemlich coole Sachen. Da w\u00e4ren noch allj\u00e4hrliche Veranstaltungen wie Women Data, Women in Data Science Munich, Data Science for Social Good Munich oder das DataFest zu nennen. Die letzten beiden sind Hackathons, die immer wieder wirklich beeindruckende Ergebnisse mit nachhaltiger Wirkung voranbringen. Und dann haben wir einen monatlichen BERD Newsletter, der viel erreicht. Und auf Social Media sind wir aktiv auf LinkedIn, Mastodon und BlueSky.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:36] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, wow. Das ist ja sehr umfangreich. Vielleicht noch mal so ein bisschen zu BERD und der Zielgruppe. Du hattest ja eingangs gesagt, BERD richtet sich an Forschende aus den Wirtschaftswissenschaften \/ auch den Sozialwissenschaften. Wie unterscheidet sich jetzt BERD von beispielsweise anderen NFDI-Konsortien, wie KonsortSWD?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:01] Veronica Haas:<br>Sozialwissenschaften sind ein sehr weitreichender Bereich. Unser Fokus liegt definitiv auf dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich BWL, VWL. KonsortSWD, das deckt die Sozialwissenschaften wesentlich breitgef\u00e4cherter ab und besch\u00e4ftigt sich mit strukturierten Daten. Wir hingegen besch\u00e4ftigen uns mit unstrukturierten Daten. Das hei\u00dft gro\u00dfe Daten, wie Texte, Bilder, Video- und Audiodateien. Und andere Infrastrukturen legen den Schwerpunkt oft auf reine Datenbereitstellung. BERD hingegen definiert sich als Servicelandschaft. Das hei\u00dft, wir bieten auch rechtliche Unterst\u00fctzung an oder OCR-Tools. Wichtig ist hier der Praxisbezug. Forschungsdatenmanagement mit Praxisbezug.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann spielt hier auch die enge Vernetzung mit Unternehmen eine zentrale Rolle. Also w\u00e4hrend viele Infrastrukturen prim\u00e4r auf akademische Forschung konzentriert sind, legt BERD Wert auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ich denke, das ist ein Alleinstellungsmerkmal. Aber es ist sicher nicht Teil der NFDI-Philosophie, in Konkurrenz zu treten. Also, so sollte, meiner Meinung nach, auch Wissenschaft im Allgemeinen nicht funktionieren. Das Zusammenarbeiten, der Vernetzungsgedanke, der Referenzgedanke sollten da tragend sein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:35] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist nat\u00fcrlich klar. Aber sozusagen, man kann es ja vielleicht so erkl\u00e4ren: Okay, Ihr habt den Fokus auf den unstrukturierten Daten und KonsortSWD eher auf den strukturierten Daten. Sodass sich da beide Seiten, sozusagen beide Konsortien, auch erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:49] Veronica Haas:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:50] Doreen Siegfried:<br>Wenn wir mal auf die unstrukturierten Daten schauen, welche Fortschritte gab es denn jetzt im Bereich der Analyse dieser unstrukturierten Daten seit 2022? Und welche Technologien haben sich hier vielleicht sogar als besonders n\u00fctzlich erwiesen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:03] Veronica Haas:<br>Also, wenn jeder einmal an sein eigenes Konsumverhalten denkt. Welche Apps wir jeden Tag \u00f6ffnen und verwenden: Spotify, Audible, Amazon, YouTube\u2026 Das sind alles Streamingdienste, die tagt\u00e4glich Unmengen von unstrukturierten Daten generieren. Und solche Daten enthalten wertvolle Informationen f\u00fcr die Wirtschaftswissenschaften, zum Beispiel \u00fcber Konsumverhalten, soziale Interaktionen und Markttrends. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Daten in eine strukturierte und analysierbare Form zu \u00fcberf\u00fchren. Weil traditionell basieren empirische Forschungsmethoden auf strukturierten und standardisierten Daten. Das hei\u00dft, unstrukturierte Daten brauchen neue methodische Ans\u00e4tze, um sie f\u00fcr wissenschaftliche Analysen nutzbar zu machen. Und da hat sich nat\u00fcrlich in den letzten Jahren viel getan. Und da kommt BERD ins Spiel. Die Entwicklung von KI, vor allem seit 2022, hilft immens bei der Extraktion und der Kategorisierung relevanter Informationen aus unstrukturierten Daten. Und vor allem die Entwicklung von LLMS, also Large Language Models, hat einen Paradigmenwechsel in der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung erm\u00f6glicht. Sie vereinfachen und automatisieren viele Schritte, die fr\u00fcher nur begrenzt mit NLP-Methoden oder sogar manuell durchgef\u00fchrt wurden. Konkret k\u00f6nnen jetzt zum Beispiel gro\u00dfe Mengen an Wirtschaftsdaten nach Branchen oder Unternehmensarten klassifiziert werden. Das hei\u00dft, man kann jetzt viel besser bestimmte Muster erkennen, zum Beispiel in Gesch\u00e4fts- und Finanzdaten. Und das hilft wiederum immens bei der Prognose von Markttrends oder bei der Einsch\u00e4tzung von Insolvenzrisiken oder Investitionschancen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:04] Doreen Siegfried:<br>Dabei hilft BERD bei diesen Strukturierungsgeschichten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:08] Veronica Haas:<br>Die unstrukturierten Daten in eine strukturierte Form zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:13i] Doreen Siegfried:<br>Wie geht das dann konkret? Also, wie unterst\u00fctzt denn BERD, ich muss das mal so laienhaft fragen, konkret dabei aus unstrukturierten Daten verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen? Habt Ihr da irgendwie einen bestimmten Button, den ich klicken muss, ein bestimmtes Tool? Also wie genau geht das?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:32] Veronica Haas:<br>Ja, ganz viele verschiedene Tools. Also, ganz allgemein erstmal erleichtert BERD den Zugang zu, die Analyse und den Austausch von unstrukturierten Daten. Der Zugang zu Daten wird durch unsere Datenportale \u2500 da gibt es das BERD Data Portal, Open Big Data oder das Long Term Company Portal \u2500 erm\u00f6glicht. In Austausch von Daten kommt man zum Beispiel \u00fcber den Research Data Marketplace, der erm\u00f6glicht, dass Forschende ausgew\u00e4hlte Unternehmen \u00fcber ein Formular kontaktieren und mit den Organisationen Daten austauschen kann und zusammenarbeiten kann. Dann gibt es die BERD Academy, die lehrt mit Machine Learning umzugehen. Also die Schulungen geben einem die notwendigen ML-Methoden an die Hand. \u00dcberhaupt vermittelt BERD Wissen auch \u00fcber unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter, die stetig Publikationen zu Methoden und Anwendungsf\u00e4llen der Datenanalyse ver\u00f6ffentlichen und Vortr\u00e4ge halten. Also als Kommunikationsreferentin ist mein Teller zu allzu spezifischen Themen jetzt leider nicht besonders tief. Wir sprechen die ganze Zeit von K\u00fcnstlicher Intelligenz, aber hinter BERD stehen auch viele verbindliche Menschen. Unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter sind alle hochmotiviert und freuen sich immer, ihre Expertise teilen zu k\u00f6nnen oder \u00fcberhaupt in Austausch zu kommen. Viele Forschende stehen vor der Frage, welche KI-Methoden \u00fcberhaupt am besten zu ihrem Anwendungsfall passen. Daf\u00fcr gibt es ein generatives KI-Verzeichnis \u201eGetting Stuff Done\u201c hei\u00dft das. Wo KI-Tools kuratiert verzeichnet sind. Womit man sich also einen guten \u00dcberblick verschaffen kann, welche Tools f\u00fcr welche Anwendungen es \u00fcberhaupt gibt. Und au\u00dferdem hat BERD eine Pipeline entwickelt, die es erm\u00f6glicht, aus renommierten Publikationen die angewandten Methoden zu extrahieren. Diese Informationen werden \u00fcber das Analytics Portal bereitgestellt. Dieser Service ist jetzt noch nicht ver\u00f6ffentlicht. Es wird aber Forschenden immens dabei helfen, die effektivsten Methoden f\u00fcr ihre spezifische Forschungsfrage zu identifizieren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:56] Doreen Siegfried:<br>Das h\u00f6rt sich reichlich komplex an f\u00fcr mich, auch mit den unterschiedlichen Portalen, die Du jetzt schon erw\u00e4hnt hast. Wir gehen ja vielleicht in Folge gleich ein bisschen detaillierter darauf ein. Vielleicht vorab noch die Frage, welche Herausforderungen bestehen denn bei der Nutzung und Analyse von Unstrukturierten derzeit noch in der Wirtschaftsforschung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:19] Veronica Haas:<br>Ich habe vorher schon den Research Data Marketplace angesprochen, der die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschenden erm\u00f6glicht. Die Idee solcher Partnerschaften zwischen Industrie und Wissenschaft ist nat\u00fcrlich gro\u00dfartig, aber in der Praxis extrem schwierig umzusetzen, weil viele Unternehmensdaten personenbezogene Informationen enthalten, zum Beispiel Kundendaten, die nat\u00fcrlich unter Datenschutzgesetze fallen. Au\u00dferdem f\u00fcrchten Unternehmen, dass durch das Teilen ihrer Daten, dass sie dadurch Wettbewerbsnachteile haben. Aber sie profitieren nat\u00fcrlich auch davon, also indem sie zum Beispiel Zugang zu innovativen Analysemethoden erhalten, ihnen bessere Entscheidungsgrundlagen serviert werden oder schlichtweg ihre Reputation im Bereich Open Science gest\u00e4rkt wird. Aber ja, oft stellt sich den Unternehmen die Frage, welchen konkreten Mehrwert sie aus der Kooperation \u00fcberhaupt ziehen. Das hei\u00dft, hier muss BERD viel \u00dcberzeugungsarbeit leisten und Kontrolle und rechtliche Absicherung \u00fcber die Nutzen der Unternehmensdaten sicherstellen. Und die Freigabe von Daten erfordert oft Abstimmungen zwischen mehreren Abteilungen: Recht, IT-Management. Und bei diesem z\u00e4hen Prozess hilft BERD.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:45] Doreen Siegfried:<br>Das hei\u00dft, \u2500 wenn ich kurz zwischen fragen darf \u2500 das hei\u00dft, wenn ich jetzt, mal angenommen, ich w\u00e4re jetzt Forscherin und w\u00fcrde mich f\u00fcr die Daten von dem Unternehmen X interessieren, m\u00fcsste ich jetzt gar nicht selbst diese ganzen Verhandlungen machen und Verschwiegenheitserkl\u00e4rung usw. ausf\u00fcllen, sondern ich k\u00f6nnte Euch ins Boot holen und Ihr w\u00fcrdet es dann machen? Oder Ihr macht das sowieso vorab\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:08] Veronica Haas:<br>Du w\u00fcrdest\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:09] Doreen Siegfried:<br>\u2026und ich gehe sozusagen, wie in einem Supermarkt, und sage \u201ePerfekt, hier ist ja alles schon da, ich muss nur noch zugreifen.\u201c Also, ist das so zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:18] Veronica Haas:<br>BERD schlie\u00dft Vertr\u00e4ge mit Unternehmen und \u00fcber das Research Data Marketplace f\u00fcllst du ein Formular aus, das an das ausgew\u00e4hlte Unternehmen geht. Und dann kann es zur Kooperation kommen, wenn das Unternehmen zustimmt. Aber eben, da dieser Vertrag schon mit BERD geschlossen ist, sind diese Unternehmen prinzipiell dazu geneigt, ihre Daten auch zu teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:50] Doreen Siegfried:<br>Okay, das hei\u00dft, Ihr habt den Boden schon bereitet. Ihr wisst, okay, wenn man an die T\u00fcr klopft, geht sie wahrscheinlich eher auf, als wenn man an die andere T\u00fcr klopft.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:58] Veronica Haas:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:59] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ja, das ist nat\u00fcrlich Wahnsinn, wahnsinniger Komfort. Gerade bei der Akquise von Daten, Unterst\u00fctzung zu bekommen von BERD. Okay, noch ist ja die ganze NFDI so ein bisschen Zukunftsmusik f\u00fcr Forschende, die empirisch arbeiten und auch Support ben\u00f6tigen und Forschungsdatenmanagement. Du hattest jetzt ja schon verschiedene Sachen dieser riesigen Servicelandschaft von BERD erw\u00e4hnt. Vielleicht gucken wir da mal ein bisschen detaillierter rein. Also vielleicht noch mal, wenn wir auf den Ist-Stand gucken. Also wir haben heute, den 5. M\u00e4rz 2025. Welche konkreten Vorteile bietet BERD oder das BERD Data Portal Forschenden gegen\u00fcber anderen Datenplattformen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:50] Veronica Haas:<br>Das Data, das BERD Data Portal hat einen fachlichen Schwerpunkt. Es konzentriert sich auf unstrukturierte wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Daten. Es handelt sich um eine kuratierte Datensammlung. Das hei\u00dft, es werden nur qualitativ hochwertige Datens\u00e4tze aufgenommen. Au\u00dferdem werden alle wichtigen Metadaten bereitgestellt, darunter Details zur Datenstruktur und Angaben zu Nutzungsrechten und Lizenzen. Es werden weitere Versionen des Papers angezeigt, was die Nachverfolgbarkeit wissenschaftlicher Entwicklungen erleichtert. Und zus\u00e4tzlich, das ist ein cooles Plus, werden auch verwandte Paper vorgeschlagen. All das kann man nutzen, ohne registriert zu sein. Aber wenn man sich registriert, kann man auch eigene Daten hochladen, die nat\u00fcrlich vor der Ver\u00f6ffentlichung von unseren Data Stewards kontrolliert werden und hat dann auch Zugang zu allen anderen Services wie dem Research Data Marketplace oder dem Analytics Portal.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem hat das Portal einen Nachhaltigkeitsfokus. Die technische Infrastruktur bietet das Open Source Framework Invenio. Das wird von der ZBW finanziert, die zu BERD geh\u00f6rt. Und diese Cloud garantiert, dass zum Beispiel zus\u00e4tzlicher Speicher und Rechenkapazit\u00e4ten bei Bedarf skaliert werden k\u00f6nnen. Sie garantiert die Cybersicherheit, weil sie in professionell verwalteten Rechenzentren betrieben wird. Also Invenio wurde von CERN entwickelt, da sind Daten alle mal in sicheren H\u00e4nden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:28] Doreen Siegfried:<br>Jetzt hast Du gesagt \u2500 also noch mal nachgefragt zu diesem Data Portal: Es hat den fachlichen Schwerpunkt auf kuratierten Datens\u00e4tzen aus der Wirtschaftsforschung. Kannst Du diese Daten noch vielleicht ein bisschen mehr beschreiben? Also, was finde ich da genau vor? Was sind, was liegt da genau drin, momentan?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:46] Veronica Haas:<br>Ich kann Beispiele nennen f\u00fcr Datens\u00e4tze, die vielleicht besonders bekannt sind. Instagram Influencer-Posts and Image Data Set, das Stanford Natural Language Inference Corpus, der Corpus. Oder YouTube 8M-Dataset. Ja, das sind bekannte Datasets, die in den Wirtschaftswissenschaften oft verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:20] Doreen Siegfried:<br>Wie funktioniert denn letztlich die Qualit\u00e4tssicherung f\u00fcr die Daten? Weil, Du hattest gesagt, dass ist kuratiert und so weiter. Also wie funktioniert die Qualit\u00e4tssicherung f\u00fcr die Daten und auch f\u00fcr die Algorithmen, die letztlich \u00fcber BERD bereitgestellt werden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:33] Veronica Haas:<br>Zum einen ist das Konsortium als Teil der NFDI zur Bereitstellung von fairen Daten verpflichtet. Dadurch werden h\u00f6chste wissenschaftliche Standards gew\u00e4hrleistet. Und das sichert langfristig die Nachhaltigkeit der Daten. Fair hei\u00dft n\u00e4mlich, dass Daten findable, accessible, interoperable und reproducible sein sollen. Neben der ZBW ist GESIS auch ein bedeutender Partner von BERD, der, wie die ZBW, umfangreiche Sachleistungen zur Sicherstellung der Datenqualit\u00e4t, der Sichtbarkeit, der Weiterentwicklung und dem Betrieb der Systeme unterst\u00fctzt. Und Qualit\u00e4tskriterien sind, neben klassischen Datenqualit\u00e4tsmerk-malen wie Vollst\u00e4ndigkeit, Konsistenz und Aktualit\u00e4t, die Relevanz f\u00fcr akademische, f\u00fcr die akademische Forschung. Denn die Nutzung der Datens\u00e4tze in renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften dient als Indikator f\u00fcr ihre wissenschaftliche Bedeutung. Das hei\u00dft, ein weiteres wichtiges Element in diesem Zusammenhang wird das bevorstehende Analytics Portal sein, das n\u00e4mlich aufzeigt, welche Methoden zur Datenverarbeitung in welchen Journal Rankings besonders popul\u00e4r sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:57] Doreen Siegfried:<br>Ah, okay. Ja, das h\u00f6rt sich ja auch spannend an. Okay. Also wir packen ganz viele Sachen in die Shownotes, auf jeden Fall. Da muss man sich, glaube ich, mal einen ganzen Nachmittag mit einer gro\u00dfen Thermoskanne mal hinsetzen und das alles mal durchgucken. Welche Rolle, vielleicht noch mal zu diesen ganzen Datens\u00e4tzen\u2026 Welche Rolle spielen denn Metadaten in der Forschungsarbeit mit den von BERD angebotenen Daten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:22] Veronica Haas:<br>Metadaten sind nat\u00fcrlich eminent f\u00fcr die Arbeit von BERD. Sie enthalten alle wichtigen Informationen. Was steckt in den Daten? Woher kommen sie? Wie wurden sie erhoben und wie d\u00fcrfen sie genutzt werden? Metadaten machen Forschungsdaten also \u2500 ganz im Sinne der FAIR-Prinzipien \u2500 auffindbar, verst\u00e4ndlich und nutzbar und helfen Forschenden ganz immens dabei, die passenden Datens\u00e4tze schnell zu identifizieren und richtig zu interpretieren. BERD setzt auf bew\u00e4hrte Metadatenstandards, um sicherzustellen, dass die Daten gut verwaltet und leicht zug\u00e4nglich sind. Zum Stichwort Interoperabilit\u00e4t, also die M\u00f6glichkeit, Daten \u00fcber verschiedene Systeme und Disziplinen hinweg zu verkn\u00fcpfen: Daf\u00fcr benutzt BERD standardisierte Metadatenformate wie DataCite, damit unsere Daten nahtlos auch in andere Forschungsumgebungen integriert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:23] Doreen Siegfried:<br>Noch mal vielleicht aus der Perspektive einer potenziellen Wirtschaftsforscherin gefragt: Welche spezifischen Forschungsfragen k\u00f6nnen durch die Infrastruktur von BERD gegebenenfalls besser adressiert werden als durch bestehende Infrastrukturen? Also gibt es jetzt mit BERD zus\u00e4tzliche Analysem\u00f6glichkeiten oder auch Zugangsm\u00f6glichkeiten oder Verkn\u00fcpfungen, die vielleicht besonders relevant sind f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:52] Veronica Haas:<br>Im Kontext zu LLMs hatten wir kurz Prognosemodelle und Sentiment Analysis angesprochen, also Forschungsfragen, die in Richtung Prognose von Markttrends, Insolvenzrisiken und Investitionsm\u00f6glichkeiten gehen. Diese Forschungsfragen k\u00f6nnen mithilfe von BERD einfacher bew\u00e4ltigt werden, wenn man beispielsweise mit Hilfe des Research Data Marketplace an Kundendaten von Unternehmen herankommt. Dann kann man Forschungsfragen zur Kundenzufriedenheit stellen. BERD bietet auch OCR-Dienste an. Damit werden \u2500 also OCR ist Optical Character Recognition \u2500 damit werden analoge Daten digitalisiert. Das spricht vielleicht eher die Wirtschaftshistoriker an, wenn damit historische Berichte und Dokumente in analysierbare Daten umgewandelt werden. Das er\u00f6ffnet aber sicher neue Analysem\u00f6glichkeiten. Historische und moderne Daten k\u00f6nnen beispielsweise kombiniert werden und man kann die Unternehmensstrategien \u00fcber mehr als ein Jahrhundert hinweg untersuchen. Und eben bei der Frage, wie sich Unternehmen \u00fcber die Zeit entwickelt haben, da hilft auch der von BERD entwickelte \u2500 um jetzt noch ein Tool zu nennen \u2500 \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:14]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:17] Veronica Haas:<br>\u2026der von BERD entwickelte Aktienf\u00fchrer Knowledge Graph, der im Zeitraum von 1956 bis 2018 detaillierte Informationen \u00fcber deutsche Unternehmen enth\u00e4lt, die an der B\u00f6rse in Deutschland gehandelt haben. Ich bin da wirklich nicht die Richtige, um im wirtschaftlichen Bereich spezifische Forschungsfragen formulieren zu k\u00f6nnen. Daf\u00fcr sind unsere wissenschaftlichen Mitarbeiter da. Die freuen sich immer, Tipps und Tricks zu geben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:44] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Jetzt verstehe ich auch, warum eure BERD Academy so ein Renner ist. Weil es doch recht komplex ist, sich hier durch diese Servicelandschaft zu arbeiten. Zumindest f\u00fcr mich als Laien sieht es sehr komplex aus. Wenn wir noch mal auf BERD gucken. BERD ist ja national ausgerichtet als Teil der NFDI, also der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. W\u00e4hrend Forschende in der Wirtschaftswissenschaft ja oft eher auch international vernetzt sind, auch bei internationalen Anbietern nach Forschungsdaten recherchieren. Wie st\u00e4rkt denn jetzt BERD die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Wirtschaftsforschung in diesem internationalen Vergleich? Kannst Du da vielleicht noch was zu sagen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:29] Veronica Haas:<br>BERD bzw. die ganze NFDI, aber BERD ganz aktiv \u00fcber die ZBW, ist in die European Open Science Cloud, die EOSC eingebunden. Sie steuert die europaweite Entwicklung im Bereich Open Science. Au\u00dferdem sind ZBW und GESIS Teil des FAIR Digital Open Forums. Das ist eine Plattform, die international ausgerichtet ist, auf der sich Fachleute und Forscher austauschen, um digitale Objekte gem\u00e4\u00df der FAIR-Prinzipien zu gestalten und zu managen. Und dadurch flie\u00dfen internationale Best Practices direkt in die BERD-Infrastrukturen ein. BERD arbeitet au\u00dferdem eng mit dem Wharton Data Research Services der University of Pennsylvania zusammen. Das ist die gr\u00f6\u00dfte Plattform f\u00fcr lizenzierte Wirtschaftsdaten. BERD-Mitglieder vertreten das Konsortium regelm\u00e4\u00dfig auf renommierten internationalen Konferenzen. Also ja, in den Wirtschaftswissenschaften m\u00fcssen die neuesten wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen kontinuierlich adaptiert werden. Daher brauchen wir den internationalen Vergleich. Und durch diese enge Vernetzung mit f\u00fchrenden internationalen Akteuren stellt BERD sicher, dass deutsche Wirtschaftsforschende Zugang zu wettbewerbsf\u00e4higen Forschungsdaten, innovativen Analysemethoden und einer global vernetzten Infrastruktur haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:08] Doreen Siegfried:<br>Also vielleicht ein kleiner Exkurs, wer was zu EOSC wissen will. Ich hatte hier vor einiger Zeit Klaus Tochtermann zu Gast, wir verlinken noch mal die Folge zu EOSC und auf dem EOSC EU Node nochmal in den Shownotes. Vielleicht noch eine Frage. Du hattest ja gesagt, okay, bei diesen ganzen unstrukturierten Daten gibt es halt auch viele rechtliche Herausforderungen. Wie oder welchen rechtlichen Herausforderungen begegnen denn Forschende bei der Nutzung dieser gro\u00dfen Mengen auch wirtschaftsbezogener Daten? Und wie unterst\u00fctzt BERD sie konkret dabei?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:48] Veronica Haas:<br>Das sind besonders Herausforderungen, was Urheberrechte anbelangt, Datenschutz, Lizenzen und ethische Fragen. Und das w\u00e4hrend des gesamten Forschungsprozesses. Das hei\u00dft eine allgemeine Einf\u00fchrung ins Forschungsdatenmanagement hilft Forschenden, die Grundlagen zu verstehen. Und das ist sicher immer empfehlenswert. Doch weil diese Themen oft sehr komplex sind, braucht es in vielen F\u00e4llen eine individuelle Beratung. Und hierf\u00fcr bietet BERD allen Forschenden umfassende rechtliche Unterst\u00fctzung bei Forschungsdatenmanagementfragen. Neben individuellen Gespr\u00e4chen, die auf spezifische Fragestellungen eingehen und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben, Forschungsstandards und guter wissenschaftlicher Praxis sicherstellen, umfasst das Angebot auch verschiedene Schulungen und Workshops. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise die Train the Trainer-Workshops oder die Data Literacy- Kurse. Da stehen besonders urheberrechtliche Fragestellungen im Fokus wie Scraping, Text und Data Mining sowie Lizenzfragen, datenschutzrechtliche Aspekte im Zusammenhang mit den Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung und ethische Prinzipien, die eine gute wissenschaftliche Praxis gew\u00e4hrleisten sollen. Ein besonders hilfreiches Angebot ist au\u00dferdem der interaktive virtuelle Assistent iVA von BERD, der Forschenden bei datenschutzrechtlichen Fragen Orientierung bietet. So. Es gibt drei Module, die jeweils Antwort auf folgende Fragen geben: in welchen F\u00e4llen findet die Datenschutzgrundverordnung Anwendung? Was sind die Voraussetzungen f\u00fcr eine wirksame datenschutzrechtliche Einwilligung? Und auf welche anderen Rechtsgrundlagen k\u00f6nnen sich Forschende bei Datenverarbeitung im Rahmen ihres Forschungsvorhabens st\u00fctzen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:57] Doreen Siegfried:<br>Das h\u00f6rt sich doch super an. Ich glaube tats\u00e4chlich, dass das Thema immer wieder auftaucht, gerade auch mit ver\u00e4ndernden Rechtssituationen, auch im Kontext mit KI usw. Also, wenn Ihr da tats\u00e4chlich diese ganzen Angebote habt und auch eine Individualberatung es sogar gibt, das ist ja gro\u00dfer Luxus. Letzte Frage Veronica: Wo siehst Du BERD in f\u00fcnf bis zehn Jahren? Also welche langfristigen Ziele verfolgt das Konsortium?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:30] Veronica Haas:<br>Wir werden sicher unsere Infrastrukturen und Dienste weiterhin konsolidieren, verstetigen und vernetzen. Die NFDI wird sicher auch mithilfe der EOSC noch internationaler. KI wird sich weiter entwickeln und BERD wird seine Dienste entsprechend adaptieren. Aber schon f\u00fcnf Jahre ist eine gro\u00dfe Zeitspanne. Wenn wir daran denken, dass zum Beispiel ChatGPT Ende 2022 ver\u00f6ffentlicht wurde und was dadurch innerhalb von weniger als drei Jahren in der Wissenschaft alles m\u00f6glich gemacht wurde. Deswegen, eine Vision braucht man sicher. Aber wir haben jetzt keinen festgefahrenen Plan. Und das ist vor allem in diesem Bereich, der sich so schnell weiterentwickelt, auch gut so, damit man flexibel reagieren kann. Vor allem letztes Jahr mussten wir merken, dass wir mit unserer urspr\u00fcnglichen Idee \u2500 wir wollten eine einheitliche Plattform, auf der alle Services implementiert sind \u2500 dass wir damit nicht so schnell und effektiv vorankamen wie gew\u00fcnscht. Statt also rigide an unserem urspr\u00fcnglichen Plan, der langfristig gesehen sinnvoll ist, aber uns im Moment daran hindert, an die Community heranzutreten\u2026 Statt daran festzuhalten, sind wir flexibel und blitzschnell davon abgewichen und haben innerhalb k\u00fcrzester Zeit eine Servicelandschaft aufgebaut. Also, das hat mich wirklich sehr beeindruckt. Das war so cool, weil dadurch k\u00f6nnen wir jetzt schnell Feedback von Usern einsammeln und umsetzen. Das ist eminent f\u00fcr uns, um voranzukommen. Und daher, diese Flexibilit\u00e4t, was unsere Strategie anbelangt, was die Toolauswahl angeht, diese sehr dynamische Infrastrukturanpassung, haben sich als Schl\u00fcsselfaktoren f\u00fcr das Erreichen und f\u00fcr die Wegebnung zum Erreichen unserer Mission erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:36:28] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja. Diese Entwicklung, die ich auch ein bisschen beobachtet habe, also seit den letzten Jahren\u2026 Also es ist so ein bisschen tats\u00e4chlich weg von dem gro\u00dfen AIDA-Traumschiff mit allen m\u00f6glichen Services an einem Ort, hin zu verschiedenen Speedbooten, die auch unterschiedlich agieren k\u00f6nnen und anpassbar sind. Ja, super. Sehr spannend. Ich glaube, die Liste der Shownotes wird sehr lang.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:36:54]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:36:56] Doreen Siegfried:<br>Aber ich glaube, ich werde als erstes diese BERD Academy verlinken. Vielen Dank, Veronica. Vielen Dank auch an Sie, liebe Zuh\u00f6rer:innen. Wir hoffen, die Episode hat Ihnen gefallen, Sie sind jetzt geflasht und inspiriert und nutzen die BERD-Plattform. Teilen Sie uns gerne Ihre Meinung mit. Ob Lob oder auch gern konstruktive Kritik per E-Mail auf Mastodon, YouTube, BlueSky oder LinkedIn. Und wenn Ihnen unser Podcast gef\u00e4llt, freuen wir uns nat\u00fcrlich auch, wenn Sie uns abonnieren. Ich freue mich auf die n\u00e4chste Folge und hoffentlich, h\u00f6ren wir uns bald wieder.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[120,52,222,31,49,4,47,8,11,12],"class_list":["post-120","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-berd","tag-daten","tag-datenmanagement","tag-forschung","tag-forschungsdaten","tag-leibniz","tag-nfdi","tag-open-science","tag-wirtschaftswissenschaften","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 49 BERD@NFDI - The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"BERD@NFDI entwickelt seit 2022 eine Serviceplattform, die Datenmanagement, Analyse und Open Science vereint.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/03\/28\/fos-49-berdnfdi\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"FOS 49 BERD@NFDI - 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