{"id":116,"date":"2025-01-31T08:23:59","date_gmt":"2025-01-31T07:23:59","guid":{"rendered":"b5327d24-dca3-441c-bf8c-ca96e5ac0a25"},"modified":"2026-01-16T13:28:43","modified_gmt":"2026-01-16T12:28:43","slug":"fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/","title":{"rendered":"FOS 47 Gamification im Kontext von Open Access"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_749acc7d8ffe69b8d30760ddea9473fdb9b01645\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/139\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_47.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/hdl.handle.net\/11108\/465\">Conjoint analysis of researchers&#8216; hidden preferences for bibliometrics, altmetrics, and usage metrics<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s11192-024-05226-6\">Evaluation of gamification as a tool for open access publishing among researchers: insights from a conjoint analysis<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2022\/01\/21\/fos-15-gamification-und-open-science\/\">FOS 15 Gamification und Open Science<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 47 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 47: Gamification im Kontext von Open Access<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Athanasios Mazarakis<br>Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoc, Forschungsabteilung Web Science, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:03] Athanasios Mazarakis:<br>Reputation ist extrem wichtig. Und das war auch mit Abstand wirklich die Wahl Nummer eins, durchgehend. Journal Impact Factor, ein Journal mit einer hohen Reputation wird immer an erster Stelle gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:19] Athanasios Mazarakis:<br>Man muss es halt so anwenden, dass es halt nicht einfach nur ist: Hier, ich folge der Karotte. Also es kann nicht sein, dass, hier Du kriegst den Badge und dann kriegst du daf\u00fcr irgendwie, keine Ahnung, noch einen zus\u00e4tzlichen Vorteil. Sondern es muss ganz klar f\u00fcr Open Science, f\u00fcr Open Access\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:41] Athanasios Mazarakis:<br>Aber wenn wir ein bisschen mehr Fairness schaffen k\u00f6nnten, indem wir wirklich diese spielerischen Elemente verwenden und diese transparent angezeigt werden, dann haben wir eigentlich alle davon profitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:02] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute sprechen wir \u00fcber Gamification, das hei\u00dft \u00fcber Spielelemente, und dar\u00fcber, wie diese im wissenschaftlichen Alltag ganz bekannte Routinen, wie beispielsweise das Publizieren, ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Unser heutiger Gast ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoc in der Forschungsabteilung der ZBW. Und der Diplompsychologe und promovierte Wirtschaftswissenschaftler forscht im Bereich Web Science mit einem Schwerpunkt auf Informatik und digitalen Wissensprozessen. Herzlich willkommen, Dr. Athanasios Mazarakis.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:54] Athanasios Mazarakis:<br>Hallo.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:56] Doreen Siegfried:<br>Du hast zusammen, jetzt gerade k\u00fcrzlich, zusammen mit Paula Br\u00e4uer und Isabelle Dorsch aus der Web-Science-Forschungsgruppe eine umfassende Studie durchgef\u00fchrt zu den Potenzialen von Spielelementen, um Forschende zu motivieren, im Open Access zu publizieren. Warum habt Ihr Euch an das Thema rangemacht? Warum habt Ihr Euch entschieden, Gamification in diesem Kontext zu untersuchen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:21] Athanasios Mazarakis:<br>Ja, ich meine die Problematik mit Open Science und Open Access, dass daf\u00fcr mehr gemacht werden soll, die ist ja immer noch vorhanden. Es ist ja bei mir kein Geheimnis, wir hatten ja schon einen Podcast zu Gamification, das ist ja eines meiner Steckenpferde. Und wir hatten Forschungsprojekte im Zeitraum davor, wo wir uns auch mit Open Access und auch zum Teil mit Anreizsystemen, unter anderem mit Gamification, besch\u00e4ftigt haben. Ja, und dann kam irgendwann mal so die Idee: Hm, was w\u00e4re, wenn man beides kombinieren w\u00fcrde? Wenn man es schaffen w\u00fcrde, die Motivation zum Publizieren im Bereich von Open Access mit Gamification zu kombinieren? Wie k\u00f6nnte man das angehen? Welche M\u00f6glichkeiten gibt es dazu? Und funktioniert das \u00fcberhaupt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:04] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. F\u00fcr alle, die vielleicht nicht so in diesem ganzen Open-Access-, Open-Science-Thema drin sind: Welche spezifischen Herausforderungen im Bereich Open Access wolltet Ihr denn mit der Studie adressieren? Oder anders formuliert: Was war eigentlich das Problem?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:18] Athanasios Mazarakis:<br>Ja, das Problem ist f\u00fcr alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler: Ich schreib vielleicht mal was und ich m\u00f6chte das gerne publizieren. Und dann habe ich die Problematik: Wo publiziere ich das? Und da bieten sich Konferenzen an, da haben wir dann Proceedings. Aber hochkar\u00e4tiger sind normalerweise Journals, also wissenschaftliche Zeitschriften. Und da gibt es leider nicht nur eine wissenschaftliche Zeitschrift, sondern zwei, drei, vier, f\u00fcnf, tausend oder noch mehr, die jeweils relevant sein k\u00f6nnten. Und da unterscheiden die sich. Bei einigen kann ich Open Access kostenlos publizieren. Das hei\u00dft also, wenn ich dort es schaffe, angenommen zu werden mit meiner Publikation, dann ist mein Beitrag, den ich geleistet habe, frei verf\u00fcgbar f\u00fcr die gesamte Welt. Dann gibt es aber Closed Access, das hei\u00dft, da haben wir ein Abo-Modell, wo dann quasi ich daf\u00fcr bezahlen muss oder die Bibliothek muss bezahlen oder wer auch immer. Also es ist hinter einer Paywall und ich komme nicht ohne Weiteres ran. Und dann gibt es dann viele unterschiedliche Varianten wie Gold Open Access und Green Open Access und so weiter und so fort. Ja, und die Frage ist am Ende des Tages: F\u00fcr was entscheide ich mich? Nach welchen Kriterien w\u00fcrde ich als Wissenschaftlerin oder Wissenschaftler dann vorgehen, um zu entscheiden, wo publiziere ich?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:41] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und was war f\u00fcr Euch der ausschlaggebende Punkt (mal abgesehen davon, dass du nat\u00fcrlich als Gamification-Forscher gerne dich mit Gamification besch\u00e4ftigst), diesen m\u00f6glichen Anreiz tats\u00e4chlich f\u00fcr Open-Access-Publikationen \u00fcberhaupt in Betracht zu ziehen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:58] Athanasios Mazarakis:<br>Simpel gesagt es wurde noch nicht gemacht. Es gibt unterschiedliche Initiativen, um eben Anreize bzw. Anreizsysteme f\u00fcr den Bereich Open Science, speziell auch Open Access, zu etablieren. In den Niederlanden sind sie da schon dabei. Da wurde schon einiges gemacht. Aber auch sonst gab es immer mal wieder die Idee, wo dann gesagt wurde, \u201eJa, wir brauchen mehr Anreize, wir brauchen mehr Anreizsysteme\u201c. H\u00e4ufig war das damit kombiniert mit monet\u00e4ren Anreizsystemen. Das Problem mit den monet\u00e4ren Anreizsystemen ist, okay, das muss dann halt jemand bezahlen und dann wird es halt ein bisschen schwieriger. Und dann komme ich halt zu meinem Steckenpferd, den nicht monet\u00e4ren Anreizen. Da hatten wir eben hier auch weitere Personen dazu. Wir haben dazu zu diesen Bereichen auch schon geforscht im Allgemeinen, ob man Open Access und nicht monet\u00e4re Anreize miteinander kombinieren kann. Das war in einer sehr kleinen Studie schon mal erfolgreich und nun dachten wir uns okay, das ist ein immer noch sehr relevantes Problem. Wollen wir es mal auf ein praktisches Problem anwenden, also auf die Auswahl des Publikationsmediums der Zeitschrift f\u00fcr eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler. Und schauen wir mal, ob man da was mit Gamification machen kann oder nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:09] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wie seid Ihr denn konkret vorgegangen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:12] Athanasios Mazarakis:<br>Du meinst jetzt die Studie? Also wie\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:15] Doreen Siegfried:<br>Genau. Also, wie habt Ihr\u2026 Was habt Ihr genau gemacht?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:17] Athanasios Mazarakis:<br>Okay. Also. Wir haben uns auf eine Studie als\u2026 eine Studie als Orientierung genommen, Lemke und Kollegen und Kolleginnen. Da wurde eine Conjoint-Analyse durchgef\u00fchrt. Da will ich jetzt nicht zu spezifisch reingehen, aber kurz erkl\u00e4ren, was eine Conjoint-Analyse ist. Gehen wir mal davon aus, in unserem Beispiel haben wir es mit einem Stuhl\u2026 Machen wir das mal anders. Ich m\u00f6chte mir gerne ein neues Auto kaufen. So ein Auto hat verschiedene Attribute: Farbe, PS-Anzahl, T\u00fcren und den Preis. Farben: Blau, Gr\u00fcn, Rot, Wei\u00df, was auch immer. PS, sagen wir mal 100 PS, 150 und 200 PS. Preis, ich wollte schon sagen\u2026 ja, 30, 40, 50.000 \u20ac usw. Das hei\u00dft also, wir haben unterschiedliche Faktoren mit unterschiedlichen Attributsauspr\u00e4gungen. Und leider ist das halt alles nicht so eindeutig. Also wenn ich mir zum Beispiel ein teureres Auto kaufe, dann bezahle ich daf\u00fcr mehr, was an sich nicht so gut ist. Ich kriege aber vielleicht mehr PS, aber vielleicht nicht in meiner Wunschfarbe. Wie gesagt, ein fiktionales Beispiel. Und das alles so in Einklang zu bringen, ist ein bisschen schwierig. Und genau das macht jetzt so eine Conjoint-Analyse. Eine Conjoint-Analyse gibt Dir zu einer bestimmten Frage in dem Kontext \u201eWelches Auto w\u00fcrdest du gerne kaufen?\u201c unterschiedliche Fahrzeuge. Also du kriegst vielleicht jetzt angezeigt drei Autos, einen Dreit\u00fcrer, der kostet 15.000 \u20ac in der Farbe Wei\u00df, einen F\u00fcnft\u00fcrer in der Farbe Blau f\u00fcr 25.000 \u20ac und der hat 100 PS. Der davor hat vielleicht nur 50 PS. Und dann ein drittes Auto mit 200 PS, aber das kostet dann vielleicht 50.000 \u20ac in der Farbe Rot. Du triffst danach eine Auswahlentscheidung und rankst und sagst okay, das rote Auto ist zwar sch\u00f6n, finde ich eine gute Farbe, ist mir zu teuer, kommt aber vielleicht an die zweite Stelle. Das g\u00fcnstige Auto passt, kommt an die erste Stelle und an die letzte Stelle kommt so das Auto, was nur so mittel ist in den ganzen Auspr\u00e4gungen. Und das ist eine Auswahlentscheidung, beziehungsweise eigentlich hast du da drei Auswahlentscheidung getroffen. Jetzt kommt es darauf an, wie viel Attributsauspr\u00e4gungen wir haben. Wenn wir ganz viele haben, dann multipliziert sich das alles. Und theoretisch k\u00f6nntest du jedes Auto abfragen und dann eventuell herausfinden, welches halt h\u00e4ufiger oben landet und welches nicht so h\u00e4ufig genannt wird. W\u00fcrde aber bedeuten, dass wir den Leuten sehr, sehr, sehr viele Fragen stellen. Und jetzt kommt diese Conjoint-Analyse zum Tragen. Anhand von mathematischen Formeln und Algorithmen werden bestimmte Merkmalskombinationen ausgesucht, die h\u00e4ufiger vorkommen. Gleichzeitig geben wir aber den Personen, die dann an diesem Experiment teilnehmen, Choice-Sets, also so Sets, wo eben bestimmte Auspr\u00e4gungen h\u00e4ufiger vorkommen. Und da k\u00f6nnen sie das dann entscheiden, ohne alle Auswahlentscheidungen treffen zu m\u00fcssen. Also sie kriegen nur einen Teil davon, der allerdings so abgesichert ist, dass alle relevanten Merkmalsauspr\u00e4gungen vorhanden sind. Ja, und dann gebe ich halt so\u2026 in unserem Beispiel waren das halt 15 mal die Sachen. 15 Entscheidungen, wie ranke ich drei Journals? Also, bei welchem Journal w\u00fcrde ich eher publizieren? Nummer eins, Nummer zwei, Nummer drei. Und die haben sich dann unterschieden in mehreren Varianten. In dem konkreten Fall haben wir untersucht: Gamification. Da kann ich wahrscheinlich gleich noch was dazu erz\u00e4hlen, mit welchen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, gerne.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:05] Athanasios Mazarakis:<br>\u2026Attributen. Wir haben den Journal Impact Factor untersucht. Der Journal Impact Factor bedeutet ja\u2026 Das ist ein biometrisches Ma\u00df, wie h\u00e4ufig oder wie relevant in den letzten Jahren eine wissenschaftliche Zeitschrift war und den Preis. Also die Artikel Process Charge. Also, wie viel kostet es mich, einen Artikel OA zu publizieren? Da hatten wir dann unterschiedliche Varianten und entweder kostet das gar nichts, dann war es quasi Closed Access, oder aber der h\u00f6chste Betrag war 2.800 \u20ac. Beim Journal Impact Factor hatten wir auch drei Varianten, so von null, f\u00fcnf und einen drei\u00dfiger Impact Factor. Und dann hatten wir f\u00fcnf Varianten von Gamification.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:50] Doreen Siegfried:<br>Okay. Also ich fasse noch mal zusammen oder ich versuche mal, das in meinen Worten noch mal wiederzugeben, wie die Methode funktioniert. Also, wenn wir bei diesem Auto-Beispiel bleiben, das hei\u00dft, ich habe verschiedene Faktoren, Anzahl der T\u00fcren, Farbe und Preis und PS, also vier und sag, das ist mir alles gleich wichtig. Und dann stelle ich hinterher fest, naja, die Farbe ist mir doch nicht so wichtig, weil ich merke, wenn ich mich entscheiden muss, der Preis ist entscheidend oder die Anzahl der T\u00fcren oder die PS. Okay, also man kriegt dann letztlich so raus, was ist dann den Leuten wirklich wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:22] Athanasios Mazarakis:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:24] Doreen Siegfried:<br>Ja. Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:25] Athanasios Mazarakis:<br>Aber das funktioniert. Weil man ist sonst halt mit dieser allgemeinen Entscheidung \u00fcberfordert. Ich wei\u00df in dem Moment nicht so genau, was mir wichtig ist, weil ich denke mir, es ist alles gleich wichtig. Die Realit\u00e4t ist eine andere. Ich habe bestimmte Pr\u00e4ferenzen, die versucht man dann ein bisschen dann dadurch heraus zu kitzeln.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:43] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Ja. Gut. Okay. Also, das ist jetzt die Methode. Und wie kommt da jetzt Gamification ins Spiel?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:52] Athanasios Mazarakis:<br>Ja, eine von den Varianten, oder mit den Attributsauspr\u00e4gungen, ist halt Gamification. Und es gibt ja schon so Bestrebungen. Es gibt auch ein paar alte Paper, wo das dann schon untersucht wurde. Was w\u00e4re, wenn man zum Beispiel entweder den Personen selber eine Kenntlichmachung geben k\u00f6nnte, zum Beispiel auf einer Profilseite. Dass man sagt, hier, Du kannst darstellen, Du hast zum Beispiel so h\u00e4ufig schon Open Access publiziert. Oder aber zum Beispiel auf dem publizierten Artikel selber, dass man darauf einen\u2026 zum Beispiel ein Badge, also ein Abzeichen, darauf hat, um zu kennzeichnen, dass ich als Autorin oder Autor dementsprechend hier einen Open-Access-Artikel habe.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:35] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, alles klar. Wie habt Ihr denn\u2026 Es gibt ja verschiedene Gamificationelemente. Wie habt Ihr die ausgew\u00e4hlt, die dann letztlich in der Studie untersucht wurden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:48] Athanasios Mazarakis:<br>Da haben wir eine sehr breite Erfahrung mittlerweile, weil wir mittlerweile sehr, sehr viele unterschiedliche Elemente untersucht haben. Was sich hier wahrscheinlich weniger gut angeboten h\u00e4tte, w\u00e4re sowas wie eine Story. Also dass ich dann erkl\u00e4re, hier, da ist das passiert und so weiter und so fort. Nein, wir wollten relativ klare, eindeutige, einfach zu verstehende Gamification-Spiel-Design-Elemente nehmen. Da bieten sich eigentlich so die Klassiker an. Die Klassiker werden genannt bei uns: Das sind die Punkte, das sind die Badges und auch ein Leaderboard. Leaderboard ist etwas, was wir eigentlich nicht in unserer Macht haben. Das w\u00e4re etwas, was vielleicht f\u00fcr Publisher relevant w\u00e4re, die dann zeigen wollen, wer hat besonders viel in OA publiziert. Was man allerdings sehr gut verwenden kann, sind Punkte. Und am besten, was man verwenden kann, ist einfach ein Abzeichen. Und ja, das waren so die Klassiker. Wir haben uns dann noch andere Sachen \u00fcberlegt, was man dann noch machen k\u00f6nnte. Das Problem ist, je mehr Elemente wir haben, desto mehr Merkmalsauspr\u00e4gungen haben, desto l\u00e4nger m\u00fcssen wir dann nat\u00fcrlich unsere Probandinnen und Probanden dann mit unserem Experiment qu\u00e4len. Und das wollten wir nat\u00fcrlich nicht. Also haben wir uns dann f\u00fcr ein paar klassische entschieden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:02] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, das verstehe ich. Gab es denn Herausforderungen bei der Gestaltung und Durchf\u00fchrung des Experiments, also jetzt bei der Rekrutierung der Teilnehmer:innen zum Beispiel?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:13] Athanasios Mazarakis:<br>Das nicht so sehr. Ich meine, wir wurden auch sehr gut unterst\u00fctzt von der ZBW. Da hatten wir die M\u00f6glichkeit, auf eine Mailingliste zur\u00fcckzugreifen, was nat\u00fcrlich eine Herausforderung ist. Das kann man nicht einfach so machen. Also man kann nicht einfach jetzt sagen: Hier, dann stell Dir mal vor, das ist so und so und mach mal. Sondern das muss halt nat\u00fcrlich programmiert werden. Programmierung bedeutet, das muss gut aussehen auf den Smartphones und auf den unterschiedlichen Betriebssystemen, weil die immer relevanter sind, oder auf dem Tablet. Und der klassische Desktop-PC spielt zwar noch eine Rolle, aber ist nicht mehr so wichtig. Ja und dann muss halt getestet, getestet und nochmals getestet werden. Und was wir hatten, war eine sehr nette Animation, wo Du dann diese Zeitschriften nehmen konntest und dann r\u00fcber ziehen musstest.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:04] Doreen Siegfried:<br>Ah.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:04] Athanasios Mazarakis:<br>Also, das war nicht nur ein Anklicken oder so,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:06] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:06] Athanasios Mazarakis:<br>\u2026sondern es war ein willentlicher Prozess. Ich muss die Sachen in eine bestimmte Reihenfolge reinbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:14] Doreen Siegfried:<br>Okay, das hei\u00dft, Du musstest richtig mit der Maus da drauf klicken. Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:16] Athanasios Mazarakis:<br>Ja. Oder mit dem Finger halt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:18] Doreen Siegfried:<br>Oder mit dem Finger. [lacht] Haben denn die meisten Leute das mobil gemacht? K\u00f6nnt ihr das irgendwie sehen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:22] Athanasios Mazarakis:<br>Das haben mobil gemacht. Aber es gibt halt allgemeine Statistiken. Also ich glaube schon seit acht, neun Jahren ist mobil einfach das ja vorrangige Medium.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:36] Doreen Siegfried:<br>Mobile first. Ja, okay. Und welche R\u00fcckmeldungen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern fandest du denn am interessantesten oder auch am \u00fcberraschendsten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:45] Athanasios Mazarakis:<br>Am \u00fcberraschendsten, dass sie es gut fanden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:50]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:50] Athanasios Mazarakis:<br>Ich habe gedacht, okay, was ist denn das f\u00fcr ein weltfremdes Ding hier, was Ihr oder so habt? Weil die Gefahr besteht immer. Man denkt okay. Interessiert das eigentlich die Leute? Nein. Wir waren sehr \u00fcberrascht \u00fcber die positiven Kommentare. Ich war allerdings, oder wir waren allerdings, \u00fcber einen Aspekt \u00fcberrascht. N\u00e4mlich in Bezug auf die Bezahlung der Open-Access-Geb\u00fchren. Da wurde uns sehr h\u00e4ufig gesagt, ja, das haben sie alles hier sch\u00f6n und gut und brav ausgef\u00fcllt. Allerdings ihnen pers\u00f6nlich sind die Geb\u00fchren \u2500 also den Probanden \u2500 egal, weil h\u00e4ufig die Geb\u00fchren auch \u00fcbernommen werden von den Organisationen, wo die Personen arbeiten. Ob das jetzt wirklich in der Realit\u00e4t immer so problemlos funktioniert, wissen wir nicht. Ich wei\u00df aus eigener Erfahrung, dass die \u00dcbernahme kompletter Geb\u00fchren nicht immer funktioniert. Wir haben zwar Projekt DEAL und das funktioniert halt f\u00fcr sehr viele Zeitschriften gut, aber f\u00fcr andere zum Beispiel\u2026 Also, ich wei\u00df jetzt hier an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel, wenn Du da nicht im Projekt DEAL drin bist, sondern allgemein in so einem Open-Access-Journal publizierst, werden zum Beispiel nur die Geb\u00fchren bis 2.000 \u20ac \u00fcbernommen. Alles \u00fcber 2.000 \u20ac, fehlt das Geld.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:09] Doreen Siegfried:<br>Ja, ich glaube, das h\u00e4ngt damit zusammen, was f\u00fcr eine Art von Uni Du bist. Wie gut ausgestattet die ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:14] Athanasios Mazarakis:<br>Korrekt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:15] Doreen Siegfried:<br>Also das Thema\u2026 Wir hatten ja diese Open-Science-Studie dieses Jahr \u2500 das Thema Autorengeb\u00fchren spielt halt auch eine gro\u00dfe Rolle als Hindernis. Naja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:23] Athanasios Mazarakis:<br>Und das ist dann ein Problem. Und einfach mal salopp gesagt, wenn ich dann einen Tausender noch alleine bezahlen muss f\u00fcr meine eigene Arbeit, das ist schwierig.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:34] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist ja gerade f\u00fcr junge Wissenschaftler:innen ein Monatseinkommen, also\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:38] Athanasios Mazarakis:<br>Das kommt noch erschwerend dazu, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:40] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das ist nat\u00fcrlich eine \u00dcberraschung, wenn man denkt, Geld ist sozusagen der alles entscheidende Faktor, dass das bei Euren Proband:innen das nicht so war. Wie hast Du denn die qualitative Komponente der Studie integriert und welche zus\u00e4tzlichen Aspekte hat die letztlich noch geliefert? Oder Einblicke?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:01] Athanasios Mazarakis:<br>Da muss man einfach zugeben, das ist sowohl ein Vorteil als auch eine Schw\u00e4che unserer Studie. Wir haben einen sehr gro\u00dfen Anteil an \u00d6konominnen und \u00d6konomen, bzw. BWLlern, die daran teilgenommen haben. Das liegt an der Mailingliste bzw. nat\u00fcrlich an der ZBW. Die ist halt f\u00fcr die Wirtschaftswissenschaften prim\u00e4r zust\u00e4ndig. Wir haben auch andere rekrutiert, aber 3\/4 sind halt trotzdem aus dem BWL-Bereich oder dem VWL-Bereich. Gleichzeitig, das war auch ein bisschen \u00fcberraschend, haben wir ebenfalls knapp 3\/4 Professorinnen und Professoren, die an der Studie teilgenommen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:36] Doreen Siegfried:<br>Ah, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:37] Athanasios Mazarakis:<br>Und nat\u00fcrlich einen deutschsprachigen Bias mit Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz. Das sind alles Aspekte, die f\u00fcr die Generalisierbarkeit der Studie auf jeden Fall eine Limitation darstellen. Nichtsdestotrotz wir haben eine relativ gro\u00dfe Stichprobe mit \u00fcber 350 Personen. Und wenn man sich die Studienlage anschaut \u2500 und das haben wir dann eben ja auch gemacht in unserem Related Work \u2500 es gibt wenig Anzeichen daf\u00fcr, dass es woanders anders aussieht. Wir haben die Problematik mit dem globalen Norden und dem globalen S\u00fcden. Ich w\u00fcrde mal sagen, unsere Ergebnisse sind f\u00fcr den globalen Norden durchaus repr\u00e4sentativ. F\u00fcr den globalen S\u00fcden sieht das nat\u00fcrlich komplett anders aus. Also das, was ich gerade eben gesagt habe mit Geld, spielt da keine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:24] Doreen Siegfried:<br>Das sieht es da wahrscheinlich komplett anders.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:26] Athanasios Mazarakis:<br>Das spielt da definitiv eine Rolle. Die kriegen zwar dort auch ihre Voucher und Rabatte und was auch immer, aber in den entsprechenden Diskussionsforen kriegt man das halt mit. Und die m\u00fcssen dann vielleicht keine 3.000 \u20ac bezahlen, sondern nur in Anf\u00fchrungszeichen 300 \u20ac. Aber die 300 \u20ac sind dann f\u00fcr die dann trotzdem drei, vier Monatsgeh\u00e4lter. Das ist nicht machbar.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:46] Doreen Siegfried:<br>Das verstehe ich. Was sind denn jetzt Eure Ergebnisse?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:49] Athanasios Mazarakis:<br>Ja, da haben wir ja schon ein bisschen drumherum geredet. Also, was sind unsere Ergebnisse? Wir haben Gamification untersucht, wir haben die Kosten untersucht und wir haben den Journal Impact Factor untersucht. Und ein, finde ich, ern\u00fcchterndes \u2500 f\u00fcr mich jedenfalls als Open-Science-Menschen \u2500 Ergebnis ist, am Journal Impact Factor kommt nichts vorbei. Reputation ist extrem wichtig und das war auch mit Abstand wirklich die Wahl Nummer eins durchgehend. Journal Impact Factor, ein Journal mit einer hohen Reputation, wird immer an erster Stelle gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:26] Doreen Siegfried:<br>Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:27] Athanasios Mazarakis:<br>Aber \u2500 und das ist ja dann das Sch\u00f6ne dabei \u2500 wenn es danach um die Kosten und um Gamification geht, im Bereich der zweiten Wahl ist Gamification nicht nur durchaus ebenb\u00fcrtig, sondern wird dann auch gesehen als eine M\u00f6glichkeit, die eigene Reputation zu erh\u00f6hen. Sprich, es ist ein durchaus sinnvolles Anreizsystem mit statistisch signifikanten Ergebnissen, was uns ehrlich gesagt erfreut hat, weil wir einfach unsicher waren. Also wir waren nicht davon \u00fcberzeugt, dass das Experiment wirklich in dem Bereich funktioniert, sondern es kann auch sein, dass Gamification \u00fcberhaupt gar keine Rolle spielt. Aber in dem konkreten Kontext ist es mindestens ebenb\u00fcrtig, was die Kosten angeht, um nicht zu sagen, es bietet eine sehr interessante und gute Alternative, dar.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:13] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Das ist doch interessant. Wenn aber \u2500 jetzt noch mal zur\u00fcck zu diesem Journal Impact Factor. Wenn der weiterhin so eine dominierende Rolle spielt, was bedeutet das denn f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Entwicklung von Open Access? Also bleibt alles beim Alten oder m\u00fcssen alle Journals hybrid werden? Also was denkst Du als Experte f\u00fcr Anreizsysteme?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:34] Athanasios Mazarakis:<br>Ich w\u00fcrde mal sagen, der Journal Impact Factor, der ist zementiert. Das ist einfach wichtig. Es wird von allen draufgeschaut, seien es die Professorinnen, die Professoren, wenn man auf einer Konferenz ist. Ich habe in einem hochrangigen Journal publiziert, dann hei\u00dft das AO. Wenn ich dann in einem Journal publiziert habe, das vielleicht nicht so bekannt ist, dann gibt es halt keine Kommentare dazu. Wir kommen aus diesem Hamsterrad nicht mehr raus. Das ist international so. Das muss man h\u00f6chstwahrscheinlich dann auch einfach akzeptieren. Nichtsdestotrotz, es gibt ja auch viele\u2026 ja, Transformationsprozesse. Stichwort Diamond Open Access, wo da auch viel gemacht wird, dass es eben diese M\u00f6glichkeit gibt, dass man in Anf\u00fchrungszeichen kostenlos in solchen, auch hochrangigen Journals publizieren kann. Meine pers\u00f6nliche Meinung ist, ich bin da skeptisch. Ich hoffe, dass das nachhaltig ist. Nichtsdestotrotz, das wird ja alles ja auch mit Steuergeldern bezahlt. Und diese Transformationsprozesse bedeuten ja dann auch, okay, da muss dann Geld flie\u00dfen und das muss sich dann auch f\u00fcr die Publisher lohnen. Und ich stelle mir halt die Frage, was ist, wenn sich das halt f\u00fcr die nicht mehr lohnt. Und da bieten halt die Ergebnisse, die wir gefunden haben, durchaus Alternativen f\u00fcr andere Journals. Dass die sich das dann mal \u00fcberlegen k\u00f6nnten, ob denn dann nicht vielleicht die ja das kenntlich machen, dass ich Open Science bzw. Open Access mehr lebe und in Anf\u00fchrungszeichen mich entschieden habe, eher in einem solchen Journal zu publizieren als in einem anderen. In unserer Studie war das so, dass wir eben, wie gesagt, auf dem Artikel dann einen entsprechenden\u2026, ja, ein entsprechendes Abzeichen haben, wo dann eben klar gesagt wird: Okay, hier, das ist jetzt hier Open Access und Du hast dich dann daf\u00fcr entschieden. Ob das nicht eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re, ein bisschen wenigstens am Journal Impact Factor mal zu wackeln. Nichtsdestotrotz ich sehe ganz klar, dass das halt immer noch der dominante Faktor bleiben wird. Also Gamification ist nicht dazu da, das zu \u00e4ndern, aber es kann einfach flankierend helfen, diese Transformation zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:46] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist doch auf jeden Fall ein Schritt. Auch wenn es vielleicht ein langer, langer Weg ist. Ihr habt jetzt herausgefunden, das Abzeichen, oder auch Badges genannt, also die direkt auf dem Artikel angezeigt werden, die Wahl also von Open-Access-Zeitschriften beeinflussen k\u00f6nnen. Was glaubst du, sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Effekt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:08] Athanasios Mazarakis:<br>Es wird mir klar gezeigt, dass ich etwas gemacht habe und das wird direkt auf meinem Artikel dargestellt. Also mit anderen Worten, es wird ein acknowledged, also es wird anerkannt, dass ich das gemacht habe. Wir haben auch noch andere Varianten probiert. Wir haben zum Beispiel gesagt, es gibt eine Profilseite. Da soll man sich dann vorstellen, dass es zum Beispiel auf ResearchGate geht oder LinkedIn oder \u00e4hnliches. Und dass dort zum Beispiel ich entweder Punkte daf\u00fcr bekomme, also OA-Punkte. Oder dass ich dort ein: \u201eJa, ich auch\u201c mit einem Badge dann belohnt w\u00fcrde, in Anf\u00fchrungszeichen. Das hat aber nicht diesen gro\u00dfen Effekt, wie das eben dieser Badge auf dem Artikel selber hatte. Das hei\u00dft also, wir gehen davon aus, wenn dann dieser Artikel gelesen wird und ich dann eben diese Auszeichnung dann habe, dass das f\u00fcr die Person selber einen deutlicheren Mehrwert hat, als wenn ich das auf der Profilseite habe. Also, sie gehen davon aus, Profilseiten sind weniger relevant als der Artikel, was jetzt vielleicht nicht so \u00fcberraschend ist, aber in der Deutlichkeit halt trotzdem ja zeigt, das ist der Weg, den man gehen muss.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:21] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Gibt es denn, was die verschiedenen Gamification-Elemente betrifft, Unterschiede in der Wahrnehmung, also von Punkten, Leveln, Abzeichen usw.? Und n\u00e4chste Frage, wenn wir \u00fcber Unterschiede reden. Gab es denn vielleicht in eurer Untersuchung Hinweise darauf, auch, warum bestimmte Gamification-Elemente besser funktionieren als andere? Also warum sind die Abzeichen so prominent?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:46] Athanasios Mazarakis:<br>Wie gesagt, also ich gehe davon aus, das hilft einfach f\u00fcr die Reputation, dass man das da wirklich dann direkt da sieht. Wir wissen aus der Gamification-Forschung, dass Badges mit Abstand auch das Allheilmittel sind. Vielleicht ein bisschen auch zu h\u00e4ufig das Allheilmittel sind und das auch andere Elemente, die da existieren w\u00fcrden\u2026 Ich habe jetzt vorher Story genannt. Wir k\u00f6nnen auch von Avataren reden, wir k\u00f6nnen von Fortschrittsmetriken reden und so weiter und so fort. Die sind aber nicht so bekannt. Und wenn ich etwas halt nicht kenne, dann kann es halt auch sein, dass ich damit ein bisschen fremdel. Dass das nicht diesen Effekt hat, den man gerne h\u00e4tte. Oder noch schlimmer. Und das ist ja auch ein guter alter Usability Spruch. \u201eDon\u2019t make me think\u201c, also bring mich nicht zum Nachdenken. Ab dem Moment, wo etwas nicht klar ist, sondern diffus und ich ins Denken komme, kann das nur noch einen negativen Effekt haben, dass ich das dann gar nicht haben will. Das ist halt bei den Open-Access-Badges halt nicht der Fall. Man muss allerdings auch zugeben, das k\u00f6nnte auch eine kleine Limitation sein. Aber das sehen wir ehrlich gesagt nicht so. Unser Open-Access-Badge hat sich sehr unterschieden. Also wir haben klar gezeigt, wie der aussieht. Es gibt allerdings ja auch im Bereich allgemein, also, wenn ich schon publiziert habe, habe ich ja dieses offene Schloss, wo man dann auch zeigt hier, diesen Artikel kannst du kostenlos bekommen und dadurch ist man vielleicht schon ein bisschen geprimed, dass man da so was wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:16] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Gibt es denn vielleicht Unterschiede, die Ihr feststellen konntet, was die unterschiedlichen Zielgruppen betrifft, innerhalb der wissenschaftlichen Community? Also gibt es zwischen den Karrierestufen Unterschiede oder andere Unterschiede, wo Ihr sagen w\u00fcrdet, die Betriebswirte sind anders als die Volkswirte und noch mal anders als XYZ?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:36] Athanasios Mazarakis:<br>Das kann ich sehr sch\u00f6n und sehr einfach beantworten: nein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:39] Doreen Siegfried:<br>[lacht] Nein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:39] Athanasios Mazarakis:<br>Es gibt keine Unterschiede, weder in den Karrierestufen noch in den unterschiedlichen Disziplinen. Wie gesagt, wir haben ja den Bias, aber wir haben uns das trotzdem noch mal genauer angeschaut. Wir haben keine statistisch signifikanten Unterschiede gefunden. Wir sind alle empf\u00e4nglich daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:54] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:54] Athanasios Mazarakis:<br>Wir sind alle empf\u00e4nglich f\u00fcr den Journal Impact Factor. Wir kriegen das schon sehr fr\u00fch mitgeteilt, dass das der Fall ist. Und auch was die Gamification angeht, gab es da auch keine signifikanten Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:06] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, das ist aber interessant. Wie k\u00f6nnen denn wissenschaftliche Publisher oder Institutionen jetzt Eure Erkenntnisse praktisch umsetzen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:15] Athanasios Mazarakis:<br>Das ist ja das, was ich auch schon vorher gesagt hatte. Es sollte nat\u00fcrlich ein transparentes Vorgehen sein. Es sollte ein ethisch korrektes Vorgehen sein. Weil wir haben jetzt \u00fcberhaupt gar nicht auch \u00fcber Kritik von Gamification gesprochen. Das haben wir in unserem Paper allerdings auch aufgef\u00fchrt. Es gibt da durchaus, insbesondere auch im Bereich der Bibliometrie und der Szientometrie, kritische Stimmen, die h\u00e4ufig noch an einem sehr alten Gamification-, ja -Dogma hinterher, ja, kennen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:48] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:50] Athanasios Mazarakis:<br>Und das ist ein Problem. Man muss es halt so anwenden, dass es halt nicht einfach nur ist: Hier, ich folge der Karotte. Also es kann nicht sein, dass, hier Du kriegst den Badge und dann kriegst Du daf\u00fcr irgendwie, keine Ahnung, noch einen zus\u00e4tzlichen Vorteil, sondern es muss ganz klar f\u00fcr Open Science, f\u00fcr Open Access. Es soll eine Auszeichnung sein und nicht etwas, womit dann die Publisher mehr Geld verdienen k\u00f6nnten. Weil das k\u00f6nnte man nat\u00fcrlich auch missbrauchen. Und dass man sagt, hier und zus\u00e4tzlich kriegst Du, wenn Du 100 \u20ac bezahlst oder irgendeinen Betrag X, dann noch diesen Badge obendrauf, weil wir ja gesehen haben, das f\u00f6rdert trotzdem noch Deine Reputation. Das kann nat\u00fcrlich passieren, Ich glaube es aber ehrlich gesagt nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:33] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Eure Studie zeigt ja auch das, das hast Du ja jetzt ausf\u00fchrlich erkl\u00e4rt, dass diese Gamificationelemente durchaus eine wirkungsvolle Erg\u00e4nzung sein k\u00f6nnen zu diesen traditionellen Bewertungskriterien, also vor allem gegen\u00fcber des Journal Impact Factors. Also, glaubst du denn, dass Gamification auf lange Sicht vielleicht eine Gewichtung von Metriken ver\u00e4ndern k\u00f6nnte? Und wenn ja, was w\u00e4ren sozusagen die Herausforderungen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:06] Athanasios Mazarakis:<br>Ich glaube, dass es das ver\u00e4ndern kann, aber ich bin sehr vorsichtig, was den Impact angeht. Also, wie gesagt, es wird keinen Wechsel dazu geben. Davon bin ich mir relativ sicher. Wovon ich allerdings ausgehe, ist, dass es trotzdem einen Unterschied machen wird f\u00fcr mehr Aufmerksamkeit. F\u00fcr mehr Awareness in dem Kontext. Wie gesagt, in den Niederlanden ist man da schon sehr stark dabei. Wir haben das Problem zum Beispiel in Deutschland im Vergleich zum Beispiel zu Finnland. In Finnland ist es so, wenn ich da was publiziere, ist das quasi fast immer Open Access. Und was ich jetzt erfahren habe, der Staat \u00fcbernimmt auch nachtr\u00e4glich die Publikation von anderen Papern. Das war mir so nicht klar. Da waren Paper publiziert und auf einmal waren die dann zwei Jahre sp\u00e4ter dann Open Access. Und dann hatte ich nachgefragt und da hatten mir die Kollegen gesagt, das hat dann der Staat \u00fcbernommen. Okay, ist auch eine nette Geschichte. Soweit sind wir halt hier noch nicht. Und das ist auch eine sehr teure Geschichte. Und wahrscheinlich hatte auch Finnland einfach weniger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und dann kann man das dann vielleicht eher finanzieren. F\u00fcr hier, glaube ich, h\u00e4tten wir eine gute Steuerungsfunktion. Man k\u00f6nnte\u2026 Wir kommen am Journal Impact Factor nicht vorbei. Das ist, der ist einfach gegeben, mit all seinen Vorteilen und Nachteilen. Das ist auch lang und breit alles diskutiert. Aber wenn wir ein bisschen mehr Fairness schaffen k\u00f6nnten, indem wir wirklich diese spielerischen Elemente verwenden und diese transparent angezeigt werden, dann haben wir eigentlich alle davon profitiert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:41] Doreen Siegfried:<br>Ja, auf jeden Fall. Ja, man kann ja auch nichts ver\u00e4ndern, wenn man nie mal was Neues ausprobiert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:47] Athanasios Mazarakis:<br>Ja, das stimmt auf jeden Fall. Wobei die Sachen so neu nicht sind. Aber man hat es noch nicht getan. Und das haben wir jetzt halt einfach mal mit unserer Studie mal einfach ausprobiert. Wie gesagt, wir wussten nicht, klappt es oder klappt es nicht? Wir sind froh, dass es geklappt hat. Wir sind auch froh, dass wir hier auch sehr schnell damit auch publiziert wurden und ich hoffe, dass das einfach viele Personen inspiriert, auch in diesem Bereich sich ein bisschen mehr zu \u00f6ffnen und zu schauen, ob man da nicht etwas davon verwenden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:14] Doreen Siegfried:<br>Was ist jetzt sozusagen bei Euch oder bei Dir, also jetzt, wo du die Ergebnisse auf dem Tisch hast. Was ist da jetzt das n\u00e4chste gro\u00dfe Ding? Also was, welche weiteren Fragen ergeben sich aus dieser Forschung, wo Du sagen w\u00fcrdest, also jetzt m\u00fcsste man noch mal in diese Richtung weitergehen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:29] Athanasios Mazarakis:<br>Was man auf jeden Fall \u00e4ndern m\u00fcsste, w\u00e4ren die Merkmalsauspr\u00e4gungen. Ich hatte gerade eben gesagt, wir hatten mit 2.800 \u20ac den H\u00f6chstbetrag. Ja gut, Inflation ist auch im Publisher-Bereich leider ein Thema und das, was wir damals dachten mit 2.800 ist hoch, ist mittlerweile fast schon der Mainstream. So um die 3.000 \u20ac f\u00fcr ein, ich sag jetzt mal, normales Journal, in Anf\u00fchrungszeichen. Wir kratzen schon an den 4.000 \u20ac f\u00fcr bessere Journals. Von Nature, Science und Co. wollen wir mal gar nicht reden. Das sind dann Mondpreise, die dort existieren. Das hei\u00dft also, man k\u00f6nnte, sollte, d\u00fcrfte aus wissenschaftlicher Sicht dieses Experiment gerne replizieren. Nicht nur f\u00fcr Wirtschaftswissenschaften, sondern eben f\u00fcr die Lebenswissenschaften, Sozialwissenschaften und so weiter und so fort. Mal zu gucken, wie das dort funktionieren w\u00fcrde. Die Preise sollte man\u2026 Also, die Kosten f\u00fcr die Open-Access-Publikation sollte man dementsprechend anpassen. Und man sollte auch schauen, ob man nicht etwas mutiger ist als wir und vielleicht auch noch andere Elemente verwendet. Zum Beispiel eben wirklich einen Fortschrittsbalken oder einen Avatar, der dann entsprechend je mehr Open-Access-Publikationen ich habe, sich dann auch ver\u00e4ndern kann. Das w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit. Und aus der praktischen Sicht hoffe ich mal, dass das n\u00e4chste gro\u00dfe Ding etwas w\u00e4re, dass man das dann wirklich umsetzt. Also dass man das wirklich vielleicht mal einen Journalpublisher findet, mit dem man das dann umsetzen k\u00f6nnte, in einem bestimmten, eng abgesteckten Bereich, um zu sehen, ob das auch einen Effekt hat, seine Umfragen durchzuf\u00fchren und so weiter und so fort. Das ist dann nat\u00fcrlich ein Langfristprojekt. Ich muss allerdings auch zugeben, auch f\u00fcr diese Studie hier haben wir auch mehrere Jahre gebraucht. Einfach die Datensammlung, das Erheben, die Auswertung, das Abkl\u00e4ren. Auch, wie sich das alles dann ver\u00e4ndert hat, so mit der Zeit. Das ist nicht etwas, was man in ein oder zwei Wochen macht. Das dauert halt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:28] Doreen Siegfried:<br>Na ja, klar. Allein schon das Programmieren, hast du ja erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:30] Athanasios Mazarakis:<br>Ja und auch das Programmieren. Und das Testen dazu. Also, man hat es ja dann programmiert, aber das ist ja dann noch lange nicht fertig. Man testet und testet und man findet immer noch Fehler, bis es dann mal wirklich final ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:44] Doreen Siegfried:<br>Ihr habt jetzt Gamification angeguckt im Kontext Open Access. Also, wie k\u00f6nnte dann tats\u00e4chlich diese Gamification dar\u00fcber hinaus auch in anderen Bereichen von Open Science genutzt werden? Also Open Data, Open Peer Review usw.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:58] Athanasios Mazarakis:<br>Analog. Einfach wirklich komplett analog.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:00] Doreen Siegfried:<br>Genau gleich, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:00] Athanasios Mazarakis:<br>Wir haben die riesengro\u00dfe Problematik auch aktuell mit dem Teilen von Datens\u00e4tzen, nicht nur mit den Publikationen. Auch da w\u00fcrde ein solches Merkmal vielleicht helfen, vielleicht auch nicht. Man m\u00fcsste es mal herausfinden und ausprobieren. Es gibt nat\u00fcrlich auch andere M\u00f6glichkeiten, das zu machen. Und wir kennen NFDI, zum Beispiel, mit den Datenrepositorien oder Gaia-X. Das sind auch so Sachen, wo dann man versucht, entsprechende Aspekte anzugehen. Aber da will ich jetzt gar nicht ins Detail gehen, weil das mit Open Science eigentlich eher nur am Rande was zu tun hat. Ich bin ehrlich gesagt davon \u00fcberzeugt, \u00fcberall wo Open dran steht und ich eine T\u00e4tigkeit, eine Mehrleistung, das ist es ja, eine Mehrleistung von Personen kenntlich mache, also quasi f\u00fcr Dritte ein Feedback gebe: Guck mal, das ist frei, guck mal, das ist validiert, guck mal, das hat auch Qualit\u00e4t, dass das ein Mehrwert ist. Und das haben wir bisher noch nicht. Das haben wir bisher eben nur abgebildet mit dem Journal Impact Factor. Und das haben wir halt nicht f\u00fcr Datens\u00e4tze. Das einzige, was man da machen k\u00f6nnte, w\u00e4re, da w\u00fcrden wir jetzt in den Bereich von in Anf\u00fchrungszeichen Altmetrics gehen, also gucken, was wurde wie h\u00e4ufig im Bereich Social Media gez\u00e4hlt, getweetet sagt man ja nicht mehr, was wei\u00df ich nicht, weitergeleitet, gext oder was auch immer. Und das Problem halt mit Altmetrics ist, da haben wir ja gesehen a) da sind wir sehr abh\u00e4ngig von Social Media und da steht es ja gerade jetzt nicht so gut mit den ganzen Machtentwicklungen in den einzelnen Bereichen. Und b) an sich ist auch Altmetrics auch ja ein Konstrukt, was sich als nicht so robust und erfolgreich erwiesen hat. Nichtsdestotrotz, man kann es trotzdem machen, man kann es trotzdem verwenden und alles, was man z\u00e4hlen kann, da w\u00e4ren wir jetzt eben bei der Bibliometrie, kann gez\u00e4hlt werden. Und wenn ich daf\u00fcr dann ein bestimmtes, nennen wir es einfach mal \u201eG\u00fctesiegel\u201c h\u00e4tte\u2026 Auch wenn es in einer spielerischen Art und Weise ist. Das k\u00f6nnte man mal ausprobieren. Nichtsdestotrotz, wir haben nat\u00fcrlich auch andere G\u00fctesiegel, die kann man dann dementsprechend auch verwenden. Aber es geht ja eben darum, wie teile ich etwas? Und Fakt ist, Qualit\u00e4t allein ist sehr wichtig, reicht aber im Zweifelsfall nicht aus. Und genau das Gleiche zeigen wir ja auch. Der Journal Impact Factor ist ein Ma\u00dfstab f\u00fcr vermeintlich sehr hohe Qualit\u00e4t, weil sehr h\u00e4ufig dann zitiert wird. Es gibt aber auch noch Platz f\u00fcr andere m\u00f6gliche Unterst\u00fctzung dieser Metriken. Und Gamification w\u00e4re ein m\u00f6glicher Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:37] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wie siehst du denn die Rolle von Gamification in der zuk\u00fcnftigen Wissenschaftskommunikation, also sowohl wissenschaftsintern als auch wissenschaftsextern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:46] Athanasios Mazarakis:<br>Das ist eine sehr gute Frage. K\u00f6nnte man auch dort verwenden. Jetzt haben wir nat\u00fcrlich da die Problematik, wenn wir da uns \u00fcberlegen, was wollen wir denn erreichen mit der internen und externen Wissenschaftskommunikation? Und ganz speziell habe ich da jetzt im Hinterkopf Glaubw\u00fcrdigkeit, Desinformation, Missinformation und so weiter und so fort. Da w\u00fcrde ich sagen, ist das vielleicht auch eine gute M\u00f6glichkeit. Und da gibt es ja auch schon Ans\u00e4tze, dass ja sowas kenntlich gemacht wird, mit so Factsheets und so weiter und so fort. Und da kriegst du ja auch angezeigt, wenn zum Beispiel etwas unwahr ist, also quasi eine negative Gamification. Du kriegst einen Badge, wenn etwas halt nicht so ganz der Wahrheit entspricht und den Fakten. Das ist glaube ich schon relativ gut etabliert. Ob wir das in Zukunft noch behalten werden, wei\u00df ich nicht. Es ist ja erst ein paar Tage her, dass Mark Zuckerberg auf Meta erz\u00e4hlt hat, wir schrauben das alles ein bisschen zur\u00fcck und machen mehr so auf\u2026 Ja, wie dr\u00fccke ich mich denn jetzt vornehm aus? Auf wahre Meinungsfreiheit? Es ist eine schwierige Entwicklung. Wir m\u00fcssen alle sehen, wie sich das dann weiterentwickelt. Vielleicht wird es funktionieren. Vielleicht werden aber auch die Personen, die sagen, das Ganze l\u00e4uft aus dem Ruder, Recht haben. Auf jeden Fall wird da schon gamifiziert, sowohl in positiver als auch in negativer Sicht. Man muss da einfach weiter beobachten, auch aus wissenschaftlicher Sicht, in welche Richtung das geht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:39:19] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Ja, Athanasios, wir sind mit unserer Zeit am Ende. Vielen Dank. Vielen Dank auch an Sie, liebe Zuh\u00f6rer:innen. Wir hoffen, die Episode hat Ihnen gefallen. Teilen Sie uns gerne Ihre Meinung mit. Ob Lob oder auch gerne konstruktive Kritik per Email auf Mastodon, YouTube, BlueSky oder LinkedIn. Und wenn Ihnen unser Podcast gef\u00e4llt, freuen wir uns, wenn Sie uns abonnieren. Wenn Sie jetzt sagen Gamification gef\u00e4llt mir super gut, das Thema finde ich sehr interessant, m\u00f6chte ich Sie noch mal hinweisen auf eine Folge, die jetzt schon recht alt ist, aus dem Jahr 2022, also drei Jahre. Aber da ist es sozusagen so ein Einstieg ins Thema Gamification. Da k\u00f6nnen Sie ja mal reinh\u00f6ren, wir packen es in die Shownotes. Ansonsten bis zum n\u00e4chsten Mal. Ich freue mich da drauf.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[218,134,36,206,5,8,12],"class_list":["post-116","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-conjoint-analyse","tag-gamification","tag-journal-impact-factor","tag-leibniz-gemeinschaft","tag-open-access","tag-open-science","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Gamification und Open Access<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gamification und Open Access\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"The Future is Open Science\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-01-16T12:28:43+00:00\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"37\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/\",\"url\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/\",\"name\":\"Gamification und Open Access\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#website\"},\"datePublished\":\"2025-01-31T07:23:59+00:00\",\"dateModified\":\"2026-01-16T12:28:43+00:00\",\"description\":\"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Start\",\"item\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Episoden\",\"item\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podcast\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"FOS 47 Gamification im Kontext von Open Access\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#website\",\"url\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/\",\"name\":\"The Future is Open Science\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#organization\",\"name\":\"The Future is Open Science\",\"url\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/12\/ZBW_Logo.gif\",\"contentUrl\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/12\/ZBW_Logo.gif\",\"width\":572,\"height\":98,\"caption\":\"The Future is Open Science\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#\/schema\/logo\/image\/\"}}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Gamification und Open Access","description":"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Gamification und Open Access","og_description":"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?","og_url":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/","og_site_name":"The Future is Open Science","article_modified_time":"2026-01-16T12:28:43+00:00","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"37\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/","url":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/","name":"Gamification und Open Access","isPartOf":{"@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#website"},"datePublished":"2025-01-31T07:23:59+00:00","dateModified":"2026-01-16T12:28:43+00:00","description":"Wie k\u00f6nnen Forschende durch Gamification motiviert werden, im Open Access zu publizieren und wie steht es mit dem Journal Impact Factor?","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/"]}]},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2025\/01\/31\/fos-47-gamification-im-kontext-von-open-access\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Start","item":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Episoden","item":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podcast\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"FOS 47 Gamification im Kontext von Open Access"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#website","url":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/","name":"The Future is Open Science","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#organization","name":"The Future is Open Science","url":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/12\/ZBW_Logo.gif","contentUrl":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2025\/12\/ZBW_Logo.gif","width":572,"height":98,"caption":"The Future is Open Science"},"image":{"@id":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/#\/schema\/logo\/image\/"}}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/episodes\/116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/episodes"}],"about":[{"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/types\/podcast"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=116"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/episodes\/116\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":681,"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/episodes\/116\/revisions\/681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=116"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}