{"id":114,"date":"2024-12-18T08:22:25","date_gmt":"2024-12-18T07:22:25","guid":{"rendered":"a4e0d93f-103a-4da8-b3bb-65ccf2edcc6a"},"modified":"2026-01-16T13:25:14","modified_gmt":"2026-01-16T12:25:14","slug":"fos-46-eosc-eu-node","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/12\/18\/fos-46-eosc-eu-node\/","title":{"rendered":"FOS 46: EOSC EU Node"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_0899b0f8b75c79bd3f815ba928d65c5b2092da7c\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/12\/18\/fos-46-eosc-eu-node\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/136\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_46.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/open-science-cloud.ec.europa.eu\/\">European Open Science Cloud &#8211; EU Node<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.openaire.eu\/\">OpenAIRE<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/edugain.org\/\">eduGAIN<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/eosc.eu\/eosc-federation-handbook\/\">EOSC Federation Handbook<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 46 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 46: EOSC EU Node<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Professor Dr. Klaus Tochtermann<br>Direktor der ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, Vorstandsmitglied der EOSC Association, Mitglied des wissenschaftlichen Senats der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:03] Klaus Tochtermann:<br>Das ist, aus meiner Sicht, die gr\u00f6\u00dfte Infrastruktur in Europa, die die Open-Science-Bewegung unterst\u00fctzt und f\u00fcr die Open-Science-Bewegung konstruiert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:19] Klaus Tochtermann:<br>Aber jetzt ist es wichtig, dass aus der Wissenschaftscommunity die Daten zug\u00e4nglich gemacht werden, von denen man m\u00f6chte, dass andere sie auch nutzen, weil man sie eben selbst genutzt hat. Also, jetzt muss Content, Content, Content rein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:36] Klaus Tochtermann:<br>Dann gibt es noch unterschiedliche Suchlogiken, unterschiedliche Metadaten, Schemata. Das ist halt im EOSC, in der EOSC Federation vereinheitlicht. Und dadurch erwarte ich mir wirklich eine \u00d6ffnung auch der disziplin\u00e4ren Forschung hin zu interdisziplin\u00e4rer oder disziplin\u00fcbergreifender Forschung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:05] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute wollen wir \u00fcber den EOSC EU Knoten sprechen, den ersten Zugang zur European Open Science Cloud, der Ende Oktober auf dem EOSC Symposium in Berlin offiziell f\u00fcr alle Forschenden in Europa freigeschaltet wurde. Was ist das jetzt f\u00fcr ein Knoten? Ein Knoten in welchem Netz? Und was verbindet dieser Knoten? Um diese Fragen zu besprechen, habe ich mir eingeladen, ein Vorstandsmitglied der EOSC Association, der zugleich auch Mitglied des wissenschaftlichen Senats der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur ist \u2500 kurz NFDI. Er ist Universit\u00e4tsprofessor f\u00fcr digitale Informationsinfrastrukturen an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel und seit \u00fcber zehn Jahren Chair der internationalen Open Science Conference. Au\u00dferdem ist er Direktor der ZBW. Herzlich willkommen, Professor Dr. Klaus Tochtermann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:17] Klaus Tochtermann:<br>Hallo Doreen. Vielen Dank f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:20] Doreen Siegfried:<br>Klaus, was sind aus Deiner Sicht die zentralen Ziele und Visionen der European Open Science Cloud?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:28] Klaus Tochtermann:<br>Die Idee der European Open Science Cloud oder kurz EOSC ist es, die vielen Datensilos, die wir in Europa haben, also Repositorien, in denen Forschungsdaten der unterschiedlichen Disziplinen liegen, miteinander zu verkn\u00fcpfen. So zu verkn\u00fcpfen, dass wir vor allen Dingen Forschungsfragen, die in zunehmendem Ma\u00dfe Disziplinen \u00fcbergreifend sind, unterst\u00fctzen k\u00f6nnen bei der Beantwortung. Das hei\u00dft, in vielen Disziplinen braucht man Daten nicht mehr nur aus der jeweiligen Disziplin, sondern aus Nachbardisziplinen, um Fragen, Forschungsfragen beantworten zu k\u00f6nnen. Insgesamt m\u00f6chte man einen Beitrag dazu leisten, dass wir ein europ\u00e4isches Web of Fair Data and Services entwickeln, also faire Daten und faire Dienste in Europa f\u00fcr Europa.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:18] Doreen Siegfried:<br>Aha, okay. Wie hat sich denn die EOSC seit ihrer Entstehung entwickelt und warum ist jetzt dieser Knoten, also diese aktuelle Freischaltung des EOSC EU Node, so bedeutsam f\u00fcr Forschende in Europa?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:31] Klaus Tochtermann:<br>Also, wie hat sie sich entwickelt? Ehrlich gesagt langsam.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:33]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:35] Klaus Tochtermann:<br>Langsam. Wir sind ja tats\u00e4chlich seit 2015 an der Gestaltung der EOSC dran. Also seit nunmehr zehn Jahren. Und jetzt nach zehn Jahren gibt es endlich mal eine anfassbare, nutzbare Infrastruktur. Und diese Infrastruktur materialisiert sich eben in dem sogenannten EOSC EU Node. Das ist also der Kern der EOSC, finanziert und bereitgestellt von der Europ\u00e4ischen Kommission.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:03] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Dieser Knoten wurde ja, wie Du schon sagtest, als Referenzimplementierung freigeschaltet. Was bedeutet das jetzt konkret f\u00fcr die Forschungs- und Wissenschaftslandschaft in Europa?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:16] Klaus Tochtermann:<br>Wir haben jetzt mit dem EOSC EU Node erstmalig einen zentralen Ausgangspunkt in die Forschungsdatenwelt Europas. Und dieser Ausgangspunkt bietet aktuell verschiedene Services, vor allen Dingen Infrastrukturservices. Das hei\u00dft, beispielsweise k\u00f6nnen Forschende dort Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Speicherbedarf nutzen. Sie k\u00f6nnen Rechenkapazit\u00e4ten nutzen, es gibt Unterst\u00fctzung, um gro\u00dfe Datenmengen hochzuladen. Und in weiterer Folge soll ein \u00d6kosystem aus Datenzentren drum herum entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:53] Doreen Siegfried:<br>Und wie viele Ressourcen finden sich schon in dieser Plattform?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:57] Klaus Tochtermann:<br>Es h\u00e4ngt von der Perspektive tats\u00e4chlich ab. Also, ich selbst habe in einem Vortrag gesagt, da sind schon 120 Millionen Ressourcen drin. Da wurde ich von der Kommission korrigiert: \u201eNein, es sind null Ressourcen drin.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:12] Doreen Siegfried:<br>Oh, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:13] Klaus Tochtermann:<br>Also, es ist schon eine gro\u00dfe Differenzierung. Also, tats\u00e4chlich ist es so, wenn man auf den EOSC EU Knoten geht, kann man eine Suche starten und der Suchraum referenziert 120 Millionen Ressourcen, die vor allen Dingen aus einem anderen Angebot \u2500 OpenAIRE \u2500 kommen, aber auch aus Kommissionsangeboten. Das sind aber nur die Metadaten. Die eigentlichen Ressourcen liegen dann in den jeweiligen Repositorien. Deswegen ist die Aussage der Europ\u00e4ischen Kommission, da sind noch gar keine Ressourcen drin, in gewisser Hinsicht richtig, weil die eigentliche, der eigentliche Datensatz liegt halt woanders\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:49] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:49] Klaus Tochtermann:<br>\u2026und nicht im EOSC EU Node. Und bislang, er ist ja erst vor vier Wochen offiziell zug\u00e4nglich geworden, bislang sind tats\u00e4chlich noch keine Forschungsdaten hochgeladen worden, was auch ein bisschen an der Logik liegt, wie dieser EOSC EU Node genutzt werden kann. Da kommen wir vielleicht sp\u00e4ter noch mal drauf.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:11] Doreen Siegfried:<br>Okay, aber ich kann mich ja sozusagen als Nutzer daf\u00fcr registrieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:16] Klaus Tochtermann:<br>Man kann sich als ja Forschender, als Mitglied einer Infrastruktur registrieren. Also es geht. Das geht \u00fcber ein einheitliches Login-Schema, das alle Einrichtungen in Europa bedienen k\u00f6nnen. EduGAIN hei\u00dft das. Da ist schon eine Grenze gesetzt. Also es k\u00f6nnen nur Forschende aus Europa im Moment einen Login bekommen. Und jetzt gibt es so eine Spezialit\u00e4t, von der ich selbst noch nicht wei\u00df, ob die sich dauerhaft tats\u00e4chlich bew\u00e4hren wird. Also, die Idee ist, dass Nutzende bis zu 500 Credits bekommen, wenn sie sich einloggen. Also 500, ich nenne es mal Bonuspunkte, eine virtuelle W\u00e4hrung. Und f\u00fcr jeden Dienst, den man nutzt, muss man auf Basis dieser W\u00e4hrung bezahlen. Und dann geht das eben irgendwann runter auf null. Und nach 90 Tagen wird die W\u00e4hrung, wird das Wallet, wieder aufgefrischt und weitere 500 Creditpoints sind da drin. Allerdings bekommen nur Mitglieder einer Forschungseinrichtung diese Credits. Das hei\u00dft wenn wir uns als ZBW\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:21] Doreen Siegfried:<br>Ah.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:22] Klaus Tochtermann:<br>Ich kann mich zwar einloggen, aber da die ZBW als Infrastruktureinrichtung, als Serviceprovider und nicht als Research Performing Organization, registriert ist, bekommen wir in der ZBW \u2500 und das gilt f\u00fcr alle Bibliotheken in Deutschland beispielsweise \u2500 keinen Credit. Also haben null Credits und k\u00f6nnen gar nichts machen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:43] Doreen Siegfried:<br>Okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:07:44] Klaus Tochtermann:<br>Ob das so ein kluges Konzept ist, wei\u00df ich nicht. Die Logik dahinter war, sie wollten zu Beginn eben den Fair Use vom EOSC EU Node sicherstellen, also wollten vermeiden, dass Einzelpersonen, einzelne Forschungsteams alle m\u00f6glichen Ressourcen in erheblichem Ausma\u00df nutzen auf Kosten anderer, die sie eben nicht nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:02] Doreen Siegfried:<br>Okay, das hei\u00dft, Du k\u00f6nntest Dich aber trotzdem als Professor der Universit\u00e4t Kiel da einloggen. Mal angenommen, Du w\u00fcrdest jetzt sozusagen, Du oder jemand anderes aus der Forschung, begeistert sein davon, von dieser Plattform. Und das Wallet w\u00e4re vor diesen 90 Tagen schon leer. Kann man irgendwas machen, um das wieder aufzuladen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:23] Klaus Tochtermann:<br>Ja. Ich kenne es nur aus Erz\u00e4hlungen. Es gibt eben auch so ein Anreizsystem. Wenn man zum Beispiel andere motiviert, auf die Plattform zu gehen, Teams gr\u00fcndet, dann kann man tats\u00e4chlich bis zu 1.000 Credits bekommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:37] Doreen Siegfried:<br>Ah.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:38] Klaus Tochtermann:<br>\u2026f\u00fcr so eine Initiative. Also, da ist durchaus ein Anreizsystem, \u00e4hnlich, wie man es aus anderen \u00e4hnlichen Plattformen kennt. Wenn ich andere auf die Plattform hole, wird das belohnt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:48] Doreen Siegfried:<br>Okay, dann kann ich Bonuspunkte mir sozusagen erarbeiten. Alles klar. Du hast jetzt schon das Thema FAIR Data erw\u00e4hnt. Inwieweit tr\u00e4gt dann tats\u00e4chlich dieser EOSC EU Node zur F\u00f6rderung von FAIR Data bei? Und warum ist das f\u00fcr die Europ\u00e4ische Forschungsgemeinschaft so wichtig?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:08] Klaus Tochtermann:<br>Vielleicht zun\u00e4chst kurz noch mal FAIR erkl\u00e4ren, also findable, accesssable, interoperable, reusable. Es tr\u00e4gt vor allen Dingen dazu bei, dass die Daten auffindbar sind und dass sie zug\u00e4nglich sind. Das sind sicherlich ganz, ganz wichtige Gr\u00f6\u00dfen. Wir haben viele Forschungsdaten in Repositorien, die abgelegt sind, aber von au\u00dfen einfach nicht auffindbar sind, weil sie nicht findable sind, weil sie beispielsweise\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:35] Doreen Siegfried:<br>\u2026nicht suchmaschinenoptimiert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:35] Klaus Tochtermann:<br>\u2026nicht gut beschrieben sind, keine Metadaten haben. Sie sind nicht zugreifbar, weil sie keinen eindeutigen Identifier haben, \u00fcber den man die erreichen kann. Und mit dem EOSC EU Node, oder der ganzen EOSC letztendlich, soll da halt Abhilfe geschafft werden und die Kriterien f\u00fcr quasi Repositorien, die sich andocken wollen, implizieren eben, dass man auch seine Daten FAIR bereitstellen muss, zumindest bis zu einem gewissen Grade. Also FAIR ist ja keine bin\u00e4re Relation. Es ist wahr oder es ist falsch. Sondern da gibt es ja durchaus Abstufungen. Aber das F und das A, auffindbar und zug\u00e4nglich sollten die Daten jedenfalls sein. Zug\u00e4nglichkeit vielleicht nur mit ein paar Einschr\u00e4nkungen. Wenn es sensitive Daten sind, aus Panelstudien beispielsweise, oder wenn Haushalte befragt werden, dann kann man nat\u00fcrlich die Daten nicht offen zug\u00e4nglich machen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:22] Doreen Siegfried:<br>Okay. Aber das kennen Forschende ja sozusagen aus anderen Repositories. Jetzt gibt es diesen Knoten Nummer eins. Also wie kommen denn jetzt weitere Knoten dazu? Wie l\u00e4uft genau diese Aufbauphase?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:36] Klaus Tochtermann:<br>Wir, und das ist jetzt die EOSC Association, haben zusammen mit der Kommission und den Mitgliedsstaaten einen Aufruf gestartet, in dessen Zuge sich interessierte Einrichtungen bewerben konnten. Bewerben konnten ihr Datenangebot oder ihre Services an den EOSC EU Node anzudocken. Wir hatten insgesamt 121 Bewerbungen. Aus diesen 121 Bewerbungen hat man entlang eines Kriterienkatalogs 22 identifiziert, die jetzt zur Wahl stehen, ob sie in den EOSC EU Knoten kommen oder nicht. Man kann zum jetzigen Zeitpunkt 7 bis 10 aufnehmen. Das liegt einfach daran, dass die Kapazit\u00e4ten der Betreiber vom EOSC EU Node nicht mehr als 7 bis 10 potenzielle Kandidaten betreuen k\u00f6nnen. Das ist ja auch ein erheblicher Betreuungsaufwand auf deren Seite. Da beginnen morgen, also am 5. Dezember 2024, die ersten Auswahlgespr\u00e4che. Die Auswahlgespr\u00e4che sind organisiert entlang von vier thematischen T\u00f6pfen. Man hat also Bewerbungen einer gleichen Art in einen Topf geworfen. Zum Beispiel haben wir relativ viele Bewerbungen bekommen aus den Lebenswissenschaften Gesundheit. Sie sind alle in einem Topf. Oder wir haben relativ viel \u2500 ich glaube acht \u2500 Bewerbungen, wo ein Mitgliedsstaat gesagt hat, wir wollen unsere Nationale Infrastrukturanstrengung an den EOSC EU Node andocken. In Deutschland ist das die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, die sich beworben hat. Und f\u00fcr jeden Topf hat man festgelegt, eine maximale Anzahl, wie viel aus jedem Topf genommen werden k\u00f6nnen. Es muss aus jedem Topf einer genommen werden, aber die Anzahl ist gedeckelt und wir haben, wie gesagt, vier T\u00f6pfe. Sagen wir pro Topf zwei. Dann endet man bei diesen acht. Die stehen also in gewisser Hinsicht in einem Wettbewerb. Wenn man jetzt in dem ersten, in der ersten Welle den Zuschlag nicht bekommt, ist das nicht schlimm, weil es wird eine zweite Welle geben, eine dritte Welle geben. Und ehrlich gesagt, je sp\u00e4ter man mitmacht, desto klarer ist auch der Prozess, desto klarer sind die Schnittstellen, desto klarer sind die ganzen Rahmenbedingungen, deren Kenntnis erforderlich ist, um sich mit seiner eigenen Infrastruktur anzudocken. Die Einrichtungen der ersten Welle werden sehr viel auch Aufbauarbeit leisten m\u00fcssen, um Prozesse festzulegen, um Governance-Strukturen festzulegen, von denen dann die zuk\u00fcnftigen Knoten, die sich andocken werden, profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:16] Doreen Siegfried:<br>Okay, also die ersten sind jetzt quasi die Versuchskaninchen f\u00fcr diese ganzen Strukturen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:21] Klaus Tochtermann:<br>So haben wir es nicht formuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:22]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:22] Klaus Tochtermann:<br>Aber es sind nat\u00fcrlich diejenigen, die gestaltend bei der Weiterentwicklung relevanter Dokumente und Schnittstellen mitwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:32] Doreen Siegfried:<br>Okay. Noch mal eine Frage zum Verst\u00e4ndnis. Also es haben sich jetzt 121 beworben. Daraus wurden 22 ausgesucht. Das ist sozusagen die Shortlist. Und dann gab es aber noch keine fertigen Schubladen nach dem Motto \u201eWir sortieren nach Fachdisziplinen\u201c, \u201ewir sortieren nach Nationalit\u00e4t\u201c. Sondern es wurde geguckt, wo gibt es so, ich sag mal, Haufen,\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:56] Klaus Tochtermann:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:56] Doreen Siegfried:<br>\u2026die besonders gro\u00df sind und von denen wir jetzt nicht so ein \u00dcbergewicht haben wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:01] Klaus Tochtermann:<br>Genau. Also, so war das. Und der Auswahlprozess sieht dann vor, dass man im ersten Gespr\u00e4ch mit allen Einrichtungen eines Topfes spricht. Also, in dem Gespr\u00e4ch, an dem die NFDI in Deutschland beteiligt sein wird \u2500 das findet am 9. Dezember statt \u2500 werden auch die anderen nationalen Angebote drin sein und man spricht mit denen. Im Januar wird es dann Einzelgespr\u00e4che geben mit den bewerbenden Einrichtungen und im Februar wird dann eine Auswahl getroffen, mit wem man starten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:34] Doreen Siegfried:<br>Ah ja, okay. Und wie sind die technischen Anforderungen an diese weiteren Knoten? Gibt es da irgendwie so einen Leistungskatalog?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:41] Klaus Tochtermann:<br>Das ist das sogenannte EOSC Federation Handbook, weil insgesamt wird ja eine F\u00f6deration entwickelt. Eine F\u00f6deration hei\u00dft, wir haben sozusagen den Kernknoten, den EOSC EU Node und drum herum werden andere Infrastrukturen f\u00f6deriert, angedockt. Und das Federation Handbook beschreibt genau solche Anforderungen. Es sind, und das ist ganz wichtig, nicht nur technische Anforderungen. Es geht auch um die Governance. Beispielsweise ist es verpflichtend, dass jeder Knoten eine juristische Person ist. Also wir k\u00f6nnen \u2500 und das wurde auch heftig diskutiert \u2500 im Moment kein Projekt annehmen, dass sich an ein Projekt andockt. Es muss eine juristische Person sein. Es geht darum, dass die Policies haben, die m\u00fcssen aufeinander abgestimmt sein. Wie man das machen kann, wird auch entwickelt in der Zukunft also. Und dann nat\u00fcrlich die technischen Rahmenbedingungen. Wobei, da wird nat\u00fcrlich auch viel von dem EOSC EU Node schon vorgegeben. Beispielsweise das Login wird halt auf eduGAIN basieren, was aber ein bekannter Standard ist. Das ist jetzt nicht schlimm. Aber auf welcher Basis deren Metadatenschema basiert, ob das DataCite ist oder Dublin Core, das wei\u00df ich im Moment gar nicht. Und das wird aber gesetzt sein. Das wird man nicht \u00e4ndern k\u00f6nnen. Und dann m\u00fcssen wir halt unsere Schemata auf diese entsprechenden Schemata des EOSC EU Node mappen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:09] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Du hast jetzt gesagt, in der ersten Welle werden erstmal so 7 bis 10 neue Knoten an Bord geholt, nenne ich es mal. Und dann gibt es weitere Wellen. Wie viele Wellen sind denn da eigentlich angedacht? Also wenn ich mir vorstelle, bei der ersten Bewerbung haben sich schon \u00fcber 120 Leute gemeldet, das w\u00fcrde ich\u2026 Das w\u00fcrde dann ja hei\u00dfen, mal angenommen, die w\u00e4ren jetzt alle entsprechend des Leistungskataloges geeignet, dann sind wir ja schon bei zw\u00f6lf Jahren, bei zw\u00f6lf Wellen, bis alle mal dabei sind. Oder wie, wann macht man da mal einen Deckel drauf und sagt \u201eso, jetzt reicht\u2019s auch\u201c?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:46] Klaus Tochtermann:<br>Wir denken im Moment zun\u00e4chst an drei Wellen, die wir auch von Seiten der EOSC Association begleiten werden. Und die Idee ist ja, mit jeder Welle wird quasi der Onboarding-Prozess weiter standardisiert, automatisiert. Und irgendwann, das ist die Zielvorstellung, braucht man diese Bewerbungswellen nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:08] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und dann kann man mehr mitnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:10] Klaus Tochtermann:<br>Dann kann man mehr mitnehmen. Dann k\u00f6nnen die einfach sagen, ich will Mitglied werden. Dann gibt es vielleicht noch eine Formalpr\u00fcfung. Aber wie sie dann Mitglied werden, wie sie sich andocken, ist dann so hochgradig standardisiert, dass man diese ganze Einzelbetreuung, die wir jetzt am Anfang leisten m\u00fcssen, nicht mehr ben\u00f6tigt. Und sie k\u00f6nnen sich einfach technisch andocken.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:30] Doreen Siegfried:<br>Okay. Wenn wir jetzt mal auf diesen EU-Knoten gucken. Man sagt, okay, jetzt sind die ersten dabei und irgendwann haben wir tats\u00e4chlich ein riesen Netzwerk mit ganz vielen Knoten. Was sind dann in Deinen Augen so die Erfolgskriterien? Also, was muss passiert sein, ich sag mal, damit Du als Experte f\u00fcr digitale Informationsinfrastrukturen sagen kannst, jetzt ist tats\u00e4chlich was Gro\u00dfes geschaffen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:17:58] Klaus Tochtermann:<br>Also der EOSC EU Node oder die EOSC insgesamt sollte bekannt sein. Also die Leute, die Forschenden in Europa, sollten wissen, dass es dieses Angebot gibt, und sie sollten es in ihrer t\u00e4glichen Arbeit nutzen, selbst wenn sie nicht merken, dass sie es nutzen. Bei guten Infrastrukturen ist es ja h\u00e4ufig so, dass sie unsichtbar sind f\u00fcr die Nutzenden. Es wird halt irgendein Dienst geliefert, werden Forschungsdaten geliefert. Aber woher die kommen, wissen die Forschenden mitunter nicht. M\u00fcssen sie ja auch nicht. Also die Idee, wenn Forschende \u00fcber ihr Repository ihres Vertrauens Forschungsdaten suchen und dann welche aus der EOSC geliefert bekommen und sich das in der Breite durchgesetzt hat, dann ist das ein Erfolg. Wir werden sicherlich den Erfolg auch messen an den Nutzenden auf dem Portal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:51] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:51] Klaus Tochtermann:<br>Also die klassische Indikatorik. Und dann, sofern wir es messen k\u00f6nnen, auch Downloads von Forschungsdaten. Das ist die Perspektive aus der Wissenschaft. Wenn man die Kommission fragen w\u00fcrde, k\u00e4me noch ein weiteres Erfolgskriterium dazu. Das ist n\u00e4mlich der Single Digital Market in Europa. Also, wie viele Innovationen sind denn in Europa, also f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt, entstanden, aufgrund der Tatsache, dass wir diesen zentralen quasi EOSC EU Node oder die Federation, diesen zentralen Einstiegspunkt zur Forschungsdatenwelt in Europa, haben?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:30] Doreen Siegfried:<br>Okay, das hei\u00dft die Bekanntheit m\u00fcsste dann bei den Repositorybetreibern sein? Dass die das sozusagen connecten\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:37] Klaus Tochtermann:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:38] Doreen Siegfried:<br>\u2026und sich selbst als Knoten sozusagen andocken.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:42] Klaus Tochtermann:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:43] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und f\u00fcr die Forschenden selbst ist es einfach sozusagen ein Hintergrunddienst, der ihnen aber erm\u00f6glicht, tats\u00e4chlich auf eine Vielzahl von Forschungsdaten zuzugreifen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:53] Klaus Tochtermann:<br>Genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:53] Doreen Siegfried:<br>Ist es denn technisch m\u00f6glich \u2500 weil Du sagtest, okay, die einzelnen Repositories, die speichern ja die Daten \u2500 diese Downloads zu z\u00e4hlen \u00fcber die EOSC?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:08] Klaus Tochtermann:<br>Das wird ein Teil der Verhandlungen sein zwischen EOSC EU Node und den angedockten Repositorien, ob die Repositorien die Downloadzahlen an die EOSC-EU-Node-Betreiber berichten. Das kennen wir aus dem Verlagswesen ja auch. Wir haben ja viele in der ZBW Publikation, die wir nicht hosten. Also digitale Publikationen. Die liegen beim Verlag. Wir bekommen also unmittelbar die Downloadzahlen nicht mit, aber lassen uns die von den Verlagen berichten.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:32] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:33] Klaus Tochtermann:<br>Und ein \u00e4hnliches Modell m\u00fcsste man hier fahren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:35] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, spannend. Welche Herausforderungen siehst Du denn aktuell in der Implementierung und Nutzung des EOSC EU Node und wie k\u00f6nnen die aktuell \u00fcberwunden werden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:47] Klaus Tochtermann:<br>Also, ich glaube wir sind jetzt einfach in der Phase, wo man das aktuelle Angebot aus meiner Sicht nicht \u00fcberbewerten sollte. Ich selbst bin, wie gesagt, relativ kritisch diesen Credits gegen\u00fcber. Ich f\u00fchle mich ja selbst ausgeschlossen, weil ich mit unserer Einrichtung das gar nicht nutzen kann, obwohl wir Forschung in der ZBW haben. Und das gilt ja in vielen Infrastruktureinrichtungen. Und daraus kann halt auch resultieren, dass der erste Eindruck nicht positiv ist, was zu Ablehnungen f\u00fchrt. Und selbst wenn dann das Angebot in einem Jahr oder in zwei Jahren super ist, ist das Image vielleicht nicht mehr zu reparieren. Das kann also wirklich ein Punkt sein. Ein weiteres Risiko kann tats\u00e4chlich sein, dass das Ganze mit dem Onboarding nicht funktioniert. Oder nach dem ersten, nach der ersten Welle sich herumspricht, es macht keinen Sinn, ist viel zu kompliziert, was sie da alle von uns wollen. Wir haben ja\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:45] Doreen Siegfried:<br>Dass es zu b\u00fcrokratisch wird, meinst Du?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:47] Klaus Tochtermann:<br>Ja. Vor allen Dingen auch deshalb, weil dieser EOSC EU Node der geh\u00f6rt der Europ\u00e4ischen Kommission und er wird im Moment von der Europ\u00e4ischen Kommission betrieben. Das halte ich f\u00fcr eine ungl\u00fcckliche Situation. Das w\u00e4re, als w\u00fcrde die DFG hier in Deutschland eine gro\u00dfe Publikationsinfrastruktur betreiben. Das soll doch bitte die Wissenschaft f\u00fcr die Wissenschaft machen und nicht eine Kommission. Und die Kommission ist ja nun auch daf\u00fcr bekannt, dass sie gerne Top-down-Prozesse vorantreibt. Also da halte ich es f\u00fcr extrem wichtig, dass wir es schaffen, die Forschungsgemeinschaft nicht zu verlieren. Und daf\u00fcr wird man was tun m\u00fcssen. Dass nur, weil es die Kommission ist, ist das hier nicht unbedingt ein good selling point. Also ich sehe eher die Schwierigkeiten gar nicht so sehr auf der technischen Seite, als auf dieser ganzen Ebene der \u201eWie kommuniziert man es?\u201c, \u201eWie ist die Governance-Struktur?\u201c. Welche Policies entwickelt man, sodass es f\u00fcr die Betreibenden von Forschungsdaten-Repositorien auch attraktiv ist, sich anzudocken und f\u00fcr die Forschenden attraktiv ist, es dann auch zu nutzen? Da haben wir eben dr\u00fcber gesprochen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:04] Doreen Siegfried:<br>Okay. Andererseits denke ich nat\u00fcrlich, wenn jetzt gleich in der ersten Welle sich 121 Bewerber gefunden haben, scheint da ja auf jeden Fall eine gro\u00dfe Vorfreude zu herrschen, was diese Andockeffekte f\u00fcr Repositorien hei\u00dft, oder?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:20] Klaus Tochtermann:<br>Ja. Wobei wir nicht \u2500 oder ich zumindest nicht \u2500 genau die Analyse der Motivationsgr\u00fcnde f\u00fcr die Bewerbung kenne. Es kann ja durchaus auch sein, dass ein Motivationsgrund die Hoffnung ist, wenn ich mich andocke an den EOSC EU Node, dann ist die Nachhaltigkeit meiner Infrastruktur \u00fcber die Kommission gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:45] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:46]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:46] Klaus Tochtermann:<br>Das ist durchaus auch eine Logik. Und wir beobachten das Ph\u00e4nomen an einer anderen Stelle, dass eine gewisse Erwartungshaltung entsteht, dass irgendjemand aus dem EOSC-Umfeld, sei es die EOSC Association, sei es die EOSC-EU-Node-Betreiber, sei es die Kommission, eine Infrastruktur dauerhaft betreibt, nur, weil sie an den EOSC EU Node angedockt ist. Aber diese Logik trifft \u00fcberhaupt nicht zu. Also das ist ein komplettes Missverst\u00e4ndnis. Und in der Tat m\u00fcsste man mal schauen, ob unter den 121 Bewerbungen viele sind, die das als Motivation hatten. Und sie m\u00fcssen es nat\u00fcrlich ausgedr\u00fcckt haben. Vielleicht haben sie die im Hintergrund und es ist nicht in der Bewerbung direkt ausgedr\u00fcckt worden. Aber das w\u00e4re nat\u00fcrlich die schlechteste aller Motivationen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:34] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Dass das so ein Rettungsring ist, okay. Inwieweit unterstreicht dann die Einf\u00fchrung dieses Knotens, also des EOSC EU Node, die Bedeutung der europ\u00e4ischen Forschungsdateninfrastruktur auch f\u00fcr Open Science und dar\u00fcber hinaus?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:48] Klaus Tochtermann:<br>Das ist, aus meiner Sicht, die gr\u00f6\u00dfte Infrastruktur in Europa, die die Open Science Bewegung unterst\u00fctzt und f\u00fcr die Open Science Bewegung konstruiert wurde. Also es ist halt, wir haben jetzt nach neun, nee nach acht Wochen Gr\u00f6\u00dfenordnung haben wir 900 Registrierende, Nutzende auf der Plattform, ohne das jetzt gro\u00df eine Outreach-Kampagne gestartet wurde. Von der Infrastruktur her sind aufgrund der Kompetenzen der Partner wirklich gute Services da, die auch sicherlich funktionieren werden. Und wenn es die Community annimmt, haben wir da, was Forschungsdaten angeht, wirklich die gr\u00f6\u00dfte, die f\u00fcr Offenheit in der Wissenschaft ist. Und Forschungsdaten, das m\u00f6chte ich hier noch mal erw\u00e4hnen, sind ja nicht nur die numerischen Daten. Forschungsdaten, das hat ja der RfII sehr breit definiert, k\u00f6nnen ja auch beispielsweise Digitalisate sein. Es k\u00f6nnen qualitative Daten sein, also Videoaufnahmen aus bestimmten Settings, die dann analysiert werden. Es k\u00f6nnen Karten sein. Also es ist die ganze Bandbreite an digitalen Objekten. Und das ist dann nat\u00fcrlich wirklich eine gro\u00dfartige Umgebung, die hier f\u00fcr Open Science gebaut und geschaffen und vor allen Dingen auch betrieben wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:16] Doreen Siegfried:<br>Okay. Welche Rolle spielen denn politische und institutionelle Partnerschaften f\u00fcr den Erfolg der EOSC?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:22] Klaus Tochtermann:<br>Die politischen Partnerschaften sind die wichtigsten, weil es ein europ\u00e4isches Vorhaben ist, in dem die Europ\u00e4ische Kommission zusammen mit den Mitgliedsstaaten und sogar den assoziierten L\u00e4ndern zusammenarbeitet. Und dort werden gro\u00dfe politische Entscheidungen getroffen, was die Zukunftsf\u00e4higkeit, die zuk\u00fcnftige Governance-Struktur, die zuk\u00fcnftige Finanzierungsstruktur der EOSC Federation betrifft, getroffen hat. Das findet dort statt. Das ist also die\u2026 das ist die politische Dimension. Ein weiterer Player sind nat\u00fcrlich die Forschungseinrichtungen, repr\u00e4sentiert \u00fcber die EOS Association und ihre Mitgliedschaften. Wir treffen uns sehr regelm\u00e4\u00dfig in einem sogenannten Tripartite-Meeting, wo alle drei Anspruchsgruppen zusammenkommen und sich \u00fcber die Weiterentwicklung der EOSC austauschen. Durchaus nat\u00fcrlich mit unterschiedlichen Zug\u00e4ngen und Vorstellungen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:25] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wie k\u00f6nnen Forschungseinrichtungen, Informations- und Infrastruktureinrichtungen, Wissenschaftler:innen Europas aktiv zur Weiterentwicklung dieses EOSC EU Knoten beitragen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:40] Klaus Tochtermann:<br>Also, das erste ist mal, sich einloggen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:42] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:43] Klaus Tochtermann:<br>Ausprobieren, mitmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:44] Doreen Siegfried:<br>Ja. Das Wallet verbraten. [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:47] Klaus Tochtermann:<br>Genau. Diese Credit Points nutzen und dann auch Referenzen auf die eigenen Daten oder die eigenen Daten hochstellen, so dass dort Content reinkommt. Denn wir wissen, all diese Infrastrukturen leben in erheblichem Ma\u00dfe von dem Content, der drin ist. Diese 120 Millionen Daten-Objekte, die bislang referenziert sind, das sind welche, die findet man auch anderswo. Da bin ich auch nicht sicher, ob das jetzt die allerwichtigsten sind. Es ist halt mal ein Aufschlag, damit was da ist. Aber jetzt ist es wichtig, dass aus der Wissenschaftscommunity die Daten zug\u00e4nglich gemacht werden, von denen man m\u00f6chte, dass andere sie auch nutzen, weil man sie eben selbst genutzt hat. Also jetzt muss Content, Content, Content rein.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:32] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Also liebe Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, Sie haben es geh\u00f6rt: Content. Welche Erwartungen hast Du denn an die zuk\u00fcnftige Entwicklung weiterer Knotenpunkte in Zusammenhang mit dem EOS-EU-Knoten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:44] Klaus Tochtermann:<br>Also, ich erwarte, dass die zuk\u00fcnftigen Knoten vor allen Dingen rechtlich selbstst\u00e4ndig bleiben, sich nicht von der Kommission aufsaugen lassen. Also wir haben auch im Federation Handbook deswegen sehr klar beschrieben, dass ihre Policies, ihre Governance-Strukturen so erhalten bleiben und voll unter der Autorit\u00e4t und der Souver\u00e4nit\u00e4t der betreibenden Einrichtung ist. Da wird der EOSC EU Node nicht eingreifen. Ich erwarte, dass sich diese angedockten Repositorien, Forschungsdatenzentren, Servicebetreiber aktiv in die weitere Ausgestaltung einbringen und dort mitwirken. Weil bislang ist es ja\u2026 Also dieser Kern ist ja Top-Down entwickelt worden. Das ist einfach eine Anforderungsdefinition gewesen, die die Kommission gemacht hat. Ist auch okay, es entspricht im Wesentlichen dessen, was die entsprechenden High Level Expert Groups vorgeschlagen hatten. F\u00fcr den \u2500 damals hie\u00df es \u2500 EOSC Core, also f\u00fcr die Kernfunktionalit\u00e4t. Jetzt bei der Ausgestaltung ist es wichtig, dass dieser Top-Down-Ansatz ein bisschen auch ausbalanciert wird mit Bottom-up-Empfehlungen, die aus den Repositorien, Forschungsdatenzentren, Services kommen, die eben in der Community existieren. Und dass sie da eine starke Stimme haben, vertreten durch die EOSC Association, ist mir wichtig. Es geht dann in weiterer Folge auch darum, wer managt eigentlich diese EOSC Federation, also diese F\u00f6deration, wo der EOSC EU Node ein Kernzentrum ist, aber auch viele sich andocken. Und hier haben wir eine sehr klare Position, dass das eigentlich nur die EOSC Association sein kann, weil wir eben die Forschenden, die \u00fcber unsere Mitgliedseinrichtungen vertreten und quasi the voice of the Community sind, die einen Resonanzraum braucht im Kontext der Weiterentwicklung der EOSC. Also hier die klare Erwartungshaltung, dass diese Organisation das Management der EOSC Federation in den H\u00e4nden der Wissenschaft liegt und nicht in den H\u00e4nden der F\u00f6rdergeber.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:09] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Vielleicht mal eine pers\u00f6nliche Frage. Wie siehst Du denn die zuk\u00fcnftige Rolle der ZBW im Rahmen der europ\u00e4ischen Infrastrukturlandschaft und der Weiterentwicklung von Open-Science-Initiativen wie jetzt der EOSC beispielsweise?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:23] Klaus Tochtermann:<br>Wir haben uns jetzt, ich sagte das ganz zu Beginn unseres Gespr\u00e4chs, seit zehn Jahren engagiert in dem Bereich des Aufbaus der EOSC. Irgendwann ist die Zeit des wissenschaftspolitischen Engagements zu Ende und wir werden uns dann vor allen Dingen in entsprechende Projekte einbringen. Auch INFRAEOSC-Projekte, also EU finanzierte Projekte, in denen wir mit anderen Partnern in Europa Infrastrukturen, die wir haben, die wir bauen werden, entwickeln, um sie an den EOSC EU Node anzudocken. Also, ein bisschen die Rolle wechseln, von den wissenschaftspolitischen Beratungen hin zum Tun, um dann auch Content, den wir haben, bereitzustellen. Das ist meine Vorstellung der Rolle der ZBW in der Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:11] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, vielen Dank. Letzte Frage: Welchen Mehrwert siehst Du f\u00fcr Forschende?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:18] Klaus Tochtermann:<br>F\u00fcr Forschende ist der Mehrwert da zum einen, dass sie einmal einen Platz haben, wo sie ihre Forschungsdaten sicher ablegen k\u00f6nnen. Aber ich glaube, fast wichtiger f\u00fcr Forschende ist, dass sie einen Zugang haben zu dem, \u00fcber den sie Forschungsdaten aus unterschiedlichen Disziplinen zu einer Fragestellung erhalten. Und dann k\u00f6nnen sie eben disziplinen\u00fcbergreifende Fragestellungen einfacher behandeln, beantworten, als es bislang der Fall war. Weil heutzutage muss man an jedes einzelne Forschungsdatenzentrum, an jedes einzelne Repository gehen, die Forschungsdatens\u00e4tze suchen. Dann gibt es noch unterschiedliche Suchlogiken, unterschiedliche Metadatenschemata. Das ist halt in der EOSC Federation vereinheitlicht und dadurch erwarte ich mir wirklich eine \u00d6ffnung auch der disziplin\u00e4ren Forschung hin zu interdisziplin\u00e4rer oder disziplin\u00fcbergreifender Forschung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:16] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, das wird spannend. Okay, vielen Dank. Vielen Dank auch an Sie an den Kopfh\u00f6rern. Ich hoffe, Sie haben jetzt richtig Lust, sich die Credits, also mit Ihren Credits diesen Knoten auszuprobieren. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns gerne Lob oder Kritik da via E-Mail, Mastodon, YouTube, LinkedIn. Wir freuen uns nat\u00fcrlich auch, wenn Sie uns abonnieren und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[46,51,49,143,206,47,8,12],"class_list":["post-114","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-eosc","tag-european-open-science-cloud","tag-forschungsdaten","tag-forschungsdateninfrastruktur","tag-leibniz-gemeinschaft","tag-nfdi","tag-open-science","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 46 EOSC EU Node \u2013 The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Der EOSC EU Node, der erste Zugang zur European Open Science Cloud, wurde 2024 offiziell f\u00fcr alle Forschenden in Europa freigeschaltet.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, 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