{"id":110,"date":"2024-10-30T08:20:09","date_gmt":"2024-10-30T07:20:09","guid":{"rendered":"f939c333-8610-4f95-8af9-90f4190fe7c7"},"modified":"2026-01-16T13:19:07","modified_gmt":"2026-01-16T12:19:07","slug":"fos-44-zehn-jahre-barcamp-open-science","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/10\/30\/fos-44-zehn-jahre-barcamp-open-science\/","title":{"rendered":"FOS 44: Zehn Jahre Barcamp Open Science"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_03cd3d73b8fa4b4f9dd1ff78d689e9842e699441\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/10\/30\/fos-44-zehn-jahre-barcamp-open-science\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/132\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_44.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div 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id=\"block-cd114d98-3628-47a9-afda-01d53639dca1\"><a href=\"https:\/\/openeconomics.zbw.eu\/\">Open Economics Guide<\/a><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-54edc727-273a-47e3-9889-36968a7aad83\"><a href=\"https:\/\/vivo.tib.eu\/fis\/display\/n0000-0003-0232-7085\">Kontakt Lambert Heller<\/a><\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-b5719134-678b-4cd9-a25e-1702b6c67a18\"><a href=\"https:\/\/www.zbw.eu\/de\/ueber-zbw\/profil\/mitarbeiterprofile\/profil-dr-guido-scherp\">Kontakt Dr. Guido Scherp<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 44 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 44: Zehn Jahre Barcamp Open Science<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Lambert Heller<br>Leitung Open Science Lab, TIB \u2013 Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Guido Scherp<br>Leitung Open-Science-Transfer, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:11] Lambert Heller:<br>Also, einer der h\u00e4ufigsten Fehler, die ich beobachte bei dem Format Barcamp. Oder was hei\u00dft Fehler, also der Probleme, die ich da wahrnehme, ist, dass das Format nicht richtig verstanden oder so ein bisschen untersch\u00e4tzt wird. Dass man so sagt, na ja, wir haben unsere ernsthaften Events hier und dann klatschen wir, wie so ein Gimmick, dann auch noch irgendwie so ein Barcamp in die Landschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:24] Guido Scherp:<br>Zur\u00fcck zur Frage, welche Erwartungen haben die Teilnehmenden an das Barcamp? Das ist ein bisschen auch, welche Erwartung habe ich generell an, sag ich mal, wissenschaftliche Veranstaltungen und so, und da nehme ich schon auch eine Ver\u00e4nderung der Erwartungshaltung war, dass partizipative Elemente halt angeboten werden und letztlich auch Onlineteilnahmeen in gewisser Form dann auch erm\u00f6glicht werden, dass das so ein genereller Trend ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:54] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Heute reden wir \u00fcber ein mittlerweile sehr etabliertes Partizipationsformat f\u00fcr die Open Science Community, das in seinen Anf\u00e4ngen vielleicht noch als experimentell und unkonventionell galt und daher mancherorts auch als Unkonferenz bezeichnet wurde. Wir sprechen also \u00fcber zehn Jahre Barcamp Open Science. Was bedeutet es, seit zehn Jahren kontinuierlich an der Schnittstelle von Wissenschaft und Offenheit zu arbeiten? Und eingeladen habe ich mir dazu die beiden Hosts, die das Barcamp Open Science von Anfang an begleitet und mitgestaltet haben. Herzlich Willkommen, Lambert Heller und Dr. Guido Scherp.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:57] Guido Scherp:<br>Ja, hallo.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:58] Lambert Heller:<br>Hallo Doreen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:01:59] Guido Scherp:<br>Hallo, danke f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:00] Doreen Siegfried:<br>Sch\u00f6n, dass Ihr da seid.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:01] Lambert Heller:<br>Sch\u00f6n, mal wieder in Kiel zu sein. Wenn auch nur virtuell.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:05]<\/p>\n\n\n<p>[alle lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:06] Doreen Siegfried:<br>Im Sommer dieses Jahres fand das zehnte Barcamp Open Science in Potsdam statt. Was macht so ein Format auch nach zehn Jahren immer noch so interessant f\u00fcr Euch?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:21] Lambert Heller:<br>Guido, fang Du an.<\/p>\n\n\n\n<p>[0:02:24] Guido Scherp:<br>Ja also, ich muss sagen, es ist, es macht, es macht so viel Spa\u00df, weil es vor allen Dingen, man merkt, dass die Teilnehmenden Spa\u00df dran haben auch, oder Teilgebenden. Auch nach zehn Jahren haben wir es doch geschafft, eine sehr engagierte, gute Community aufzubauen, die aus einem gewissen Kern besteht, aber auch immer wieder neue Leute anziehen. Und es sind immer wieder spannende Themen, die dort diskutiert werden, interessante Aspekte, die dort aufkommen. Und im Endeffekt, was f\u00fcr mich so, dieses Jahr so ein bisschen so ein pers\u00f6nlicher, ich sag mal, Highlight-Effekt war: nach zehn Jahren haben Lambert und ich auch mal eine eigene Session angeboten zu dem Barcamp. Was machen wir denn mal die n\u00e4chsten zehn Jahre? Und die ersten, der erste Teil, bestand daraus, dass die Teilnehmenden uns sehr wohlwollende R\u00fcckmeldung entgegengebracht haben, wie toll sie das Barcamp eigentlich finden. Und da wurde einem schon ein bisschen warm ums Herz.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:19] Lambert Heller:<br>Oh ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:19] Guido Scherp:<br>Und das ist eigentlich genau das, was irgendwie dann einen weiter antreibt, so dass man sich da so gerne engagiert f\u00fcr das Format.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:27] Doreen Siegfried:<br>Ja, sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:27] Lambert Heller:<br>Ja, so ist es. Ich kann, kann dem, was Guido sagt, gar nicht viel hinzuf\u00fcgen. Also, ich glaube, was sich in den letzten zehn Jahren ja ge\u00e4ndert hat, ist, dass wir inzwischen ja noch viel mehr Veranstaltungen haben, die irgendwie einen Bezug zu Open Science haben, nicht? Und ich meine, die Sache ist halt die: Also, es gibt in der Jugendsprache angeblich, ich wei\u00df es ja auch nur aus B\u00fcchern inzwischen, gibt es ja diesen Begriff \u201eFOMO\u201c, \u201efear of missing out\u201c. Und unsere Beobachtung oder unser Gef\u00fchl, ich wei\u00df nicht, ob Du mir da zustimmst, Guido, ist, dass da nat\u00fcrlich bei vielen Veranstaltungen zu solchen Themen mit so gro\u00dfen Worten wie Open Science, die dann noch leicht als ein bisschen luftig und ja unklar wahrgenommen werden, dann doch viele sind, die da sind aus fear of missing out. Und das ist auch v\u00f6llig okay. Das ist verst\u00e4ndlich aus der Situation heraus, in der Leute die Ver\u00e4nderungen in der Wissenschaftslandschaft wahrnehmen. Und als Kontrapunkt sozusagen dazu ist es eben ganz interessant, dieses Format zu haben, wo es so ist, wie Guido gerade sagte, wo Leute auch so ja, ganz genau wissen, warum sie jetzt inhaltlich dahin wollen, was beitragen wollen, was selbst lernen wollen und so weiter. Und wo sozusagen das dabeigewesen zu sein oder ein Reputationsgewinn eher eine untergeordnete Rolle spielen daf\u00fcr. Das ist, glaube ich, das, was das so interessant macht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:56] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, dass man tats\u00e4chlich da Gestalter und Gestalterinnen sitzen hat. Okay, das verstehe ich. Nun lebt ja nat\u00fcrlich ein Barcamp davon, Du hast jetzt schon das sch\u00f6ne Wort \u201eTeilgebende\u201c gesagt, Guido, davon, dass die Leute miteinander in Interaktion treten. Manchmal kennen die sich aber vielleicht auch noch gar nicht, wenn so ein Barcamp startet. Was w\u00fcrdet Ihr denn sagen? Was sind denn die drei wichtigsten Zutaten f\u00fcr ein sehr lebendiges Barcamp?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:25] Guido Scherp:<br>Soll ich wieder anfangen? [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:27] Doreen Siegfried:<br>Ja, fang Du mal an.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:27] Lambert Heller:<br>Ja, fang gern wieder an.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:28] Guido Scherp:<br>Ja, ja. Also, die wichtigste Zutat sind einfach nat\u00fcrlich die Teilnehmenden oder Teilgebenden, dass die, sage ich mal, wie Lambert schon sagte, die kommen dorthin, weil sie entsprechend den Austausch wollen, netzwerken wollen, sich zu dem Thema einfach\u2026, mit dem Thema weiter befassen wollen. Was, glaube ich, wichtig ist an der Stelle, ist, dass man denen das Gef\u00fchl gibt, das ist Eure Veranstaltung. Wir bieten Euch den Raum, die Location, wir geben Euch auch noch mal Kaffee und was zu essen, aber es ist Euer Ding, und wir richten uns nach Euren W\u00fcnschen. Dass man wirklich denen das Gef\u00fchl gibt, wir haben eine wirklich offene und flexible Struktur. Und das andere ist auch einfach, dass man, ich nenne das jetzt mal, so eine Art inklusive und kollaborative Atmosph\u00e4re schafft, an der Stelle. Das ist auch uns auch ganz wichtig, von Anfang an zu kommunizieren. Wir sind an allen Perspektiven interessiert, und es k\u00f6nnen auch alle kommen, die noch nicht so tief in dem Thema stecken. Das ist ja oft so, ja, da sind dann welche, die sich mit Open Science sehr etabliert sind, und vielleicht traue ich mich da gar nichts zu sagen als newby. Aber genau das, das wollen wir halt vermeiden, und auch kommunizieren wir auch so. Ihr k\u00f6nnt kommen, egal welchen Wissensstand Ihr habt an der Stelle. Es gibt keine dummen Fragen. Und genau diese Message vermitteln wir von Anfang an der Stelle, und das funktioniert halt auch dann. Was eigentlich f\u00fcr jedes Barcamp gelten sollte, sag ich mal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:57] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:57] Lambert Heller:<br>Ja. Ich denke, eine wichtige Sache ist auch einfach, damit das funktioniert, dass man die Community und ihre Bed\u00fcrfnisse ernst nimmt und dass man das auch kommuniziert. Also, einer der h\u00e4ufigsten Fehler, die ich beobachte bei dem Format Barcamp\u2026 Oder was hei\u00dft Fehler, also der Probleme, die ich da wahrnehme, ist, dass das Format nicht richtig verstanden oder so ein bisschen untersch\u00e4tzt wird. Also dass man so sagt, wir haben unsere ernsthaften Events hier und dann klatschen wir wie so ein Gimmick dann auch noch irgendwie so ein Barcamp in die Landschaft. Ohne so richtig zu verstehen, was die St\u00e4rke, was das Potenzial dessen ist. Also, das positive Gegenbeispiel dazu, von dem man glaube ich viel lernen kann, ist die Open-Educational-Resources-Bewegung. Die hat ja auch so eine Verwandtschaft mit Open Science, die OER-Bewegung, wo insbesondere der J\u00f6ran Muu\u00df-Merholz und sein Team dieses Format Barcamp einfach zum Kern dieser Bewegung gemacht haben und die sozusagen ihr gro\u00dfes j\u00e4hrliches Barcamp als das zentrale Austauschmedium, mit dem sie wirklich dieses Thema erheblich voran bewegt haben, genutzt haben. Und da kann man sich was abgucken. Und ich w\u00fcrde auch allen raten, die sich unsicher sind, also die vielleicht so weit sind, dass sie denken: \u201eAh, wir sollten vielleicht auch ein Barcamp machen\u201c, aber die sich unsicher sind, was daran wichtig ist, und wie, vielleicht auch mit Leuten zusammenzuarbeiten, die eine aktive Barcamp-Erfahrung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:19] Doreen Siegfried:<br>Die das vielleicht schon mal gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:20] Lambert Heller:<br>Ja, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:22] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wenn Ihr jetzt mal zur\u00fcckschaut, vielleicht Lambert, vielleicht f\u00e4ngst Du diesmal an, zehn Jahre, und Ihr sagt: Okay, es kommen, es kommen ja Leute, die was gestalten wollen, die was erfahren wollen. Gibt es da irgendwie eine Entwicklung, was die Leute betrifft? Hattet Ihr vor zehn Jahren eine andere Art von Teilnehmenden als jetzt beispielsweise dieses Jahr?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:50] Lambert Heller:<br>Oh, das ist eine ganz harte Frage. Also, ich glaube, eine Sache, die man beobachten kann, ist, dass es eine Gruppe gibt, eine, ich sage mal, eine Kerngruppe von h\u00e4ufig Teilnehmenden, die aber nicht mal unbedingt die Mehrheit der Teilnehmenden sind, die zusammen mit dem Barcamp alt geworden sind, h\u00e4tte ich b\u00f6se gesagt, nein. Dass also die von vornherein dabei waren, die gibt es sicherlich. Aber mein Eindruck ist, Guido, korrigiere mich, ich glaube, Du bist besser in den Statistiken unseres Barcamps, dass doch ein Gro\u00dfteil immer wechselndes Publikum war, ja. Also, dass immer wieder neue Leute dazugekommen waren, die dann wiederum beim n\u00e4chsten Mal gefehlt haben oder nur vielleicht zwei, drei Mal dabei waren oder so. Das scheint mir so ein Ph\u00e4nomen zu sein. Ja, vielleicht soweit mal meine Beobachtung dazu. Guido, vielleicht kannst Du es erg\u00e4nzen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:37] Guido Scherp:<br>Ja, also, dem kann ich nicht widersprechen. Also es sind da tats\u00e4chlich haben wir so einen relativ mittlerweile gro\u00dfen Kern, die dann immer wieder gerne kommen, die auch sagen, dass das f\u00fcr die ein Highlight des Jahres ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:50] Lambert Heller:<br>Ja, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:50] Guido Scherp:<br>So, und dann hat man immer wieder Leute, die dann auch teilweise welche, die auch am Anfang sind mit ihrer, ich sag mal, sich erst am Anfang da sind, sich mit Open Science zu befassen. Und die auch teilweise eine Empfehlung bekommen: \u201eGeh doch mal zum Barcamp Open Science, da lernst Du die Community kennen\u201c. Also solche R\u00fcckmeldungen habe ich schon bekommen an der Stelle. Ich denke auch, Entwicklung kann man nicht sagen, aber es ist nat\u00fcrlich so, dass wir doch einen relativ starken, ich sag mal, Infrastrukturhintergrund haben von den Leuten, die da sind\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:27] Lambert Heller:<br>Stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:27] Guido Scherp:<br>\u2026aber nichtsdestotrotz auch Forschende und andere Communities vertreten haben, auch aus unterschiedlichsten Disziplinen tats\u00e4chlich. Und vielleicht noch eine Erg\u00e4nzung ist, dadurch, dass wir das Barcamp auf Englisch ausrichten, gibt es doch einzelne Personen, die wir denn dann anziehen, die dann auch zum Beispiel mal aus der Schweiz gekommen sind an der Stelle. Die aus dem Ausland in der Schweiz arbeiten. Oder auch aus Luxemburg waren dann welche da, die sind extra nach Berlin gekommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:54] Doreen Siegfried:<br>Ist ja cool.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:54] Guido Scherp:<br>\u2026oder dieses Jahr nach Potsdam. Einfach um auch durch die Sprachh\u00fcrde, sag ich mal, dass wir das auf Englisch haben dann, da entsprechend dann auch dorthin kommen. Und das ist auch so ein Aspekt, der dann auch f\u00fcr viele dann das attraktiv macht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:08] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:09] Lambert Heller:<br>Ja, das stimmt, da k\u00f6nnte man vielleicht noch\u2026 Das ist genau richtig Guido. Und eine Sache, die man vielleicht noch erg\u00e4nzen k\u00f6nnte an der Stelle: Wir hatten auch seit den Anf\u00e4ngen immer das Open Science Radio mitlaufen. Das ist so ein Podcast-Projekt. Da ist unter anderem Konrad F\u00f6rstner, der ist vielleicht vielen H\u00f6rern dieses Podcasts hier ja auch ein Begriff, dabei. Und das ist immer eine ganz interessante Sache gewesen, weil diese kurzen, also wirklich so minimalistische Interview-Podcastschnipsel vom Barcamp, also wo dann jeweils die Macher, die Anbietenden der Sessions gefragt wurden, die Macherinnen und Macher. Die haben dazu beigetragen, dass auch Leute, die nicht vor Ort dabei waren, dann schnell mal noch mal reinh\u00f6ren konnten oder was mitnehmen konnten, und das hat auf eine Gewisse, auf eine interessante Weise, glaube ich, zur Verbreitung, zur Verst\u00e4rkung dieses Effekts beigetragen. Wobei in der Hinsicht hat sich seit Corona sowieso ja viel ver\u00e4ndert. Also, wir haben jetzt mittlerweile\u2026 das ist auch ganz normal, dass es hybride Sessions gibt und Leute auch online teilnehmen k\u00f6nnen. Das wird auch rege genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:17] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Wie haben sich denn\u2026 Also, wir haben jetzt gerade \u00fcber die Teilnehmenden gesprochen. Wie haben sich denn die Themen ver\u00e4ndert? Habt Ihr jetzt andere Themen als noch in den ersten Jahren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:30] Doreen Siegfried:<br>[lacht] Guido.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:34] Guido Scherp:<br>Also, ich habe jetzt die Themen nicht im Detail analysiert. Wir haben uns tats\u00e4chlich mal angeguckt, welche Themen vor zehn Jahren diskutiert wurden, und das war dann, sag ich mal schon, sehr, sehr klassische Open Science Themen. Ich sag mal, wir haben uns \u00fcber Open Access unterhalten oder auch, welche Rolle Social Media spielt, beispielsweise. Das war damals noch ein bisschen neuer, sag ich mal, Social Media in der Wissenschaftskommunikation zu nutzen. Ein grunds\u00e4tzlicher Trend, und den greifen wir auch auf in unseren, sag ich mal, schon hier etablierten Ignition Talks, ist, dass wir versuchen, immer zunehmend, dann auch Open Science mit anderen Aspekten zu verkn\u00fcpfen, die damit einfach zusammenh\u00e4ngen. Zum Beispiel Open Science und Wissensungerechtigkeit oder, ich sag mal, um Wissensungerechtigkeiten dann mal abzumildern. Oder auch Open Science und deren Rolle, um globale Krisen aufzugreifen. Also, wir hatten letztes Jahr beispielsweise einen Vortrag, wo es darum ging, wie man, sag ich mal, Daten aus dem Klimabericht semantisch aufbereiten kann und dadurch maschinenlesbar macht, um sie quasi offen zu machen, an der Stelle, oder auch einfach so zu zeigen, Open Science ist jetzt nicht so ein isoliertes T\u00e4tigkeitsfeld, sondern h\u00e4ngt sehr stark mit guter wissenschaftlicher Praxis, mit robuster Wissenschaft zusammen. Also, wir versuchen immer, so ein bisschen zunehmend auch das Thema Open Science geht mehr auf eine globale Ebene wurde das gehoben und auch dann einfach wirklich verschr\u00e4nkt mit allen Aspekten und Facetten des Wissenschaftssystems, sage ich mal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:13] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:16] Lambert Heller:<br>Ja, das w\u00fcrde ich auch sagen. Also, das sch\u00f6ne ist eigentlich, dass gleichbleibend das Themenspektrum, was wir ja eigentlich gar nicht direkt steuern k\u00f6nnen \u2500 es liegt ja in der Natur von einem Barcamp \u2500 doch immer recht breit gestreut geblieben ist. Ja immer unterschiedlich, aber immer sehr viele verschiedene Dinge. Und wenn ich zur\u00fcckgucke, also ich nehme, ich greife jetzt mal einfach einen Namen raus. Wir hatten vor mittlerweile etlichen Jahren mal als Keynoter bei dem Barcamp, also das ist so ein leicht unbarcampiges Element, was wir uns denn noch immer erlauben, den Felix Sch\u00f6nbrodt, der jetzt an der LMU M\u00fcnchen das Thema Open Science vorantreibt. Und da waren wir fr\u00fch dran, glaube ich, etwas, was sich inzwischen l\u00e4ngst als ein sehr trendiges und wichtiges Thema rausgestellt hat, dieses Thema mit der Reproduzierbarkeitskrise in der Wissenschaft, was in der Psychologie, aus der Felix kommt, besonders fr\u00fch und stark beobachtet worden war, dass wir das in Form dieser Keynote dann auch fr\u00fch mit am Start hatten. Und das macht mich im Nachhinein nat\u00fcrlich total zufrieden, weil wir zumindest in dem einen Fall dann mal intuitiv wohl richtig lagen und auch zusammen mit der Community das gefeiert haben, etwas interessant zu finden, was Felix uns da erz\u00e4hlt hat, was seitdem uns immer weiter begleitet hat und was immer nur noch wichtiger geworden ist, die Reproduzierbarkeitskrise. Und dann das als Ausgangspunkt f\u00fcr die \u00dcberlegung: Ja, wir m\u00fcssen das angehen, durch mehr Offenheit, und wir brauchen wirklich die Offenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:49] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und Ihr hattet ja eingangs gesagt, okay, es ist nat\u00fcrlich ein Format, was gestaltet wird durch die Leute vor Ort, die da sind, sowohl was die Themen betrifft, aber auch vielleicht was die Konstellation der Interagierenden betrifft. Habt Ihr festgestellt, dass sich vielleicht auch die Erwartungen der Teilnehmenden vielleicht ver\u00e4ndert haben, dass man vielleicht sagt: Okay, am Anfang hatte man eventuell, also nur jetzt mal als Vorstellung, am Anfang wollten die Leute haupts\u00e4chlich erst mal verstehen: Was ist das \u00fcberhaupt f\u00fcr ein Thema? Was hat das mit meiner Welt zu tun, mit meiner wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit? Und dass man jetzt tats\u00e4chlich andere Erwartungen hat, wenn man in so ein Barcamp geht. Oder l\u00e4sst sich das, aufgrund der Heterogenit\u00e4t der Teilnehmenden, gar nicht so abzeichnen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:42] Lambert Heller:<br>Was meinst Du genau?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:42] Doreen Siegfried:<br>Also w\u00fcrde die Frage\u2026 Die Frage ist: \u00c4ndert sich, nehmt Ihr wahr, dass die Leute, die kommen, jetzt was Anderes erwarten von so einem Barcamp oder es auf eine andere Weise spinnen als vielleicht noch vor 9-10 Jahren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:59] Lambert Heller:<br>Also, eine Sache, die mir doch entgegenspringt irgendwie ist, dass, glaube ich, der Begriff Open Science vor zehn Jahren noch weniger gut definiert war wie heute. Also ich denke mal, ich wei\u00df nicht, ob Du dem zustimmen w\u00fcrdest, Guido. Aber es ist doch so, dass wir heute viele Teilnehmende haben, die das sogar inzwischen als Teil ihrer Berufsbezeichnung haben, irgendwas mit Openness. Da hat sich ja viel getan. Also, es ist weniger so dieses Gef\u00fchl: Ah, Open Science. Wir machen nochmal ganz breit das Fass auf, was ist jetzt \u00fcberhaupt gerade wichtig oder so, und haben mehr oder weniger starke eigene Vorstellungen, mit denen wir kommen, sondern es ist tats\u00e4chlich ein Berufsfeld. Das ist ein Feld, in dem nat\u00fcrlich auch verschiedene Institutionen und Player inzwischen versuchen, mit Policies Dinge zu regeln. Was nicht schlecht ist. Ja, ich sage nur, also, das Gef\u00fchl, Teil von so einem Grassroots-Movement zu sein, wo so quasi von unten oder von der Mitte raus eine Kultur von Open Science w\u00e4chst oder sowas, das ist, das ist da, das ist immer noch da. Aber es geh\u00f6rt heute zu einem komplexeren, gr\u00f6\u00dferen Gesamtbild. Und was Guido vorhin sagte ist auch wichtig. Was eine Konstante war, die immer eine Rolle gespielt hat und die zum Thema Open Science meines Erachtens auch gut dazu passt, ist, dass wir so eine starke Beteiligung der Leute haben, die aus dem Bereich Infrastruktur kommen. Die also diese Sicht haben und dann auch immer mit so einem Schritt Distanz, w\u00fcrde ich fast sagen, auf das Thema des Reputationswettbewerbs in der Wissenschaft gucken, der ja ein so\u2026 Das ist so ein gro\u00dfer Elefant im Raum, immer, wenn wir \u00fcber Open Science diskutieren. Und es ist ganz interessant, nicht nur Leute aus der Wissenschaft dabei zu haben, sondern auch welche, die in diesem unterst\u00fctzenden Bereich, in diesem Infrastrukturbereich arbeiten und mit einer manchmal ganz wohltuenden, vielleicht gesunden Distanz zum Thema Reputationserwerb da auch drauf gucken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:55] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:18:58] Guido Scherp:<br>Ja, das ist schon alles super zusammengefasst, Lambert. Ja, es ist also, das ist schwierig, diese Erwartungen dann zu greifen im Endeffekt. Die Grunderwartung ist, dass die Teilnehmenden hinterher rausgehen und sagen, es hat sich gelohnt, dahinzugehen. Und das nehme ich bei den meisten mit. Es stimmt schon, der Begriff Open Science, der ist heute nat\u00fcrlich jetzt etwas, sage ich mal, der wird breiter benutzt, ist vielleicht in der Definition nicht klarer, sondern eher breiter geworden und facettenreicher, damit immer noch schwieriger. Und man merkt schon, dass man doch immer wieder, jedes Jahr gewisse Begrifflichkeiten oder auch nochmal Verst\u00e4ndnis nochmal austauschen muss. Was versteht man eigentlich dann\u2026 zum Beispiel dieses eine Beispiel, was versteht man eigentlich\u2026 Was ist der Unterschied zwischen Reproduzierbarkeit und Replizierbarkeit, beispielsweise. Also sowas f\u00fchrt sich immer fort, dieser Austausch, Verst\u00e4ndnis, wie ist das eigentlich in Communities dann auch aufgegriffen worden? Und ansonsten, was ich halt merke, ist, dass, nat\u00fcrlich ist es wichtig, dass man im Vorfeld wei\u00df, was einen erwartet. Und ich glaube, mittlerweile ist es so, dass das Format Barcamp auch zunehmend so ein bisschen durchdrungen ist von vielen Leuten, dass sie schon alle mittlerweile auf einem Barcamp waren. Also ich habe, ich frage, jedes Jahr, frage ich, glaube ich: Wer war schon mal auf einem Barcamp? Und vor zehn Jahren sind da, glaube ich, nicht viele H\u00e4nde hochgegangen, mittlerweile sehr viele H\u00e4nde. Das hei\u00dft also, die Leute wissen auch schon ganz gut, was sie dort erwartet. Das ist ja jetzt nicht hochgradig kompliziert das Format, aber die haben das Format schon mal erlebt und k\u00f6nnen sich halt besser darauf einlassen, sag ich mal. Und wir haben nat\u00fcrlich dann auch mal Erkl\u00e4rungsvideos verlinkt und erkl\u00e4ren das Format. Und das hilft dann auch, sage ich mal, so ein bisschen den Teilnehmenden, dass sie halt genau wissen, wie es eigentlich funktioniert, dass man sich besser drauf einlassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:55] Doreen Siegfried:<br>Und das f\u00fchrt mich nat\u00fcrlich sofort zur n\u00e4chsten Frage nach dem Motto: Wie funktioniert ein Barcamp? Also, wie hat sich denn\u2026 Also, Ihr als Hosts, zehn Jahre Erfahrung. Wie hat sich denn in Euren Augen das Format Barcamp ver\u00e4ndert? Also, dass die Grundzutaten nat\u00fcrlich irgendwie Interaktion und Partizipation sind, ist klar. Aber wie hat sich das Format \u00fcber die Jahre entwickelt, oder hat es sich gar nicht entwickelt? Was ist hier Eure Beobachtung?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:27] Lambert Heller:<br>Mein Gef\u00fchl ist, dass wir vielleicht ein bisschen besser darin geworden sind, das Online-Textformat in der Kommunikation besser zu nutzen. Also, wir haben jetzt mehr, es ist \u00fcblicher geworden, Session-Vorschl\u00e4ge\u2026, oder Guido? Ich bin mir gar nicht 100% sicher, aber ich habe das Gef\u00fchl, dass es \u00fcblicher geworden ist, vorab schon Session-Vorschl\u00e4ge zu machen. Was wir technisch auf der Plattform f\u00fcr das Barcamp auch erm\u00f6glichen. Was ein ganz hilfreicher Mechanismus ist, weil ein klassisches Problem beim Barcamp ist ja, also, wie soll ich das eigentlich\u2026? Also, angenommen mal, mein Chef fragt mich: \u201eNa, du willst jetzt eine Dienstreise zum Open Science Barcamp machen? Das ist ja sch\u00f6n. Was, also, au\u00dfer dass du gerne mal nach Berlin f\u00e4hrst oder so. Was denn?\u201c Und dann ist es nat\u00fcrlich sch\u00f6n, etwas zeigen zu k\u00f6nnen, was ein bisschen greifbarer ist. Hier guck mal, die zwei, drei Session-Vorschl\u00e4ge sind da jetzt schon online und so weiter. Das ist, glaube ich, ein hilfreicher Mechanismus. Und ansonsten, glaube ich, das ist noch eine weitere Sache erg\u00e4nzt, dass es Leute gibt, die ihrerseits als Multiplikatoren wirken und sozusagen neue Leute bringen oder die Message des Barcamps, andersrum formuliert, rausbringen. Ich will man ein Beispiel nennen: Jo Havemann, die\u2026, also manche, die hier zuh\u00f6ren, werden das kennen, weil sie auch einen langj\u00e4hrigen Podcast mit Open Science Bezug hat, \u201eAccess 2 Perspectives\u201c. Und Jo bringt nat\u00fcrlich dann wiederum andere Stimmen oder also Leute mit, und andersrum tr\u00e4gt die die Message des Barcamps raus, denke ich auch, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:05] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und wenn Ihr jetzt sagt, beispielsweise, es gibt vorab schon so eine Session-Planung: Also, stellt ihr dann daf\u00fcr die Infrastruktur zur Verf\u00fcgung und sagt hier irgendwie ab eine Woche vorher, oder wird das von Euch ein bisschen koordiniert? Oder passiert das einfach durch die Leute, die sich anmelden, von ganz alleine?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:25] Guido Scherp:<br>Ja, also, wir weisen schon darauf hin, dass das m\u00f6glich ist. Und das auch mehrfach an der Stelle. Sobald man angemeldet ist, sieht man halt dieses Session Planning. Also im Endeffekt vielleicht nochmal, um Lamberts Punkt aufzugreifen. Tats\u00e4chlich haben wir jetzt\u2026, das w\u00e4re f\u00fcr mich jetzt auch mal vielleicht die vierte wichtigste Zutat ist, auf das Feedback der Community zu h\u00f6ren an der Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:52] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:52] Lambert Heller:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:54] Guido Scherp:<br>Und tats\u00e4chlich ist es so, diese Session Proposals im Vorfeld einzureichen, das haben wir schon relativ fr\u00fch eingef\u00fchrt. Was wir halt auch gemacht haben, das waren so wichtige Stellschrauben, ist, dass wir das Session Planning vor Ort irgendwann gesplittet haben. Am Anfang war es so, am Anfang hat man alles durchgeplant, und dann war es vorbei. Und dann haben wir gesagt, okay, wir teilen das mal auf quasi, wir planen erst mal einen Teil der Sessions und dann machen wir danach nochmal ein zweites Session Planning, ein Update, und planen den Rest der Sessions. Und das hat dieses Jahr beispielsweise wunderbar funktioniert, weil wir hatten tats\u00e4chlich im ersten Teil gar nicht so viele Sessions an der Stelle, wir hatten sogar R\u00e4ume leer gelassen, und danach, sage ich mal, auf einmal sind sie alle aufgewacht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:37] Doreen Siegfried:<br>Ist es explodiert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:24:37] Guido Scherp:<br>\u2026und haben Ideen bekommen und wir haben noch mal alles gef\u00fcllt dann. Oder auch solche Sachen, dass wir Session Pitches eingef\u00fchrt haben, das hei\u00dft, man kann ja, dann, sag ich mal, nat\u00fcrlicherweise nicht an allen Sessions teilnehmen. Und dann haben wir zwei Session Pitches eingef\u00fchrt, dass diejenigen, die die Sessions moderiert haben, ganz kurz in drei, vier, f\u00fcnf Minuten berichten, was da so passiert ist an der Stelle. Und was auch ganz wichtig ist, ist nat\u00fcrlich, was wir auch von Anfang an machen, dass wir ein Onlinepad haben, wo die Sessions auch dokumentiert werden. Das ist dann mal mehr, mal weniger gef\u00fcllt. Aber man kann dann\u2026 aber doch ganz gute M\u00f6glichkeiten, dann immer noch mal mitzukriegen, im Nachhinein, was ist da eigentlich dann passiert. Und das waren so kleine, sag ich mal, Sachen. Oder wir haben auch das Session Voting mal angepasst, dass man\u2026. Das letzte Beispiel vielleicht: Fr\u00fcher hatten wir dann Sessions, die wurden vorgestellt und da hat man das Interesse abgefragt. Und dann wurde angeregt, vielleicht macht man das am Ende, weil ich ja, wenn ich bei der ersten Session meinen Finger hochhalte, ich ja die anderen neun Sessions, die noch vorgeschlagen werden, ja noch gar nicht kenne. So ist besser, dass ich am Ende abstimme, nur f\u00fcr die, die ich wirklich gut finde an der Stelle so. Und das sind so einfach kleine Stellschrauben, die, sag ich mal, prim\u00e4r auch aus der Community kamen, aus Feedback, und die dann einfach auch so einen doch gewissen guten Mehrwert im Endeffekt dann auch gebracht haben. Aber im Kern haben wir das Format so dann nicht ge\u00e4ndert. Gut, das andere ist nat\u00fcrlich, wir sind jetzt hybrid geworden. Wir haben es online gemacht, zweimal und sind dann Hybrid. Das hat auch tats\u00e4chlich, wenn man das technische Equipment hat, super funktioniert, sowohl letztes Jahr als auch dieses Jahr. Und wir hatten letztes Jahr auch eine Person, die eine Session auch wirklich online angeboten hat, moderiert hat. Man muss aber auch dazu sagen, dass das den Orga-Aufwand verdoppelt, wenn man es hybrid macht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:26] Doreen Siegfried:<br>Ja, es ist wahrscheinlich auch noch mal eine andere Energie im Raum, wenn Leute sich\u2026 sozusagen nur mit dem Kopf dabei sind, letztlich, ja. Okay. Vielleicht noch mal generell eine Frage zum Thema partizipative Veranstaltung, Partizipation: W\u00fcrdet Ihr sagen, dass generell die Einbindung von Publikum, von Teilnehmenden im Jahre 2024 gegebenenfalls etwas \u00fcblicher ist als noch vor zehn Jahren? Was sind denn hier so Eure Beobachtungen? Vielleicht Lambert?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:03] Lambert Heller:<br>Also, so ein bisschen aufgreifend das, was Guido in seiner letzten Antwort sagte, glaube ich, dass, was die Partizipation angeht, gegen\u00fcber vor zehn Jahren, nicht nur wir, glaube ich, ein bisschen ge\u00fcbter darin geworden sind, zum Beispiel auch Leute aktiv einzubeziehen, die nur online teilnehmen k\u00f6nnen. Solche Dinge sind, glaube ich, durch Corona, und das ist nat\u00fcrlich ein gro\u00dfes Ereignis, das muss man mal einfach sagen, das ist auch so ein Elefant im Raum, glaube ich, wenn man \u00fcber die letzten zehn Jahre spricht, das hat vieles ver\u00e4ndert. Also wir mussten zwangsl\u00e4ufig alle dazu lernen, wie wir, also anders\u2026 Dieses intensive, sich austauschen und zusammenarbeiten an Dingen, wie wir das hinbekommen, auch ganz stark mit online Methoden. Nicht ausschlie\u00dflich, seit das nicht mehr absolut n\u00f6tig ist, aber wie wir das auch k\u00f6nnen. Und das ist ja so ein Lernprozess. Dass man bestimmte Methoden und Herangehensweisen lernt und so. Und ich glaube, dass da nicht nur wir, sondern die Welt insgesamt so ein bisschen vorangekommen sind. Und, wobei ich an der Stelle sagen muss, das auch nochmal gesagt, also, dass das mit dem die Onlinepartizipation zu erlauben und die Leute so aktiv einzubeziehen, die nur online teilnehmen k\u00f6nnen, das ist f\u00fcr das Open Science Barcamp ist das ganz, ganz stark Guidos Engagement zu verdanken, der wirklich die Infrastruktur und dieses kontinuierliche Organisieren des Barcamps so stark vorangetrieben hat. Das ist toll. Und Entschuldigung, das muss ich noch ganz kurz loswerden, also jetzt sprechen Guido und ich f\u00fcr das Open Science Barcamp. Es war in den letzten Jahren auch immer eine ganze Gruppe von Menschen, die mit sich beteiligt hat an der Vorbereitung. Also ohne Menschen wie Tamara Heck zum Beispiel vom DIPF, w\u00e4ren wir auch nicht da angekommen oder dageblieben, wo wir jetzt sind, mit dem Open Science Barcamp. Das nat\u00fcrlich auch, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:28:58] Doreen Siegfried:<br>Das f\u00fchrt mich gleich zur n\u00e4chsten Frage. Wie, also Ihr macht das jetzt seit zehn Jahren und Ihr lebt nat\u00fcrlich auch nicht im luftleeren Raum auf einer kleinen Insel. Wie, welche Netzwerke habt Ihr denn so in den letzten Jahren aufbauen k\u00f6nnen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:13] Guido Scherp:<br>Ja, vielleicht noch mal ganz kurz Lamberts Antwort erg\u00e4nzt: Grunds\u00e4tzlich ist es so, dass ich\u2026 Zur\u00fcck zur Frage: Welche Erwartungen haben die Teilnehmenden an das Barcamp? Das ist ein bisschen auch, welche Erwartung habe ich generell an, sag ich mal, wissenschaftliche Veranstaltungen und so. Und da nehme ich schon auch eine Ver\u00e4nderung der Erwartungshaltung war, dass partizipative Elemente halt angeboten werden und letztlich auch Onlineteilnahmen in gewisser Form dann auch erm\u00f6glicht werden, dass das so ein genereller Trend ist, dann an der Stelle.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:49] Doreen Siegfried:<br>Ja. Vielleicht noch eine Frage, bevor wir gleich wieder zur\u00fcck auf die Netzwerke kommen. W\u00fcrdet Ihr sagen, dass, also, die digitale Kommunikation haben alle sozusagen in der Corona-Zeit gelernt, das stelle ich jetzt mal voraus. Aber ich glaube, was vielen auch passiert ist, dass sie gemerkt haben: \u201eIch bin ein soziales Wesen und ich brauche Interaktion mit Menschen im Raum.\u201c Dass die sich jetzt sozusagen vielleicht 2023, 2024 mehr in so einem Barcamp engagieren, weil sie wissen, es k\u00f6nnte auch jederzeit wieder nur online funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:28] Guido Scherp:<\/p>\n\n\n<p>[lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:30] Doreen Siegfried:<br>Stellt Ihr irgendwie sowas wie eine gr\u00f6\u00dfere Freude an der Interaktion fest?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:36] Lambert Heller:<br>Ja, das ist interessant. Das k\u00f6nnte wirklich sein. Ich habe noch nicht dr\u00fcber nachgedacht, muss ich zugeben. Aber das k\u00f6nnte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:41] Guido Scherp:<br>Also, ich glaube, als die ersten Pr\u00e4senzveranstaltungen wieder stattgefunden haben, hat man, glaube ich, schon gemerkt: \u201eJuchu, wir sehen uns mal wieder\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:49] Doreen Siegfried:<br>Wir leben wieder. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:51] Guido Scherp:<br>Und man hat, glaube ich, letztlich gemerkt, was man die letzten Jahre vermisst hat. Also, man muss nat\u00fcrlich sagen, dass zumindest ein Format Barcamp letztlich on-site am allerbesten funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:02] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:02] Guido Scherp:<br>Online war auch gut. Aber on-site ist einfach, dass ist am lebendigsten, am erfrischendsten. Man trifft sich \u00fcberall. Man geht nach drau\u00dfen in die Sonne, um Kaffee zu trinken und unterh\u00e4lt sich da weiter. Das passiert online alles nicht. Genau das ist auch das, weshalb Leute dann zum Barcamp kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:20] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:21] Guido Scherp:<br>On-site.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:31:22] Lambert Heller:<br>Absolut. Ich, also, ich denke auch, das ist so eine Sache, die mir immer wieder bei dem Barcamp Open Science begegnet. Es ist, dass ich die Chance habe, dass Leute etwas als Session-Thema reinbringen und dann auch durchf\u00fchren, was ganz unmittelbar f\u00fcr sie relevant ist, f\u00fcr ihre, f\u00fcr ihre Open-Science-Aktivit\u00e4t, was immer das ist. Und das ist das gro\u00dfartige an dem Barcamp Open Science, dass man da einmal reintauchen kann und was f\u00fcr sich mitnimmt, f\u00fcr sich selbst, also strategisch. Also, was ist jetzt gerade wichtig, was passiert in diesem Raum? Was man so komprimiert und auf eine zugleich unterhaltsame und anregende Weise nirgendswo mitnehmen kann. Also, so ist, das ist jetzt ein sehr subjektives Statement, aber so ist es f\u00fcr mich inzwischen. Also, wirklich mitzuschneiden, was die anderen da bewegt, wo die stehen, was die zu tun haben oder was f\u00fcr Probleme die da zu bew\u00e4ltigen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:17] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Ja dann vielleicht zur\u00fcck zu meiner Frage nach den Netzwerken. Also, wie seid Ihr jetzt sozusagen national, vielleicht sogar europ\u00e4isch, verbunden mit anderen Akteuren im Kontext Open Science?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:35] Guido Scherp:<br>Ja, also, ich w\u00fcrde mal sagen, wir haben eine Community aufgebaut, und dort sind dann doch verschiedene wichtige Player drin, die doch, wie Lambert schon sagte, eine gewisse Multiplikatorfunktion haben. Du hast zum Beispiel Jo Havemann genannt, die sehr stark, sag ich mal, dann auch so ein bisschen, die ist sehr stark in diesem AfricArXiv, sage ich mal, aktiv. Das hei\u00dft so ein bisschen auch diese Perspektive, sag ich mal, wie man den globalen S\u00fcden beispielsweise in Open Science einbindet. Dann hat man Konrad F\u00f6rstner, Open Science Radio, ist halt Multiplikator. Im Endeffekt auch mit denen, mit denen wir die Veranstaltung denn hosten. Zum Beispiel Wikimedia war ein wichtiger Player, den wir halt aufgenommen haben. Und dieses Jahr haben wir dann halt \u00fcber die FH Potsdam sehr stark mit dem Open Access B\u00fcro Brandenburg zusammengearbeitet. Das sind so alle wichtigen Player. Und das andere ist letztlich auch, dass wir auch, sag ich mal, stark, also, wir haben uns da ja so ein bisschen orientiert an den Niederl\u00e4ndern, die ja das Open Science Festival ja auch gestartet haben und auch dort ein Barcamp gemacht haben. Und das haben wir mehr oder weniger dann auch \u00fcbernommen und gemacht. Und mittlerweile, sage ich mal, gucken die, glaube ich, auch auf uns und schauen so ein bisschen, wie entwickelt sich das Open Science Barcamp. Was haben die gelernt? Und beispielsweise habe ich gesehen, dass sie auch ungef\u00e4hr eine \u00e4hnliche Agenda wie wir haben, dann an der Stelle. Das hei\u00dft also, es wird schon wahrgenommen und wird drauf geguckt, auch was wir machen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:05] Doreen Siegfried:<br>Ah, ja, okay. Noch eine Frage.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:07] Lambert Heller:<br>Ja, absolut. Was Guido sagt: Es ist so manchmal ein Pingpong geradezu mit den Niederl\u00e4ndern. Die hatten diese nette Videogru\u00dfbotschaft zu unserem zehnj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um dieses Jahr. Aber umgekehrt haben wir ja zum Beispiel das Open Science Festival, \u00fcber das wir uns auch mal unterhalten hatten, hier Doreen. Da hatten wir dann von denen was \u00fcbernommen und ganz viel gelernt und so. Also ja, was Guido sagt, es ist wirklich eine Vielfalt von Netzwerk-Partner:innen, die jedes Jahr mehr werden. Lass mich noch eine Sache ganz kurz hervorheben. Also, was wirklich auch ein bisschen herzerw\u00e4rmend war oder einfach toll war, war, dass wir so ein Gru\u00dfwort hatten von der Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung der FH Potsdam, die nicht nur f\u00fcr sich genommen eine starke Fachhochschule ist, sondern die unglaublich anschaulich und authentisch r\u00fcbergebracht hat, wie ernst die das Thema Open Science nehmen und wie sehr die das auf dem Radar haben. Und das macht nat\u00fcrlich schon was her. Also, wenn du dann ein Barcamp hast, wo erst mal irgendwie sich die Vizepr\u00e4sidentin f\u00fcr Forschung hinstellt und ganz offensichtlich da Arbeit und Engagement reinsteckt, dieses Barcamp da abzuholen und denen zu sagen, wie ernst das da ist, so, und das ist dann schon eine sch\u00f6ne Geschichte.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:20] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist nat\u00fcrlich eine tolle Wertsch\u00e4tzung, auf jeden Fall. Gerade auch, weil es auch von der Seite der Wissenschaft kommt und\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:26] Lambert Heller:<br>Ja, genau.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:27] Doreen Siegfried:<br>Okay. Ihr seid ja sozusagen auch wenn Ihr gerade nicht ein Barcamp vorbereitet oder durchf\u00fchrt, mit dem ganzen Thema Open Science, Open-Science-Transfer, Open-Science- Kommunikation und so weiter besch\u00e4ftigt. Wie k\u00f6nnt Ihr denn die Erkenntnisse, die ihr auf dem Barcamp gewinnt, in eure t\u00e4gliche Arbeit in der ZBW oder in der TIB einflechten? Vielleicht Guido, starte Du mal. Was nimmst Du mit, wo Du sagst, okay, das ist jedes Mal wieder eine Tankstelle, wo ich mir was abhole, und dann kann ich hier sozusagen auf einem anderen Niveau weitermachen als noch davor?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:36:08] Guido Scherp:<br>Ja, also grunds\u00e4tzlich ist es ja so, dass man leider als Organisator nicht immer so viel mitbekommt an der Stelle, weil man mit anderen Dingen besch\u00e4ftigt ist. Aber zum Gl\u00fcck ist es ja so, dass die Sessions ja oft gut dokumentiert sind und auch wir jetzt seit einigen Jahren auch eingef\u00fchrt haben, dass wir so einen koordinierten Blogpost dar\u00fcber schreiben, gemeinsam mit allen Sessiongebenden, so dass man da nochmal gut nachlesen kann, was da passiert. Im Endeffekt ist es so, es ist f\u00fcr mich eigentlich sind das so viele kleine Impulse. Also man kann das jetzt nicht an so einem riesen Impact festmachen: \u201eSo, das habe ich jetzt ab sofort alles komplett anders gemacht oder neu gemacht\u201c. Sondern es ist so, so solche Sachen, solche Momente wie: \u201eAh, okay, das ist eine interessante Perspektive, daran habe ich noch nicht gedacht. Das ist ein tolles Tool, das kannte ich noch nicht, muss ich mir mal anschauen. Die Person, die kannte ich noch nicht, mit der muss ich mich mal vernetzen, die muss ich auf meine Liste packen\u201c. Oder ich merke halt auch immer wieder, welche Fragen eigentlich jedes Jahr immer wieder diskutiert werden und aufkommen. Und so ein bisschen zu \u00fcberlegen: Okay, ist das vielleicht etwas, was wir vielleicht auch nochmal, zum Beispiel \u00fcber den Open Economics Guide, vielleicht nochmal st\u00e4rker aufgreifen sollen an der Stelle. Oder ich lerne halt auch einfach, wie die verschiedenen Communities Zug\u00e4nge zu dem Thema haben. Also, was ich damit sagen will, ich gehe immer mit einer Liste an To Dos raus an der Stelle, so an Kleinigkeiten, die ich irgendwann abarbeite und die dann sicherlich \u00fcber die Jahre dann, sage ich mal, mich irgendwie beeinflusst haben. Aber es ist jetzt nicht so an irgendeinem konkreten Element jetzt messbar.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:42] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und bei Dir Lambert, ist das komplett anders oder ist das auch eher \u00e4hnlich, so die kleinen Stellschrauben, die dann gegebenenfalls gedreht werden?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:37:54] Lambert Heller:<br>Ja, also eine Sache, die ich so beobachte, ist, dass die\u2026 \u2500 also ich denke, Guido bei Dir wird es ja nicht anders sein \u2500 dass, was unsere Arbeit inzwischen so stark strukturiert, ist dieses Drittmittelprojekt-Business. Und dann merkt man immer an so einer ganz kurzen Taktung, was eigentlich diejenigen, die unsere Arbeit finanzieren, von uns erwarten, was wichtig ist. Damit setzen wir uns ja die ganze Zeit auseinander, wie Antr\u00e4ge schreiben, Projekte durchf\u00fchren etc. Und eine Sache, die doch, gl\u00fccklicherweise w\u00fcrde ich fast sagen, als wachsende Erwartung auch da ist, ist diese Frage: \u201eOkay, seid Ihr dann auch dazu in der Lage, was immer Ihr da macht, die Stakeholder, diejenigen, die von den Themen betroffen sind, die Ihr behandelt, in Euren Projekten die einzubeziehen?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>[00:38:36] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:38:36] Lambert Heller:<br>Und ich w\u00fcrde fast inzwischen sagen, das ist ein gutes Handwerkszeug. Also, Formate wie Barcamp zu kennen und auch aktiv und gut zu kennen, sie vielleicht auch mit anderen partizipativen Formaten vielleicht abgleichen zu k\u00f6nnen oder so. Das ist gutes Handwerkszeug. Und es ist gut, das zu wissen und das auf dieser Klaviatur spielen zu k\u00f6nnen. Und ich meine damit jetzt wirklich explizit, weil ich jetzt gerade Antr\u00e4ge schreiben gesagt habe, nicht, dass man blumige Versprechungen dar\u00fcber macht, sondern dass man es tats\u00e4chlich tut. Und es muss nicht immer gleich sein, dass man ganze neue Citizen Science Projekte ins Leben ruft. Aber ich sag mal so, den Citizen-Science-Aspekt oder den Aspekt des aktiven Einbeziehens von verschiedenen Stakeholdern, die ja nicht immer nur aus Akademia selbst kommen m\u00fcssen. Das ist wichtig. Und ich kann es wirklich nur allen empfehlen, \u201edie Barcamp-Erfahrung\u201c in Anf\u00fchrungszeichen, nenne ich es jetzt mal, f\u00fcr sich zu sammeln und diesen Impuls mal, dieses Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, das aufzugreifen und in ihrer Arbeit mitzunehmen. Absolut, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:39:41] Doreen Siegfried:<br>Ja, absolut. Ja, ich glaube, es ist generell\u2026 Das kann ich als Kommunikatorin nat\u00fcrlich auch w\u00e4rmstens empfehlen, Gespr\u00e4che mit Stakeholdern sind immer ein Gewinn.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:39:52] Guido Scherp:<\/p>\n\n\n<p>[lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:39:52] Doreen Siegfried:<br>Immer. Die Frage, die mich nat\u00fcrlich interessiert, Guido, Du hattest gesagt, dass Ihr die Erkenntnisse festhaltet in einem Blogpost. Es gibt nat\u00fcrlich dann diese Pads, die Ihr habt f\u00fcr die Teilnehmenden. Was macht Ihr denn als Orgateam mit den Ergebnissen, Erkenntnissen, Ideen, die in so einem mehrt\u00e4gigen Barcamp entstehen? Und was empfehlt Ihr vielleicht auch den Teilnehmenden, was sie damit machen? Habt Ihr da irgendwelche Vorschl\u00e4ge oder Rezepte f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rer:innen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:40:31] Guido Scherp:<br>Ja, also, das ist eigentlich genau ein Ergebnis aus unserer Session f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre Barcamp Open Science. Weil es war nat\u00fcrlich, ich sage mal, plakative R\u00fcckmeldung ist vor diesem Jahr, \u201eWir br\u00e4uchten eigentlich noch einen zweiten Tag\u201c und aus der Session jetzt auch eine R\u00fcckmeldung: \u201eManchmal entstehen in einigen Sessions, wo gebrainstormt wird, ganz gute Ideen und wie greift man die wirklich auf?\u201c Und das ist eigentlich noch ein offener Punkt. Eine Idee, die dort so ein bisschen skizziert wurde, ist, dass man halt guckt: Okay, wir haben nat\u00fcrlich, also, es gibt ja dann, sage ich mal, gewisse Themen, die sind dann ja vielleicht bei gewissen Netzwerken am besten aufgehoben, die das vorantreiben k\u00f6nnen. Also, ich sag mal, ein relativ neues Thema, was wir nat\u00fcrlich haben, ist das ganze Thema Research Software in der Forschung, Forschungssoftware. Und da gibt es ja beispielsweise auch in Deutschland die de-RSE-Community. Und dann k\u00f6nnte man sich nat\u00fcrlich dann vorstellen zu sagen: Okay, wir haben da irgendein Thema gehabt, auf dem Barcamp das diskutiert wurde. Wir haben da dann auch Ideen entwickelt. Wir geben euch das Mal, wir spielen das euch mal zu, und vielleicht k\u00f6nnt ihr das in irgendeiner Form ja aufgreifen. Am besten w\u00e4re es nat\u00fcrlich, wenn die Personen, ich wei\u00df gar nicht, ob jemand von de-RSE beispielsweise dann mal dieses Jahr vor Ort war, an der Stelle, dass diese Personen bereits vor Ort sind und die das selber dann mit in deren Communities tragen, an der Stelle, die dort auch fachlich versiert sind. Weil nat\u00fcrlich kann es auch sein, dass man sich im Nachgang nochmal mit f\u00fcnf, sechs Leuten noch mal trifft und was gemeinsam macht an der Stelle. Aber ich sag mal, das k\u00f6nnen wir als Orgateam nicht mehr koordinieren, sondern da m\u00fcssen wir sagen, das m\u00fcsst Ihr dann selbst organisieren, und in der Hoffnung, dass dann wirklich diese Multiplikatoren da sind, die das dann versuchen k\u00f6nnen, auch in deren Netzwerke, Communities vielleicht mal einzuspielen, dass das in irgendeiner Form dann aufgegriffen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:42:24] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:42:26] Lambert Heller:<br>Okay, ja, was Guido sagt. Und eines f\u00e4llt mir auf, wenn ich traditionelle Konferenzen in Anf\u00fchrungszeichen und Barcamps, oder unser Barcamp zumindest, vergleiche, in Hinsicht darauf, was bleibt nach dem Barcamp. N\u00e4mlich, die eine Sache ist doch die, wenn ich auf eine Konferenz zur\u00fcckblicke oder so, dann sehe ich vor allem die Papers, die eingereicht und angenommen worden sind oder die Abstracts, in denen ein Vortrag angek\u00fcndigt ist, oder vielleicht sogar mal einen Mitschnitt von einem Vortrag. Aber das ist\u2026 im Grunde genommen spiegelt es das wieder, was vor dem jeweiligen Event bereits feststand, als das Paper geschrieben wurde\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:43:02] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:43:03] Lambert Heller:<br>\u2026oder der Vortrag entwickelt wurde. Bei dem Barcamp ist es so \u2500 das wird man in K\u00fcrze dann bei dem letzten Barcamp Open Science in Potsdam auch sehen \u2500 dass es eine Vielzahl von, teilweise auch umfangreichen, Berichten aus den Sessions gibt, wo sozusagen die Transaktion, die auf dem Event selbst stattfindet, eingefangen wird und nochmal dann f\u00fcr Dritte gesichert wird und nachvollziehbar ist. Und nat\u00fcrlich f\u00fcr die Teilnehmenden selbst. Das ist so eine Art zus\u00e4tzlicher Lern- und Erinnerungseffekt. Und das finde ich eben bemerkenswert. Das ist auch ein Unterschied. Also, ich meine, klar gibt\u2019s auf traditionellen Konferenzen ja auch tolle Diskussionen, Q&amp;A-Teile nach dem Vortrag oder geschweige denn Flurgespr\u00e4che. Blo\u00df das ist nat\u00fcrlich dann verpufft, wenn das Event vollendet ist. Da muss man dann dabei gewesen sein, in Anf\u00fchrungszeichen, was vielleicht auch sch\u00f6n ist. Aber da hat die Idee, dass man eine Session-Dokumentation macht\u2026 Das haben wir immer sehr ernst genommen, dass es immer Leute gibt, die im Etherpad mitschreiben, was da gerade l\u00e4uft. Das gibt dem dann doch einen ganz anderen Ausklang nach hinten hin. Was man davon lernen kann und was man davon mitnehmen kann, behaupte ich jetzt mal.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:44:11] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, auf jeden Fall. Wir n\u00e4hern uns so langsam dem Ende, was nat\u00fcrlich jetzt die Frage aufwirft, wohin geht die Reise jetzt? Was ist eure Vision f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf, f\u00fcr die n\u00e4chsten zehn Jahre oder vielleicht auch nur f\u00fcr das n\u00e4chste eine Jahr? Was wollt Ihr als n\u00e4chstes erreichen? Was wollt ihr machen mit den Leuten? Vielleicht Lambert, m\u00f6chtest du mal anfangen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:44:40] Lambert Heller:<br>Okay, ich kann auch gerne anfangen, ja. Ich glaube Guido und ich habe nat\u00fcrlich eifrig \u00fcber diese Frage auch untereinander in den letzten Tagen und Wochen uns ausgetauscht und auch mit den anderen Leuten aus dem Organisationskomitee, nenne ich es mal, des Barcamp Open Science. Und ein Gef\u00fchl, was glaube ich da ist, Guido erg\u00e4nz oder korrigiere mich bitte, wenn ich es falsch sage. Aber ich glaube, ein Gef\u00fchl, was da ist, ist, dass wir uns nochmal wieder auf breitere F\u00fc\u00dfe stellen m\u00fcssen. Also dieses Organisationskomitee, was wir haben, ist toll, das ist eingespielt und funktioniert auch ganz super, und ich bin mir super sicher, dass wir im n\u00e4chsten Jahr wieder mit denen ein super Barcamp Open Science hinbekommen werden. Aber es w\u00e4re eigentlich w\u00fcnschenswert, es w\u00e4re noch besser, wenn wir mehr j\u00fcngere, diversere, also aus verschiedenen L\u00e4ndern, vielleicht noch ein bisschen eine bessere genderm\u00e4\u00dfige Mischung hinbekommen w\u00fcrden und einfach uns auf breitere F\u00fc\u00dfe stellen. Und ich glaube, das ist nicht zu viel verraten, Guido, oder? Dass wir da gerade jetzt schon \u00fcberlegen, nicht ob wir es machen, das ist eigentlich schon sicher. Sondern eher, wie wir es machen. Aber dass wir da an der Basis noch mal wieder ein bisschen uns verj\u00fcngen und weiterwachsen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:45:43] Doreen Siegfried:<br>Aber dann ist das jetzt ja hier f\u00fcr alle Zuh\u00f6rer:innen, die\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:45:46]<\/p>\n\n\n<p>[alle lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:45:17] Doreen Siegfried:<br>\u2026vielleicht gerade so 25 sind oder sagen wir 30, ein Aufruf. Also, wenn Ihr hier ein tolles Barcamp veranstalten wollt und gestalten wollt, vor allem. Nicht nur mitmachen, wie so eine studentische Hilfskraft, sondern aktiv Ideen einbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:46:01] Lambert Heller:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:46:02] Doreen Siegfried:<br>Dann bitte melden an Lambert Heller und Guido Scherp, Kontaktdaten packen wir dann nochmal in die Shownotes. Okay. Kleiner Werbeblock hier.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:46:11] Guido Scherp:<br>Ja, genau. Passt. Das passt alles. Meldet Euch bei uns. Und genau. Also das sind zwei Bestrebungen. Das eine ist nat\u00fcrlich\u2026 Also grunds\u00e4tzlich ist es so, ich sag mal, wir haben mit dem Barcamp-Format etwas geschaffen, was funktioniert. Und ich w\u00fcrde auch sagen, never change a running system. Das ist nat\u00fcrlich ganz wichtig, dass man da jetzt nicht sagen muss, man muss das komplett neu denken. Wichtig ist einfach, was Lambert sagte, dass man versucht, neue K\u00f6pfe reinzukriegen, neue Ideen, neue Ans\u00e4tze, die das einfach dann weiter fortf\u00fchren. Und dann auch vielleicht ja auch irgendwann dann auch gewisse Verantwortlichkeiten man vielleicht anders delegieren kann an der Stelle. Denn ich glaube, das ist auch entscheidend, dass ich auch sagen muss, dass Barcamp ist nicht teuer. Das ist, glaube ich, weniger eine Budgetfrage. Es ist einfach eine Frage von Leuten, die sich da committen, die letzten Jahre, die sich engagieren, die das Ding vorantreiben wollen, um der Community entsprechend dieses Event anbieten zu k\u00f6nnen. Und wir haben halt auch gefragt in dieser Session dieses Jahr: \u201eWas machen wir mit dem Barcamp? Was ist so der USP?\u201c beispielsweise. Und da wurde jetzt beispielsweise gesagt, das sind einfach die Vielzahl der Hintergr\u00fcnde, die da sind. Die Diversit\u00e4t der unterschiedlichen Leute, die unterschiedlichen Perspektiven und dass das Thema Open Science sehr breit diskutiert werden kann. Das ist das, was man halt beibehalten muss. Genau. Dass diese Einzigartigkeit beibehalten werden muss, um, sage ich mal, unsere Nische beizubehalten, sage ich mal. Und der andere Punkt ist so ein bisschen, dass wir auch ein bisschen, wei\u00df ich nicht, Lambert das haben wir, glaube ich vor f\u00fcnf Jahren schon mal diskutiert, also ein bisschen mal aufschreiben, das, was wir mit dem Barcamp erreicht haben und wie man so ein Barcamp Open Science organisiert und warum das f\u00fcr diese Open Science-Community auch wichtig ist. So dass man das als Blaupause nach drau\u00dfen gibt f\u00fcr andere, dass man sagt, in anderen L\u00e4ndern Europas, sag ich mal, hier, nehmt das mal und organisiert Euer eigenes Barcamp Open Science. Dass man so ein bisschen, sag ich mal, andere motiviert, in anderen L\u00e4ndern auch mal so ein Format anzubieten, auszuprobieren. So wie wir das machen, so wie die Niederl\u00e4nder das machen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:48:28] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:48:29] Lambert Heller:<br>Absolut.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:48:29] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Wenn jetzt vielleicht unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer, die, ob es jetzt ein Barcamp ist oder ein anderes Format, die jetzt vielleicht sagen, ich m\u00f6chte auch mehr Partizipation in meine Arbeit bringen, in Kontakte mit anderen Leuten, in Workshops, in Veranstaltungen, in mein Team, wie auch immer. Was w\u00e4ren denn so Eure ganz konkreten drei Tipps f\u00fcr mehr lebendige Partizipation in der eigenen Arbeit?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:49:03] Lambert Heller:<br>Guido, f\u00e4ngst Du an? [lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:48:40] Guido Scherp und Doreen Siegfried<\/p>\n\n\n<p>[lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:49:05] Guido Scherp:<br>Dieses Mal darf Lambert anfangen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:49:06] Lambert Heller:<br>Okay. Genau. Ich mache mal einen ganz gro\u00dfen Spruch. Ich hoffe, ich \u00fcbernehme mich damit nicht. Aber versucht mal, w\u00e4re mein Tipp, rauszuspringen aus der Reputationsm\u00fchle. Also, wir haben wirklich in der Wissenschaft so ein Problem. Also wir haben immer das Gef\u00fchl, ja, da gibt es die wichtigen Leute, die brauchen\u2026, denen muss ich helfen, da nochmal eine B\u00fchne zu bekommen. Oder ich muss beweisen, dass die hinter mir stehen oder so. Nee, m\u00fcsst Ihr gar nicht. Also, ich meine, oder Ihr m\u00fcsste es zumindest nicht in jedem Augenblick Eurer Arbeit tun, mal vorsichtig gesagt, sondern Ihr k\u00f6nnt es euch erlauben, das mal beiseite zu lassen kurz diesen Gedanken. Auch nicht alles, was ihr macht, muss dem dienen, dass ihr Eure eigene Karriere nach vorne bringt oder so. Sondern es ist, das Arbeiten wird angenehmer und netter und vor allem auch anregender und bringt Euch voran, wenn ihr mit Leuten auf Augenh\u00f6he einfach miteinander ins Gespr\u00e4ch kommt. So, und wenn wir den Gedanken mal nehmen, dann \u00fcberlegt Euch mal, angenommen, es gibt andere Leute, die das auch so sehen, was k\u00f6nnt Ihr f\u00fcr die tun? Und dann ist man bei diesem Community Gedanken: Wie k\u00f6nnen wir einen Raum schaffen? Und das muss nicht immer ein Barcamp sein, das kann auch kleiner sein, oder es kann auch irgendwie anders aussehen. Aber wie k\u00f6nnen wir R\u00e4ume schaffen, in denen wir so einen Austausch hinbekommen, der ganz inspiriert ist von der Sache? Und wo der Reputationsgewinn nicht im Vordergrund steht. Und das ist, glaube ich, eine Richtung, in die man mal grob gehen kann. Das ist, ich muss zugeben, das ist jetzt kein sehr konkreter Tipp gerade. Aber mal in die Richtung zu denken, k\u00f6nnte helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:50:42] Guido Scherp:<br>Ja, dem kann ich mich, glaube ich, anschlie\u00dfen. Ich glaube, was ich noch erg\u00e4nzen w\u00fcrde, ist so ein bisschen, dass man auch beim Thema Partizipation auch Erfahrungen beim Barcamp, dass man von Anfang an daf\u00fcr sorgt, dass man eine sehr angenehme Atmosph\u00e4re hat, in der sich keiner\/keiner Angst haben muss. In der man, sage ich mal, in der es keine Hierarchien gibt. Auf dem Barcamp duzen sich alle, sag ich mal. Und das ist denn so, so dass sich da wirklich von Anfang an m\u00fcssen sich\u2026 Erst, wenn sich alle wohlf\u00fchlen, kann dieser partizipative und dieser Barcamp-Charakter eigentlich dann auch wirklich erst entstehen, wenn sich auch m\u00f6glichst viele trauen, auch was zu sagen, dann an der Stelle. Genau davon lebt das, dass alle irgendwie einen Beitrag leisten k\u00f6nnen und dazu dann motiviert werden. Und das ist so mein einziger Tipp.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:51:32] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:51:33] Guido Scherp:<br>Lambert hat ja auch nur einen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:51:34] Lambert Heller:<br>Gut, ein letzter Gedanke vielleicht noch. Wobei das nat\u00fcrlich f\u00fcr die H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer von dem ZBW-Podcast \u201eDie Zukunft ist Open Science\u201c wahrscheinlich Eulen nach Athen getragen ist. Aber, kommuniziert auf verschiedenen Kan\u00e4len, wirklich. Also, ich meine, es ist immer so ein bisschen schade, wenn das Barcamp nur f\u00fcr sich steht. Also, sorgt f\u00fcr eine gute Session-Dokumentation, benutzt Podcasts, sprecht mit Leuten, die potenziell interessiert sein k\u00f6nnen. Legt es schriftlich dar, was Ihr mit dem Barcamp erreichen wollt. Nehmt ein Testimonial rein, von jemandem, der auf jeden Fall, der\/die auf jeden Fall schon mal teilnehmen will. Macht schriftliche Session-Vorschl\u00e4ge vorab schon m\u00f6glich und so weiter. Also, das ganze kommunikativ zu gestalten, ist nie verkehrt und benutzt da verschiedene Wege und Kan\u00e4le.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:52:19] Doreen Siegfried:<br>Ja, das ist doch, das ist doch ein super Schlusswort! Ich bedanke mich bei Euch ganz herzlich. Vielen Dank auch an unsere Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rer. Und hier wurde jetzt irgendwie von Lambert kurz mal wurden zwei Podcastfolgen erw\u00e4hnt, zum Open Science Festival. Vielleicht noch mal hier als H\u00f6rtipp: es gibt eine Folge mit Lambert Heller, und es gibt eine Folge mit Elke R\u00f6\u00dfner. H\u00f6rt da mal rein! Das sind n\u00e4mlich auch partizipative Formate, die sehr viel Spa\u00df machen. Und letztlich, ehrlich gesagt, darum geht es ja hier auch ein bisschen bei der Arbeit, bisschen Spa\u00df haben. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns Lob oder Kritik da, sei es via klassisch E-Mail, Mastodon, YouTube oder LinkedIn. Wir freuen uns nat\u00fcrlich auch, wenn Sie uns abonnieren. Und ich bin gespannt aufs n\u00e4chste Mal. Tsch\u00fcss!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:53:09] Lambert Heller:<br>Danke Doreen. Tsch\u00fcss.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:53:10] Guido Scherp:<br>Ja, danke und bis zum n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[217,206,5,8,12],"class_list":["post-110","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-barcamp","tag-leibniz-gemeinschaft","tag-open-access","tag-open-science","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>FOS 44: Zehn Jahre Barcamp Open Science - The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Zehn Jahre Barcamp Open Science. 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