{"id":102,"date":"2024-07-01T08:15:47","date_gmt":"2024-07-01T06:15:47","guid":{"rendered":"08d4cc04-93b9-4bb7-99ec-405be1893971"},"modified":"2026-01-16T13:09:08","modified_gmt":"2026-01-16T12:09:08","slug":"fos-40-globaler-einsatz-fuer-gute-wissenschaftliche-praxis","status":"publish","type":"podcast","link":"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/07\/01\/fos-40-globaler-einsatz-fuer-gute-wissenschaftliche-praxis\/","title":{"rendered":"FOS 40 Globaler Einsatz f\u00fcr gute wissenschaftliche Praxis"},"content":{"rendered":"\n    <div class=\"pwp4-wrapper intrinsic-ignore\" id=\"podlovewebplayer_d7eb338a4ca5fb75495f634dc480c870e27277fb\" data-episode=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2024\/07\/01\/fos-40-globaler-einsatz-fuer-gute-wissenschaftliche-praxis\/?podlove_action=pwp4_config\"><audio controls=\"controls\" preload=\"none\">\n  <source src=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/podlove\/file\/118\/s\/webplayer\/c\/website\/fos_40.mp3\" type=\"audio\/mpeg\"\/>\n<\/audio><\/div>\n  \n  \n\n    \n\n\t<div class=\"podlove-contributors-cards\">\n\t\t\t<\/div>\n\n\t<style>\n\t\t.podlove-contributors-cards {\n\t\t\tmargin-bottom: 1rem;\n\t\t\tbackground: white;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tborder-radius: 0.375rem;\n\t\t\tbox-shadow: 0 1px 3px 0 rgba(0, 0, 0, 0.1), 0 1px 2px 0 rgba(0, 0, 0, 0.06);\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tpadding: 1rem 1.5rem\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-inner {\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-avatar {\n\t\t\twidth: 50px;\n\t\t\theight: 50px;\n\t\t\tborder-radius: 0.25rem;\n\t\t\toverflow: hidden;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person {\n\t\t\tflex: 1 1 0;\n\t\t\tmin-width: 0;\n\t\t\tpadding: 0 1rem;\n\t\t\tdisplay: grid;\n\t\t\tgrid-template-columns: repeat(2, minmax(0, 1fr));\n\t\t\tgap: 1rem;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-person-details {\n\t\t\tcolor: #999\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services {\n\t\t\tflex-wrap: wrap;\n\t\t\tdisplay: flex;\n\t\t\talign-items: center;\n\t\t\talign-content: center;\n\t\t\tjustify-content: flex-end;\n\t\t}\n\t\t.podlove-contributors-card-services-service {\n\t\t\tdisplay: inline-block;\n\t\t\tflex-shrink: 0;\n\t\t\tpadding-left: 0.5rem;\n\t\t\ttext-decoration: none;\n\t\t\tbox-shadow: none;\n\t\t}\n\t<\/style>\n\n\n\n\n\n\n<div class=\"zbw_shownotes\">\n\n\n\n<p>LINKS UND HINTERGR\u00dcNDE:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/conosc.org\/\">The Council for National Open Science Coordination (CoNOSC)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/podcast.zbw.eu\/fos\/2023\/06\/19\/fos-30-reform-der-forschungsbewertung\/\">FOS 30 Reform der Forschungsbewertung (CoARA)<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/sparceurope.org\/\">SPARC Europe<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.unesco.org\/en\/open-science\/implementation#open-science-working-groups\">UNESCO Open Science Working Groups<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.unesco.org\/en\/open-science\/about?hub=686\">UNESCO Recommendation on Open Science<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.leibniz-openscience.de\/#los\">LOS! Our event series around Open Science<\/a><\/p>\n\n\n\n<\/div>\n\n\n\n<div data-wp-context=\"{ &quot;autoclose&quot;: false, &quot;accordionItems&quot;: [] }\" data-wp-interactive=\"core\/accordion\" role=\"group\" class=\"wp-block-accordion is-layout-flow wp-block-accordion-is-layout-flow\">\n<div data-wp-class--is-open=\"state.isOpen\" data-wp-context=\"{ &quot;id&quot;: &quot;accordion-item-1&quot;, &quot;openByDefault&quot;: false }\" data-wp-init=\"callbacks.initAccordionItems\" data-wp-on-window--hashchange=\"callbacks.hashChange\" class=\"wp-block-accordion-item is-layout-flow wp-block-accordion-item-is-layout-flow\">\n<h3 class=\"wp-block-accordion-heading has-small-font-size\"><button aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"accordion-item-1-panel\" data-wp-bind--aria-expanded=\"state.isOpen\" data-wp-on--click=\"actions.toggle\" data-wp-on--keydown=\"actions.handleKeyDown\" id=\"accordion-item-1\" class=\"wp-block-accordion-heading__toggle\"><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-title\">Episode 40 als Text<\/span><span class=\"wp-block-accordion-heading__toggle-icon\" aria-hidden=\"true\">+<\/span><\/button><\/h3>\n\n\n\n<div inert aria-labelledby=\"accordion-item-1\" data-wp-bind--inert=\"!state.isOpen\" id=\"accordion-item-1-panel\" role=\"region\" class=\"wp-block-accordion-panel is-layout-flow wp-block-accordion-panel-is-layout-flow\">\n<p>The Future is Open Science \u2013 Folge 40: Globaler Einsatz f\u00fcr gute wissenschaftliche Praxis<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Doreen Siegfried<br>Leitung Marketing und Public Relations, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Anna Maria H\u00f6fler<br>Koordinatorin Wissenschaftspolitik, ZBW \u2013 Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:00] Intro<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:03] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, es ist nicht die Idee, jetzt \u00fcber CoNOSC da irgendwas zu streamlinen, sondern das ist in den einzelnen L\u00e4ndern so, wie es ist. Und gerade das ist auch wertvoll, da Eindr\u00fccke dar\u00fcber zu bekommen, welche Herausforderungen hat es gegeben oder wie ist man damit umgegangen? Wie geht man bestimmte Dinge an? Wo steht man in einem Prozess gerade?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:25] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Meiner Meinung nach sind diese Bem\u00fchungen rund um CoARA so wichtig, weil ich meine, dass Open Science dann gut in die Breite kommen kann und als ganz selbstverst\u00e4ndlich gesehen wird, wenn Open-Science-Praktiken Teil der wissenschaftlichen Leistungsbewertung sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:00:51] Doreen Siegfried:<br>Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von \u201eThe Future is Open Science\u201c, dem Podcast der ZBW. Mein Name ist Doreen Siegfried und ich treffe mich hier mit ganz unterschiedlichen Leuten aus dem Wissenschaftsbetrieb, die Ihnen verraten, wie sie in ihrer t\u00e4glichen Arbeit Open Science voranbringen. Wir wollen heute \u00fcber Wissenschaftspolitik sprechen und insbesondere \u00fcber zwei internationale Gremien, die Open Science auf europ\u00e4ischer und globaler Ebene als gute wissenschaftliche Praxis vorantreiben. Die Rede ist von CoNOSC, die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr Council for National Open Science Coordination. Und wir reden \u00fcber die UNESCO, die d\u00fcrfte bekannt sein, als Organisation der Vereinten Nationen f\u00fcr Bildung, Wissenschaft und Kultur. Zu Gast habe ich heute eine der beiden Vertreter:innen Deutschlands im CoNOSC, also in diesem Rat, die auch gleichzeitig Mitglied ist der UNESCO Arbeitsgruppe f\u00fcr Open-Science-Strategien und politische Instrumente. Und sie ist bei uns in der ZBW Koordinatorin f\u00fcr wissenschaftspolitische Aktivit\u00e4ten. Herzlich willkommen, Dr. Anna Maria H\u00f6fler!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:01] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Hallo, vielen Dank f\u00fcr die Einladung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:04] Doreen Siegfried:<br>Du bist eine von zwei Vertreter:innen Deutschlands im Council for National Open Science Coordination, CoNOSC. Vielleicht kannst Du kurz f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rer:innen erkl\u00e4ren, was genau ist CoNOSC eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:02:19] Anna Maria H\u00f6fler:<br>CoNOSC ist, ich w\u00fcrde sagen, eine Austauschplattform. Vertreter:innen der beteiligten L\u00e4nder treffen sich da regelm\u00e4\u00dfig und man bekommt im Dialog mit allen Mitgliedern und gegebenenfalls auch mit externen Expert:innen gute und wertvolle Einblicke in Open-Science-Policyfragen, in relevante Entwicklungen zu Open-Science-Policies, Roadmaps, bis hin zu einzelnen Projekten in den L\u00e4ndern. Aber eben auch Einblicke zu bestimmten Dimensionen von Open Science. Also im Endeffekt ist es ein Austauschformat mit Open-Science-Koordinator:innen, Vertreter:innen aus Ministerien, von Forschungsf\u00f6rderern und eben auch aus Bibliotheken.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:02] Doreen Siegfried:<br>Okay. Nun ist es so, auf der Website steht, dass es eine Austauschplattform ist, bzw. ein Verbund von nationalen Vertreter:innen. Wie bist du denn zu deiner Position in CoNOSC gekommen? Bist du jetzt die deutsche Vertreterin, die deutsche Koordinatorin f\u00fcr Open Science?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:03:20] Anna Maria H\u00f6fler:<br>[lacht] Nein, das bin ich nicht. In Deutschland gibt es keine Open-Science-Koordination auf nationaler Ebene im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern. Also dort gibt es das schon. Aber um auf deine Frage zu antworten, wie ich zu meiner Position in CoNOSC gekommen bin. Kurz zum Hintergrund, CoNOSC wurde 2019 unter Federf\u00fchrung von Frankreich, den Niederlanden und Finnland gegr\u00fcndet. Und die ZBW war von Anfang an in die Aktivit\u00e4ten involviert, also damals \u00fcber meinen Vorg\u00e4nger, den Willi Scholz. Und aufgrund dessen und auch mit Blick auf die Mitgliedschaft der ZBW in der EOSC Association, also in der European Open Science Cloud Association, da ist die ZBW Mitglied und Klaus Tochtermann, unser Direktor, ist dort im Board of Directors, ist man damals mit dem BMBF \u00fcbereingekommen, dass die ZBW Deutschlands Repr\u00e4sentanz in CoNOSC \u00fcbernimmt. Und f\u00fcr diese Rolle hat die ZBW dann mich benannt. Und die Rolle ist eben nicht personengebunden, sondern an die Einrichtung gebunden. Und es gibt jetzt erfreulicherweise seit kurzem einen weiteren Vertreter f\u00fcr Deutschland in CoNOSC. Das ist Axel Wodrich. Er ist Policy Officer im Referat Forschungsdaten des BMBF und auch gleichzeitig Mitglied im EOSC Steering Board. Also da gibt\u2019s eine enge Vernetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:04:33] Doreen Siegfried:<br>Ah ja, super. Okay, spannend. Vielleicht um noch ein bisschen mehr noch in CoNOSC reinzukommen, bevor wir dann thematisch noch ein bisschen tiefer einsteigen. In dieser Austauschplattform oder in diesem Rat sind jetzt Vertreter:innen aus 25 L\u00e4ndern. Also von Belgien \u00fcber Frankreich, wie du schon gesagt hast, bis zur Ukraine. Wie genau l\u00e4uft die Zusammenarbeit? Also, wer steuert diesen Rat und welches Ziel verfolgt der Rat?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:02] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, CoNOSC hat ein Board und dieses Board besteht aus vier gew\u00e4hlten Mitgliedern. Und drei von diesen vier Mitgliedern sind nationale Open Science Koordinator:innen, sind aber aus unterschiedlichen Einrichtungen. Also zum Beispiel: ein Vertreter ist aus einem Ministerium, eine Vertreterin ist aus einer Bibliothek und eine andere aus einem Open Science Knowledge Hub, zum Beispiel. Und das Ziel, das verfolgt wird, besteht aus meiner Sicht darin, dass man sich gegenseitig abstimmen kann, dass man in einen Austausch geht \u00fcber diese nationalen Open-Science-Entwicklungen, also im gegenseitigen Lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist das Ziel, das dahinter steht. Also dass man sich zu den Aktivit\u00e4ten, die auf Open-Science-Policy-Level in den unterschiedlichen L\u00e4ndern relevant sind, und eben auch zu unterschiedlichen Open-Science-Dimensionen thematisch austauschen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:05:57] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und gibt es auch, au\u00dfer dass man sich updatet und sich sozusagen auf dem Laufenden h\u00e4lt, was die Entwicklungen sind in den jeweiligen einzelnen L\u00e4ndern, gibt\u2019s auch gemeinsame Aufgaben oder gemeinsame Ziele, das Thema sozusagen auf europ\u00e4ischer Ebene voranzutreiben?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:15] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Ich w\u00fcrde sagen, dass bei CoNOSC der Fokus tats\u00e4chlich auf dem Austausch liegt und die Aktivit\u00e4ten in den einzelnen L\u00e4ndern voranzubringen und auch sich dar\u00fcber auszutauschen: Welche Themen sind gerade von Bedeutung? Wie geht man an bestimmte Dinge heran? Und es ist, ich w\u00fcrde sagen, bei CoNOSC in Vergleich zu anderen, im Vergleich zu anderen Gremien steht tats\u00e4chlich der Austausch im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:41] Doreen Siegfried:<br>Okay. Wie unterst\u00fctzt denn CoNOSC den Austausch bew\u00e4hrter Verfahren zwischen den L\u00e4ndern? Also, wie genau l\u00e4uft der Prozess ab?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:06:50] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, hier gibt es ganz unterschiedliche Formate. Grunds\u00e4tzlich ist es so, dass es ein bis zweimal pro Jahr ein Onlinemeeting gibt und ein Pr\u00e4senzmeeting. Und in diesen Meetings ist immer ein fester Bestandteil sind diese Country Policy Updates. Die sind freiwillig. Mitglieder, die m\u00f6chten, k\u00f6nnen ein Update einbringen und da einen kurzen Einblick gew\u00e4hren in aktuelle Entwicklungen zu Policies, Roadmaps, erw\u00e4hnenswerten Projekten. Und was auch immer wieder gemacht wird, es k\u00f6nnen eben externe Expert:innen zu bestimmten Fokusthemen eingeladen werden. In der Vergangenheit war das zum Beispiel so, ich hatte einmal den Dr. Tobias Grimm von der DFG eingeladen zu einem virtuellen Treffen. Da war der Fokus auf Research Assessment und Dr. Grimm hat da gesprochen \u00fcber den Approach der DFG, also die Herangehensweise der DFG im Kontext von Research Assessment. Denn er war ja mit dem Roland Bertelmann von Helmholtz gemeinsam in dieser Core Group, als dieses CoARA Agreement quasi erstellt wurde oder verfasst wurde. Und so wird das eben auch bei anderen Themen gehandhabt. Also wir hatten zum Beispiel so das Thema Funding Open Infrastructure. Da war ein Vertreter von SCOSS, also Martin Borchardt aus dem Board von SCOSS zu Gast. Und SCOSS steht ja f\u00fcr Global Science Sustainability for Open Science Services. Genau. Und also, da gibt es immer unterschiedliche thematische Aspekte, die zum Teil eben auch von Externen da mit unterst\u00fctzt werden. Und abschlie\u00dfend noch, finde ich auch ganz gut, der CoNOSC-Mailverteiler, \u00fcber den es einen recht regen Austausch gibt. Da werden auch relevante Themen, Aktivit\u00e4ten geteilt oder eben auch Positionen ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:08:43] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Vielleicht kleiner Exkurs f\u00fcr unsere Zuh\u00f6rer:innen es fiel gerade das Wort CoARA. Wer da nochmal einsteigen will, dem empfehle ich unsere Folge mit Claudia Labisch, die nochmal erkl\u00e4rt, was eigentlich, was es mit CoARA auf sich hat. Du hast ja gesagt, in Deutschland gibt es keine zentrale Open Science Koordination, in anderen L\u00e4ndern schon. Was ich mich frage, wie k\u00f6nnen die Mitglieder voneinander lernen, wenn doch letztlich diese staatlichen Gesetzesregelungen und auch die Koordinierungsstrukturen f\u00fcr Open Science in jedem Land unterschiedlich sind? Ist das Ziel, dass man alle irgendwie gleich, also gleich tuned? Oder wie genau funktioniert das?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:09:25] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Ja, also, da gebe ich dir recht, die nationalen Gegebenheiten sind tats\u00e4chlich unterschiedlich. Und das soll auch so bleiben. Also, es ist nicht die Idee, jetzt \u00fcber CoNOSC da irgendwas zu streamlinen, sondern das ist in den einzelnen L\u00e4ndern so, wie es ist. Und gerade das ist auch wertvoll, da Eindr\u00fccke dar\u00fcber zu bekommen, welche Herausforderungen hat es gegeben oder wie ist man damit umgegangen. Wie geht man bestimmte Dinge an? Wo steht man in einem Prozess gerade? Oder insgesamt, wie man an das Thema Open Science herangeht. Welche Schwerpunkte zum Beispiel gesetzt werden. Also auf welche Dimensionen man sich, zum Beispiel, konzentriert. Und einen guten Einblick bekommt man, meiner Meinung nach, wenn man da mehr Interesse dran hat, \u00fcber die CoNOSC-Website. Da gibt es einen Bereich, der hei\u00dft News, und dort sind einerseits so relevante Meldungen einzelner Mitglieder, aber auch Zusammenfassungen von Meetings, also im Rahmen von Blogposts, die dann die Policy Updates von den Mitgliedern beschreiben. Und da sieht man sehr gut die unterschiedlichen Ebenen und auch die Gegebenheiten. Und auch unter Open Science Policies auf dieser CoNOSC-Website, dort findet man zu vielen CoNOSC-Mitgliedsl\u00e4ndern eine entsprechende Beschreibung, also worauf man sich konzentriert und wo man steht.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:10:42] Doreen Siegfried:<br>Du hast jetzt gerade schon mehrfach gesagt, es gibt so Schwerpunktthemen oder einzelne Diskussionsthemen, zu denen Ihr Euch austauscht. Kannst Du vielleicht mal erkl\u00e4ren, worin gleichen sich diese unterschiedlichen L\u00e4nder in CoNOSC und wo unterscheiden sie sich auch? Also wo kann man sagen, das ist das Fundament, das ist bei allen gleich und hier gibt es tats\u00e4chlich sehr viele Varianten?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:11:07] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, sie unterscheiden sich eben in ihren unterschiedlichen Gegebenheiten und Herangehensweisen, auch mit dem Fokus zu Open Science und den Dimensionen. Ich nenne jetzt mal ein Beispiel: Spanien hat sich zum Beispiel auf legislativer Ebene mit Open Science befasst. Und die haben ein Science, Technology and Innovation Law und da gibt es einen Artikel zu Open Science. Oder Irland hat einen National Action Plan for Open Research und ein National Open Research Forum, das sechs Projekte auf nationalem Level f\u00f6rdert. In Deutschland ist es zum Beispiel so, dass mit der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur ein sehr starker Fokus auf Forschungsdaten, also auf der Dimension Forschungsdaten liegt. Und es zum Beispiel in Deutschland keine nationale Open Science Policy gibt, sondern eben Policies zu einzelnen Dimensionen, eben auf, zum Beispiel auf institutioneller Ebene. Und also da gibt es eben tats\u00e4chlich gro\u00dfe Unterschiede in den einzelnen L\u00e4ndern. Aber was eben alle in CoNOSC eint, ist, dass das alle klar sagen oder klar erkannt haben, welche Bedeutung Open Science f\u00fcr die Wissenschaft, f\u00fcr die Gesellschaft insgesamt hat. Und das es ja lohnenswert und auch sinnvoll ist, dazu beizutragen, das Thema voranzubringen und \u00fcber CoNOSC eben so einen Austausch und ein Lessons Learned zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:32] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Also das hei\u00dft, es gibt ein gemeinsames Commitment zu dem Thema, zur Relevanz. Okay. Wie arbeiten denn jetzt CoNOSC und SPARC Europe zusammen? Diese Institution gibt es ja auch noch. Vielleicht kannst du da nochmal die Struktur erkl\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:12:48] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Das ist recht einfach zu beantworten: CoNOSC wird von SPARC Europe koordiniert. Das hei\u00dft, mit Vanessa Proudman ist eine Person von SPARC Europe, diejenige, die das Netzwerk ganz wunderbar koordiniert und alle F\u00e4den so zusammenh\u00e4lt und auch schaut, dass es Themen gibt f\u00fcr das jeweilige Jahr und dass die Meetings organisiert werden. Also das ist der Zusammenhang zwischen CoNOSC und SPARC Europe.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:14] Doreen Siegfried:<br>Okay. Was sind denn f\u00fcr 2024 die Themen? Kannst du das schon sagen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:13:18] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Ja, das kann ich schon sagen. Und zwar\u2026 Also grunds\u00e4tzlich ist es so, dass die thematischen Priorit\u00e4ten von den Mitgliedern bestimmt werden. Immer gegen Ende eines Jahres haben die Mitglieder die M\u00f6glichkeit, Themenvorschl\u00e4ge einzubringen, \u00fcber die dann Anfang des Folgejahres abgestimmt wird und das Board setzt die Themen dann anhand dessen fest. Und f\u00fcr 2024 sind das zum Beispiel \u201eNational Funding for Data Management\u201c ist da mit dabei. Dann ein Thema, das wir auch in der Vergangenheit schon hatten, sind \u201eIncentives and Reforming Research Assessment\u201c, also dieser Link mit CoARA, dem schon erw\u00e4hnten CoARA, also der Coalition for the Advancement of Research Assessment. Dann geht es um \u201cData Stewards, Data Stewardship, Curricular und Networks\u201d oder auch \u201cFAIR Training for Researchers\u201d. Also, es gibt da unterschiedliche Themen und das ist dann auch immer so ein bisschen abh\u00e4ngig davon, wann welche Meetings stattfinden, welche Themen dann auch behandelt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:21] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Was sind aus deiner Sicht die Mehrwerte eines Netzwerkes wie CoNOSC? Also was nimmst du da raus?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:14:30] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also f\u00fcr mich pers\u00f6nlich sind es, ich w\u00fcrde mal sagen, kann man es in drei Bereiche gut zusammenfassen. Einmal CoNOSC ist eben dieses Netzwerk f\u00fcr den Austausch von Informationen und Positionen und das hat eine sehr hohe Qualit\u00e4t auch jetzt unter den Beteiligten, meiner Wahrnehmung nach. Das zweite ist, was auch CoNOSC unterscheidet, zum Beispiel von einer EOSC ist der breitere Blick auf verschiedene Dimensionen von Open Science.<\/p>\n\n\n\n<p>Also EOSC ist sehr auf Forschungsdaten fokussiert, was ja auch Sinn macht, und CoNOSC hat eine Berechtigung, weil es einen breiteren Blick auf diese verschiedenen Dimensionen von Open Science erm\u00f6glicht. Und was f\u00fcr mich pers\u00f6nlich das spannendste ist, sind eben diese l\u00e4nderspezifischen Einblicke. Also diese kondensierte \u00dcbersicht, die man erh\u00e4lt durch diese Country Policy Updates. Weil das sind Informationen, die man halt sich wahrscheinlich m\u00fchsam irgendwo zusammentragen m\u00fcsste. Und \u00fcber diese kurzen, knackigen Policy Updates hat man doch sehr schnell einen guten Einblick, was sich im jeweiligen Land tut.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:15:35] Doreen Siegfried:<br>Okay. Vielleicht noch eine Frage, bevor wir zum Thema UNESCO kommen, weil das gibt\u2019s ja auch noch. Wenn du jetzt zusammen mit deinem Kollegen in diesem Koordinatoren-Austauschnetzwerk bist, wie funktioniert sozusagen der Weg wieder zur\u00fcck in die nationale Wissenschaftspolitik? Also, du nimmst da ganz viele Impulse auf. Wie l\u00e4uft das in anderen L\u00e4ndern und wie geht der Weg wieder zur\u00fcck?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:04] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Das ist eine gute Frage. Und zwar der Weg zur\u00fcck geht einerseits dadurch, dass wir in der ZBW in vielen anderen Gremien drin sind, \u00fcber die man Erkenntnisse wieder zur\u00fcckspielen kann. Und der zweite Weg eben \u00fcber den Austausch mit dem BMBF. Also bisher haben wir es halt so gemacht, dass wir uns immer wieder mit dem BMBF abgestimmt haben, rundum um die verschiedenen Treffen herum, und jetzt mit dem Axel Wodrich, als weiteren Vertreter, wird das nochmal einfacher, dass man sich da gut abstimmen und auch wieder r\u00fcckkoppeln kann.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:37] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay, super. Vielen Dank. Okay. Also CoNOSC, CoARA haben wir jetzt sozusagen schon so einen \u00dcberblick bekommen. Jetzt bist du aber auch noch Mitglied der UNESCO Working Group on Open Science Policies and Policy Instruments. Was macht jetzt diese Arbeitsgruppe? Wer ist beteiligt und welches Ziel verfolgt diese Gruppe?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:16:59] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, diese Arbeitsgruppe ist jetzt im Vergleich zu CoNOSC sehr gro\u00df. Es sind da circa 90 bis 100 Teilnehmende an den Sitzungen und die Grundlage f\u00fcr diese Aktivit\u00e4ten ist die allseits bekannte UNESCO Recommendation on Open Science. Und die UNESCO hat ein sehr gro\u00dfes Interesse daran und legt viel Engagement hinein, um diese Recommendation in die Umsetzung zu bringen. Und die Arbeitsgruppe zu Open Science Policies and Policy Instruments ist eine von f\u00fcnf Arbeitsgruppen, die daf\u00fcr ins Leben gerufen wurden. Und konkret diese Arbeitsgruppe hat das Ziel, also hat zwei Ziele. Einmal, dass ein Guide for Open Science Policies erstellt wird, das ist schon erreicht. Und andererseits ein Policy Directory f\u00fcr Open Science Policies. Und das kommt noch. Also, das steht noch an. Und darauf sind im Wesentlichen auch die Meetings der Arbeitsgruppe ausgerichtet. Im letzten Meeting, das wir jetzt k\u00fcrzlich hatten Mitte Mai, da lag allerdings ein Schwerpunkt darauf, wie der Impact von Open Science Policy Frameworks bewertet werden kann, auf institutioneller Ebene. Und dazu gab es vier Impulsvortr\u00e4ge, in denen dann dar\u00fcber gesprochen wurde oder informiert wurde, wie die unterschiedlichen Policies mit Aktivit\u00e4ten und auch Verantwortlichkeiten in die Umsetzung gebracht werden k\u00f6nnen. Also zum Beispiel, ich nehme jetzt mal das CERN, also der Vertreter des CERN hatte da auch einen Impulsvortrag. Und da wurde zum Beispiel ein Open Science Practitioners Forum eingerichtet, ein Open Science Office. Und eben auch insgesamt konnte man erkennen, dass sich so im Bereich der Governance Strukturen ganz klar was ver\u00e4ndert hat. Aber dann kam eben die Aussage, also, ich sage es jetzt mal so auf Englisch, weil es eben auch auf Englisch gesagt wurde:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eI do not see the impact on people. Do they feel that the extra time is well used or not?\u201c Also quasi: Wie beeinflusst Open Science den Forschungsprozess und die Forschenden? Und da wurde schon gesagt, dass es eigentlich lohnenswert w\u00e4re, sich auch das anzusehen und auch da zu messen oder in irgendeiner Form zu bewerten oder zu erheben, wie sich das tats\u00e4chlich auf die Forschenden und auch auf die Forschenden in der Interaktion mit der Gesellschaft auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:19:21] Doreen Siegfried:<br>Ja. Oh je, spannendes Thema. Weil, es gibt ja tats\u00e4chlich zahlreiche Studien, die aufzeigen, dass tats\u00e4chlich die Anforderungen der Drittmittelgeber, Open Science zu machen, Sachen zu teilen und so weiter, offen zu machen, offen zu handeln. Dass das f\u00fcr viele Wissenschaftler:innen der reinste Stress ist, ein wahnsinniger Aufwand. Zumindest ist das die Verbindung. Also viele sagen auch, es ist f\u00fcr mich eine Erleichterung, es ist eine Investition in mein zuk\u00fcnftiges Ich, Sachen zu dokumentieren, zu teilen und so weiter. Aber ich glaube, die gro\u00dfe Mehrheit sieht das tats\u00e4chlich als noch, also noch einen zus\u00e4tzlichen Aufwand, der jetzt noch erledigt werden muss. Also insofern sehr interessantes Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:08] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Genau. Und in dem Zusammenhang, weil du das gerade ansprichst, meiner Meinung nach, ist ja deshalb sind diese Bem\u00fchungen rund um CoARA so wichtig, weil ich meine, dass Open Science dann gut in die Breite kommen kann und als ganz selbstverst\u00e4ndlich gesehen wird, wenn Open Science Praktiken Teil der wissenschaftlichen Leistungsbewertung sind.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:20:36] Doreen Siegfried:<br>Ja. Ja, ich glaube, da sind sich alle dar\u00fcber einig, dass das absoluter Gamechanger wird, wenn das auch anerkannt wird als Leistung. Und wenn dieser Aufwand, den man betreibt, sei es jetzt aus intrinsischer oder extrinsischer Motivation, auch an irgendeiner Stelle mal anerkannt wird. Okay. Aber zur\u00fcck zur UNESCO Working Group. Wie unterscheidet sich\u2026 Du hast ja schon gesagt, okay, das eine ist international, 100 Leute. Das andere ist eher europ\u00e4isch und eine Austauschplattform. Wie unterscheidet sich jetzt generell nochmal die Arbeit von ConOSC und der UNESCO-Arbeitsgruppe?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:12] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, es sind tats\u00e4chlich, w\u00fcrde ich sagen, zwei Dimensionen. Einmal, das hast du schon erw\u00e4hnt, so diese regionale Dimension: CoNOSC ist eher auf Europa, die UN-Europa Region ausgerichtet und die UNESCO ist weltweit ausgerichtet. Und das ist eben auch an der Zusammensetzung der Teilnehmenden ganz klar erkennbar. Und das zweite betrifft die Ausrichtung und die Zielsetzung: CoNOSC ist eben eine Austauschplattform und die UNESCO Working Group ist tats\u00e4chlich dazu da, etwas gemeinsam zu erarbeiten. Das, w\u00fcrde ich sagen, sind so die wesentlichen Unterschiede.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:21:45] Doreen Siegfried:<br>Ah, ja, okay. Das hei\u00dft, von dem, was sozusagen, was du erf\u00e4hrst \u00fcber ConOSC, das kannst du dann auch sozusagen wieder zur\u00fcckspielen in deiner Arbeit in der UNESCO- Gruppe. Sagen, okay, hier in Europa ist das jetzt State of the Art. Das m\u00fcssten wir vielleicht mal ber\u00fccksichtigen, bei dem, was hier erarbeitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:05] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Ja, falls man das so generell sagen kann, ja. Aber man k\u00f6nnte durchaus Ergebnisse da zur\u00fcckspielen in die UNESCO, ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:11] Doreen Siegfried:<br>Okay. Jetzt also f\u00fcr alle Leute, die jetzt wirklich sich f\u00fcr europ\u00e4ische Wissenschaftspolitik im Detail interessieren. Wir haben die EOSC, wir haben CoNOSC, wir haben SPARC Europe, wir haben noch ganz viele andere, und dann haben wir noch die UNESCO Working Group. Also welche Institution hat f\u00fcr die Open-Science-Transformation in Europa den gr\u00f6\u00dferen Einfluss und welche f\u00fcr Deutschland?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:22:33] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also das finde ich ehrlich gesagt schwer zu beantworten, weil ConOSC und auch die UNESCO Working Groups ihre Berechtigung haben und dazu beitragen, dass Open Science auf ihre Weise vorangebracht wird und deswegen sind\u2026 Also, ich finde grunds\u00e4tzlich, dass es gut ist, wenn es Gremien und Initiativen auf unterschiedlichen Ebenen gibt, einfach um auch auf diesen unterschiedlichen Ebenen Open Science zu thematisieren, \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:09] Doreen Siegfried:<br>Auf jeden Fall.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:09] Anna Maria H\u00f6fler:<br>\u2026 zu diskutieren und zu adressieren. Und ich glaube, das braucht es auch, um es in die Breite zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:14] Doreen Siegfried:<br>Okay. Jetzt bist du ja tief drin in dem Thema, und das auch schon seit einiger Zeit, also eine ausgewiesene Expertin sozusagen. Welche Herausforderungen siehst du in der Implementierung von Open-Science-Praktiken in Deutschland jetzt im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:23:31] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, ich pers\u00f6nlich glaube, dass das eben, wie schon gesagt, ein wesentlicher Faktor daf\u00fcr, dass Open-Science-Praktiken angewendet werden und ein ganz selbstverst\u00e4ndlicher Teil des Forschungsprozesses sind, dass ein wesentlicher Faktor ist, was als wissenschaftliche Leistung gesehen und entsprechend bewertet wird. Und ich glaube, da haben wir nicht in Deutschland allein dieses Thema. Das zeigt ja schon CoARA, dass das etwas ist, was man \u00fcber Disziplinen hinweg, aber dann doch wieder irgendwo f\u00fcr die eigene Disziplin und f\u00fcr den eigenen Kontext auch angehen muss. Und in dem Zusammenhang finde ich es gut, dass es CoARA gibt, weil CoARA hat etwas ausgel\u00f6st in Deutschland und ich denke auch in anderen L\u00e4ndern. Sodass wirklich sich einzelne Institutionen, wie auch die Leibniz-Gemeinschaft, jetzt \u00fcberlegen, wie gehen wir damit um? Was bedeutet das f\u00fcr uns? Und das ist eben auf vielen Ebenen passiert und es bleibt spannend zu sehen, wie, zu welchen Ergebnissen das f\u00fchrt. Aber allein, dass mit CoARA so eine Bewegung ausgel\u00f6st wurde, auf unterschiedlichen Ebenen sich mit dem Thema zu befassen, das halte ich f\u00fcr gut und wichtig. Aber um auf deine Frage zur\u00fcckzukommen, ein zweiter wesentlicher Faktor ist es, meiner Meinung nach, dann auch f\u00fcr die Wissenschaftler:innen, das Doing \u00fcberhaupt m\u00f6glich zu machen. Also dazu geh\u00f6ren neben den entsprechenden Skills auch geeignete Infrastrukturen, zum Beispiel zur Datenablage.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:00] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Und w\u00fcrdest du sagen, L\u00e4nder, die sozusagen eine Institution haben oder eine Stelle, die die nationale Open Science Koordination \u00fcbernimmt, haben es leichter als Deutschland?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:13] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Nein, das k\u00f6nnte ich so pauschal nicht sagen. Weil auch die \u2026 Es liegen die Priorit\u00e4ten unterschiedlich auf den jeweiligen Dimensionen. Und ich denke, dass man mit den Strukturen, die man hat, auch arbeiten muss und damit ja die Dinge angehen muss in der Art und Weise, wie sie f\u00fcr das jeweilige Land passen. Also ich denke, man kann sich, man kann sich anschauen, was andere L\u00e4nder machen und muss sich dann \u00fcberlegen, wie k\u00f6nnte man das sinnvoll \u00fcbertragen auf das eigene Land im Kontext der Strukturen, die da sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Also ich w\u00fcrde nicht pauschal sagen, das eine funktioniert besser als das andere.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:25:54] Doreen Siegfried:<br>Ja, okay. Nun gibt es ja unterschiedliche Anspruchsgruppen, Stakeholder mit unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen und Interessen hinsichtlich Open Science. Also, es gibt die Wissenschaftler:innen, die Hochschulen, die Bibliotheken und so weiter. Wie werden dann die Interessen dieser Gruppen in ConOSC und auch in der UNESCO Arbeitsgruppe ber\u00fccksichtigt?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:26:16] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also ich w\u00fcrde sagen, in beiden F\u00e4llen durch die Zusammensetzung der jeweiligen Gruppen. Und bei CoNOSC ist es eben, finde ich, eine gute Mischung aus Open Science Koordinator:innen, Vertreter:innen aus Ministerien, von Forschungsf\u00f6rderern, aber eben auch aus Bibliotheken und aus der Forschung. Und bei der UNESCO Working Group, die ist auch eine sehr diverse Gruppe, die auch diesem internationalen Charakter der Arbeitsgruppe Rechnung tr\u00e4gt. Also zum Beispiel, um da jetzt n\u00e4her darauf einzugehen, bei der UNESCO Working Group, da ist ja genau auch im Web verf\u00fcgbar die Protokolle der einzelnen Meetings, und da steht dann, das Online Meeting hat irgendwie 100 Teilnehmende aus 30 L\u00e4ndern zusammengebracht und alle Regionen waren repr\u00e4sentiert. Und dann wird eben genannt, wer da so teilgenommen hat. Aus Universit\u00e4ten, von Forschungsinstituten, von nationalen Akademien, aus Bibliotheken, aus Open-Science-, Open-Education-Initiativen und so weiter. Also das zeigt sehr sch\u00f6n, dass da eine breite oder eine gro\u00dfe Varianz von Stakeholdergruppen vertreten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:31] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja, okay. Inwiefern ist das Engagement von Expert:innen wie Dir aus wissenschaftlichen Bibliotheken \/ Informationsinfrastruktureinrichtungen auch wesentlich f\u00fcr wissenschaftliche Bibliotheken und auch ihre Rolle im Wissenschaftsbetrieb sowie auch f\u00fcr die praktische Umsetzung von Open Science?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:27:51] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Meiner Einsch\u00e4tzung nach haben wissenschaftliche Bibliotheken im Zusammenhang mit Open Science eine sehr wichtige Rolle und auch eine Verantwortung. Sie k\u00f6nnen helfen, Open Science auf diesen unterschiedlichen Ebenen voranzutreiben und diese Transformation im Idealfall zu einem Open Science as the New Normal, wie es oft zitiert wird, mitzugestalten. Und zum Beispiel ist es an der ZBW eine Vielzahl an Personen, die sich in unterschiedlichen Gremien, national, europ\u00e4isch und international, aus ihrem Arbeitskontext heraus einbringen. Das bin nicht nur ich. Nur um paar Beispiele zu nennen: also Leute aus der ZBW sind zum Beispiel in der GO FAIR-Initiative, im internationalen Replication Network, in SCOSS, im Kompetenznetzwerk Bibliometrie, im Strategieform Open Science, in verschiedenen Forschungsdateninitiativen auf L\u00e4nderebene und \u00fcber die Nationale Forschungsdateninfrastruktur, \u00fcber die AG Forschungsnahe Dienste des AK Bibliotheken, bis hin zur schon erw\u00e4hnten EOSC Association. Also das ist, das bin nicht nur ich, sondern das sind viele, die aus ihrer Arbeit heraus dazu beitragen, und das halte ich f\u00fcr besonders wichtig.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:06] Doreen Siegfried:<br>Okay. Und sollten noch weitere Bibliotheken, wissenschaftliche Bibliotheken oder, auch gerne genannt, Informationsinfrastruktureinrichtungen, in diese Gremien reingehen und sich noch st\u00e4rker engagieren? Oder w\u00fcrdest du sagen, die Diversit\u00e4t, die Zusammensetzung ist ganz gut ausgeglichen?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:25] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also ich finde, wenn sich jemand engagieren m\u00f6chte, dann: ja, bitte. Weil ich das Engagement f\u00fcr wesentlich halte. Also, wenn jemand sagt: Ja, wir sehen Open Science als wesentlich an und wir m\u00f6chten dazu beitragen, auch im Kontext unserer eigenen Arbeit. Dann, ja, bitte!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:42] Doreen Siegfried:<br>Okay. Also kleiner Aufruf hier.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:43]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:29:45] Doreen Siegfried:<br>An alle Zuh\u00f6rer:innen hier aus wissenschaftlichen Bibliotheken: Man muss sich schon reinknien, wenn man was ver\u00e4ndern will. Vielleicht noch eine Frage: wie sieht aus deiner Sicht die Zukunft von Open Science aus und welche Erwartung oder welche Entwicklungen erwartest du so in den n\u00e4chsten Jahren? Also jetzt die klassische F\u00fcnfjahresfrage:<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:06] Anna Maria H\u00f6fler:<\/p>\n\n\n<p>[lacht]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:06] Doreen Siegfried:<br>Was passiert, was wird kommen, was kannst du prognostizieren?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:30:11] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Ja, das ist nicht einfach zu beantworten, finde ich, weil es ein bisschen ein Blick in die Glaskugel ist. Aber ich kann zumindest sagen, was meine Hoffnung ist und auch meine Erwartung. Also meine Hoffnung ist, dass Open-Science-Praktiken mittel- bis langfristig zum selbstverst\u00e4ndlichen Handwerkszeug f\u00fcr Wissenschaftler:innen werden. Also dass sich dieses Engagement dann auch in der Bewertung niederschl\u00e4gt. Und da hoffe ich, dass tats\u00e4chlich mit CoARA ein Prozess angesto\u00dfen wurde, der im Idealfall gemeinsam mit Open Science gedacht oder im Kontext von Open Science gedacht wird. Und auf der anderen Seite erhoffe ich mir oder erwarte ich mir auch, dass die European Open Science Cloud in einer Weise aufgestellt wird, dass es sich langfristig gut mit den schon bestehenden Entwicklungen in den einzelnen L\u00e4ndern, also auf nationaler Ebene, verbindet. Und dass man f\u00fcr eine nachhaltige Struktur und auch f\u00fcr eine nachhaltige Finanzierung sorgt. Denn das ist ja oft auch ein Thema, so dieses Nachhaltige bei Infrastrukturen, also, dass es nachhaltig finanziert und auch die Schnittstellen gut definiert sind. Und als drittes, das Vermitteln und auch das Erwerben von Open-Science-Kompetenzen, also dieses Doing f\u00fcr die Wissenschafter:innen in der Ausbildung an Hochschulen und auch im weiteren wissenschaftlichen Werdegang eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin einfach dazugeh\u00f6ren. Und damit das Know-how da ist, sich informiert und auch reflektiert den einzelnen Open-Science-Dimensionen mehr oder weniger zu widmen. Weil das kann ja auch\u2026 Also, es gibt ja diese Formulierung \u201eAs open as possible as closed as necesssary.\u201c Genau. Und genau. Also, dass man sich da ja als Wissenschaftler und Wissenschaftler:in gut \u00fcberlegt, wo engagiere ich mich und wo kann ich oder m\u00f6chte ich das nicht? Und daf\u00fcr geh\u00f6rt einfach das Wissen um Open Science mit dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:15] Doreen Siegfried:<br>Ja, ja. Man muss es erst mal wissen, was es ist und wie es geht und so weiter, um dann f\u00fcr sich zu entscheiden, wie setze ich es um und so weiter. Wo kann ich mir Unterst\u00fctzung holen. Letzte Frage Anna, welche konkreten Tipps hast du f\u00fcr Institutionen, Forschende, die jetzt ihre konkrete Open Science Strategie weiterentwickeln wollen? Also, du hast gesagt, es gibt schon Policies f\u00fcr Institutionen in Deutschland. Wenn jetzt eine Institution sagt, \u201eOkay. Wir sind kurz davor. Wir wollen es auch.\u201c Welche Tipps hast du?<\/p>\n\n\n\n<p>[00:32:47] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Also, unabh\u00e4ngig davon, ob es schon etwas gibt, als ob es schon eine Strategie gibt oder nicht, ist meiner Meinung nach essenziell, dass es diesen Leadership Support gibt. Und das kommt immer wieder. Also die Leitung muss dahinterstehen, sonst ist das sehr, sehr schwierig, dann auch in der Umsetzung. Und wenn es um konkret die Entwicklung oder auch die Weiterentwicklung einer Strategie geht, sollte das nicht nur beim Topmanagement-Level liegen, sondern idealerweise breit aufgesetzt sein. Das hei\u00dft, Personen aus unterschiedlichen Abteilungen, unterschiedlichen Bereichen der Organisation sollen da involviert sein und tats\u00e4chlich ihre Perspektive einbringen k\u00f6nnen, damit die Strategie dann auch in die Umsetzung gehen kann und auch handhabbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:33] Doreen Siegfried:<br>Ja.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:33:34] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Und das dritte ist, dass man m\u00f6glichst verhindert, dass so eine Strategie ein Papiertiger wird. Und wie kann man das verhindern? Indem man zum Beispiel eine verantwortliche Person benennt, die regelm\u00e4\u00dfig im Austausch oder in den Austausch geht mit denjenigen, die f\u00fcr die Themen, die in der Strategie angesprochen werden, eine Themenverantwortung haben. Also, es ist auch wichtig, dass man die Themen, die man adressiert, auch mit einer Person oder einem Bereich verbindet, sodass dann klar ist, wo kann man auch bei der Umsetzung ansetzen. Und wenn man das halt vorher festlegt, dann geht das etwas einfacher. Und abschlie\u00dfend vielleicht noch ein Tipp. Das Leibniz Strategieforum Open Science hat eine Veranstaltungsreihe, die nennt sich \u201eAuf dem Weg zu Open-Science-Strategien\u201c und das sind mehrere virtuelle Veranstaltungen. Und da ist es egal, wo man im Prozess steht. Aber es gibt unterschiedliche Veranstaltungen, die Open-Science-Strategien in den unterschiedlichen Stadien adressieren und da gibt es Erfahrungsberichte. Also da w\u00e4re mein Tipp, mal reinzuh\u00f6ren oder sich das n\u00e4her anzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:48] Doreen Siegfried:<br>Okay, das packen wir auf jeden Fall in die Shownotes, weil das ist ein richtiger Life Hack.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:52]<\/p>\n\n\n<p>[beide lachen]<\/p>\n\n\n\n<p>[00:34:53] Doreen Siegfried:<br>Da einfach mal reinzuh\u00f6ren und sich die Erfahrungen von anderen \u2026. Ja, also davon zu lernen. Super, Anna, vielen Dank!<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:04] Anna Maria H\u00f6fler:<br>Sehr gerne.<\/p>\n\n\n\n<p>[00:35:04] Doreen Siegfried:<br>Vielen Dank auch an Sie drau\u00dfen an den Kopfh\u00f6rern. Ich hoffe, es waren jetzt nicht zu viele Abk\u00fcrzungen, aber heute gab es einen Deep Dive in das Thema europ\u00e4ische Wissenschaftspolitik, zum Thema Open Science. Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen. Lassen Sie uns gerne Feedback da, sei es via E-Mail, Mastodon, YouTube oder LinkedIn. Sagen Sie uns auch, wenn Ihnen was nicht gefallen hat. Wir freuen uns nat\u00fcrlich, wenn Sie uns abonnieren. Und ich freue mich aufs n\u00e4chste Mal.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"tags":[32,208,4,206,8,209,33,207,12],"class_list":["post-102","podcast","type-podcast","status-publish","hentry","tag-coara","tag-conosc","tag-leibniz","tag-leibniz-gemeinschaft","tag-open-science","tag-unesco","tag-wissenschaft","tag-wissenschaftspolitik","tag-zbw","post"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>CoNOSC und UNESCO - The Future is Open Science<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"CoNOSC und UNESCO: Globaler Einsatz f\u00fcr gute wissenschaftliche Praxis. Thematischer Austausch. 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